Detektiv Conan Band 4 von G. Aoyama

Rezension: Detektiv Conan Band 4 von Gosho Aoyama

Der erste Fall des vierten Bandes der Detektiv Conan-Reihe ist ziemlich blutig. Auch hier lässts ich noch ein Unterschied zu den späteren Bänden und Fällen feststellen. In diesem Band wird nämlich ein Mensch von einem Ritter mit einem Schwert aufgespießt und an eine Wand gehängt. So erinnert der Mord zwar an ein großes Gemälde, das ebenfalls in dem Museum hängt, in dem der Mord geschieht, aber es ist auch ziemlich blutig. Das ist mir auch in anderen Fällen (bspw. Bei dem Mord in der Achterbahn in Band 1) aufgefallen und sollte auf jeden Fall beachtet werden.

Am zweiten Fall ist natürlich das interessante, dass Conan, Kogoro und Ran mal wieder unterwegs sind. Conan überlegt, ob er Ran die Wahrheit über seine Verwandlung und seine wahre Identität verraten soll, denn er hat Angst, die Bombe nicht mehr rechtzeitig zu finden und dass deshalb der Zug nicht evakuiert werden kann und alle Mitfahrenden sterben. Kurzfristig entschließt er sich aber dagegen, denn er weiß, wer die Bombe hat und wo sich derjenige nun mit dem Koffer aufhält. Gerade noch rechtzeitig kann er die Bombe aus dem Zug schießen. Und das spannendste an dem Fall ist natürlich die Begegnung mit den Männern in Schwarz. Mir war der Zufall zu groß, dass Conan noch nie mit diesen Kerlen zu tun hat und nicht einmal wusste, dass so eine Organisation besteht und sobald er geschrumpft wird, kommt er ständig mit den zwielichtigen Kerlen zusammen. Natürlich können Gin und Vodka unentdeckt verschwinden, denn sonst wäre die Geschichte ja vorbei, aber spannend war die Begegnung natürlich trotzdem.

Der dritte Fall des Bandes ist der zweite Band mit den Detective Boys. Zuvor haben die Kinder zusammen nur den Fall des verfluchten Geisterhauses gelöst. Nun sind sie also gemeinsam auf Schatzsuche. Wir lernen in diesem Fall also die drei jüngsten Hauptcharaktere noch etwas besser kennen, da Ayumi, Mitsuhiko und Genta ja auf jeden Fall auch später noch eine größere Rolle spielen. Für mich besonders interessant ist auch hier, dass sich die Personenkonstellation noch entwickelt. Statt Agasa, der sonst immer mit den Kindern auf Ausflüge fährt, geht hier Ran mit den Kindern zum Tokyo Tower. Später sind die Kinder dann natürlich mal wieder alleine unterwegs und bringen sich in Gefahr, obwohl Conan versucht, sie aus der Schusslinie zu kriegen. Gemeinsam lösen sie das Rätsel und finden die Beute des Bankraubes, obwohl sie sich auch hier relativ schwer tun, was ziemlich realistisch ist.

Der vierte Band ist eine gute Mischung aus Witz, Romantik und Spannung, sodass man ihn guten Gewissens weiterempfehlen kann.

Die Bürde der Sieben von A. Carter

Inhaltsangabe: Blackcoat Rebellion – Die Bürde der Sieben von Aimée Carter

Die Bürde der Sieben ist der zweite Teil der Blackcoat Rebellion-Trilogie von Aimée Carter. Zwischen dem Ende des ersten und dem Anfang des zweiten Bandes liegen einige Wochen. Die Stimmung zwischen Kitty, die als Lily maskiert wurde, und ihrem angeblichen Verlobten Knox ist ziemlich angespannt. Am Abend von Lilas Geburtstag kommt es zum Streit zwischen Knox und Kitty, sodass er sie eigentlich nicht mal mit zum Treffen der Blackcoats nehmen möchte. Die Blackcoats sind eine geheime Organisation, die das aktuelle System der USA revolutionieren möchte.

Kitty lässt sich in der Folge dazu verleiten, in Daxtons Büro einzubrechen um dort Unterlagen über die Herkunft des Mannes, der Daxton spielt, zu finden. Wie sich nämlich herausgestellt hat, ist nicht nur Kitty als Lila maskiert worden, sondern auch der echte Daxton wurde nach seinem Tod durch einen Ersatz ersetzt, der ebenfalls maskiert wurde. Maskieren bezeichnet in dieser Welt die operative Veränderung des Körpers, dabei ist aber zu beachten, dass man die Augen nicht verändern kann, sodass man jemanden finden muss, der die gleichen Augen hat wie die Person zu der er bzw. sie werden soll. Als Kitty Knox nicht die Akte von Daxton, sondern die von sich selbst zeigt, will er ihr nicht verraten, was darin steht, aber Kitty ahnt, dass es mehr sein muss, als was sie früher dachte.

