Hörbücher ·Love to Share von B. O'Leary

Inhaltsangabe: Love to Share – Liebe ist die halbe Miete von Beth O’Leary

In Love to Share – Liebe ist die halbe Miete von Beth O’Leary kommen sich Tiffy und Leon näher.

Tiffy wurde gerade von ihrem Ex-Freund endgültig aus der Wohnung geworfen, da er die Miete hauptsächlich zahlt, und seine neue Freundin meint, dass sie ihn ausnutzen würde, muss sie sich eine neue Wohnung suchen. Tiffy arbeitet als Junior-Lektorin in einem kleinen Verlag, wo sie leider weniger als den Mindestlohn gezahlt bekommt und so kann sie sich keine auch nur annähernd annehmbare Bleibe leisten.

Leon arbeitet als Nachtpfleger in einem Hospiz. Mit seiner Freundin lebt er nicht zusammen, aber er verbringt eigentlich jedes Wochenende dort. Deshalb und weil er dringend Geld braucht, vermietet er seine Wohnung an eine Mitbewohnerin: Nachts und am Wochenende gehören Bett und Wohnung der Mitbewohnerin. Tagsüber darf er in dem Bett schlafen und die Wohnung nutzen. Die Nutzungszeiten sind absolut klar und so sollten sich die beiden eigentlich nicht in die Quere kommen. Seine Freundin ist nicht begeistert, schlägt aber Tiffy vor, da sie zuverlässig scheint und sie sie nicht für besonders hübsch und damit nicht für Konkurrenz hält.

Tiffy bekommt die Wohnung, aber sie muss alles mit Leons Freundin klären und darf Leon nicht kontaktieren. Nach einigen Wochen schreibt Tiffy einen ersten Post It an Leon und hinterlässt ihn in der Wohnung. Am Abend findet sie eine Antwort von Leon und so entwickelt sich nach und nach eine Post It-Kommunikation der beiden Mitbewohner. Sie sprechen über alles mögliche; von dem Müll, den sie vergessen haben herauszubringen bis hin zu Leons Bruder, der auf dem Festnetzanschluss angerufen hat und dessen Anruf Tiffy irritiert (darüber, dass sie überhaupt noch einen Festnetzanschluss haben) entgegen genommen hat.

Wie sich herausstellt wurde Leons Bruder Richie wegen eines Raubes verhaftet, den er nicht begangen hat. Sein Anwalt und Leon setzen sich dafür ein, dass er bald möglichst entlassen wird oder es zumindest zu einer erneuten Anhörung kommt, doch der Anwalt stellt sich als ziemlich unbrauchbar heraus und so gibt Tiffy einen Brief mit den Schilderungen von Richie was an dem Abend passiert ist, an ihre Freundin und eine gute Anwältin Gerty weiter. Diese beschließt, sich den Fall genauer anzusehen und findet einige Hinweise, die für eine neue Begutachtung der Beweise sprechen.

Leon trennt sich nach einigen Monaten von seiner Freundin, und verbringt daraufhin die Wochenenden bei seiner Mutter. Er erträgt es nicht mehr, dass seine Freundin Richie für schuldig hält und sie eifersüchtig reagiert, weil er seinen Bruder regelmäßig im Gefängnis besucht, weil sie dann ja weniger Zeit füreinander haben. Außerdem sucht Leon in seiner Freizeit nach Johnny White, der der Freund von einem seiner Patienten im zweiten Weltkrieg war und der ihn danach nie wieder gesehen hat. Als er nun im Sterben liegt, möchte Leon für ihn seinen Freund, seine große Liebe, finden.

Tiffy trifft in der Zeit, in der sie bei Leon lebt, hin und wieder zufällig auf Justin, ihren Ex-Freund. Doch nach einigen Monaten wird Justin immer zudringlicher. Er möchte sich unbedingt mit Tiffy treffen und taucht bei einer Buchpräsentation ihres Verlags auf. Als er ihr in ihre neue Wohnung sogar Blumen schickt, obwohl er ihre neue Adresse gar nicht haben dürfte, wird er ihr unheimlich. Hinzu kommt, dass er plötzlich vor ihrer Wohnungstür auftaucht als sie mit Leon knutschend auf dem Sofa sitzt und er verlangt von Leon, dass er ihn in die Wohnung lässt.

