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Provenienz

Provenienz ist ein Substantiv, das bildungssprachlich verwendet wird, es bedeutet Abstammung, Geblüt, Geburt, Herkunft oder Wurzel und wird folgendermaßen verwendet: Flüchtlinge afrikanischer Provenienz. Die Provenienz kommt aus dem Lateinischen provenire und bedeutet hervorkommen oder entstehen laut Duden-online. Laut Wikipedia ist mit Provenienz die Herkunft einer Person oder Sache gemeint und wird vor allem bei Kunstwerken und Kulturgütern verwendet.

Die Katze, die in den Ohrensessel biss von L. Jackson Braun

Inhaltsangabe: Die Katze, die in den Ohrensessel biss von Lilian Jackson Braun

Auch im zweiten Band der Reihe Die Katze, die in den Ohrensessel biss von Lilian Jackson Braun ermittelt der Journalist Jim Qwilleran zusammen mit seinem Kater Koko.

Es soll ein neues Magazin geben und es soll sich ausgerechnet mit Häusern und deren Einrichtung beschäftigen und natürlich soll sich kein anderer als Qwilleran darum kümmern: Das Problem ist nur, dass er überhaupt keine Ahnung von Dekoration und Inneneinrichtung hat. Für die erste Zeitschrift findet sich trotzdem schnell ein Objekt. Mr. Tait hat eine riesige Jadesammlung und eine wunderschöne neue Einrichtung. Als kurz nach der Veröffentlichung des Magazins ins Tait-Haus eingebrochen wird und seine Frau tot aufgefunden wird, ist die Empörung groß. Als sich das nächste Objekt dann zu allem Übel noch nicht als Wohnheim für junge, berufstätige Frauen, sondern als Freudenhaus entpuppt, ist die Empörung noch viel größer und Qwilleran verzweifelt: Er wollte das Magazin zwar nicht haben, aber es aus solchen Gründen untergehen sehen wollte er auch nicht.

Bei seinen Recherchen lernt Qwilleran auch wieder viele interessante Leute kennen, darunter beispielsweise Lyke and Starkweather, die ein Einrichtungsatelier betreiben. Durch David Lyke lernt Qwilleran auf einer Party Harry Noyton kennen. Dieser bietet ihm an für ein paar Wochen in seine Wohnung ziehen zu können, weil Qwilleran aus seiner Wohnung ausziehen muss, da sein Vermieter ja beim letzten Fall verstarb. In der luxuriösen Wohnung, in der er nun wohnt, knabbert Koko einen der Sessel an und auch ansonsten beißt er ständig Löcher in Qwillerans Kleidung (beispielsweise in seine Krawatten).

Außerdem lernt er während der Recherchen Alacoque Wright kennen, die von allen nur Cokey genannt wird. Mit Cokey verabredet er sich auch öfter, allerdings scheint Koko sie nicht besonders zu mögen und da sie auch eine Verbindung zum Opfer David Lyke hat, der später in seiner Wohnung aufgefunden wird, wird sie sogar zu einer Verdächtigen.

David Lyke wird in seiner Wohnung ermordet aufgefunden. Koko war über die Balkone zu ihm herübergeklettert und Odd Bunsen macht ihm dieses Kunststück in betrunkenem Zustand nach um den Kater wieder zu holen. Dabei findet er den Ermordeten. Natürlich hatte Koko Zeit den Tatort genau unter die Lupe zu nehmen und so gelingt es Qwilleran mithilfe von Kokos Gespür und Hinweisen auch diese Morde aufzuklären…

Die Katze, die in den Ohrensessel biss von L. Jackson Braun

Rezension: Die Katze, die in den Ohrensessel biss von Lilian Jackson Braun

Die Katze, die in den Ohrensessel biss von Lilian Jackson Braun ist der zweite Teil der Die Katze, die-Reihe. Man kann die Bände aber auch unabhängig voneinander lesen, wobei man in der richtigen Reihenfolge natürlich alle Informationen bekommt.

Kommen wir zuerst zur Handlung: Qwilleran soll sich im zweiten Band direkt in ein anderes Ressort einarbeiten, was ich im ersten Moment komisch fand, was aber darin begründet lag, dass man vermutlich komplett neue Figuren einführen wollte. Ich fand es waren ziemlich viele Zufälle und Rückschläge, mit denen das neue Magazin Elegante Domizile zu kämpfen hatte, aber ich fand es auch ein bisschen witzig, welche Probleme da zusammenkamen, damit das Magazin unerfolgreich werden würde.