In der Folge läuft Knox zu Daxton und Kitt findet heraus, dass Knox und Daxton zusammenarbeiten und Knox Daxton verrät was die Blackcoats planen. Kitty wird von Daxton bedroht, dass sie ihnen die Akte geben soll, aber als sie es nicht verrät, erschießen sie Benjy, Kittys Freund. Kitty sieht zu wie Benjy vor ihren Augen stirbt und wird kurz darauf ohnmächtig. Kurze Zeit später erwacht sie in Anderswo, wo es nicht nur ein weitläufiges Waldgebiet gibt, das sie von ihrem letzten Besuch kennt, sondern außerdem noch eine Stadt, die aus verschiedenen Sektoren besteht.

Hier muss sich Kitty nun einleben, was ihr ziemlich schwer fällt, weil sie alle für Lily halten und sie ziemlich schlecht behandeln. Zur Begrüßung wird sie von einer Reihe Mädchen verprügelt, die dann zur Strafe im Käfig landen. Der Käfig ist ein grausames Instrument, damit die Anzahl de Bewohner nicht zu hoch wird. Dort muss man gegen jemand anderen antreten, häufig gegen denjenigen, der mit dir das Verbrechen begangen hat und somit ein Freund oder Verbündeter ist. Du hast nur die Hände und es heißt: Töten oder getötet werden. Wer den Kampf gewinnt, muss einen zweiten und dritten bestehen und wird hinterher entlassen. Dafür muss man aber in der Lage sein, seinen Freund zu ermorden, allerdings hat man so eben auch die Möglichkeit, aus dem Käfig wieder rauszukommen.

Kitty findet in Anderswo nur eine Freundin: Noelle. Diese arbeitet in einer Fabrik, die die herausgenommenen Herzen von den Toten, die in Anderswo sterben, verpackt. Dort muss nun auch Kitty arbeiten bis sie von Hannah, der Frau des Vorstehers Mercer von Anderswo, gebeten wird mit ihr und ihrem Mann in deren Herrenhaus zu leben. Kitty weiß, dass es die Blackcoats auch in Anderswo gibt, denn sie war bereits auf einem Treffen von ihnen. Die Blackcoats brauchen Waffen und die kriegen sie nur über die Waffenkammern von Anderswo, allerdings brauchen sie die Codes um dazu Einlass zu bekommen. Wenn Kitty sich bei der Familie Mercer einschleicht, kann sie vielleicht an die Codes rankommen.

Außerdem hat Kitty noch Scotia kennengelernt, sie hat eine Affäre mit Mercer, damit sie Annehmlichkeiten bekommt, aber auch sie hat keine Chance an die Codes heranzukommen, denn auch sie gehört zu den Blackcoats. Kitty ist sich nicht sicher wie sehr sie Scotia vertrauen kann, denn sie scheint Informationen über ihre Schützlinge in ihrer Hütte an die Wachen weiterzugeben, damit sie selbst sich dafür Annehmlichkeiten erschleichen kann. Noelle gibt freimütig zu, dass sie irgendwann Wache werden will, als ihr Freund, mit dem sie sich heimlich getroffen hat, verschwindet und nicht zum vereinbarten Ort kommt, bricht sie weinend zusammen. Kitty verrät ihr, dass es die Blackcoats gibt und dass diese derzeit einen Angriff auf Anderswo planen, doch sie macht dabei die Rechnung ohne Noelles Wunsch endlich aufzusteigen… Und dann findet Mercer auch noch heraus, dass Kitty offenbar nicht auf seine Seite ist, als er sie bedroht und der Angriff kurz bevorsteht, kann Hannah sie befreien, doch Kitty kann noch nicht fliehen, schließlich hat sie sich zuvor die Codes angeeignet und ohne diese haben die Blackcoats keine Chance.

Die Bürde der Sieben von A. Carter

Rezension: Blackcoat Rebellion – Die Bürde der Sieben von Aimée Carter

Der zweite Band der Blackcoat Rebellion-Trilogie von Aimée Carter behält sehr viel Unvorhergesehenes für den Leser bereit.

Beginnen wir mit den Sachen, die mir an Die Bürde der Sieben nicht so gut gefallen haben: Am Anfang geht es sehr langsam voran. Es wird vieles aus dem ersten Band noch einmal wiederholt und die gesamte Welt wird noch einmal erklärt so als würde man erwarten, dass manche Leser erst mit dem zweiten Band einsteigen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man die wichtigsten Ereignisse einfach am Anfang kurz beschreibt, dann hätte man sie optional lesen können.

Hinzu kommt, dass ich sehr verwirrt war über die Stimmung zwischen Kitty und Knox. Ja, die beiden sind auch im ersten Band häufiger aneinander geraten, aber sie haben eigentlich immer zusammengearbeitet. Aber der Band beginnt damit, dass sie sich ständig uneins sind und sich streiten. Das führt dann natürlich auch dazu, dass Kitty ihm nicht vertraut und Benjy stirbt, aber mir wurde einfach nicht klar, was die Beziehung der beiden so dermaßen verändert hat.

