Adventskalender 2020 ·Verschollen in der Pyramide von R. Naumann

Rezension: Verschollen in der Pyramide von Rosa Naumann

Das Buch Verschollen in der Pyramide von Rosa Naumann ist ab 10 Jahren und hat etwas über 100 Seiten (je nach dem, ob man auch den Anhang lesen möchte).

Ich persönlich finde den Anhang sehr hilfreich, da neben einer Zeichnung auch noch einige wichtige Fakten aus dem alten Ägypten erklärt werden, sodass man auch ohne großes Hintergrundwissen der Geschichte folgen kann. Solche Anhänge kenne ich auch aus den Büchern von Gabriele Beyerlein und so bin ich sehr froh, so etwas auch hier zu finden, denn ich mag die Bücher von Beyerlein auch deshalb sehr gerne.

Die Geschichte an sich ist recht spannend-krimiartig, beschäftigt sich aber auch mit den Themen Liebe, Freundschaft und Familie. Als Leserin bekommt man einen Einblick in die damaligen Gesellschaftsstrukturen, aber auch darin, wie Familie damals funktioniert hat. Es war wichtig, dass die Kinder schon im Haushalt mitgeholfen haben und als Sethas Vater beispielsweise ins Pyramidendorf zieht, um dort an der Pyramide mitzuarbeiten scheinen seine Kinder auf sich selbst gestellt zu sein. Ich vermute mal, dass Setha die Älteste ist (mit 13 Jahren) und ihr jüngster Bruder, Hatu, gerade erst 3 Jahre alt ist. Natürlich achtet auch das Dorf auf die Kinder, und auch eine befreundete Witwe hat ein Auge auf die Kinder, aber diese sind dennoch die meiste Zeit auf sich gestellt, was diese auch ziemlich gut hinkriegen. Außerdem erfährt man etwas über das Essen der alten Ägypter, deren Häuser, über Kleidung, Transport von Waren, den Tauschhandel und über ihren Glauben und Amulette.

Die Charaktere sind natürlich auch aufgrund der Kürze des Buches alle relativ flach gezeichnet und wie es häufig bei Kinderbüchern ist: Gut und böse ist relativ klar abgegrenzt. Die Protagonisten sind natürlich die Guten, und dann gibt es noch die Bösen, die man daran erkennt, dass sie Menschen einem Gott opfern, was man als Ägypter eigentlich nicht macht, außerdem wollen sie extra ein Kind ermorden, damit sie es opfern können.

Hieraus entspringt auch der große Zufall, der die Geschichte erst möglich macht: Einer der Bösewichte ist der Nachbar von Setha. Weil sie ihn kennt und von Anfang an nicht mag, hält sie sein Verhalten für verdächtig. Da er der Nachbar ist, weiß er, dass Sethas jüngster Bruder häufig rumkränkelt, und dass dieser entsprechend ein leichtes Opfer für den Anschlag wäre, denn niemand wäre überrascht, wenn der Kleine plötzlich sterben würde. Gleichzeitig ist das andere Menschenopfer, das die Bösen noch machen wollen, Sethas Vater, den die Bösen gefangen halten, da dieser sich nach dem Verschwundenen umgesehen hat. Vor einigen Wochen ist einer der Arbeiter in der Pyramide verschwunden. Zufällig ist der Verschwundene ein guter Freund von Mahnud, sodass dieser sich natürlich nach seinem Freund umsieht. Weil er sich umsieht, wird er ebenfalls gefangen genommen und soll nun geopfert werden. Mir waren das einfach zu viele Zufälle, weil das Buch natürlich nur deshalb funktioniert, weil alle Opfer im Umkreis von Sethas Familie zu finden sind und sie die Zusammenhänge sonst auch nicht verstehen würde.

Davon abgesehen hat mir Verschollen in der Pyramide von Rosa Naumann sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die weiteren Bücher der Autorin, wenngleich diese nicht in einer Reihe erschienen sind, sondern zu verschiedenen Zeiten im alten Ägypten spielen.

Gemeinsam Lesen ·Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #22

Hallo ihr Lieben,

die Schlunzenbücher fragen diese Woche nach meinem Leseverhalten in den verschiedenen Jahreszeiten. Lustigerweise kam diese Frage auch letzte Woche als Montagfrage an der ich auch teilgenommen habe. Aber ich werde natürlich dennoch an der Gemeinsam lesen-Aktion diese Woche teilnehmen. Kommen wir also direkt zu den immer drei gleichen Fragen, abschließend dann die erwähnte, wechselnde Frage:

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Band 21 von Detektiv Conan. Seitenzahlen sind etwas schwieriger, weil die Bände keine durchgehenden Seitenzahlen hat, aber ich bin schon im letzten Kapitel, das heißt Tokio bei Sonnenschein.

