Montagsfragen

Montagsfrage: 13. Januar 2020

Montagsfrage: Können Autoren in mehreren Genres brillieren?

Hallo ihr Lieben,

auf der einen Seite würde ich natürlich sagen: Klar, wieso nicht. Auf der anderen Seite verstehe ich die Frage natürlich, denn wenn man als Autor immer nur in einem Genre schreibt, dann ist es wahrscheinlich nicht leicht sich auch in anderen Genres gute Geschichten auszudenken.
Wenn ich mich in meinem Blog ein bisschen umschaue, sehe ich schon die ein oder andere Autorin, die in mehreren Genres gute Bücher geschrieben hat. Eines der bekannteren Beispiele dürfte Nora Roberts sein, die ihre Liebesromane und Romane als Nora Roberts und die Science-Fiction-Krimi-Literatur unter dem Pseudonym J.D. Robb veröffentlicht.
Linda Howard hat eine ziemliche Bandbreite an Liebesromanen, die man in teilweise auch in verschiedenen Subgenres verorten kann. Sie schreibt romantische Liebesromane, Liebesromane mit Krimi/Thriller-Note und ich kann mich sogar an einen Zeitreiseliebesroman erinnern. Bei manchen Autoren funktionieren viele verschiedene Subgenres, sodass sie ihren Variationsdrang an solchen Romanen ausleben können.
Das prototypische Beispiel bei einer solchen Frage ist natürlich Joanne K. Rowling, die unter diesem Namen mit den Harry Potter-Bänden unglaublich erfolgreich war (brauche ich wohl niemandem zu erzählen). Sie hat aber auch noch andere Bücher herausgegeben: Als Robert Galbraith schreibt sie Kriminalromane. Auch hier dient ein Pseudonym dazu, dass sich zwei Genres voneinander abgrenzen lassen.
Natürlich könnte man bei all diesen Beispielen fragen, ob die Bücher des weniger bekannten Pseudonyms wirklich so gut sind wie die ersten, aber andererseits ist es immer subjektiv wie gut eine Reihe ankommt und selbst wenn sie gut ankommt ist nicht gesagt, dass sie auch wirklich gut ist.
Wie seht ihr das? Fallen euch noch andere, bessere Beispiele ein?

Liebe Grüße
Vanessa

2 Gedanken zu „Montagsfrage: 13. Januar 2020

  1. Hey Vanessa,

    ich glaube, das wichtigste Wort in deiner Antwort ist „Subgenre“. Meiner Ansicht nach sind Wechsel im Subgerne einfacher als Wechsel im Hauptgenre. Letztendlich kommt es aber immer darauf an, was einem Autor oder einer Autorin liegt und ob sie ihr Talent auch unter völlig anderen Rahmenbedingungen entfalten können. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass Krimi-Autor_innen, die selbst eine Vergangenheit in der Strafverfolgung haben, gut damit beraten wären, sich an der High Fantasy zu versuchen. Der Wechsel muss einfach immer zum Wesen der Schriftsteller_innen passen. 🙂

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Liebe Grüße,
    Elli

    1. Hallo Elli,

      da gebe ich dir recht. Bei Ausnahmen kann ich mir dennoch rein hypothetisch natürlich gut vorstellen, dass sie auch in ihrem zweiten Genre gut und erfolgreich sein können. Aber natürlich gibt es das nur in wirklich wenigen Ausnahmen und entsprechend unbekannt ist mir solch ein Wandel auch. Agatha Christie hat unter einem anderen Pseudonym wohl beispielsweise romantische Erzählungen geschrieben. Gelesen habe ich davon aber bislang keine und kann entsprechend auch nicht sagen wie gut diese waren.

      Liebe Grüße
      Vanessa

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