Allgemein ist Kitty in diesem Band etwas anstrengender gewesen. Sie vertraut niemandem, will ständig alles selbst machen und arbeitet mit niemandem zusammen. Im Gegenzug scheint ihr aber auch niemand zu vertrauen: Scotia erzählt ihr erst nach und nach, was die Blackcoats in Anderswo planen, was mit Knox ist, hatte ich oben schon beschrieben. Auch von ihm bekommt sie kein Vertrauen. Dadurch hat sie das Gefühl alles selbst machen zu müssen und erschwert die Operationen, die geplant sind. Das sorgt natürlich auf der einen Seite für Spannung, aber auf der anderen Seite ist es auch ein bisschen störend, weil ständig etwas schief geht.

Und damit komme ich zum letzten Punkt, der mich gestört hat: Kitty kann nie auch nur mal zehn Seiten durchatmen. Der Band selbst spielt innerhalb von wenigen Tagen und ich habe mich wirklich gefragt, warum Kitty nicht einfach zusammenklappt. Sie wird so häufig verprügelt und geschlagen, dass ich es nicht mehr zählen kann, sie isst praktisch nichts, schläft praktisch nicht und sie ist emotional durch Benjys Tod vollkommen am Ende. Und das bedeutet natürlich auch für den Leser: Es passiert ständig irgendwas, man kann nicht mal durchatmen. Sobald alles gut zu werden verspricht, kann man davon ausgehen, dass spätestens 5 Seiten später die Situation komplett verändert ist und in den 5 Seiten bereits drei Wendungen passiert sind, mit denen man nicht gerechnet hat.

Ihr könnt es euch also denken: Es ist ein unglaublich spannender Roman. Man fiebert mit Kitty mit, die sich vor allem in Anderswo als unglaublich widerstandsfähig und hart herausstellt und sie versucht auch für die Menschen dort zu kämpfen. Bei einem Mädchen in ihrer Hütte wird ein Schokoriegel gefunden und sie versucht zu verhindern, dass das Mädchen bestraft wird, weil sie meint, dass man wegen eines Schokoriegels nicht bestraft werden sollte. Man wünscht ihr so sehr einen guten Ausgang der Geschichte, weil sie so einen netten lieben Charakter hat. Natürlich hat sie auch negative Eigenschaften, wie oben beschrieben, aber unterm Strich ist sie wirklich ein netter Mensch. Sie macht im zweiten Band sogar eine Entwicklung durch: Am Anfang ist ihr nichts wichtiger als mit Benjy zusammen die Rebellion zu überleben, aber irgendwann versteht sie, dass es auf den Einzelnen nicht ankommt, und dass jeder ersetzbar ist. Wichtig ist nicht, dass jemand einzelnes überlebt, sondern dass die Rebellion in ihrer Gesamtheit erfolgreich ist.

Interessant fand ich auch die Darstellung von Gut und Böse: Es gibt einige Figuren, bei denen kann man sich auch als Leser nicht sicher sein, ob die Figur gut oder stellt ist und man merkt dabei immer wieder, dass es auf die Perspektive ankommt, ob eine Figur nun gut oder schlecht ist. Manche Figuren, die gut wirken, entpuppen sich als schlecht und bei einigen ist es anders herum, aber die meisten haben ein unglaublich breites Spannungsfeld an Emotionen und Gefühlen und auch an Handlungsweisen. Man kann gar nicht sagen, dass eine Figur einfach nur gut oder schlecht ist und das wirkt wunderbar realistisch. Bei allzu klaren Stereotypen guten oder schlechten Figuren würde es nicht authentisch wirken.

Die spannende Erzählweise, dass ständig etwas passiert und die ausgefeilten Charaktere haben bei mir für ein schönes Lesevergnügen gesorgt und ich freue mich schon auf den abschließenden Band der Blackcoat Rebellion-Trilogie von Aimée Carter, deshalb empfehle ich auch Die Bürde der Sieben gerne weiter.

 

 

 

 

 

Vielen Dank an den Dragonfly Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das fehlende Glied in der Kette von A. Christie

Inhaltsangabe: Das fehlende Glied in der Kette von Agatha Christie

In Das fehlende Glied in der Kette von Agatha Christie hat Hercules Poirot seinen ersten Auftritt. Der Fall wird im Nachgang von Hastings zusammengefasst und so erfahren wir relativ viel aus seiner Perspektive, wobei er Zeitungsartikel, Gerichtsprotokolle und vor allem Hercules Poirots Schlussfolgerungen und Handlungen miteinbezieht.

Hastings trifft auf einen ehemaligen Bekannten, John Cavendish, der ihn zu seiner Familie auf den alten Landsitz Styles einlädt. Dort lebt er zusammen mit seiner Stiefmutter Emily Inglethorp, deren neuem Mann Alfred Inglethorp. Außerdem leben im Haus auch noch Johns Frau Mary, sein Bruder Lawrence und ein Schützling der Mutter, Cynthia. Hinzu kommen noch die Dienstboten Evelyn „Evie“ Howards, Dorcas und einige Gärtner.