Tiffy ist Katherins Lektorin und so fällt der Ruhm, den Katherin mit ihrem Häkelbuch erhält, auch auf Tiffy zurück, denn sie hat Katherin entdeckt und schon vor dem Hype-Buch Bücher von ihr lektoriert. Während der Werbephase für das Buch, bekommt sie endlich eine Gehaltserhöhung und wird zur richtigen Lektorin hochgestuft. Außerdem kommt sie natürlich auch zu ihrer Buchparty, bei der Katherin über ihr neues Buch sprechen soll. Eine bekannte Youtuberin kommt ebenfalls und macht vor Ort ein Video von dem Event. Justin ist, aus welchen Gründen auch immer, ebenfalls eingeweiht, stürmt auf die Bühne als Katherin sich gerade bei Tiffy und Rachel, Tiffys Kollegin und Freundin, bedanken möchte und macht Tiffy einen Heiratsantrag. Als sie ihn vollkommen perplex anstarrt und kein Wort herausbekommt, behauptet er einfach, sie habe leise zugestimmt und so klatschen natürlich alle Beifall. Das Video wird auf Youtube hochgeladen und so sieht Leon, dass Tiffy ihren Ex-Freund heiraten möchte als er sich in der Pause der Gerichtsverhandlung um Richies Entlassung zufällig das Video ansieht. Auch Gerty sieht das Video und macht Tiffy prompt Verwürfe bis Mo, Tiffys bester Freund und der Mitbewohner und feste Freund von Gerty, ihr über den Mund fährt und ihr sagt, dass sie erst einmal ihre Freundin fragen sollte, ob sie wirklich zugestimmt habe statt einem blöden Video und dem blöden Ex-Freund zu glauben. Panisch erkennt Tiffy, dass wahrscheinlich nicht nur Gerty, sondern auch Leon das Video gesehen hat, denn er geht nicht mehr ans Telefon.

Hörbücher ·Love to Share von B. O'Leary

Rezension: Love to Share – Liebe ist die halbe Miete von Beth O’Leary

Love to Share – Liebe ist die halbe Miete von Beth O’Leary habe ich wieder als Hörbuch gehört, sodass ich auf Inhalt und Medium gleichermaßen eingehen werde.

Kommen wir zuerst zu Tiffys Freunden: Mo und Gerty sind von Beruf Therapeut und Rechtsanwältin. Das sind zufällig genau die beiden Berufsgruppen, die Tiffy gut gebrauchen kann. Einen Therapeuten, weil ihr Freund sie emotional missbraucht hat und sie dringend eine Therapie braucht, um damit klarzukommen und eine Rechtsanwältin, weil Leons Bruder dringend einen guten Anwalt braucht, da er unschuldig im Gefängnis sitzt. Das war mir ein bisschen viel des Zufalles und hat mich tatsächlich auch ein bisschen gestört, weil der Roman deshalb unrealistischer wirkt.

Tiffy war für mich ein unglaublich sympathischer Charakter. Ich mochte ihre schillernden, bunten, knalligen Klamotten und ihre etwas skurrile Art sehr gerne. Sie arbeitet als Lektorin und mag deshalb Bücher sehr gerne und ist auch sonst an einigen Stellen offen und extrovertiert. Erst zieht sie bei einem vollkommen fremden Mann ein, teilt ein Bett mit ihm und kommuniziert dann auch noch monatelang nur über Post Its mit ihm. Auch dass sie sich von ihrem psychopathischen Ex-Freund befreien muss, und sie so ihre Stärke zeigt, hat mir gut gefallen.

Leon ist ebenfalls ein recht sympathischer Mann, da er nicht nur in einem Hospiz arbeitet, sondern diesen Job auch noch recht gerne macht. Er besucht eine seiner Patientinnen nachdem sie entlassen wurde und geht auf ihre Geburtstagsfeier. Er sucht für einen anderen Patienten dessen große Liebe, damit sie sich verabschieden können und wenigstens noch mal kurze Zeit zusammen sein können. Und natürlich kämpft er für Richies Freilassung, obwohl ihn das nicht nur Geld und Zeit, sondern auch Nerven kostet. Er ist mit einer Mutter aufgewachsen, die sich von ihren Freunden immer wieder mies behandelt hat lassen und sie dann sogar immer wieder zurückgenommen hat.

Die Geschichte wirkt am Anfang etwas unrealistisch. Wer kommt schon auf die Idee, sich mit einer wildfremden Person das Bett zu teilen? Aber es ist die einzige Lösung, die Leon eingefallen ist und es ergibt natürlich auch irgendwie Sinn. Es hat mich ein bisschen an die Industrialisierung erinnert, wo sich auch mehrere Personen das Bett in Schichten geteilt haben. Bei Leon und Tiffy funktioniert das allerdings ohne die Verbreitung von Krankheiten und da sie auch die Betthälften aufgeteilt haben, schlafen sie zwar im gleichen Bett aber auf verschiedenen Seiten.

Mir hat auch besonders gut gefallen, dass es nicht nur ein seichter Liebesroman war, sondern Tiffy wirklich mit ernsten Problemen zu kämpfen hat, die sonst häufig tabuisiert werden; auch weil man emotionalen bzw. psychischen Missbrauch im Gegensatz zu physischem Missbrauch nicht sehen kann. Dennoch ist so etwas natürlich ein Problem und deshalb finde ich es gut, wenn solche Themen in einfachen Romanen auch einmal angesprochen werden ohne direkt zu pauschal zu werden oder dass der Roman negativ und traurig wird.

Love to Share ist außerdem ein überaus glücklich machender Roman. Ja, Justin ist ein bisschen psychopathisch aber davon abgesehen ist die Sprache leicht. Tiffy ist eine glückliche junge Frau, sie ist skurril, bunt und einfach nur sympathisch. Leon ist eher der nachdenklichere Typ, aber durch seine Umgangsweise mit der Mitbewohnersituation, durch seine Art und Weise mit Tiffy umzugehen und vor allem durch die Erzählinstanz erhält der Roman eine Leichtigkeit, die mich immer wieder zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat. Und so hat mich der Roman trotz all der schweren Themen, die darin angesprochen werden (Hospiz, Krankheit, unschuldig im Gefängnis sitzen, etc.) nicht bedrückt zurückgelassen. Ich hatte eher das Gefühl, dass ich mich von guten Freunden verabschieden musste.