Bei den beiden Toten handelt es sich um weitestgehend getrennte Verbrechen: Mrs. Tait scheint bei einem Raubüberfall an einem Herzinfarkt zu gestorben zu sein, während David Lyke in seiner Wohnung ermordet wurde. Die beiden Fälle gehen auch in ziemlich verschiedene Richtungen. Der offensichtliche Mord an Lyke wird auch erst ziemlich spät im zweiten Band begangen, sodass die Ermittlungen sozusagen schon beginnen bevor der eigentliche Mord passiert, weil sich Qwilleran natürlich für sein Magazin vorher schon in der Inneneinrichtungsszene umsieht und so einen Eindruck von den Personen und deren Beziehungen zueinander bekommt bevor der eigentliche Mord passiert.

Die Art und Weise, dass er Mord erst recht spät passiert, hat mir sehr gut gefallen, weil es einem ermöglicht zuvor schon ein Gefühl für die Figuren und das Setting zu bekommen. Hier hätte man noch etwas mehr darauf eingehen können, dass die Figuren manche Informationen vielleicht anders herausgegeben hätten, wäre der Mord früher passiert, aber das hat der Lesefreude keinen Abbruch getan.

Die Figuren sind alle nicht so sonderlich plastisch geschildert, aber man versteht dennoch viele ihrer Handlungen und Gedanken. Vor allem auf Jim Qwilleran wird ein recht großer Fokus gelegt und so erfährt man über den detektivischen Journalisten schon von Band zu Band immer mehr. Auch über Odd Bunsen, den Fotograf des Daily Fluxion, erfährt man mit jedem Band mehr. Und natürlich darf Koko nicht vergessen werden. Obwohl er natürliche in Kater ist, erfährt man auch über den arroganten Siamkater immer mehr.

An einigen Stellen war ich mir bei dem Krimi nicht sicher, ob Koko wirklich ein guter Detektiv ist, oder ob er einfach zufällig in seiner katzenhaften Art so ´benimmt, dass Qwill daraus die richtigen Schlüsse zur Lösung der Mordfälle ziehen kann. Aber ich denke, dass das auch genau im Sinne eines Katzenkrimis ist. Natürlich kann ein realistischer Kater nicht hingehen und den Mordfall auflösen, auf der anderen Seite muss er natürlich Anteil an der Auflösung haben, weil man als Leserin sonst enttäuscht wäre. Ich finde, dass diese Mischung Lilian Jackson Braun wirklich gut gelungen ist.

Alles in allem hat mir auch der zweite Band der Reihe Die Katze, die in den Ohrensessel biss von Lilian Jackson Braun sehr gut gefallen und ich bin schon auf die nächsten Bände gespannt, die ich mit Sicherheit auch verschlingen werde.

Gemeinsam Lesen ·Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #25

Hallo ihr Lieben,

zur zweiten Gemeinsam Lesen-Aktion des Jahres: Die Schlunzenbücher stellen jede Woche vier Fragen, dabei sind die ersten drei immer gleich und die vierte wechselt. Ich hoffe, ihr seid auch gut ins neue Jahr gestartet. Da ich derzeit ein Hörbuch höre, möchte ich euch dieses heute vorstellen.

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich höre derzeit ein Hörbuch, das ich hier vorstellen möchte: Heidis Lehr- und Wanderjahre von Johanna Spyri und bin in CD 4 Track 1.

  1. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Es ging im Hause Sesemann seit einiger Zeit etwas ganz seltsames und unheimliches vor.“

  1. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich kenne den Inhalt in etwa aus meiner Kindheit und muss sagen, dass ich tatsächlich einiges wiedererkenn und mir vieles also bekannt vorkommt, aber obwohl ich Fräulein Rottenmeier damals schon nicht leiden konnte, finde ich sie heute noch unerträglicher und vom pädagogischen Standpunkt aus betrachtet verstehe ich einfach nicht wie man seine Tochter von so einem Menschen betreuen lassen kann.

  1. Bist du gut ins neue Jahr gestartet?

Machst du dir für das neue Jahr eine Leseliste oder liest du einfach drauflos?

Ich habe keine direkte Leseliste für dieses Jahr erstellt, aber ich nehme dieses Jahr an einer Lesechallenge teil und habe mir auch vorgenommen mal einige meiner alten Sub-Leichen weg zu lesen. Mal gucken wie erfolgreich ich mit beidem sein werde.

Habt ihr euch irgendwelche Vorgaben für dieses Jahr gemacht? Seid ihr auch gut ins neue Jahr gestartet?