Im Dorf findet Hastings zufällig heraus, dass auch ein ehemaliger Bekannter, Hercules Poirot, als Flüchtling dort lebt. Natürlich ist im Folgenden eines der Themen, wie die Anwesenden sich bei Mord verhalten würden. In den nächsten Tagen ist eigentlich alles ruhig und Hastings genießt die Ruhe bis es zu einigen Streitereien kommt. Unter anderem streitet sich Evie mit ihrer Herrin und verlässt wutentbrannt das Anwesen.

Während die Tage so vor sich hinplätschern, hat der Mörder im Hintergrund schon einen Plan entsponnen. In einer Nacht wird Mrs. Inglethorp vergiftet und als sie erwacht läutet sie wie verrückt. Das gesamte Haus ist mehr oder weniger live dabei, wie die arme Frau ihren letzten Atemzug tut. Einzig ihr Mann, der eigentlich im Zimmer nebenan schlafen müsste, ist nirgendwo zu finden. Er erklärt, dass er den Hausschlüssel vergessen habe und deshalb erst am nächsten Morgen zurückkommen konnte, weil er niemanden beim Eintreffen mitten in der Nacht wecken wollte.

Alle Hinweise weisen auf ihn als Täter: Im Kamin wurde ein Dokument verbrannt, es gibt Wachsflecken auf dem Boden, der Tisch neben ihrem Bett ist umgestoßen, die Kaffeetasse, die offenbar darauf stand, wurde zertrümmert. Da den Mann ohnehin niemand leiden kann, sind sich alle schnell einig, dass er der Täter ist und so muss Poirot ihm beispringen und seine Unschuld beweisen, indem er aufzeigt, dass Inglethorp für den Abend, an dem das Strychnin gekauft wurde, ein Alibi hat.

In der Folge werden einige andere verdächtigt: Lawrence hat angeblich einen falschen Bart bestellt und hatte das Fläschchen mit dem Gift in der Apotheke in der Cynthia arbeitet in der Hand, Mary hatte offenbar eine Affäre mit einem Toxikologen, der derzeit im Dorf arbeitet, sodass sie somit Mittel und Motiv hatte, außerdem wird sie bei einer Lüge ertappt. Cynthia ist die Einzige, die den sehr lauten Vorfall im Schlafzimmer neben ihrem verschließt. Hat sie das nur vorgetäuscht? John erbt das Geld seiner Stiefmutter und da er in ernsten Geldsorgen ist, hat auch er ein Motiv. Außerdem könnte auch er das Gift besorgt haben.

Bei der Verhandlung gegen John Cavendish muss Poirot nun zeigen, wer der Täter wirklich war und das obwohl er einfach keine Beweise finden kann. Außerdem muss der Täter eine Komplizin gehabt haben, aber wer war es?