Bei dem Hörbuch handelt es sich um eine gekürzte Lesung mit Anna Carlsson und Oliver Wnuk. Ich habe nicht gemerkt, dass das Hörbuch groß gekürzt wurde, bin also nicht über irgendwelche Logiklücken oder dergleichen gestolpert. Anna Carlsson liest die Teile von Tiffy und Oliver Wnuk die Teile von Leon. Etwas ähnliches hatte ich schon bei dem anderen Buch der Autorin, das ich gehört habe (Time to Love), in dem die Enkeltochter und die Großmutter von zwei verschiedenen Sprecherinnen gesprochen wurden. Auch hier haben mir die wechselnden Sprecher und die wechselnden Perspektiven gut gefallen. Für mich haben beide Sprecher gut zu den Charakteren gepasst und haben auch sprachlich die anderen Figuren gut dargestellt. Sie haben die Leichtigkeit, die diesem Roman innewohnt, gut transportiert und ich würde mir gerne wieder etwas von den beiden Sprechern anhören. Ich finde es auch gut, dass die entsprechenden Kapitel, die im Buch auch mit den jeweiligen Namen überschrieben sind, nicht von einer Sprecher:in gesprochen sind, sondern von zweien; wenngleich das vielleicht mehr Arbeit für den Verlag bedeutet, weil man ja zumindest zwei Sprecher:innen auswählen sollte, deren Stimmen auch zusammen passen.

Durch die Charaktere, die spannende Handlung und die wichtigen Themen hat mir Love to Share – Liebe ist die halbe Miete von Beth O’Leary unglaublich gut gefallen und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin. Von mir gibt es also eine große Empfehlung für dieses Hörbuch.

 

 

 

Vielen Dank an Random House Audio für das Hörbuchrezensionsexemplar!

Detektiv Conan Band 7 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 7 von Gosho Aoyama

Die Auflösung des letzten Falles des siebten Bandes ist deshalb etwas besonderes, weil der Täter sich ein Alibi mit Fotos konstruiert hat. Dass nur ein Täter als Täter in Frage kommt und Conan bzw. Kogoro das Alibi knacken muss, um die Tat auch beweisen zu können, kam bisher noch nicht allzu häufig vor (wenn überhaupt schon), aber es kommt in den folgenden Bänden auf jeden Fall von Zeit zu Zeit mal vor.

Der größte Teil des siebten Bandes dreht sich um den Fall auf der Mondschatteninsel. Dieser Fall gefällt mir sehr gut, da er so lang und dadurch auch sehr komplex ist, außerdem ist er etwas besonderes, denn Conan kann nicht verhindern, dass sich der Täter, den er gestellt hat, umbringt. Während eines späteren Falles sagt er zu Heiji, dass der Detektiv dafür sorgen müsse, dass sich der Täter nach der Auflösung des Falles nicht umbringt, denn dann wäre er nicht viel besser als der Mörder selbst. Auch die Tatsache, dass der Mörder Conan rettet und somit verhindert, dass der kleine Detektiv stirbt macht den siebten Band sehr lesenswert.

Der letzte Fall ist ganz interessant, weil eine vollkommen fremde Frau behauptet, mit Shinichi liiert zu sein, obwohl dieser das Mädchen nicht einmal kennt. Interessant ist hier auch, dass sie Shinichi mithilfe von Kogoro Mori ausfindig machen möchte, damit Shinichi dann ihr eigentliches Problem lösen kann. Rans Eifersucht und die weitere Verwicklung mit Hideo und der Entführung Mamorus machen den Fall wirklich unterhaltsam. Außerdem treten beim letzten Fall ganz kurz am Anfang des achten Kapitels die Detective Boys auf.

Alles in allem ist der siebte Detektiv Conan Band von Gosho Aoyama spannend, emotional, traurig und lustig und somit eine gute Mischung, dies es sich zu lesen lohnt. Auch hier kommt die Haupthandlung nicht wirklich voran, aber da sich sowohl die Beziehung von Ran und Shinichi weiterentwickelt, oder hier zumindest neue Ereignisse geschehen und der Fall auf der Mondschatteninsel so spannend ist, empfehle ich den Band wirklich gerne weiter.

Peer Gynt von H. Ibsen

Inhaltsangabe: Peer Gynt von Henrik Ibsen

Der Peer Gynt ist ein fünf aktiges dramatisches Gedicht vom norwegischen Autor Henrik Ibsen. Das Drama ist etwas länger und stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es beinhaltet einige Märchen-, Mythen- und Sagenelemente und erstreckt sich auf viele Lebensjahre von Peer Gynt. Außerdem reist Peer Gynt durch die ganze Welt, sodass es viele unterschiedliche Handlungsorte gibt.