  1. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Wow! Is‘ ja ’ne riesige Villa!“

  1. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich mag die Reihe um den jungen Detektiv Conan Edogawa sehr gerne und freue mich immer wieder in die Welt zurückzukommen. Natürlich gibt es auch da bessere und doofe Fälle, aber der Band gefällt mir wirklich gut, weil es einige neue Figuren gibt und der eine Fall wirklich mit einem coolen Trick gelöst wurde. Außerdem wurde der Fall vom letzten Mal gelöst und ich mag Fälle in abgeschiedenen Herrenhäusern sehr gerne. In dem Fall waren Conan und seine Freunde, die Detective Boys, gemeinsam in einem Schloss. Relativ bald nach ihrer Ankunft verschwinden die ersten Mitglieder ihrer Gruppe…

  1. Ändert sich dein Leseverhalten innerhalb der Jahreszeit(en)? (Mel.E)

Eine super spannende Frage. Danke dafür! Ich hatte ja oben bereits geschrieben, dass diese Frage auch schon in der letzten Woche als Montagsfrage gestellt wurde. Es ist jetzt bei mir nicht so, dass ich ausschließlich Bücher lese, die in die Jahreszeiten passen, aber ich lese schon hin und wieder Sommerromane mit Themen zu Sommer, Sonne, Strand und Urlaub im Sommer und weihnachtliche, verschneite Romane im Winter. Ich finde es total schön, wenn dann durch die Thematik im Buch eine Grundstimmung herübergebracht wird, die dann die Leserin für die Jahreszeit einstimmt. Ich mag also Bücher, die in bestimmten Jahreszeiten spielen ganz gerne und so verändert sich mein Leseverhalten mit den Jahreszeiten auch ein bisschen.

Wie ist das bei euch? Lest ihr auch mal jahreszeitenabhängige Romane, Krimis, Erzählungen, Fantasy-, Liebes-, oder Horrorromane und so weiter? Oder mögt ihr sowas eher nicht?

Liebe Grüße

Vanessa

Adventskalender 2020 ·Nur die Küsse zählen von S. Mallery

Inhaltsangabe: Nur die Küsse zählen von Susan Mallery

Dakota Hendrix lebt schon seit ihrer Geburt in dem kleinen Städtchen Fool’s Gold, und auch ihre Familie, ihre Mutter, ihr ältester Bruder, und ihre beiden Schwestern, leben dort. Dakota ist Kinderpsychologin wurde von der Bürgermeisterin Marsha aber gebeten, bei den Dreharbeiten einer Datingshow zu helfen. Dakota soll darauf achten, dass der Stadt durch die Dreharbeiten kein Schaden entsteht.

Finn Andersson lebt mit seinen Brüdern in South Salmon, Alaska bis die 21-jährigen Zwillinge ihm schreiben, dass sie ihr Studium im letzten Semester abbrechen um an einer Datingshow teilzunehmen. Das kann Finn aber nicht zulassen, denn schließlich hat er die Verantwortung für seine beiden Brüder übernommen als ihre Eltern vor etlichen Jahren starben. Er hatte gehofft, sie nur noch durchs Studium kriegen zu müssen und danach endlich wieder seine Ruhe haben zu können.

Aber natürlich kommt es dazu nicht, denn die beiden Zwillingsbrüder, Sasha und Stephen, weigern sich, die Datingshow aufzugeben und das College weiter zu besuchen. Stephen möchte Ingenieur werden und hat Angst seinem Bruder zu sagen, dass er die Frachtfirma in Alaska nicht übernehmen möchte. Sasha liebt das Rampenlicht und er möchte berühmt werden. Während seine Partnerin genauso denkt und die beiden Pläne schmieden, während der Show von irgendwelchen Agenten entdeckt zu werden, verliebt sich Stephen in seine fast zehn Jahre ältere Partnerin bei der Datingshow. Aurelia meint, dass Stephen viel zu jung für sie sei, dabei hatte sie doch so sehr auf eine Chance für die Liebe durch die Datingshow gehofft. Offenbar hält das Schicksal aber nicht viel vom Alter, denn sie verliebt sich auch in ihn. Aber alle um sie herum finden den Altersunterschied zu groß. Kann ihre Liebe dieses Problem meistern?

Dakota und Finn fühlen sich unrettbar zueinander hingezogen. Da für beide klar ist, dass ihre Beziehung endet sobald Finn nach dem Ende der Show in ein paar Wochen zurück nach Alaska geht, beginnen die beiden eine lockere Affäre. Da Dakota von ihrer Frauenärztin vor einigen Monaten erfahren hat, dass sie nicht schwanger werden kann, macht sie sich auch keine Sorgen, dass diese Affäre folgenschwer sein könnte. Außerdem hat sie sich längst bei einer Adoptionsagentur beworben, die die Waisenkinder aus Kasachstan und auch Singleeltern Kinder vermittelt. Als sie eines Abends einen Anruf bekommt, dass sie ein sechs Monate altes Mädchen bekommen könnte, ist sie außer sich vor Freude. Und Finn zeigt sich auch noch als guter Freund: Er fliegt sie in einer kleinen Maschine von Fool’s Gold nach Los Angeles und zurück, um Hannah dort abzuholen. Außerdem hilft er ihr in der ersten Nacht mit der Kleinen und kümmert sich auch sonst hier und da um sie.