The Tribe

Inhaltsangabe: Zoots Erbe von Linda Jensen

Im siebten Band der The Tribe-Reihe Zoots Erbe von Linda Jensen wurden die Technos besiegt und aus der Stadt vertrieben. Ram wurde von einem mysteriösen Typen auf einer Müllkippe gefunden und gesund gepflegt. Slade weiß allerdings nicht, wen er da vor sich hat. Jack ist außerhalb der Stadt unterwegs und hat ein blondes Mädchen aufgelesen, das Gel heißt und sich nur für ihr Äußeres interessiert. Die beiden versuchen sich durchzuschlagen, aber das ist nicht ganz so einfach, weil Jack in Gel keine gute Helferin gefunden hat. Die beiden werden von Lex aufgelesen, der immer wieder in der Umgebung nach Tai San, seiner Frau, sucht. Lex verrät natürlich nicht, nach wem er sucht, aber die, die ihn kennen, können es sich denken. Siva, Lex‘ neue Freundin, ahnt auch, dass er nach seine Frau sucht und noch immer etwas für sie empfindet. Sie wird immer eifersüchtiger und die beiden streiten sich immer öfter. Immer wieder geht sie zu ihrer Schwester Java ins Gefängnis um sich mit dieser auszusprechen. Java hatte den Technos geholfen und war in viele Dinge eingeweiht, sie bereut wenige Dinge aus ihrem Verhalten, weshalb sie in eine Zelle gesperrt wurde. Mega, ein hochrangiger Techno, übernimmt die Technos und versucht offen in der Stadt für Ordnung zu sorgen, denn nicht nur gibt es überall Kinder, die nach dem Spiel Paradise süchtig sind, sondern auch der Strom wurde abgeschaltet und kann erst einmal nicht wieder eingeschaltet werden, außerdem wird Zoot immer wieder in der Stadt gesehen. Amber findet unterdessen heraus, dass Bray getötet wurde. Sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, schließlich hat sie doch ein Kind mit ihm. Trudy trauert zwar auch um Bray, der ihr Schwager war, aber sie weiß, dass das Leben weitergehen muss. Ebony sieht immer wieder Zoot, auch wenn andere ihn nicht sehen. Sie verhält sich immer seltsamer und scheint verrückt zu werden. Jay, ihr Freund, weiß nicht was mit ihr los ist und wie er mit ihr umgehen soll, denn sie verhält sich auch zunehmend eifersüchtig ihm und Amber gegenüber, die sich einfach nur gut verstehen. Amber vertraut ihm, Ebonys Halluzinationen an, doch diese ist nicht dankbar dafür, sondern erst einmal eifersüchtig als er die beiden miteinander sprechen sieht und außerdem sauer auf Trudy und Amber, dass sie Jay von Zoot erzählt haben. Letztendlich löst sich Ebony von den Mall Rats und tut sich mit ihren Schwestern zusammen. Ebony will Zoot heiraten, sodass sie die Macht in der Stadt zurückerhält, denn Zoot wird immer noch wie ein Gott verehrt. Allerdings wird sie nur von Java benutzt, die ihr nachts immer wieder einen Paradise-Helm aufsetzt, sodass sie von Zoot träumen und sich in seiner Welt bewegen kann. Immer wieder gibt es Hologramme und ein Doppelgänger tritt auf, sodass auch andere Kinder in der Stadt ihn sehen können. Ellie kommt zurück in die Mall, hat aber ihr Gedächtnis verloren. Sie merkt aber schnell, dass zwischen ihr und Jack etwas war uns so entwickelt sich dort langsam etwas Neues. Salene wurde von zwei ehemaligen, flüchtigen Technos gefangen genommen und sie sollte gegen Ram eingetauscht werden, allerdings konnte sie sich befreien. Als May mit den beiden Technos ein Geschäft machen will, dass sie Salene umbringen, sodass sie Pride, Salene Geliebten, für sich hat, ertappt sie ausgerechnet dieser dabei. Er stirbt im Kampf mit den beiden. Salene kehrt unterdessen zurück in die Mall und freut sich auf ihren Freund, welcher allerdings niemals zurückkehrt. Als May ihr von dem Tod Prides erzählt, ist Salene außer sich und fragt, ob er noch etwas gesagt hat, May verschweigt ihr, dass er sie gebeten hat, ihr, Salene, zu sagen, dass er sie liebt. Slade hat inzwischen herausgefunden wer der Junge ist, den er beherbergt und versucht mit ihm zu verhandeln. Lex findet Ram und meint, dass Tai San nicht weit sein kann, doch bevor er etwas herausfinden kann, wird er ausgeschaltet. Mega verfolgt mit den drei Schwestern, Java, Siva und Ebony seine eigenen Pläne, obwohl Siva und Ebony nicht ganz eingeweiht sind in das, was in der Stadt und mit Zoot vor sich geht, doch Ebony ahnt langsam etwas und stellt ihrer Schwester eine Falle.

Das fehlende Glied in der Kette von A. Christie

Rezension: Das fehlende Glied in der Kette von Agatha Christie

Bei diesem Krimi handelt es sich um den ersten Roman der Autorin. Deshalb möchte ich hier auch kurz auf ein paar Unstimmigkeiten eingehen: Poirot schlussfolgert, dass die beiden Verdächtigen Verwandte sein müssen, weil sie sich so ähnlich sehen, aber er meint weiterhin, dass die beiden ein Liebespaar wären und deshalb zusammengearbeitet hätten. Natürlich schließt das eine das andere nicht aus, aber ich finde es sehr seltsam, dass Menschen, die so nah verwandt sind, dass sie sich ähnlich sehen, gleichzeitig ein Liebespaar sind. Das war für mich sogar eine kleine Unstimmigkeit, die mich tatsächlich auch gestört hat.

Abgesehen davon gab es noch einige wenige andere Unstimmigkeiten, die für mich aber nicht so gravierend ins Gewicht fielen.

Darüber hinaus mochte ich auch hier die Whodunit-Atmosphäre sehr gerne. In einem Haus wird mitten in der Nacht eine Frau ermordet. Eigentlich kann es nur einer der Anwesenden gewesen sein, oder? Natürlich gibt es darüber hinaus auch noch andere, die Zugriff zu den Lebensmitteln im Haus haben und somit theoretisch zu einem früheren Zeitpunkt eine Vergiftung vorbereitet haben, aber das zeigt dennoch, dass es nur einige wenige Verdächtige gibt.

Was ich an dem ersten Teil der Poirot-Reihe (sozusagen) besonders toll fand: Man lernt Poirot mal von einer neuen Seite kennen. In den späteren Romanen ist er eingeführt und der Erzähler erwartet, dass man Poirot zumindest so von der Idee her kennt und man nicht mehr sagen muss, was für ein toller Detektiv er ist, aber hier geht es mehrfach darum, dass sich unter anderem die beiden Hauptfiguren also Hastings und Poirot von früher kennen und dass Poirot in Belgien als herausragender Polizist bekannt war bevor er in den Ruhestand ging.