Peer Gynt wohnt mit seiner alten Mutter auf ihrem Bauernhof. Ihr Mann ist gestorben, allerdings hat er zuvor noch den Hof heruntergewirtschaftet, sodass Aase nicht weiß wie sie sich und ihren Sohn versorgen soll. Hinzu kommt, dass Peer sehr unzuverlässig ist, sodass sie sich weder was die Arbeit noch was sein Benehmen den anderen gegenüber auf ihn verlassen kann. Eigentlich hätte Peer die Tochter eines reichen Bauern heiraten sollen und so hätte der Hof gerettet werden können, aber auch diese Hochzeit findet aufgrund von Peers Verhalten nicht statt. Auf die Hochzeit geht er, obwohl er beinahe selbst der Bräutigam geworden wäre und möchte dort mit der schönen Solveig tanzen. Nachdem diese gehört hat was Peer für ein Mensch ist, möchte sie nicht mehr mit ihm tanzen, sodass er sie bedroht und sie noch weniger mit ihm tanzen will. Da Ingrid, die Braut, sich versteckt, bittet der Bräutigam Gynt seine Braut zu holen. Peer Gynt lässt sich nicht sonderlich lange bitten und holt Ingrid, allerdings bringt er sie nicht zur Hochzeit, sondern nimmt sie mit.

Ingrid möchte, dass Peer bei ihr bleibt, aber er möchte lieber weiter, denn ihm bedeutet sie nichts. Vor allem ahnt er, dass die anderen Bewohner schon hinter ihm her sind. Als er kurz darauf auf eine Frau in einem seltsamen Kleid trifft, die behauptet, dass ihr Vater ein König ist, geht er mit ihr. Es stellt sich heraus, dass es sich bei diesem um einen Trollkönig handelt, bekommt Peer schon Angst und erst recht als sie ihm die Augen verletzen werden sollen. Peer möchte das nicht und flüchtet.

Peers Mutter verliert alles wegen ihres Sohnes. Während sie zuhause im Sterben liegt, haust Peer Gynt in einer Hütte im Wald. Dorthin kommt Solveig, die ihre Familie verlassen hat um mit Gynt zusammen sein zu können. Eigentlich will er sie dort nicht haben, denn er weiß, dass es ein großes Opfer für sie ist, doch natürlich lässt er sie dennoch im Wald bei sich bleiben. Als er draußen unterwegs ist, trifft er auf die Trollprinzessin, mit der er ein Kind gezeugt hat, das sie ihm vorbei bringen möchte. Daraufhin flüchtet Peer aus dem Wald zu seiner Mutter. Dieser erzählt er dann wieder einmal irgendwelche Märchen.

Danach gibt es einen großen Zeitsprung: Peer Gynt trifft vier Männer, die ihm helfen sollen, Kaiser der Welt zu werden. Mit Sklavenhandel ist er in den letzten Jahrzehnten reich geworden. Da sie sich mit Peer über einen Krieg und die Kriegsparteien streiten, lassen sie ihn alleine ohne Boot zurück. Als Peer daraufhin zu Gott betet, explodiert das Schiff, aber Peer braucht immer noch ein neues Transportmittel. Er findet kurz darauf ein Pferd, das er stiehlt und als Moslem verkleidet auf eine kleine Siedlung trifft. Dort erhält er sogar mit seinen 50 Jahren eine Geliebte, Anitra, der er seine Liebe beweisen muss. Diese zieht ihn aus und verschwindet daraufhin. Peer reist weiter nach Ägypten, wo er in einer Irrenanstalt zum Kaiser der Narre gekrönt wird.

Im letzten Akt ist Peer Gynt auf dem Weg nach Norwegen. Es kommt zu einem Schiffsunglück und Peer muss um sein Leben kämpfen. Dabei tötet er den anderen, der überlebt hat, da er meint, dass das Holz, auf dem er sitzt, möglicherweise nur einen trägt und so stirbt der Koch des Schiffs, der sogar Familie hat, weil Peer Gynt nicht bereit ist, ihm zu helfen. Er kommt zurück nachhause, aber in den Jahren, in denen er weg war, ist alles verfallen. Peer findet Solveig noch immer in der Hütte im Wald vor. Die inzwischen ebenfalls gealterte Frau dankt Peer Gynt dafür, dass er zu ihr zurückgekehrt ist, wobei sie immer damit gerechnet habe.

Peer Gynt von H. Ibsen

Rezension: Peer Gynt von Henrik Ibsen

Peer Gynt von Henrik Ibsen gehört wohl zu den in Deutschland bekanntesten norwegischen Werken und Henrik Ibsen zu den bekanntesten norwegischen Autoren.

Der Peer Gynt und vor allem Henrik Ibsen standen schon etwas länger auf meiner Wunschliste, weil er eben so ein bekannter norwegischer Autor war und so wollte ich unbedingt mal etwas von ihm lesen. Bei der Frankfurter Buchmesse 2019 war Norwegen dann Ehrengast und so gab es dort auch einiges zur norwegischen Literatur. Ich habe dort eben den Peer Gynt von Henrik Ibsen geschenkt bekommen und so wollte ich ihn gerne zeitnah lesen, was mir leider nicht so ganz gelungen ist. Ich habe außerdem auch ziemlich lang für ihn gebracht, weil ich ihn sprachlich nicht so einfach fand.