Liebe Grüße

Vanessa

Buchclub Challenge 2021

Buchclub Challenge 2021

Hallo ihr Lieben,

Meli und Mell haben schon mehrere Male die Buchclub Challenge gemacht und so auch wieder dieses Jahr. Ich habe daran noch nie teilgenommen und war in den letzten Jahren auch immer eher skeptisch gegenüber Buchchallenges im Allgemeinen, weil ich nicht sicher bin, ob mir solche Vorgaben nicht eher die Lesefreude nehmen. Aber als ich auf die Challenge von Meli und Mell gestoßen bin, dachte ich mir, dass die ja relativ offen ist und mir einiges an Handlungsspielraum gibt, denn ich muss nicht jetzt schon entscheiden welche Bücher ich lese, sondern kann das erst nach und nach entscheiden, was auch deshalb ganz gut ist, weil mein Sub recht klein ist. Da wären dann so Bingo-Spiele und ähnliche Challenges nicht so super, weil man dort einfach eine große Auswahl braucht, damit man sich möglichst viele Bingos erlesen kann. Und da ich ja auch immer die Möglichkeit habe, die Challenge abzubrechen, wenn sie mir doch meine Lesefreude nehmen sollte, habe ich mich entschlossen, es einfach mal zu versuchen. Ich bin sehr gespannt darauf mich mit den anderen Challenge-Teilnehmerinnen durch eine Liste von 21 Büchern zu lesen.

So funktionierts: Unten findet ihr die Regeln zur Challenge und die 21 Aufgaben. Wenn ich ein Buch in der entsprechenden Kategorie gelesen habe, kann ich diese abhaken. Ziel ist es natürlich möglichst alle 21 Aufgaben zu erfüllen.

Regeln:

  1. Pro Buch kann nur eine Aufgabe als erledigt markiert werden.
  2. Jedes Buch muss mindestens 100 Seiten haben damit es zählt.
  3. Die Challenge geht vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021.
  4. Re-Reads sind erlaubt.

Aufgaben:

Lies…
… ein Buch mit einem überwiegend schwarzen Cover.
… ein Buch, auf dessen Cover ein Vogel zu sehen ist.
… ein Buch mit mehr als 500 Seiten.
… ein Buch, in dem eine oder mehrere Katzen eine Rolle spielt.
… eine zweiteilige Reihe.
… ein Buch mit einem orientalisch angehauchten Setting.
… ein Buch, das hauptsächlich im Winter spielt.
… ein Buch mit einem Menschen auf dem Cover.
… ein Buch, zu dem ein Film erschienen ist.
ein Buch mit mehreren Protagonisten (mindestens 3).
-> Vorstadtgeflüster von Abbi Waxman: Das „idyllische“ Vorstadtleben einer Nachbarschaft in Los Angeles steht hier im Fokus.
… ein Buch von einer/m asiatischen Autor:in.
… einen Klassiker.
… ein Buch, das schon seit einer Ewigkeit auf deinem SuB liegt.
ein Buch mit Gold auf dem Cover.
-> Heidis Lehr- und Wanderjahre von Johanna Spyri: Die Schrift des Titels ist genauso wie die Ornamente, die das Cover zieren, in Gold.
… ein Buch mit magischen Wesen.
… ein Buch, das du schon seit einigen Jahren lesen wolltest, es aber bis jetzt noch nicht geschafft hast.
… ein Buch, das dich als Kind begeistert hat.
… ein Buch, das dir von einer/m guten Freund:in empfohlen wurde, du aber etwas skeptisch bist.
… ein Buch, in dem es um nordische, griechische oder ägyptische Mythologie geht.
… ein Buch mit einem hässlichen Cover.
… ein Buch, dessen Genre du sonst nie liest.

 

Ich bin unglaublich gespannt darauf wie es sein wird mich mit den anderen an der Challenge Teilnehmenden auszutauschen und werde natürlich auch euch über meine Fortschritte auf dem Laufenden halten. Außerdem versuche ich auch ein bisschen zu reflektieren wie das mit der Challenge funktioniert und wie mir die Idee und das Konzept gefällt. Ich bin also gespannt. Kennt ihr die Challenge? Oder auch andere, die ihr empfehlen könnt?

Liebe Grüße
Vanessa

Angefangene Reihen

Rund um‘s Lesen: Angefangene Reihen

[Dieser Post wurde zuerst im Juni 2020 gepostet, und wurde im Januar 2021 zuletzt aktualisiert]

Ich habe einige Reihen angefangen und da ich darüber nachgedacht habe, welche das so sind, dachte ich mir, ergibt es Sinn, diese mal irgendwo zusammenzustellen. Natürlich gehört diese Art Beitrag nicht so prototypisch in die Kategorie, aber ich möchte euch meinen Überblick auch nicht vorenthalten. Deshalb also hier meine Reihen der letzten etwa drei Jahre (also 2017 bis Mitte 2020):

 

Sir Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes-Kurzgeschichten 56 (abgeschlossen)

Arthur Conan Doyle hat insgesamt 56 Sherlock-Holmes-Kurzgeschichten geschrieben. Da werden mutmaßlich auch keine mehr dazu kommen, außer man findet irgendwo noch unveröffentlichte und unbekannte Manuskripte.