Finn fühlt sich immer mehr zu Dakota hingezogen und spürt, dass sie etwas besonderes ist, aber er hatte sich geschworen sich nicht wieder irgendwelche Verantwortung aufbürden zu lassen. Dakota hingegen verliebt sich auch in Finn, der nicht nur ein guter Freund ist, sondern auch sehr kinderfreundlich. Doch alles ändert sich als Dakota von ihrer Frauenärztin die Bestätigung bekommt: Das Unmögliche ist möglich geworden. Dakota ist tatsächlich schwanger.

Finn verlässt nach dem Ende der Show Fool’s Gold, denn er will mit ihr und dem Kind nichts zu tun haben. Zurück in Alaska nimmt er seine Arbeit in der Frachtfirma wieder auf und rettet bei einem der Flüge einem Kind das Leben, weil es dringend zum Arzt muss, sich aber bei dem Sturm niemand raus und in die Luft traut…

Adventskalender 2020 ·Nur die Küsse zählen von S. Mallery

Rezension: Nur die Küsse zählen von Susan Mallery

Bei dem Band, Nur die Küsse zählen von Susan Mallery, handelt es sich um den vierten Band der Fool’s Gold-Reihe aber wie so häufig bei Liebesromanen gilt auch hier, dass man die anderen Bände nicht vorher gelesen haben muss.

Ich habe den Roman innerhalb von wenigen Tagen verschlungen, weil ich ihn einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Geschichte um Dakota und Finn ist recht spannend und einfallsreich und entsprich nicht dem Üblichen. Mir ging zwar irgendwann Finns ständiges „meine Brüder dürfen das College nicht abbrechen, sonst habe ich versagt. Zur Not entführe ich sie und kette sie im College an ihren Stühlen fest“ auf die Nerven, aber abgesehen davon, war der Charakter durchaus sympathisch. Natürlich fand ich es nicht so toll, dass er Dakota und das gemeinsame Kind im Stich lässt, aber auch das ist ja irgendwie verständlich bei seiner Lebensgeschichte. Dakota ist eine nette, recht ruhige junge Frau. Selbstbewusst und gut in ihrem Job wirkte sie unglaublich sympathisch. Nachdem Finn zurück nach Alaska gegangen ist und Dakota darunter leidet, ihn verloren zu haben, beschließt sich (nach dem guten Zureden ihrer Schwestern) nach Alaska zu fliegen und um Finn zu kämpfen. Dieser Kampfgeist und die Entschlossenheit für das eigene Glück einzustehen hat mir gut gefallen, weil ich auch schon ganz andere Frauenfiguren kennengelernt habe.

Auch dass Finn sowieso schon darüber nachdenkt, ob er wirklich für immer die Frachtfirma seiner Familie behalten möchte oder ob er nicht lieber etwas anderes machen würde, fand ich toll. Endlich musste eine Protagonistin mal nicht ihr gesamtes Leben aufgeben um zum Mann zu ziehen und somit auf all ihre Träume verzichten, weil die ja alle nicht so wichtig sind, wenn sie nur mit ihm zusammen sein kann. Es ist ja hier auch nicht so, dass Finn komplett entwurzelt wird. Seine Brüder bleiben wahrscheinlich beide mittelfristig in Kalifornien, er mag die Stadt und hat schon Pläne was er dort beruflich aufziehen möchte.

Ich fand es auch ganz lustig, dass man in der Stadt immer wieder offenbar bekannte Gesichter getroffen hat. Liz und Charity treffen auf Nevada, Montana und Dakota in einer Bar und grüßen einander. Ich fand dieses Zusammentreffen so seltsam, dass ich herausgefunden habe, dass Charity und Liz die Protagonistinnen in den ersten beiden Bänden waren. Auch Pia, die im vierten Fool’s Gold immer noch schwanger herumläuft, ist bereits Protagonistin gewesen. Ich kannte zwar die Bände nicht, aber ich vermute mal, dass es richtig cool ist, wenn man sich als Leserin immer wieder in einer Stadt bewegt, wo man mit jedem Band mehr Charaktere kennenlernt. Bei Rachel Gibson gibt es auch solche Reihen, die in einer Stadt spielen und dort hatte ich bisher selten das Gefühl, dass bekannte Figuren noch einmal auftreten und die Leserin durch die verschiedenen Bände der Stadt begleiten. Deshalb ist es mir bei Susan Mallery so positiv aufgefallen.

