Wallensteins Lager von F. Schiller

Inhaltsangabe und Rezension: Wallensteins Lager von Friedrich Schiller

Wallensteins Lager ist der erste Teil eines dreiteiligen dramatischen Gedichts von Friedrich Schiller. Dieses Drama beschäftigt sich grob mit Wallenstein, allerdings stimmt das Drama nicht hundertprozentig mit den historischen Ereignissen überein. Dieser erste Teil unterteilt sich in einen Prolog und in einen Akt und versucht einen Rahmen für die beiden folgenden Teile abzustecken. In diesem geht es um die Soldaten, welche im Lager von Wallenstein sind und für ihn als ihren Feldherren kämpfen. Man merkt, dass die allgemeine Bevölkerung nicht zufrieden ist mit der aktuellen Lage, denn ihre Felder wurden verwüstet und sie können sich und ihre Familien nicht mehr versorgen. Die Soldaten des dreißigjährigen Krieges sind allerdings zufrieden damit, denn sie wollen gar nicht, dass der Krieg endet. Sie verdienen ihren Sold und sind damit zufrieden. Der Kaiser möchte Wallenstein absetzten, seine Truppen sind aber so zufrieden mit Wallenstein, dass sie dies nicht wollen. Der Plan des Kaisers beinhaltet, dass er einen Teil der Soldaten zu seinen Verbündeten schickt, sodass die, die Wallenstein anhängen gespalten werden. Seine Soldaten wollen Wallenstein überzeugen sich den Befehlen des Kaisers zu wiedersetzen.

Interessant finde ich auf jeden Fall die Idee, dass man ein dreiteiliges Drama entwickelt, das eine Geschichte mit verschiedenen Schwerpunkten erzählt. Wie so oft erzählt Schiller eine Geschichte, die er an historischen Tatsachen festmacht, die allerdings von der Wahrheit zumindest ein bisschen entfernt ist. Den Aufbau des ersten Teils möchte ich hier auch noch mal erwähnen, denn er besteht nur aus zwei Teilen. Sowohl aus einem Prolog wie auch aus einem Akt. Oben hatte ich es schon angedeutet, aber hier möchte ich es noch einmal bewerten. Ich finde einen ersten Teil, der erst einmal in die Handlung einführt, die allgemeine Situation in Bevölkerung und bei den Soldaten aufzeigt, sehr interessant. Dieser Teil führt uns dahin, dass wir ahnen, worum es in den darauf folgenden Teilen gehen könnte und woher die Konflikte kommen, die dann dort erwähnt wurden. Ob Wallensteins Lager von Friedrich von Schiller geeignet ist als Einleitung zu fungieren, kann ich erst beurteilen, wenn ich die beiden anderen Teile gelesen habe.

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