Kommen wir also erst einmal zur Sprache: Normalerweise komme ich mit Klassikern ganz gut klar und selbst wenn mir die Sprache am Anfang seltsam vorkommt, braucht es häufig eben ein paar Seiten und dann kommt man rein und versteht dann auch das meiste. Hier war das leider anders. Ich bin nicht wirklich in einen Lesefluss gekommen und ich kann nicht ganz sagen, ob das an der alten Sprache oder an der Übersetzung lag. Da ich es durchaus auf Deutsch gelesen habe, kann ich mir schon vorstellen, dass es an der alten Übersetzung lag, denn diese scheint auch nicht mehr so ganz neu zu sein und könnte ja durchaus nah ans Original angelehnt zu sein, sodass die alte Sprache von Henrik Ibsen auch hier noch durchschlagen könnte.

Bei dem Theaterstück handelt es sich auch um eine sehr offene Form, da es – wie oben beschrieben – einen sehr langen Zeitabschnitt zeigt und es auch eine weite Reise abbildet. Hinzu kommt, dass es in dem Fünfakter keinen wirklichen Höhepunkt und kein wirklich tragisches Ende gibt. Auch die Figuren gehören eher einem niedrigeren Stand an.

Viele Elemente aus dem Peer Gynt kamen mir aus der deutschen Literatur bekannt vor. Ein junger Mann, der allerlei Unsinn anstellt, von der Gesellschaft ausgestoßen wird, Lügengeschichten erzählt, aber gleichzeitig mit verschiedenen Fabelwesen konfrontiert wird, die es in der realen Welt zu geben scheint oder zumindest dem Publikum (bzw. Leserin) suggeriert werden. Hier seien beispielsweise Aus dem Leben eines Taugenichts von Joseph von Eichendorff, Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen und Münchhausen von Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen genannt. Wer die drei Werke kennt, der kann sich also ungefähr vorstellen in welche Richtung der Peer Gynt so in etwa geht.

Auch die vielen Sagen- und Mythenelemente fand ich sehr interessant, weil ich mal vermute, dass diese aus der norwegischen Sagen- und Mythenwelt stammen. Ich kenne mich mit diesen leider nicht sonderlich gut aus, aber ich kann mir vorstellen, wer sich einmal damit auseinandergesetzt hat, wird im Peer Gynt auch einiges wiedererkennen (hier könnte ich mir beispielsweise die Trolle und deren Trollkönig vorstellen).

Alles in allem handelt es sich beim Peer Gynt von Henrik Ibsen um ein sicherlich sehr spannendes Stück, dem ich vielleicht irgendwann auch eine zweite Chance geben werde, aber ich kam nicht in den Lesefluss rein und fand die Sprache sehr anstrengend, sodass ich empfehle nicht mit zu hohen Erwartungen an das norwegische Drama heranzugehen.

Das Lied der Bücherwelt von A. L. Night

Inhaltsangabe: Das Lied der Bücherwelt von Aurelia L. Night

Im dritten Band der Fabula Magicae-Reihe von Aurelia L. Night geht es um Prinzessin Cassia. Sie hat vor über einem Jahr ihr Land verraten, und lebt nun mit Melina im Exil in einer Hütter im Wald. Als Cassia und Melina die Einladung zur Hochzeit von Mia und William erhalten, möchte Melina gerne hingehen und dass Cassia sie begleitet. Obwohl Cassia nicht begeistert ist, begleitet sie die ältere Dame.

Im Schloss von Alendia angekommen, sind die Leute nicht begeistert, dass Cassia da ist, aber Mia begrüßt Cassia sehr freundlich. Bei der Hochzeit bricht Melina zusammen und es stellt sich heraus, dass ihr Tod sehr zeitnah bevorsteht. Außerdem offenbart Melina, dass mit ihrem Tod die Welt in Gefahr gerät. Sie hat damals mit den Helden von Eventyr einen Roganier gebannt. Dieser wird mit dem Tod aller Helden wieder frei und Melina und Zacharia sind die letzten beiden der Bannenden.

Melina schickt Cassia los um den Roganier aufzuhalten. Dafür soll sie Zacharia und Zoey, das Gute der Welt, nach Alendia holen. Robin, ein ehemaliger Bekannter von Cassia, der unter ihrem Verrat zu leiden hatte, weil seine Familie gefangen genommen wurde, soll sie begleiten, weil er Cassia nicht vertraut.

Gemeinsam machen sie sich auf ihren Pferden auf den Weg und obwohl die Stimmung am Anfang unterkühlt ist, tauen beide langsam auf. Cassia und Robin werden von den Elfen gefangen genommen und finden im gleichen Käfig Zacharia, der genau wie Robin geopfert werden soll. Kurz bevor Robin getötet wird, fängt Cassia an zu singen. Sie wusste gar nicht, dass diese Macht in ihr steckt, aber sie schläfert alle Elfen mit ihrem Gesang ein. Zacharia, Robin und sie können flüchten und finden Zoey und ihren Mann. Wie sich herausstellt, ist Cassia eine halbe Sirene, weil ihre „Mutter“ eine Sirene war. Ihr Erbe ruft in den nächsten Nächten nach ihr und Robin schafft es, sie aufzuhalten, sodass sie nicht einfach zurück auf die Insel Cantus geht. In der Folge schicken Cassia und Robin Zoey, Aron und Zacharia zurück nach Alendia und machen sich auf zur Insel der Sirenen, damit Cassia ihr Erbe erkunden kann, weil sie vermuten, dass sie dieses Wissen brauchen könnte um gegen den Roganier antreten zu können.