Weil mir am Cover wieder etwas aufgefallen ist, möchte ich es hier kurz erwähnen. Ich habe die Ausgabe von 2013, auf der eine brünette Frau inmitten von Hügeln mit einem Walkie Talkie in der Hand steht. Ob mir der Stil des Covers gefällt sei mal dahingestellt. Das ist sicherlich auch individuelle Geschmackssache. Aber die Frau auf dem Cover ist brünett. Dakota ist sehr stolz auf ihre blonden Haare. Blond. Nicht brünett.

Ich hatte es ja oben schon geschrieben: Ich mochte auch alle anderen Figuren sehr gerne und habe auch mit Stephen und Aurelia mitgefiebert wie es mit ihrer Beziehung ausgeht. Der Wechsel zu den beiden hat die Handlung noch einmal aufgelockert und ich habe mich jedes Mal gefreut von den beiden zu lesen. Auch die anderen Stadtbewohner sind wirklich nett, häufig sympathisch und auch Dakotas Familie wirkte sehr herzlich, wenngleich ich es schade fand, dass ihre Brüder kaum mal erwähnt wurden aber allesamt nicht vorkamen. In dem Band wird auch ein bisschen das Leben der Schwestern beleuchtet und der berufliche Umschwung von Nevada als Vorbereitung auf den sechsten Band, wie ich vermute, vorbereitet.

Ich habe bisher ja nicht so viele Bände gelesen aus der Fool’s Gold-Reihe, aber ich habe so das Gefühl, dass man die Bände innerhalb der Reihe – zumindest teilweise – noch einmal in kleinere „Reihen“ zusammenfassen kann. Ich vermute mal, dass man zumindest die drei Bände um die drei Schwestern Nevada (Band 6), Montana (Band 5) und Dakota (Band 4) nochmal als Trilogie zusammenfassen könnte. Mal sehen, ob ich mit meiner Vermutung recht habe.

Insgesamt hat mir Nur die Küsse zählen von Susan Mallery wirklich gut gefallen und ich bin so gespannt, dass ich direkt weiterlesen möchte in der Reihe. Von mir gibt es also eine klare Empfehlung für diesen Liebesroman.

Hörbücher ·Was der Fluss erzählt von D. Setterfield

Inhaltsangabe: Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield

Der Roman Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield hat als Rahmenhandlung die Geschichte um Quietly. Quietly ist eine mythische Figur, die mit ihrem Stechkahn über die Themse fährt. Er hat dort die Aufgabe die Menschen, die auf der Themse in Not geraten auf die richtige Seite zu bringen. Wenn die Zeit von jemandem abgelaufen ist, bringt er ihn auf die andere Seite, wenn die Zeit aber noch nicht abgelaufen ist, bringt er sie zurück auf die richtige Seite. Diese Aufgabe wurde ihm übertragen, nachdem seine Tochter gestorben war und er sie ein Jahr später zurück geholt hat. Um sie zurückzuholen, musste er den Preis bezahlen und nun muss er seine Aufgabe auf der Themse erfüllen.

In einer kalten Winternacht wird ein kleines Mädchen aus der Themse gezogen und in das Gasthaus Swan gebracht. Dort wird sie von der Krankenschwester für tot erklärt, allerdings erwacht sie kurze Zeit danach wieder zum Leben. Kurz darauf erheben drei Familien Anspruch auf das Mädchen: die Vaughns, Mrs. White und Robin Armstrong.

Die Vaughns sind Helena und ihr Mann. Helena liebt den Fluss von klein auf, ihr Mann ist ein wohlhabender Geschäftsmann. Vor zwei Jahren wird ihre zwei-Jährige Tochter entführt. Obwohl sie den Entführern deren Geld sofort bezahlen, bekommen sie ihre Tochter nicht zurück. Da das Mädchen, das aus dem Fluss gezogen wird, vier Jahre alt ist, würde es vom Alter her passen und erklärt auch, warum sie das Mädchen nicht 100%ig sicher als ihre Tochter identifizieren können.

Auch Mrs. White hält das Mädchen für ihre Schwester. Lily White lebt in ärmlichen Verhältnisse und arbeitet als Hausangestellte in der Pfarrei. Regelmäßig kommt ihr Halbbruder Victor bei ihr zu Besuch, isst ihr Essen, stiehlt ihr Geld und nutzt ihre Gebäude um darüber Alkohol zu schmuggeln. Lily behauptet steif und fest, dass es sich bei dem kleinen Mädchen um ihre kleine Schwester handelt, denn schließlich sei sie vor etlichen Jahren im Fluss ertrunken. Dabei versucht unter anderem der Pfarrer ihr klarzumachen, dass ein vier-jähriges Kind unmöglich ihre Schwester sein kann.