Michael Kibler: Horndeich-Hesgart-Reihe 5/12 (unbekannt)

Die Horndeich-Hesgart-Reihe wird später tatsächlich zu einer Horndeich-Reihe, weil Margot Hesgart das Team verlässt und eine andere Polizistin an Steffen Horndeichs Seite gestellt wird. Nach 12 Bänden geht es aber zumindest in diesem Jahr nicht weiter und so ist offen, ob die Reihe vorerst abgeschlossen ist oder in den nächsten Jahren schon weitergeht. Da der neue Roman aber der erste Band einer Reihe sein wird, könnte es sein, dass die Horndeich-Hesgart-Reihe erst einmal beendet ist.

Agatha Christie: Hercules Poirot-Reihe 33 (abgeschlossen)

Hercules Poirot ist Christies bekanntester Held und so gibt es ganze 33 Romane von ihm. Leider werden auch bei Christie keine neuen Romane mehr hinzukommen, aber glücklicherweise war sie ja sehr produktiv.

Agatha Christie: Miss Marple-Reihe 12 (abgeschlossen)

Miss Marple ist auch ziemlich bekannt und beliebt und so gibt es zumindest 12 Romane mit dieser etwas anderen Heldin.

Agatha Christie: Tommy und Tuppence Beresford 2/4 (abgeschlossen)

Von Tommy und Tuppence Beresford habe ich noch nicht so besonders viel gelesen, aber es gibt auch nur vier Romane mit den beiden Figuren.

Ulrike A. Kucera: Frankfurtkrimis 1/2 (unbekannt)

Die Reihe von Kucera ist offiziell überhaupt keine Reihe, aber da in zwei Krimis der gleiche Kommissar ermittelt, werte ich sie dennoch mal so.

Wolfgang Borchers: Wetzlarkrimis 2/3 (abgeschlossen)

In Wolfgang Borchers‘ Wetzlarkrimis ermitteln die Beamten um Leo Trinkaus in verschiedenen Mordfällen. Dabei handelt es sich um eine Trilogie, mit der es wohl nicht weitergehen wird, da unter anderem der letzte Band 2008 schon herauskam.

Rob Reef: Stableford-Reihe 2/5 (fortgesetzt)

Die Stableford-Reihe besteht derzeit aus fünf Romanen. Da in den letzten Jahren immer wieder neue hinzukamen, gehe ich mal davon aus, dass da auch noch etwas kommen könnte.

Gosho Aoyama: Detektiv Conan-Reihe 98 (fortgesetzt)

Die Detektiv Conan-Manga-Reihe besteht derzeit aus 98 Bänden. Im Moment kommen etwa zwei bis drei Bände im Jahr heraus. Die Reihe läuft langsam aber sich auf ihr Ende zu, aber dennoch werden noch ein paar folgen. Allerdings vermute ich auch, dass es nicht mehr Dutzende Bände geben wird.

Lilian Jackson Braun: Die Katze, die… 2/29 plus Kurzgeschichten (abgeschlossen)

Bei Die Katze, die von Lilian Jackson Braun ermitteln ein Kater, dessen katzige Freundin und ihre journalistischer Besitzer gemeinsam in Mordfällen. Die Reihe ist mit den 29 Bänden abgeschlossen und wurde in mehreren Jahrzehnten geschrieben.

 

Rachel Gibson: Seattle-Chinooks-Reihe 7 (unbekannt)

Die Seattle-Chinooks-Reihe besteht bisher aus 7 Bänden, deren letzter Roman 2018 erschien. Davor gab es allerdings eine längere Pause von etwa 7 Jahren.

Lori Foster: Buckhorn Brothers-Reihe 13 (fortgesetzt)

Die Buckhorn-Brothers-Reihe ist ziemlich besonders, weil sie a) teilweise aus langen und teilweise aus kurzen Romanen besteht, b) alle bisherigen Romane in mehreren Ausgaben veröffentlicht wurden und teilweise unterschiedliche Titel haben und c) anfänglich noch ins Deutsche übersetzt wurden, das aber inzwischen nicht mehr der Fall ist.

Lori Foster: Love Undercover-Reihe 3/4 (unbekannt/abgeschlossen)

Die Love Undercover-Reihe von Lori Foster scheint abgeschlossen zu sein, da der letzte Band 2016 erschienen ist.