Darüber hinaus sind die Figuren sehr interessant, und ich muss sagen, dass ich hier mehr das Gefühl hatte, die Charaktere kennenzulernen als bei einigen anderen Christie-Romanen, was vielleicht auch an der Länge des Krimis liegt. Natürlich lässt auch die die Erzählsituation es nicht zu, dass man viel mehr über die Figuren selbst erfährt, weil Hastings die Geschichte im Nachgang erzählt und das mit einigem zeitlichen Abstand. Da Hastings ja nur seine eigene Perspektive, die Protokolle, Akten und Zeitungsartikel kennt, ist die Charakterdarstellung und deren Gedanken und Gefühle ziemlich schwierig.

Insgesamt hat mir der Krimi Das fehlende Glied in der Kette von Agatha Christie ziemlich gut gefallen und ich kann diesen ersten Teil der Poirot-Reihe wirklich empfehlen.

Detektiv Conan Band 3 von G. Aoyama

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 3 von Gosho Aoyama

Der dritte Band der Detektiv Conan Reihe von Gosho Aoyama beginnt mit einem Mord auf einem Schiff in einem abgeschlossenen Raum. Ran, Conan und Kogoro haben die Abfahrt ihres Schiffes verpasst und müssen nun auf den Gefallen von Natsue Hatamoto hoffen. Sie hat an diesem Tag geheiratet und lässt die drei auf einem riesigen Schiff mitnehmen. Der Clan besteht aus folgenden Mitgliedern: Gozo, dessen Tochter Mariko, ihrem Mann Kitaro und dem gemeinsamen Sohn Ichiro, außerdem aus Joji dem jüngeren Sohn von Gozo. Gozo, das Oberhaupt hatte noch einen Sohn Shoichi und dessen Frau Miyuki, die aber beide verstorben sind. Natsue ist die jüngere Tochter, Akie die ältere, die ebenfalls bereits verheiratet ist mit Tatsuo und Natsue hat nun Takeshi geheiratet. Gozo wird erstochen in seiner Kabine aufgefunden und alle halten Takeshi für den Mörder. In der Folge wird er in eine Kabine gesperrt, aus der er alleine nicht herauskommt.

Als nun Akies Mann Tatsuo ermordet aufgefunden wird, stellt sich heraus, dass Takeshi verschwunden ist. Und bei einem Stromausfall wird Ichiro in einem der Toilettenräume angegriffen, er überlebt den Angriff aber. Nun suchen alle gemeinsam nach Takeshi und Conan findet immer mehr Hinweise darauf, wer der Täter in Wirklichkeit war und so löst Kogoro als schlafender Detektiv wieder einmal einen Fall…

Kurz darauf stolpert ein Chirurg mit einem Stapel Spielzeug auf dem Arm in die Detektei. Er bekommt jeden Monat eine Million Yen geschickt und das schon seit etwas mehr als zwei Jahren, zusätzlich zu dem Geld bekommt er noch Spielzeug geschickt. Als der Mann dann auch noch einen Brief erwähnt wird der Fall immer mysteriöser. Conan, Ran und Kogoro sehen die alten Akten des Chirurgen durch, finden dort zunächst aber keinen Hinweis auf den Täter. Erst als Conan auf die Idee kommt, dass der Täter nichts gutes im Schilde führt, weil er vor Jahren seinen Sohn bei einer Operation verloren hat, erkennen sie, dass der Sohn des Chirurgen in großer Gefahr ist. Kommen sie noch rechtzeitig um ihn zu retten?

Als Ran Conan auf die Schliche zu kommen droht, ruft Professor Agasa mit Shinichis Stimme bei Ran an und schafft es so ihre Bedenken zu zerstreuen.

Verdammtes Königreich von N. Matt u. S. Matthes

Inhaltsangabe: Kings & Fools 1: Verdammtes Königreich von Natalie Matt & Silas Matthes

Der Band Kings & Fools 1: Verdammtes Königreich wurde eigentlich von Silas Matthes geschrieben, aber da die Reihe von beiden Autoren geschrieben wurde, nenne ich oben im Titel einfach mal beide. Der erste Band wird aus der Sicht von Lucas geschrieben.

Lucas ist Kräutersammler. Wir erfahren, dass die Kräutersammler ein Pensum haben, dass sie nur knapp einhalten können, sodass Lucas erst sehr kurz vor der Sperrstunde nachhause kommt. Die Stimmung im Viertel kommt ihm bereits seltsam angespannt vor, aber erst als er an seiner Haustür das seltsame Zeichen der Verhüllten entdeckt, weiß er, was los ist. Die Verhüllten holen in gewissen Abständen die Erstgeborenen der Bewohner. Der brennende König duldet es, weil er ihnen etwas schuldet, aber niemand weiß genau was und niemand weiß genau, wer diese Verhüllten sind und wo sie einen hinbringen. Eigentlich geht der Erstgeborene, sodass eigentlich Tom gehen müsste, doch Lucas‘ Vater schickt diesen vor die Tür. Dort muss er auch die Verhüllten warten.