Robin Armstrong ist aus einer Vergewaltigung hervorgegangen. Robert Armstrong heiratet noch vor der Geburt seine Mutter. Er weiß, dass Beth vergewaltigt wurde, möchte dem Kind aber gerne ein Vater sein und behandelt ihn so wie seine anderen, eigenen Kinder. Robin hat aber eine verbrecherische Ader von seinem leiblichen Vater geerbt und ist so ständig wieder in Schwierigkeiten verstrickt. Seine Frau, von der seine Eltern nichts wussten, tötete sich kürzlich selbst und ertränkte zuvor die gemeinsame Tochter. Da er seine Tochter, weil er in Oxford Geld verdienen musste, seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat, ist auch er sich nicht sicher, ob das gefundene Mädchen seine Tochter ist oder nicht.

Im Laufe des Romans gibt es immer mehr Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren, vor allem geht es um die Geschichten der Figuren. Und in diesen Geschichten offenbaren sich eben viele Verbindungen zueinander und man merkt, dass alle drei Familien, die Anspruch auf das Mädchen erheben, einander über Umwege kennen und so eigentlich schon vor dieser Geschichte miteinander verbunden waren.

Gerahmt wird die ganze Geschichte durch das Wirtshaus Swan in Radcot und die oben erwähnte Sage um Quietly. Außerdem gibt es einige Figuren, die sehr relevant sind, aber nicht zu den drei Familien gehören: Rita Sunday ist die Krankenschwester, die das Mädchen behandelt, die sich aber auch danach noch für das Kind engagiert. Margot Ockwell ist die Besitzerin des Wirtshauses Swan. Ihr Mann ist Joe Bliss, der zwar sehr kränklich ist, dafür aber auch ein sehr guter Geschichtenerzähler. Und es gibt noch den Fotografen Daunt, der das Mädchen gefunden hat und später auch Interesse daran hat, dass es ihm gut geht. Er fotografiert es mehrere Male nachdem es gefunden wurde und entwickelt eine Beziehung zu Rita. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden wieso das Mädchen zwischenzeitlich tot war und später wieder lebte.

Hörbücher ·Was der Fluss erzählt von D. Setterfield

Rezension: Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield

Den Roman Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield habe ich wieder als Hörbuch gehört. Zuerst möchte ich wieder auf die Geschichte selbst, den Inhalt und die Charaktere eingehen. Danach werde ich mich wieder mit dem Medium befassen.

In meiner Inhaltsangabe hatte ich ja angedeutet, dass alles als Rahmen die Sage um Quietly hat. Diese Sage wird im Laufe der Geschichte dann von einer Figur erzählt, sodass die Hörerin dann auch weiß, worum es dort ging. Mir hat sie persönlich gut gefallen. Ich mag solche Geschichten in der Geschichte und erst recht, wenn es sich dabei um solch eine mystische Sage handelt.

Den Inhalt hatte ich mir anhand der Informationen vom Verlag anders vorgestellt. Ich hatte damit gerechnet, dass die Figuren zusammen im Gasthaus Swan sitzen, das Mädchen hereinkommt und sich die Figuren dann ihre Geschichten erzählen und sie die ganze Zeit über im Swan bleiben. So hatte ich mir einen gemütlichen Abend mit Freunden und Bekannten vorgestellt, draußen ist das Wetter ungemütlich, aber drin ist es am Feuer lauschig. Leider war dem nicht so. Die Figuren sitzen zwar am Anfang zusammen, aber die eigentliche Handlung beginnt damit erst und der Hauptteil der Geschichte passiert weit nach diesem Abend. Nachdem ich mich daran mal gewöhnt hatte, fand ich das auch ganz okay.

Was mir gut gefallen hat, waren diese ganzen Nebenhandlungen und die Verstrickungen der Figuren untereinander. Jeder Figur, die eine annähernd wichtige Rolle spielt, bekommt eine Geschichte. Manche Geschichten sind ausführlicher, andere weniger ausführlich, aber ich hatte bei vielen Figuren dadurch das Gefühl, dass man sie viel, viel besser kennenlernt, weil man einfach so viel über ihre Herkunft erfährt. Natürlich ist es auch spannend wenn dann während der Handlung immer mehr von einer Figur aufgedeckt wird und wenn man dann auch mehr über die Verbindungen zu ihren Mitmenschen erfährt.

Und auch wenn es schon ein bisschen sehr mit dem Medium zu tun hat: Durch die vielen Nebenstränge und Rückblicke in die Vergangenheiten der Figuren und auch durch die pure Anzahl der Figuren selbst, ist der Roman unglaublich komplex. Wenn man ihn als Hörbuch hört, muss man wirklich ein gutes Namensgedächtnis haben, damit man immer weiß welche Figur welche Hintergrundgeschichte und welche Verbindungen hat. Ich hätte mir hier wieder einmal gerne eine Liste mit den Figuren gewünscht und dieses Mal nicht nur um zu wissen wie diese für die Rezension geschrieben werden, sondern eben auch um den Überblick während des Hörens zu behalten.