Susan Andersen: Sisterhood-Diary-Reihe 3/4 (unbekannt)

Die Sisterhood-Diary-Reihe ist eigentlich eine Trilogie um drei Freundinnen, allerdings gibt es einen weiteren Band, in dem die bekannten Figuren vorkommen und der lose mit den anderen Bänden zusammenhängt. Der letzte Band erschien 2015.

Susan Andersen: Razor-Bay-Reihe 2/3 (unbekannt)

Die Razor-Bay-Reihe ist eine Trilogie, bei der der letzte Band 2015 erschien.

Daniel Glattauer: Rothner-Leike-Reihe 1/2 (unbekannt)

Die Reihe besteht nur aus zwei Bänden, wobei der letzte der beiden Romane schon 2009 erschienen ist.

Susan Mallery: Fool’s Gold-Reihe 2/22 plus Kurzromane (unbekannt)

Die Reihe besteht aus 22 Bänden und wird noch immer fortgesetzt, hinzu kommen noch einige Kurzromane. Susan Mallery schickt innerhalb eines Jahres mehrere Romane in der Reihe auf den Markt, was ein ziemlich hoher Output ist.

 

Andrea Schacht: Historische Kriminalromane 2/2 (abgeschlossen)

Von Andrea Schacht gibt es zwei Romane mit den gleichen Figuren, die aber nicht offiziell zu einer Reihe gehören: Der Fluch der Grabwächterin und Das Gold des Gladiators. Da der zweite Roman 2008 erschienen ist und Schacht inzwischen verstorben ist, ist die Reihe damit abgeschlossen.

Natalie Matt & Silas Matthes: Kings & Fools-Reihe 3/8 (unbekannt/abgeschlossen)

Die Reihe Kings & Fools der beiden Autoren Natalie Matt und Silas Matthes besteht aus 8 Bänden, deren letzter Band 2017 herausgekommen ist. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass die Reihe damit fertig ist.

Rick Riordan: Percy Jackson-Reihe 2/5 (abgeschlossen)

Die Percy Jackson-Reihe von Rick Riordan ist mit fünf Bänden abgeschlossen, wenngleich es noch weitere Bücher gibt, in denen Percy eine Rolle spielt. Der letzte Band ist 2009 herausgekommen.

Aimée Carter: Blackcoat Rebellion 3/3 (abgeschlossen)

Die Blackcoat Rebellion-Trilogie ist mit diesen drei Bänden abgeschlossen. Die Bände sind schon seit einigen Jahren in Amerika fertig und inzwischen auch ins Deutsche übersetzt.

Linda Winter: Reiter des Himmels 3/4 (abgeschlossen)

Die Reihe ist in allen vier Bänden im Jahr 2020 und Anfang 2021 erschienen, wobei es vornehmlich als E-Book veröffentlicht wurde. Die Autorin hat sie im Selbstverlag herausgebracht.

 

Kennt ihr einige der Reihen? Habt ihr die ein oder andere auch bereits angefangen? Oder kennt ihr das, dass ihr auch viele Reihen anfangt, aber nicht fertig gelesen habt (zumindest bisher) und irgendwann gar keinen Überblick mehr habt? Ich für meinen Teil habe jetzt wieder ein bisschen den Überblick und habe so auch die Chance meine Liste fortzuführen, sodass ich den Überblick besser behalten kann.

Liebe Grüße

Vanessa

Annette, ein Heldinnenepos von A. Weber

Inhaltsangabe: Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber

Zu Beginn von Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber wird die Kindheit und Jugend der Protagonistin, Annette Beaumanoir, beschrieben, sodass man ahnt, dass sie sich aus verschiedenen Gründen in diese Richtung entwickelt hat. Im Folgenden wird das weitere Leben der Annette Beaumanoir beschrieben.

Annette verteilt in ihren jungen Jahren beispielsweise Flugblätter. Da auch einige in ihrem Umkreis solche Flugblätter verteilen, werden diese sogar verhaftet. Wird befinden uns hier etwa zur Zeit des zweiten Weltkrieges und Annette wehrt sich gegen die deutschen Besatzer, die in Frankreich ebenfalls Juden und andersdenkende verschleppen. Bei ihrer Arbeit trifft sie Roland und die beiden verlieben sich ineinander. Damit man, wenn man verhaftet wird, niemanden verraten kann, kennen sich die Mitglieder der Résistance eigentlich nicht und die beiden, die man kennt, kenn man auch nur unter falschem Namen. Deshalb ist ihre Liebe eigentlich verboten.