Lucas lässt es mit sich geschehen und folgt den Verhüllten zum Friedhof von Lavis. Er war noch nie hier, aber er erkennt die Grabsteine als sie über den Friedhof zu einer Öffnung im Erdboden gehen. Wie Lucas erfährt, ist er nun ein Schüler im Internat von Lavis. In Favilla lernt er Noel kennen, der vorher Minenarbeiter war. Damit steht Noel vom Rang her noch unter Lucas, aber Lucas weiß, dass es ihnen schon nicht gut ging und dass es dementsprechend Noel und seinen Leuten noch schlechter gegangen sein wird, deren Kinder müssen beispielsweise noch früher anfangen zu arbeiten. Wer sein Pensum nicht schafft, bekommt weniger zu Essen und so gab es bei ihnen im Viertel mal einen älteren Mann, der sein Pensum nicht mehr geschafft hat, er bekam weniger und hat sich aus Hunger an den Kräutern, die er eigentlich sammeln sollte, bedient. Dafür wurde er zum Tode verurteilt und öffentlich hingerichtet.

Lucas lernt in Favilla nicht nur viele neue Schüler (Sam, Melvin, Nora, Estelle, etc.) kennen, sondern trifft auch einen früheren Feind aus seinem Viertel wieder. Die Rivalitäten zwischen den beiden sind erst vorbei als Aron Lucas zum Duell fordert, bei dem Lucas seinen Widersacher schwer verletzt. Allgemein scheint Favilla die Menschen zu verändern und so macht sie Noel, Lucas‘ neuer Freund, Sorgen um ihn, denn er hat den Eindruck, dass er ihre Ausbildung viel zu Ernst nimmt. Lucas hat sich nämlich geschworen, dass er einer der besten Kämpfer wird, sodass ihn der Internatsleiter und der brennende König für Einsätze außerhalb von Favilla auswählen, sodass er sich absetzen und seinen Bruder endlich befreien kann, denn auch sein Bruder wird, wie Lucas, vom gemeinsamen Vater geschlagen. Aber neben den neuen Schülern lernt Lucas auch ziemlich viel. Er hat beispielsweise Unterricht im Schwertkampf (wofür er sehr begabt zu sein scheint), aber auch im Bogenschießen, in Alchemie und in Schriftkunst und vielen weiteren Fächern.

Nachts hören Lucas und Noel immer wieder Schritte, die sich anhören, als kämen sie aus den Wänden. Als sich Noel eines nachts auf die Suche nach der Ursache für die Schritte machen, sehen sie drei vermummte Gestalten, denen sie folgen. In einem Geheimgang trennen sich die beiden und Lucas entdeckt die Gestalten: Sie unterhalten sich darüber, dass sie irgendwas vorhaben, wovon er Noel aber nichts erzählen will, denn dieser würde der Sache weiter nachgehen wollen und sich damit selbst und auch Lucas in Gefahr bringen.

Lucas wird von einer Lehrenden angesprochen: Im Internat gibt es eine Verschwörung und sie braucht seine Hilfe. Lucas schleicht sich nachts aus seiner Zelle, um sich mit Emma zu treffen, sie werden angegriffen, können sich aber verteidigen und verfolgen die Vermummten. Nach dem Kampf befiehlt Emma Lucas, einen Zeugen, Benjamin, zu töten, doch Lucas kann das nicht. Nun wird er gemeinsam mit einem der Verräter dem Internatsleiter vorgeführt…

Detektiv Conan Band 3 von G. Aoyama

Rezension: Detektiv Conan Band 3 von Gosho Aoyama

Interessanterweise sieht man an diesem dritten Band von Detektiv Conan von Gosho Aoyama das in den früheren Bänden das Konzept noch ein bisschen anders war. Heute hat man so drei bis vier Fälle in einem Band, die alle so zwischen einem und vier/fünf Kapiteln einnehmen. Hier ist das Verhältnis etwas anders: Die ersten sechs Kapitel behandeln einen Fall. Die nächsten vier Kapiteln den zweiten Fall. Und man muss sagen, man hat auch beim ersten Fall wirklich das Gefühl, dass es sich hier um einen ausführlichen Fall handelt.