Noch einmal zur Geschichte: Ich mochte die Mischung aus Krimi, Abenteuer, Mythen und Sagen, Märchen, Roman und Liebesgeschichte. Mir hat die abwechslungsreiche Geschichte gefallen, ich habe mit den Figuren mitgefiebert, dass ihre Träume in Erfüllung gehen und man hofft natürlich, dass das kleine Mädchen zurück zu ihren richtigen Eltern kommt. Die Auflösung hat für mich trotz aller ungeklärten Details Sinn ergeben, denn es passte durchaus zur Atmosphäre des Romans.

Mir hat auch die Analogiebildung des Flusses gefallen, die am Anfang ziemlich offensichtlich gemacht wird: die Geschichte hat wie ein Fluss ziemlich viele Nebenflüsse, Nebenhandlungen, die alle in die Geschichte miteinfließen und diese zu einem immer reißenderen Strom machen.

Simone Kabst, die das Hörbuch eingesprochen hat, hat das wirklich gut gemacht. Ich finde, dass ihre Stimme gut zur kalten Jahreszeit und zur manchmal etwas heimeligen Atmosphäre des Romans gepasst hat. Besonders beeindruckend war aber, dass sie es geschafft hat mit ihrer Stimme die etlichen unterschiedlichen Charaktere zu porträtieren. Man wusste eigentlich immer, welche Figur gerade im Fokus stand, von wem die Gedanken und Gesprächsteile kamen. Ihre Stimme hat dazu beigetragen, dass man sich die Figuren vor seinem geistigen Auge vorstellen konnte und haben so zum Gesamtbild eindrucksvoll beigetragen. Ich halte das, was Simone Kabst da geleistet hat wirklich für eine unglaublich beeindruckende Leistung.

Die märchenhafte Atmosphäre, die etwas düstere Stimmung und der neblige Dunst der Themse, der die ganze Geschichte einhüllt, machen das Hörbuch wirklich perfekt für diese Jahreszeit. Ich kann Was der Fluss erzählt von Diane Setterfield also nur empfehlen.

 

 

 

Danke an Random House Audio für das Rezensionsexemplar!

Adventskalender 2020 ·Mord auf dem Golfplatz von A. Christie

Inhaltsangabe: Mord auf dem Golfplatz von Agatha Christie

Captain Hastings ist gerade erst wieder in London angekommen als sein Freund ein Brief aus Frankreich erreicht: Hercules Poirot wird gebeten sofort nach Merlinville-sur-mer zu kommen, da der Briefschreiber Poirot engagieren möchte, da es offenbar jemand auf sein Leben abgesehen hat. Poirot und Hastings fahren sofort los, erscheinen aber erst in Merlinville als Paul Renauld bereits ermordet auf seinem Golfplatz aufgefunden wurde.

Monsieur Hautet, der Untersuchungsrichter, und Lucien Bex, der Polizeikommissar, sind bereits mitten in den Ermittlungen, aber da sie bereits von Poirot gehört haben, laden sie ihn ein, ihnen bei den Ermittlungen zu helfen. Neben den Hausangestellten: Françoise Arrielet, Léonie und Denise Oulard werden auch die Familienmitglieder Eloise Renald, seine Frau, und Jack Renauld, der gemeinsame Sohn vernommen. Hinzu kommen als Verdächtige noch Madam Daubreuil und deren Tochter Marthe, da die Mutter eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Mann zu haben scheint und derzeit wohl eine Affäre mit ihm hat. Marthe hat eine Beziehung mit Jack Renauld, der sie auch heiraten möchte.

Neben all diesen Verhören, und teilweise mehrfach stattfindenden Gesprächen, untersucht Poirot natürlich auch den Tatort und das gesamte Anwesen, das Schlafzimmer, aus dem der Verstorbene unter mysteriösen Umständen verschwand, während seine Frau gefesselt zurückblieb. Als dann auch noch Cinderella, die Bekanntschaft Hastings aus dem Zug nach London in Merlinville-sur-mer auftaucht, die Tatwaffe verschwindet und ein zweites Mordopfer auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Poirot muss nun nicht nur verhindern, dass der falsche Täter vor Gericht gestellt wird, denn wie sich zeigt, scheint alles gegen Jack Renauld zu sprechen und dieser hat fatalerweise nicht nur kein Alibi, sondern war auch noch heimlich in der Nacht des Mordes in Merlinville, sondern auch alle Verwicklungen auflösen. Das zweite Mordopfer ist offenbar vor Renauld gestorben, der Brieföffner, der die Tatwaffe war, war ein Andenken an den Krieg, aber Jack hatte nicht nur sich selbst eines mitgebracht und seiner Mutter einen geschenkt, sondern auch seiner Geliebten. Außerdem muss Poirot dringend herausfinden, welche gemeinsame Vergangenheit das Opfer mit Madame Daubreuil hat, denn diese könnte damit auch ein Motiv haben. Und er muss herausfinden, warum ihm der Mordfall so verdammt bekannt vorkommt: Zwei Männer dringen in ein Haus, fesseln die Frau im Schlafzimmer, nehmen den Mann mit, sprechen von einem Geheimnis und ermorden ihn kurz darauf.