Als Annette von Hausdurchsuchungen durch die Deutschen erfährt, möchte sie die Bewohner warnen. Sie findet heraus, dass in der einen Dachkammer fünf Personen leben: Daniel und Simone, zwei Geschwister gemeinsam mit ihrem Vater und der Frau eines bereits verhafteten Angestellten. Die Frau hat auch noch ein kleines Baby. Annette kann die verängstigte Familie davon überzeugen, dass sie in Gefahr sind, sodass der Vater ihr wenigstens die beiden Kinder, die auch schon Jugendliche sind, mitgibt. Als Annette sich im Nachhinein ärgert, weil sie das Baby nicht gerettet hat, geht Roland am nächsten Tag noch einmal hin und holt auch noch das Baby; so erfährt der Vater, dass seine Kinder, zumindest fürs Erste, in Sicherheit sind.

Nach dem zweiten Weltkrieg hilft Annette die Mitläufer und Kollaborateure zu beurteilen. Wie ist jemand zu bewerten, der mit den Nazis zusammengearbeitet hat, damit er Zuckerlieferungen für seine Süßigkeitenfabrik erhält? Wie ist dessen schwuler Sohn zu bewerten, der eng mit den Deutschen zusammengearbeitet hat?

Annette will nach dem Krieg unbedingt kämpfen, aber ihr wird nur angeboten, für eine Frauenzeitschrift Rezepte zu schreiben wie man aus möglichst nichts ein Essen zubereitet. Das möchte sie nicht und so studiert sie weiter Medizin. Als sie von einem ehemaligen Bekannten einen Brief erhält, heiratet sie das erste Mal. Die Ehe hält aber nicht lange, weil beide ziemlich unterschiedliche Vorstellungen vom Leben haben und der Job ihres Mannes auch nicht zu ihrem Weltbild passt. So verliert der Mann Job und Frau in kurzer Zeit.

Annette heiratet ein zweites Mal und bekommt auch zwei Söhne. Sie beginnt sich für die Unabhängigkeit von Algerien einzusetzen, weil sie nicht versteht, warum die Franzosen so empört über die bösen Deutschen Besatzer waren, aber dass Algerien nicht unabhängig ist und dort die Franzosen die Besatzer sind, und dass alle für vollkommen in Ordnung halten. Nachdem sie in Frankreich für ihre Rolle in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung sogar im Gefängnis saß und ihr nach ihrer Verurteilung zehn Jahre drohen, flieht sie mithilfe von Freunden und Bekannten. Ihre Kinder möchte sie später nachholen. Auch das kleine Mädchen, das sie gerade erst ein paar Wochen zuvor geboren hat.

In Algerien hilft sie dabei, einen neuen Staat, ein System, aufzubauen und aufgrund ihrer medizinischen Fähigkeiten, arbeitet sie sogar im Gesundheitsministerium mit. Sie bekommt vom Staatschef sogar die algerische Staatsbürgerschaft, wird aber von vielen Algerien nicht als Helferin, sondern als böse Französin erkannt. Einmal wird ihr Auto umgestoßen während sie noch darin sitzt, aber abgesehen von diesem einen Vorfall fühlt sie sich eigentlich ganz sicher. Bis sie eines frühen Morgens zwei seltsame Anrufe erhält: Beim ersten Mal wird einfach aufgelegt. Der zweite Anrufer warnt sie, dass Panzer durch die Straßen fahren und sie in großer Gefahr seid. Annette ist binnen weniger Minuten angezogen und aus ihrer Wohnung raus. Sie findet ein Versteck und wird von Freunden mit Vorräten versorgt.

Aber sie weiß nicht, was sie jetzt machen soll, denn nach Frankreich darf sie noch nicht, weil ihr Verbrechen dort immer noch als Terrorismus angesehen wird. Sie hofft, dass ihre Hilfe in der Unabhängigkeitsbewegung irgendwann gebilligt wird, und ihre Strafe so aufgehoben wird. In Algerien ist sie inzwischen ebenfalls in Gefahr. So flüchtet sie in die Schweiz, wo sie einen guten Job bekommt. Von hier aus kann sie ihre Kinder ab und zu sehen, doch sie merkt wie viel sie in ihrem Leben verpasst hat.

Annette, ein Heldinnenepos von A. Weber

Rezension: Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber

Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber habe ich als Hörbuch gehört, deshalb werde ich zum einen auf den Inhalt aber auch auf das Medium eingehen.