Cassia wird von ihrer Tante Karina, der Königin der Sirenen, sehr freundlich aufgenommen. Sie erkennt Cloë in Cassia wieder und merkt, dass ihre jüngere Schwester damals wohl ein Kind erschaffen hat. Cassia findet nämlich heraus, dass sie nicht als normales Kind geboren wurde, sondern erschaffen von ihrem Vater, dem König von Eventyr, und ihrer Mutter, die von ihrem Vater verstoßen wurde, weil sie nicht die Frau ist, in die er noch immer verliebt, die aber schon vor Cassias „Geburt“ verstorben war. Auch Flora, Karinas zweite Schwester, freut sich, Cassia kennenzulernen. Beide versuchen Cassia ein Zuhause zu bieten und sind sehr freundlich und familiär zu ihr und bringen ihr auch viel bei, damit sie im Kampf gegen den Roganier und ihre Mutter mit ihren Sirenenkräften bestehen kann.

Als sie erfahren, dass Zacharia Melina nicht mehr länger am Leben halten kann und ihre Zeit so langsam abläuft. Sobald Melina und Zacharia sterben ist der Roganier befreit. Also fliegen sie sofort zum Schloss von Alendia zurück und machen sich dann auf den Weg zu den Ogern, wo sich auch der Roganier befindet. Cassia trifft auf ihre Mutter und versucht diese noch umzustimmen und den Roganier nicht im Krieg zu benutzen. Ihre Mutter lässt sich jedoch nicht umstimmen, wird vom Roganier verschlungen und so muss Cassia gegen den Rognier antreten…

Das Lied der Bücherwelt von A. L. Night

Rezension: Das Lied der Bücherwelt von Aurelia L. Night

Das Lied der Bücherwelt von Aurelia L. Night ist der dritte Band der Fabula Magicae-Trilogie. Der Band schließt direkt an die Ereignisse aus den beiden vorherigen Bänden an, wenngleich er nachgelagert ist und eine eigene Handlung aufgemacht ist.

Am Anfang des Bandes war für mich, die die beiden ersten Bände nicht gelesen hatte, nicht klar worum es eigentlich geht. Ich hätte mir am Anfang des Buches eine (gerne auch etwas) längere Zusammenfassung der ersten beiden Bände der Trilogie gewünscht. Außerdem wäre ein Beziehungs-Chart super gewesen, damit man zumindest William, Mia, Robin, Till und die anderen Schlossbewohner im Kontext zu Cassia hätte einordnen können. Diese Sachen werden im Laufe der Handlung aber relativ irrelevant, weil sich die Beziehungen im dritten Band zügig verändern. Den Anfang hätten diese Hilfsmittel aber sicherlich erleichtert. Bei mir kam hinzu, dass ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe. Hätte ich nicht die Pflicht gehabt, es zu Ende zu lesen, hätte ich es vielleicht verwirrt und enttäuscht zur Seite gelegt, weil der Einstieg ohne die Vorkenntnisse wirklich schwierig war.

Eine Karte wäre sicherlich ebenfalls hilfreich gewesen, da Robin und Cassia mehrfach umherreisen und man so leichter den Überblick gehabt hätte. Ich muss sagen, dass ich bis zum Schluss nicht verstanden habe wie Mediocris, Alendia und Eventyr zueinander stehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist Mediocris die Welt oder eine Art Kontinent und Alendia und Eventyr sind zwei Länder. Inwiefern diese beiden Länder aber zusammenhängen war mir auch nicht ganz klar. Hier wäre eine Karte einfach hilfreich gewesen, damit man auch die Strecken etwas besser nachvollziehen kann.

Die Charaktere fand ich eigentlich ganz gut, wobei eigentlich nur Cassia und Robin wirklich ausgearbeitet waren. Ich mochte Melina mit ihrer mütterlichen bzw. großmütterlichen Art und Mia, die Cassia offenbar verziehen hat. William war misstrauisch, aber grundsätzlich freundlich zu Cassia, aber mehr erfährt man über ihn und seinen Charakter nicht. Tills Wandel fand ich sehr interessant und der hat mir auch ganz gut gefallen, weil man ihm anmerkt, dass er dazu in der Lage ist, zu verzeihen, da er merkt, dass Cassia ihr Verhalten zu ändern und wieder gutzumachen versucht.

Cassia war am Anfang etwas wehleidig und sie hat einige Phrasen immer wieder wiederholt, aber an sich war sie schon recht sympathisch. Mir hat gut gefallen, dass sie sich ihrer Fehler bewusst war und Verständnis dafür hatte, dass die Menschen sie dieser Fehler wegen hassen, aber ich fand es auch nicht gut, dass sie sich selbst so lange deshalb verachtet und gehasst hat. Ich weiß ja nicht genau, was sie damals gemacht hat, aber wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat sie gehofft, ihren Vater wiederzubekommen, wenn sie über 250 Menschen opfert. Ich finde natürlich, dass das keine Verhältnismäßigkeit ist, aber man versetze sich mal in diese Lage und solle dann guten Gewissens behaupten, dass man mit Sicherheit anders gehandelt hätte. Außerdem beschließen Herrscher immer wieder Sachen, die die Bevölkerung oder Teile davon das Leben kosten und werden dafür nicht so abgrundtief gehasst, deshalb habe ich die Reaktionen nicht so richtig verstanden.

