Lieblingsworte

Reziprozität

Das Substantiv Reziprozität geht auf das Lateinische reciprocus aufeinander bezüglich oder wechselseitig zurück. Reziprozität gibt es in verschiedenen Bereichen, vor allem in der Soziologie ist dieses Konzept wichtig und bedeutet gegenseitig, wechselseitig oder im im umgekehrten Zusammenhang zueinander stehend laut Wikipedia. Dieses Substantiv ist fachsprachlich, hat aber dennoch Synonyme, es wird auch in der Philosophie und dort, meiner Ansicht nach, in der Moral- oder Ethikphilosophie verwendet.

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Rapportieren

Das Verb rapportieren heißt, dass jemand einen Rapport abstattet oder Meldung macht, allerdings ist dies eine veraltete Bedeutung, heutzutage kann es auch im Architektenwesen verwendet werden, wo es bedeutet, dass sich ein Muster immer wieder wiederholt. Synonyme sind unter anderem: berichten, kommunizieren, referieren. Das Wort kommt wohl aus dem Französischen rapporter und bedeutet eigentlich wiederbringen, kommt ursprünglich aus dem Lateinischen, denn mit re ist zurück oder wieder gemeint und mit apporter ist apportieren gemeint. Aus diesen Teilen kann man sich die Bedeutung des zusammengesetzten Wortes eigentlich schon herleiten.

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Karibu

Das Karibu ist ein Rentier, das auch Ren heißt und in der Nähe des Polarmeeres lebt, es lebt in Nordeurasien und in Nordamerika. Das nordamerikanische Rentier heißt caribou, welchen im Deutschen als Karibu bekannt ist, dieser Ausdruck kommt wohl aus einer Indianer-Sprache. Wenn ich den Artikel von Wikipedia richtig verstehe, dann gibt es mehrere Arten bei den Karibus, worin sie sich allerdings unterscheiden, das weiß ich nicht und warum die nordamerikanischen Rentiere Karibu heißen, das weiß ich auch nicht, aber dennoch hat es mir gut gefallen, dieses Wort, das ich wohl leider kaum in meinen aktiven Wortschatz übernehmen kann.

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Kalauer

Das Substantiv Kalauer meint Flachwitze, die ihren Humor aus flachen Wortwitzen zieht. Laut Duden-online meint der Begriff Kalauer, dass ein Witz nicht sehr geistreich ist, außerdem beruht dieser auf einem Wortspiel. Das Wort Kalauer stand 1880 das erste Mal im Rechtschreibduden. An das französische Wort calembour(g) angelehnt, welches Wortspiel meinte, wurde es nach der Stadt Calau gebildet, welche in der Nähe von Cottbus liegt. Obwohl ich auch über Wortspiele lache und hin und wieder auch selbst welche mache, würde ich das Wort Kalauer doch nicht im aktiven Wortschatz verwenden, denn ich finde, dass es nicht besonders elegant klingt.

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Mänade

Die Mänade gehört in die griechische Mythologie, und jetzt fällt mir auch wieder ein, woher ich das Wort hatte. Es kam nicht aus meinem universitären und – Überraschung! – auch nicht aus meinem privaten Alltag, sondern aus einem Museum. Mit Mänade ist eine sich wild gebärende, rasende weibliche Person gemeint laut Duden-online. Dieses Wort kommt aus dem Griechischen beziehungsweise aus dem Lateinischen. Die Mänaden sind die Begleiterinnen des Dionysos, und es ging wohl darum, dass die Mädchen, die zu Ehren des Dionysos in Raserei verfielen Mänade genannt wurden. Leider kenne ich mich nicht so gut mit der griechischen Mythologie aus, wie ich gerne würde, sodass ich euch bitten würde mir zu verzeihen, wenn ich mich hier vertan habe.

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Schimäre

Schimäre oder auch Chimäre bedeutet ein Trugbild oder ein Hirngespinst, dem man nachjagt. Ursprünglich kommt das Wort aus dem Französischen beziehungsweise aus dem Lateinischen, so ist chimère das französische Ursprungswort, im Lateinischen war es das Wort chimaera. Synonym dazu können die Wörter Luftschloss, Illusion, Täuschung oder etwas ähnliches verwendet werden. Ich finde das Substantiv Schimäre sehr schön, denn der Klang gefiel mir wirklich gut.

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Dysbiose

Eine Störung der Dammflora heißt laut Wikipedia auch Dysbiose und verweist dabei auf die Dysbakterie, dieses Wort kommt aus dem Lateinischen. Bacteria oder bacillum meint Stäbchen, Stöckchen oder Stock und dys heißt auf deutsch so viel wie fehlerhaft, schlecht oder gestört. Mit dieser Krankheit ist wohl eine gemeint, die einen Verlauf beschreibt, welche eine Abweichung von der Norm der Bakterien im Darm oder im Mund-Rachen-Raum zeigt. Wie ich auf dieses Wort kam, weiß ich leider auch nicht mehr.

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Emuna

Auch das Substantiv Emuna habe ich nicht aus meinem privaten Alltag, sondern aus der Universität. Mit Emuna ist in der jüdischen Religion der Glaube gemeint, wobei dieser laut Wikipedia kein religiöses Konzept des Judentums ist. Emuna kann auch mit h also Emunah geschrieben werden. Der passende Gegenbegriff dazu scheint der Apikorus zu sein, womit ein Mensch gemeint ist, der nicht an Gott glaubt. Emuna heißt Glaube, Zuversicht oder Vertrauen in Gott.

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Präjudizieren

Das Verb präjudizieren kommt aus dem Lateinischen praeiudicare auf deutsch vorgreifen oder im Voraus entscheiden. Prae heißt vor(her) und iudicare heißt judizieren, sodass zusammengesetzt präjudizieren entsteht. Die bildungssprachliche und die rechtliche Bedeutung scheinen in diesem Fall die selbe zu sein, heißen sie doch ein Präjudiz schaffen. Duden-online gibt als Beispiel an, dass eine bestimmte Regelung keine präjudizierende Wirkung hat, damit kann deutlich werden, was mit präjudizieren gemeint ist.

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Extrapolieren

Das Verb extrapolieren kommt von dem Substantiv Extrapolation. Auf der einen Seite steht natürlich die mathematische Bedeutung, von der ich zwar gehört hatte, aber die mir gerade nicht im Kopf herumschwirrte. Bildungssprachlich meint das Verb extrapolieren, dass aus etwas Bekanntem unter gleichbleibenden Bedingungen etwas neues geschlossen wird. Dieses Fremdwort ist, denke ich, eines, dass man auch im richtigen Leben also im privaten Alltag verwenden kann, auch wenn es keines sein wird, dass man tagtäglich verwendet.