Und wären diese ganzen Ablenkungen, Verwicklungen und Verwirrungen nicht furchtbar langweilig, wenn nicht noch ein zweiter Detektiv auf der Bildfläche erschiene, der Poirots Hinweise als Unfug abtut und meint alles besser zu können und dass Poirot vielleicht mal ein guter Detektiv war, inzwischen aber zum alten Eisen gehört? Dem Wichtigtuer wird es der gute, alte Papa Poirot schon zeigen, nicht wahr?

Adventskalender 2020 ·Mord auf dem Golfplatz von A. Christie

Rezension: Mord auf dem Golfplatz von Agatha Christie

Bei Mord auf dem Golfplatz von Agatha Christie handelt es sich um einen der früheren Romane und den zweiten Roman mit Hercule Poirot und Arthur Hastings. Inspektor Japp wird am Anfang kurz erwähnt, hat in dem Krimi aber keine tragende Rolle.

In dem für Christie üblichen recht dünnen Krimi steckt auf jeden Fall viel Spannung drin, dennoch waren es mir parallel zu viele Ungereimtheiten und zu viele Nebenschauplätze (sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinne). Klar, bei Christie gibt es immer einige Verwicklungen, sodass die am Anfang recht verworrenen Fäden alle klar und sauber abgetrennt werden und die Lösung des Puzzles ans Tageslicht kommt, aber hier war es mir einfach zwischenzeitlich zu viel, sodass ich zwischendrin wirklich einen Durchhänger hatte und eigentlich nicht weiter lesen wollte. Natürlich habe ich den Krimi dennoch beendet, weil ich unabhängig davon auch wissen wollte, wer der Täter ist.

Wie so oft ist natürlich auch hier der Täter einer der Verdächtigen, wobei ich hierzu sowohl die Familie, die Nachbarn, aber auch die Hausangestellten und sogar die Ex-Freundin von Jack Renauld zählen würde. Obwohl es sich hier nicht um einen klassischen Whodunit handelt, denn die Figuren können sich aus Merlinville wegbewegen, was einige auch tun und so spielt ein kurzer Teil der Handlung auch wieder zurück in London und auch in anderen Teilen Frankreichs, und nach und nach sogar noch Verdächtige hinzukommen, ist doch klar, dass sich der Täter unter diesen Figuren befinden muss.

Lustig fand ich auch wieder, dass Poirot sich wieder so seine Gedanken macht, seinen Freund aber nicht einweiht, was diesen wiederum böse macht. Hastings ist zwischenzeitlich sogar auf der Seite von Maurice Giraud, dem großspurigen Kontrahenten von Poirot, und meint, dass Poirot vielleicht langsam alt wird und möglicherweise nicht mehr so gut kombiniert wie der andere Detektiv. Poirot ist zwar durchaus getroffen von dieser Meinung, lässt sich aber natürlich nicht beirren und kann so Hastings auch wieder relativ schnell auf seine Seite ziehen. Poirot lässt es sich auch nicht nehmen, Giraud unter die Nase zu binden, welche Hinweise er alle als nichtssagend abtut, während sie für Poirot die größte Bedeutung haben. Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, wann Poirot schon einmal so einen direkten Gegenspieler als Ermittler bei einem Mordfall hatte, was diesem Krimi eine besondere Würze verleiht.

Was mir an diesem Krimi aber so gar nicht gefallen hat, war das Verhalten von Hastings. Hier als kleines Beispiel ein Zitat „Nun bin ich etwas altmodisch. Mich dünkt, eine Frau sollte vor allem weiblich sein.“ (Seite 11). Es mag sein, dass Christie diese Übertreibung schon damals als solche sah und sie sie ihrem Charakter in den Mund gelegt hat, um deutlich zu machen, dass sie das Verhalten nicht gut fand, oder es entsprach einfach dem damaligen Zeitgeist, aber ich habe diese Sätze direkt am Anfang des Krimis gelesen und hätte ihn beinahe wutschnaubend aus der Hand gelegt. Ich fand Hastings Sätze einfach nur schrecklich. Betrachtet man diese nun im Kontext der Tatsache, dass er dem Mädchen, das diese Sätze spricht später einen Heiratsantrag macht, wollte Christie vielleicht wirklich verdeutlichen, dass das Frauenbild, das manche Männer haben, relativ schnell wandelbar ist (vor allem wenn man bedenkt, dass er zwischenzeitlich noch für eine andere Frau schwärmt und ja auch im ersten Band schon für mindestens eine Frau geschwärmt hat) oder sie wollte eine Entwicklung aufzeigen oder schlichtweg verdeutlichen, dass ein solches Frauenbild veraltet ist. Ich weiß es nicht, aber eine genauere Untersuchung der Entwicklung von Hastings Frauenbild wäre sicherlich interessant.