Robins Meinung von Cassia wandelt sich. Am Anfang hasst er sie ziemlich dolle, doch als er merkt, dass sie sich selbst ebenfalls hasst und verachtet und dass sie versucht, ihr Verhalten zu ändern und ihm sogar das Leben rettet, taut er ihr gegenüber auf. Außerdem merkt er, dass er nicht die ganze Reise über nur schweigend neben ihr her reiten kann, da man sich zumindest ab und an über den Weg, Gefahren und solche Sachen austauschen sollte und es somit nicht praktikabel ist, wenn man nicht miteinander spricht.

Insgesamt hat mir Das Lied der Bücherwelt von Aurelia L. Night am Anfang nicht so gut gefallen, aber das Ende hat es für mich noch einmal rumgerissen und ich war gegen Ende wirklich begeistert von der Geschichte und den Charakteren und ihrem Umgang mit dieser schwierigen Situation. So empfehle ich den dritten Teil der Trilogie gerne weiter, wenngleich ich mir seiner Schwächen bewusst bin.

 

 

 

Danke an Aurelia L. Night für diese Leserunde und das Rezensionsexemplar!

Sherlock Holmes Kurzgeschichten

Das gelbe Gesicht von Sir Arthur Conan Doyle

In der Kurzgeschichte Das gelbe Gesicht von Sir Arthur Conan Doyle geht es um Grant Munro, der eigentlich eine glückliche Ehe führt. Seine Frau war vorher schon einmal verheiratet, allerdings sind ihre Tochter und ihr Mann damals gestorben. Sie kam danach nach England, wo sie ihren jetzigen Mann kennenlernte. Gleichzeitig geschehen auch in der Nachbarschaft des Mannes seltsame Dinge: Ein lange leer stehendes Haus wird erneut vermietet, doch als er sich vorstellen möchte, wird er von einer Haushälterin abgewiesen. Seine Frau interessiert sich aber für das Haus. Nachts verschwindet sie zusätzlich auf einmal und schleicht sich heimlich aus dem Haus. Er bekommt das zwar mit, stellt sie aber erst zur Rede als sie wiederkommt, wobei sie ihm eine fadenscheinige Ausrede liefert. Sie hat ihn mehrfach gebeten, es auf sich beruhen zu lassen, und dass sie ihm alles mitteilen wird sobald sie kann. Munro kann es aber nicht einfach auf sich beruhen lassen und so engagiert er Holmes um den Fall zu lösen. Dieser hat auch sofort einen Verdacht, was die Frau vor ihrem Mann verbirgt. Doch dieses Mal hat er nicht Recht damit…

Obwohl ich nicht zu viel verraten will, möchte ich an dieser Stelle kurz erwähnen, dass Holmes am Ende nicht wusste, was eigentlich vor sich geht. Er hat einen Verdacht und mit diesem begleitet er gemeinsam mit Watson den Klienten, allerdings stellt sich dann vor Ort heraus, dass er danebengetippt hat. Das kann ja auch den Besten mal passieren. Aber es machte mir Holmes sehr viel sympathischer. Er hätte es tatsächlich besser wissen können, wenn er einfach mal alle Details bedacht hätte und diese zusammengesetzt hätte. Das was am Ende herauskam, war eigentlich die einzig mögliche Lösung. (Ihr erratet: Ich habe dieses Mal tatsächlich richtig getippt).

Die Geschichte entsprach aber dem normalen Schema. Watson und Holmes werden engagiert, um einen Fall zu lösen. Dafür kommt der Klient zu ihnen und trägt ihnen sein Anliegen vor. Meistens sind es ja in den Zeitungen bereits bekannte Fälle, das war dieses Mal anders. Aber abgesehen davon liegt auch hier eine seltsame Angelegenheit vor. Diese Angelegenheit scheint auf den ersten Blick nicht logisch erschließbar, obwohl die Puzzleteile eigentlich alle vor dem Klienten liegen und dieser sie nur an den richtigen Platz legen müsste, dann würde sich ein Gesamtbild ergeben. Aber den Klienten gelingt dies nicht und so wird Holmes gebraucht, um den Fall zu lösen.

Möglicherweise kann Holmes hier nicht richtig schlussfolgern, weil sein Klient dann sehr plötzlich die Konfrontation mit seiner Frau sucht, sodass Holmes ihn eigentlich nur als Vermittler begleiten möchte.

Insgesamt macht dieser Fall um Das gelbe Gesicht (das übrigens am Fenster des Nachbarhauses den armen Munro in Angst und Schrecken versetzt) von Sir Arthur Conan Doyle den Protagonisten deutlich sympathischer und ich kann ihn nur empfehlen.

