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Rezension: Frisch getraut von Rachel Gibson

Der zweite Teil der Autorinnen-Reihe Frisch getraut von Rachel Gibson hat bei mir einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen. Besonders gefallen hat mir, dass der Roman nahtlos vom ersten in den zweiten Band übergeht, sodass man das Gefühl hat man könnte nach dem ersten direkt weiterlesen (wenngleich ich erst einmal den dritten gelesen hatte). Insofern passt es auch ganz gut, dass der Roman über einen so langen Zeitraum hinweg spielt, denn das gibt der Protagonistin nicht nur die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und zwischen den beiden Hauptfiguren kann eine Liebe wachsen, die bei einem kurzen Zeitraum, aufgrund der sehr unterschiedlichen Charakter unrealistisch gewesen wäre.

Auch in diesem Band kommen die vier Freundinnen regelmäßig vor, sodass man auch etwas über das Leben der drei Autorinnen erfährt, die im aktuellen Band gerade nicht Hauptfigur sind, was ich persönlich sehr schön finde. Da hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Einblick in die Gedankenwelt gefallen, allerdings kann ich verstehen, dass man nur in die Gedankenwelt der Hauptfigur Einblick hat um diese so besser von den anderen Figuren abzugrenzen.

Als ich anfing das Buch zu lesen, dachte ich, dass es bestimmt recht langweilig wird, schließlich gab es bei dieser Liebesgeschichte keine anderen Verwicklungen als die Liebe zwischen den beiden, im Gegensatz zu den Bänden 1 und 3. Dort spielte die Arbeit der beiden eine größere Rolle. Beim ersten ging es um einen Kriminalfall und den Kriminalroman der ersten Autorin, und im dritten Band ging es um die Vergangenheit der Autorin, die einen True-Crime-Roman über den Tod ihrer Mutter schreiben möchte.

Was ich nur kurz erwähnen möchte: als ich das Buch las, kam mir der Name einer kleinen Nebenfigur bekannt vor. Sebastian und Clare sind auf der Silvesterparty einer Studienfreundin von Sebastian. Diese Studienfreundin ist Jane Alcott. Kurz bevor ich das Buch Frisch getraut las, bekam ich Sie kam, sah und liebte von Rachel Gibson geschenkt, in welchem es um Jane Alcott geht. Natürlich hatte ich das Buch noch nicht gelesen, aber aufgrund des Namens und des Berufs, vermute ich mal ganz stark, dass es die selbe Jane Alcott ist, sodass in Frisch getraut auch eine Figur aus der Seattle Chinooks-Reihe vorkommt.

All dies trägt dazu bei, dass mir Frisch getraut zwar nicht umwerfend gut, aber dennoch sehr gut gefallen hat, weshalb ich diesen Liebesroman von Rachel Gibson gerne weiterempfehle.

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