Alles in allem hat mir Mord auf dem Golfplatz von Agatha Christie nicht so richtig gut gefallen, was aber nicht heißt, dass ich mich nicht auf weitere Bände von ihr freue und diese Krimi nicht auch empfehlen würde.

Adventskalender 2020 ·Das Glück der blauen Stunde von B. Henrichs

Inhaltsangabe: Das Glück der blauen Stunde von Bertina Henrichs

In dem Roman Das Glück der blauen Stunde von Bertina Henrichs geht es um Delphine, die mit ihrem Mann schon viele Jahre zusammen in Paris lebt. Cyril arbeitet dort an der Universität und Delphine verdient sich ihren Lebensunterhalt als Innenausstatterin eher schlecht als recht.

Zu ihrem Geburtstag kommen alle ihre Freunde, und es kommt der obligatorische Anruf ihres Vaters, von dem sie nur zu ihrem Geburtstag hört. Als zu diesem Zeitpunkt auch ein Anwalt Kontakt zu ihr aufnimmt, um ihr mitzuteilen, dass sie in Sanary-sur-Mer in der Provence ein Haus geerbt hat, kann sie es nicht glauben. Sie kennt die Frau, von der sie geerbt haben soll eigentlich kaum und erinnert sich nur an wenige Treffen in ihrer Kindheit, in der sich ihre Mutter und die Dame miteinander trafen, da sie Cousinen waren, mit der Familie im Allgemeinen aber nicht so viel anfangen konnten.

Cyril und Delphine beschließen, sich das Haus zumindest einmal anzusehen bevor sie sich endgültig entscheiden, was damit geschehen soll. In Sanary-sur-Mer sind sie wie verzaubert von der Atmosphäre, dem Leben dort und nachdem sie das Haus gesehen haben, entschließen sie sich, dorthin zu ziehen. Cyril muss meist ohnehin nur ein paar Tage in der Woche zur Universität und kann an den restlichen Tagen von Zuhause aus arbeiten.

Während sich Delphine in ihrem neuen Leben wohlfühlt, den Luxus, den ein Haus direkt am Meer bietet, genießt und sogar anfängt dort ein Geschäft aufzuziehen und erste Freunde zu finden, bleibt Cyril lieber für sich. Er bleibt lieber die ein oder andere Nacht länger in Paris und wird immer unzufriedener. Statt sich mit Delphine darüber auszutauschen, stellt er sie vor vollendete Tatsachen: Er zieht zurück nach Paris. Allein. Er liebt eine andere Frau, die Paris genauso sehr liebt wie er. Und Delphine ahnt wen er so liebt: Die Freundin, die ihr zu ihrem letzten gemeinsam gefeierten Geburtstag den Kater Pascha schenkte.

Nach der Trauerphase merkt Delphine, dass sie weitermachen muss. Ihr Geschäft wird erfolgreicher und sie zieht erste Aufträge an Land, außerdem gewinnt sie immer mehr Freunde in Sanary-sur-Mer und ist auch sehr froh, dass der Kinderwunsch von Cyril und ihr bisher noch nicht erfüllt wurde. Nach einem Fehlgriff lernt sie César Chéreau nicht nur als Freund, sondern auch als ihren Liebhaber kennen.

Auch das Haus in dem sie lebt, interessiert Delphine sehr und so macht sie sich während ihres ganzen Aufenthalts daran, mehr über ihre Großtante, das Haus und die seltsamen Umstände um das Verschwinden ihres Großonkels, der vor vielen Jahrzehnten auf See verschwand, herauszufinden…

Montagsfragen

Montagsfrage: 30. November 2020

Montagsfrage: Welchen Einfluss haben Jahreszeiten auf dein Leseverhalten?

Hallo ihr Lieben,

nach einer längeren Pause bin ich diese Woche mal wieder dabei, wenngleich ich erst etwas verspätet mitmache. Antonia will diese Woche wissen, ob und wenn ja welchen Einfluss Jahreszeiten auf mein Leseverhalten haben. Ich muss sagen, dass Jahreszeiten ja durchaus Stimmungen vermitteln. Im Sommer bekommt man vielleicht Fernweh und möchte dann gerne mit seinen Protagonisten am Strand liegen und so einen leichten Sommerroman lesen, und im Winter macht sich ein gemütlicher, weihnachtlicher Krimi oder Liebesroman auch nicht schlecht. Jahreszeiten haben also, aufgrund der Stimmung, die sie tranpsortieren, tatsächlich Einfluss auf mein Leseverhalten.

Wie ist das bei euch? Habt ihr aktuell Lust auf einen schönen, weihnachtlichen Roman oder Krimi?

Liebe Grüße
Vanessa