Leseaktionen ·Mein SuB kommt zu Wort

Mein SuB kommt zu Wort Februar 2021

Hallo ihr Lieben,

so schnell vergeht der erste Monat des Jahres und nun darf ich, SuBy, wieder ran und die vier Fragen von Anna und Annas Sub beantworten. Ich bin sehr gespannt, dass ich jetzt wieder ran darf und beginne direkt mal mit den ersten Fragen:

  1. Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?

Insgesamt bestehe ich derzeit aus 46 Büchern, dazu gehören im Moment auch 3 E-Books.

  1. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!

Neu zu mir gekommen sind Der Haytor-Fall von Rob Reef, von Beth O’Leary der Roman Love to Share – Liebe ist die halbe Miete und von Rick Riordan der letzte Percy Jackson-Band Die letzte Göttin. Aber grundsätzlich kommen ständig neue Bücher zu mir, das finde ich toll, aber Vanessa ist davon nicht so begeistert und möchte schauen, dass nicht mehr so viele Bücher zu mir hinzukommen.

  1. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Als letztes hat mich Mary Simses‘ Mein Glück in deinen Händen verlassen, aber von Rob Reef der Krimi Ein unmöglicher Mord hat mich direkt davor verlassen, deshalb hat Vanessa gleich Nachschub von dem Autor besorgt.

  1. Lieber SuB, der Februar ist der kürzeste Monat im Jahr – das sollten wir mit besonders langen Titeln ausgleichen! Stell uns deine längsten Titel vor, die auf deinen Stapeln schlummern. 🙂

Rückblick: Vanessa hatte im letzten Monat Die Bücherinsel von Janne Mommsen und Es gibt keinen Ausweg von Lori Foster gelesen. Zu Band 97 von Detektiv Conan ist sie noch nicht gekommen, aber ich würde die Aufgabe dennoch als erfüllt werten.

Zukunft: Sind damit Romantitel oder die Romane selbst gemeint? Ich vermute jetzt einfach mal, dass Romantitel damit gemeint sind. Das ist also eine gar nicht so leichte Frage. Die Titel sind grundsätzlich gar nicht so kurz bei mir. Zu den längsten gehört Stop What You’re Doing And Read This!, außerdem In ein Land, das ich dir zeigen werde von Gabriele Beyerlein. Beide haben 37 Zeichen und 7 Wörter. Danach kommen einige mit 34, 35 oder 32 Zeichen. Vanessa würde gerne auch davon das ein oder andere lesen, aber da ich ja die längsten vorstellen muss, wäre das drittlängste wohl Der Reiter auf dem schwarzen Hengst von Auguste Lechner.

Kennt ihr eines der Bücher? Könnt ihr eines empfehlen?

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
SuBy (& Vanessa)

Amalia und der verborgene Schatz von A. Fischer-Hunold

Inhaltsangabe: Amalia und der verborgene Schatz von Alexandra Fischer-Hunold

Bei Amalia und der verborgene Schatz von Alexandra Fischer-Hunold handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe, allerdings ist es nicht schlimm, wenn man den ersten Teil nicht kennt.

Zu Anfang sind die Gespensterschüler und -Lehrer alle in den Ferien und nur Herr Dreistein befindet sich in der Schule. Er arbeitet in der Bibliothek. Als Schüler und Lehrer zurückkommen, finden sie die Bibliothek verwüstet vor und Herr Dreistein ist verschwunden. Erst einmal denken alle, dass Herr Dreistein einfach verrückt geworden ist, doch als immer mehr seltsame Dinge geschehen, fangen Amalia, Eduard, Emily und Finn an zu ermitteln.

Zum einen wird ein Brief in der Bibliothek entdeckt, der an Amalia adressiert wird, allerdings befindet sich im Umschlag kein Brief mehr und Amalia wüsste auch nicht, wer diesen Brief an sie geschickt haben könnte. Außerdem hören sie in der Schule immer wieder ein komisches Surren, das sie nicht zu ordnen können bis Finn sagt, dass es nach Kameras klinge. Allerdings verstehen sie nicht, woher diese Kameras in ihrer Schule kommen sollten. Hinzu kommt ein sehr starker Zitronengeruch, der ihnen auch an verschiedenen Stellen in der Schule öfter auffällt.

Da Dreistein den Unterricht, den er halten sollte, nicht halten kann, da er ja verschwunden ist, bestellt der Direktor der Schule einen Gastlehrer: Finn, den Menschenjungen. Er soll Spuken in modernen Zeiten unterrichten, weil er ja als Mensch weiß was Menschen besonders schrecklich und schaurig finden und es den jungen Gespenstern deshalb beibringen kann.

Als ihre Freundin Emily verschwindet, wollen Amalia, Eduard und Finn endlich herausfinden, was in ihrer Schule vorgeht. Sie erhalten ein Schreiben von einem Gespensterjäger und dem Entführer der beiden verschwundenen Gespenster, dass er diese gegen Amalia eintauschen möchte. Die Freunde planen also einen Austausch, aber so, dass Amalia nicht vom Gespensterjäger eingesperrt wird und dennoch ihre Freunde, Herr Dreistein und Emily, freikommen.

Als dann auch noch ein Verwandter von Amalia auftaucht und ihr gesteht, dass ihr Familienschloss langsam verfällt, suchen die Freunde nach dem Schatz der Familie Fidlin, damit Amalias Familienschloss mit diesem Vermögen gerettet werden kann.