Die Geschichte selbst ist ja nicht frei erfunden, sondern beruht ja auf dem Leben einer realen, französischen Frau, die Anne Weber wohl vor einigen Jahren kennenlernte. Deshalb gibt es auch einen Fokus auf zwei etwas längere Episoden in ihrem Leben: Die Zeit in der Résistance während des zweiten Weltkriegs und während des Wiederaufbaus und ihre Zeit in der Unabhängigkeitsbewegung von Algerien und den Jahren danach in Algerien selbst und beim Aufbau des Landes. Das schränkt zwar den Blick auf Annette ein wenig ein, aber da man auch noch einiges aus ihrem Privatleben, ihrer Kindheit und Jugend und den Jahren danach erfährt, lockert das die Geschichte schon ziemlich auf. Und vor allem der Blick auf ihre ersten Jahre, erklären das sehr komplexe Handeln der realen Figur.

Die Zitate, die immer wieder eingeworfen werden und von Annette selbst stammen, haben mir überaus gut gefallen, weil sie den Lesefluss etwas auflockern und die Erzählinstanz häufig auch mit ein wenig Ironie, Überspitzung und Humor an die Situationen herangeht, obwohl es sich häufig ja um sehr strenge, beängstigende oder schlimme Kapitel handelt. Dennoch wirkte der Epos auf mich nicht erdrückend, was wohl gerade auf die Erzählinstanz und die Zitate zurückzuführen ist.

Die Sprache ist unglaublich poetisch. Da ich es als Hörbuch gehört habe, kann ich zum Reimschema wenig sagen und man hat jetzt auch nicht das Gefühl, dass jemand ein Gedicht seitenlang herunterleiert. Der Stil hat sich wunderbar dazu geeignet das Heldinnenepos von einer Frauenstimme vorlesen zu lassen. Und hier fließen dann auch einige Instanzen zusammen: Die Erzählerin, die sich bewusst ist, dass sie in einer Geschichte lebt, aber außerhalb eine richtige Welt existiert. Die Frau, um die es in der Geschichte geht, die aber im echten Leben, natürlich als eine andere als die Frau in der Geschichte, existiert. Und die Vorleserin, die der Figur und dem lyrischen Ich ihre Stimme leiht. Und natürlich gibt es auch noch die Autorin, die die Geschichte in dieser Form niedergeschrieben hat. Dass diese Instanzen alle ineinander übergehen und zusammenfließen ist nicht schlimm, aber man sollte sich als Zuhörerin zumindest dieser Tatsache bewusst sein.

Die Figur Annette ist sehr interessant. Im Grunde geht es ja wirklich nur um Annette, denn schließlich hat sie der Autorin auch von ihrem Leben berichtet. Und betrachtet man es ganz objektiv ist Annette eine sehr selbstbestimmte Frau. Sie lebt mit ihrem damaligen Freund schon in den 40er Jahren in wilder Ehe zusammen, wird schwanger und lässt das Kind abtreiben. Sie entscheidet sich für ein Leben in der Résistance statt für ein konventionelles Leben. Ich weiß nicht genau wie das damals in Frankreich war und heute ist es vor allem in Deutschland anders, aber aus damaliger Sicht muss sie schon sehr selbstbestimmt gelebt haben.

Danach heiratet sie und bekommt Kinder, arbeitet aber als Ärztin, hat auch Medizin studiert, und beteiligt sich an der algerischen Unabhängigkeitsbewegung. Dass ihre Kinder dabei zu kurz kommen und sie einiges mit ihnen verpasst, wird ihr erst später klar, aber sie lebt zumindest ihr Leben so wie sie es für richtig hält und vertritt ihre Werte. Sie arbeitet später in einem algerischen Ministerium mit und hilft dabei ein Land neu aufzubauen; unabhängig von Frankreich. Das klingt alles sehr mutig und die Parallelen zu Jeanne D’Arc sind natürlich offensichtlich (zumindest für mich gewesen). Und dennoch konnte ich mich nicht gegen das Gefühl wehren, dass Annette eigentlich nichts zu sagen hat. In den beiden Organisationen, in denen sie mitgearbeitet hat, ist sie ein kleines Licht. Sie steht nie auf der Bühne, wird selten nach ihrer Meinung gefragt. Männer denken, Frauen handeln (obwohl sie eine gebildete Frau ist). Obwohl sie so viele Freiheiten hat, hatte ich so oft das Gefühl, dass sie eigentlich selbst eine Gefangene ist und teilweise ja auch war, dass sie fremdbestimmt wird und eigentlich selten eigene Entscheidungen trifft. Vielleicht lag es nur daran, dass ich es als Hörbuch gehört habe. Ich weiß leider nicht, woher das Gefühl bei mir kam, denn ich bin mir bewusst, dass sie rein objektiv betrachtet sehr selbstbestimmt war.