Der erste Fall des dritten Bandes gehört für mich aber auf jeden Fall zu meinen Lieblingsfällen. Man hat eine richtige Auswahl an Mördern und man will nicht in der Haut eines der Familienmitglieder stecken, schließlich ist einer von ihnen der Mörder und tötet andere Familienmitglieder. Das Motiv ist natürlich das liebe Geld, das die Familie hat und bei dem die Diskussion ist, wer es am Ende erben wird. Natsue ist so eine der wenigen, die einem in dieser Familie wirklich sympathisch vorkommt, obwohl auch sie zwischenzeitlich an die Schuld ihres Bräutigams glaubt. Dennoch war es für mich ein sehr interessanter Fall, den ich gerne gelesen habe. Zumal in diesem Fall eine neue Erfindung von Agasa vorgestellt wird: das Narkosechornometer. Eine als Uhr getarnte Narkosepistole, mit der Conan Kogoro betäubt um so mit seiner Stimme die Fälle zu lösen.

Der nächste Fall mit dem Chirurgen ist kein besonderer Fall, außer dass der Klient mal wieder an die Tür der Detektei klopft um sich Hilfe von Kogoro zu erbitten und Kogoro nicht aus Versehen in einen Mord hineinstolpert. Allerdings wird dann der Sohn des Chirurgen entführt und so wird dann durch den Klienten doch wieder ein größerer Fall gelöst.

Das interessanteste ist wohl, dass Ran auch in diesem Band wieder einmal misstrauisch wird und Conan für Shinichi hält. So versucht sie ihn sogar mit einem Trick zu enttarnen, doch Conan schafft es wieder einmal ihre Bedenken zu zerstreuen, indem er Agasa mit dem Stimmverzerrer bei ihr anrufen lässt und sie so Conan sieht während sie mit Shinichi spricht.

Alles in allem ist der dritte Band der Detektiv Conan-Reihe auf jeden Fall ziemlich spannend und ich empfehle ihn gerne weiter.

Verdammtes Königreich von N. Matt u. S. Matthes

Rezension: Kings & Fools 1: Verdammtes Königreich von Natalie Matt & Silas Matthes

Der Roman Verdammtes Königreich von Natalie Matt und Silas Matthes ist der erste Band der Kings & Fools-Reihe. Hier erzählt Lucas seine Geschichte und führt uns so nicht nur in seinen Charakter und seine Beziehungsgeflechte ein, sondern zeigt uns darüber hinaus auch noch wie die Welt funktioniert.

Bei Kings & Fools handelt es sich um eine mittelalterlich angehauchte Fantasy-Welt, zwar gibt es keine Drachen und andere Zauberei aber es scheint dennoch eine Fantasy-Welt zu sein. Der Leser bekommt in diesem Band einen Überblick über die verschiedenen Gewerke: Kräutersammler, Minenarbeiter, Fischer, Jäger, etc. und wie wenig diese untereinander voneinander wissen. Man erfährt, dass die verschiedenen Gewerke nicht einmal wissen, was die anderen genau machen und wie sie es machen. Lucas erfährt beispielsweise erst in Favilla, dass einige seiner Kräuter zum Färben genutzt werden und wie das gemacht wird.

Außerdem erfahren wir, dass es einen monarchischen Herrscher über das Reich gibt, der Gesetze erlässt, an die sich jeder zu halten hat. Beispielweise bekommt jeder eine feste Portion Nahrung und wenn er „seinen Beitrag nicht leisten“ kann, bekommt er weniger, auch wenn er dann verhungert. Auch scheint es nicht genug Wasser zu geben. Darüber hinaus gibt es auch keine moderne Technik und es scheint nicht mal wirklich fließendes Wasser zu geben, oder zumindest nur eingeschränkt, auch von Elektrizität haben die Bewohner und Lavis noch nie gehört.

In Favilla, dem Internat, lernen die Schüler viele neue Dinge, von denen Lucas sogar selbst sagt, dass er bei manchen nicht einmal wusste, dass diese überhaupt existieren und auch mit den Begriffen Bücher und Lesen kann er gar nichts anfangen.

Durch die Innenperspektive von Lucas erfährt man zwar einiges über ihn und seine Welt, aber man bekommt relativ wenig Infos von den anderen Mitgliedern der Schule. Obwohl man natürlich von denjenigen, mit denen Lucas direkt zu tun hat, schon einiges erfährt. Da ich aber den fünften Band bereits gelesen habe, ist für mich Noel irgendwie die Hauptperson und so hatte ich es echt schwer mich auf Lucas einzulassen, vielleicht lag es auch daran, dass mir Lucas irgendwie nicht so richtig sympathisch wurde. Ich kann nicht mal genau sagen, woran es lag, aber im ersten Band wäre ein mit den anderen Charakteren interagierender Charakter sinnvoller als so ein stiller und für sich bleibender Charakter wie Lucas.

Der Cliffhanger (nennt man das bei Romanen eigentlich so?) am Ende des Bandes soll natürlich den Leser dazu bringen, weiterzulesen. Da ich ja bereits den fünften Band kenne, kann ich mir ungefähr denken wie es weitergeht. Dennoch bin ich gespannt und hätte am liebsten sofort mit dem zweiten Band weitergemacht. Kurzum: ich empfehle Kings & Fools 1: Verdammtes Königreich von Natalie Matt und Silas Matthes und bin sehr gespannt auf den folgenden Band.