Kommen wir also noch einmal kurz zum Medium: Wie oben schon beschrieben eignet sich das Epos gut für ein Hörbuch, sind Epen ja ursprünglich auch dafür da, vorgetragen zu werden und ein Hörbuch ist ja im Grunde nichts anderes als eingefangener Vortrag ohne Mimik und Gestik des Vortragenden. Christina Puciata hat das Hörbuch zu Annette, ein Heldinnenepos meiner Ansicht nach sehr gut aufgezeichnet. Ihre Stimme passte für mich gut zum Hörbuch, zur Atmosphäre und zu Annette Beaumanoir.

Man merkt es vielleicht in der Inhaltsangabe, dass mir häufig die Namen gefehlt haben. Leider wusste ich nie wie man die französischen oder die algerischen Namen schreibt und selbst für Annettes Nachnamen musste ich erst einmal recherchieren. Hier wäre es wieder ganz schön gewesen, wenn man in einem Booklet mal die wichtigsten Figuren erwähnt hätte, damit man wenigstens nochmal nachlesen kann wie die Leute denn hießen (und für die Rezension denn geschrieben werden).

Abgesehen davon hat mir Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber sehr gut gefallen. Ich kann jedem und jeder Interessierten am Deutschen Buchpreis oder der Französischen Geschichte nur dieses Buch empfehlen und vor allem das Hörbuch hat mir gut gefallen. Und die Idee aus einem Heldenepos ein Heldinnenepos zu machen, finde ich überaus originell.

 

 

 

Danke an Audiobuch für das Hörbuchrezensionsexemplar!

Gemeinsam Lesen ·Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #24

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch allen erst einmal einen guten Start ins neue Jahr! Auch dieses Jahr geht es mit der Gemeinsam Lesen-Aktion der Schlunzenbücher weiter und ich bin auch wieder dabei.

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Vorstadtgeflüster von Abbi Waxman und bin auf Seite 330.

  1. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Er hob den Arm und winkte die Kellnerin herbei. ‚Könnte ich bitte die Rechnung haben? Mir ist der Appetit vergangen.‘“

  1. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

In meinem Buch geht es um eine ganz normale Straße in einem Vorort von Los Angeles. Dort leben verschiedene Familien mit ihren Kindern. Die Autorin schafft es einen ganz normalen Alltag unglaublich mitreißend zu beschreiben. So häufig fragt man sich ja nach einem Roman bzw. Liebesroman: Wie geht es weiter jetzt wo die Probleme gelöst, der Partner gefunden, das aufregende Ereignis überstanden ist? Die Antwort findet man in Vorstadtgeflüster. Klar, ich muss jetzt nicht bei jedem Liebesroman eine 5 Jahre später-Version lesen, aber es ist auf jeden Fall mal interessant wie normal diese Menschen sind, weil man sich an vielen Stellen denkt: Ja, das kenne ich. Oder: Ach, andere kennen das auch? Ich finde es bisher auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

  1. Schreibst du selbst Rezensionen?

Ja, ich schreibe seitdem es diesen Blog gibt Rezensionen. Am Anfang war ich etwas skeptisch, wer denn Rezensionen eigentlich liest, aber ich muss sagen, dass mir immer wieder auffällt wie hilfreich und wahr viele Rezensionen sind. So schaue ich inzwischen auch ganz regelmäßig bei anderen Literatur- und Buchblogs vorbei und lasse mich dort mit neuen Lese- und Buchideen versorgen.

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 4. Januar 2021

Montagsfrage: Was sind deine Lesevorsätze für 2021?

Hallo ihr Lieben,

Antonia will als erstes dieses Jahr von uns wissen, ob wir Lesevorsätze für 2021 gefasst haben. Zuerst möchte ich euch aber noch ein schönes neues Jahr 2021 wünschen.
Ich muss sagen, dass ich zu strikte Vorsätze nicht so gut finde, weil ich meine Bücher gerne nach Stimmungen auswähle. Derzeit überlege ich auch noch, ob ich bei einer Bücher-Lese-Challenge mitmachen möchte und wenn ja bei welcher. Kennt ihr welche, die ihr empfehlen könnt?
Kommen wir aber mal zur Beantwortung der Frage: Als ich meinen Jahresbericht 2020 geschrieben habe, habe ich festgestellt, dass ich noch immer 8 Bücher aus dem Jahr 2018 auf meinem SuB habe. Das hat mich ziemlich überrascht und sorgt jetzt auch dafür, dass ich in diesem Jahr gerne einige davon weglesen würde. Mal gucken wie gut mir das gelingt und ob ich überhaupt welche davon schaffe.
Habt ihr euch Lesevorsätze für 2021 gemacht? Wenn ja, welche?
Liebe Grüße
Vanessa