Beim zweiten Mann ist alles anders von J. Crusie

Rezension: Beim zweiten Mann ist alles anders von Jennifer Crusie

Innerhalb weniger Tage habe ich Beim zweiten Mann ist alles anders von Jennifer Crusie weggelesen, weil die Geschichte genau meinen Geschmack getroffen hat: Auf der einen Seite ist es eine Liebesgeschichte zwischen Tom und Lucy und auf der anderen Seite ein Krimi, weil irgendwer auf Lucys Leben abgesehen hat. Genau diese Kombination mochte ich bei Linda Howard immer sehr gerne, deshalb war ich auch so gebannt von dem Kurzroman.

Gerade damit geht mein zweiter Punkt einher: Obwohl der Roman mit etwa 150 Seiten eher kurz ist, werde die Figuren gut ausgearbeitet. Ich hatte schon befürchtet, dass der ganze Roman sehr oberflächlich bleibt, man keine Gelegenheit hat, sich in die Figuren und deren Gedanken hineinzuversetzen, aber das stimmte nicht. Natürlich ist es leichter, Figuren zu mögen, die man länger begleitet, aber dennoch haben mir Tom und Lucy gut gefallen. Ich hatte ein paar Schwierigkeiten damit, dass Tom sich nie verlieben wollte, selten richtige Beziehungen geführt hat, und plötzlich lernt er Lucy kennen, verliebt sich in wenigen Tagen in diese Frau, die so anders ist als alle Frauen, mit denen er früher ausgegangen ist und plötzlich hat er kein Problem mehr mit dem Heiraten und hat auch kein Problem mehr damit, älter und seriöser zu werden. In diesem Kontext hat den beiden Figuren ein kleiner Streit, den sie hatten, sehr gut getan; würde ich sagen.

Auch die Geschichte selbst hat ein paar kleinere Schwächen: Zufällig sitzen Lucy und Tina in einem Restaurant, zu dem ein Tippgeber Anthony und Tom geführt hat. Dort kriegen sie zufällig mit, dass auch Lucy und Tina auf einen Bradley warten, der zufällig Lucys Bradley ist, der aber reinzufällig nicht genau der Bradley ist, den sie suchen, sondern bei dem sich zufällig beide Bradleys kennen und zusammen auf der High School waren. Das waren mir unter dem Strich einfach zu viele Zufälle.

Vielleicht könnte man diese beiden Probleme relativ einfach lösen, wenn der Roman etwas länger wäre und man so die Zeit hätte, auf diese Dinge einzugehen. Gerade deshalb hätte ich mir auch einen etwas längeren „ausgewachsenen“ Roman gewünscht. Vielleicht wären auch noch zwei weitere Kurzroman in dieser Welt schön. Wenn beispielsweise Tina, Lucys Schwester, und Anthony, Toms Partner, jeweils noch einen Partner/in finden würde, hätte man eine tolle Trilogie. Dann hätte man auch noch die Chance, dass man die Hauptfiguren noch besser kennenlernen kann.

Insgesamt hat mir Beim zweiten Mann ist alles anders von Jennifer Crusie aber super gefallen und ich würde, wie geschrieben, auch gerne noch mehr Romane von ihr lesen; gerne auch in der gleichen Welt.

Time to Love von B. O'Leary

Inhaltsangabe: Time to Love von Beth O’Leary

Ich habe das Hörbuch zum Roman Time to Love von Beth O’Leary gehört. In dem Roman geht es um Leena, die bei einer Präsentation in ihrem Job eine Panikattacke bekommt und in der Folge eine zweimonatige Auszeit von ihrer Chefin bekommt. Leena ist noch keine dreißig als sie ihre Schwester verliert, doch der Verlust ändert schlagartig alles: Das Verhältnis zu ihrer Mutter wird noch schlechter und sie vergräbt sich in ihre Arbeit. Das rächt sich nun und so sollte sie eigentlich dankbar für zwei Monate frei sein, doch sie hat Angst, dass sie dann ununterbrochen an Carla denkt.

Eileen wurde von ihrem Mann verlassen und sucht nun einen neuen. Da sie aber bereits 79 ist, ist es nicht so einfach in Hamleigh einen neuen Mann in ihrem Alter zu finden. Da Leena nun zwei Monate Zeit hat und mal rauskommen möchte und ihre Großmutter einen neuen Mann sucht, beschließen die beiden, ihre Leben zu tauschen. Eileen lebt in den nächsten zwei Monaten also in Leenas WG mit ihren beiden Mitbewohnern und Leena lebt im Haus ihrer Großmutter. Sie kümmert sich um deren Verpflichtungen wie beispielsweise die Planung der Maifeier und Eileen versucht über Online-Dating einen Mann zu finden.

Dabei stößt sie auf Todd, der als Schauspieler im Theater arbeitet. Er sucht allerdings keine feste Beziehung, sondern nur ein bisschen Gesellschaft, dennoch trifft sich Eileen weiter mit ihm und schläft auch mit ihm. Sie beschließt parallel noch einen Club für ältere Menschen in London zu gründen, die sich unten im Wohnhaus von Leena treffen könnten, denn dort gibt es einen Gemeinschaftsraum. Gemeinsam mit Leenas Mitbewohnern und einigen anderen aus dem Haus schafft sie es in den zwei Monaten alles vorzubereiten, sodass es danach von alleine laufen sollte.

Leena hingegen soll sich in Hamleigh auch um ihre Mutter Marian kümmern, die immer noch unter dem Verlust ihrer Tochter leidet, doch Leena nimmt das nicht ernst. Beide streiten sich und in der Folge würde Eileen beinahe zurück kommen, doch Mutter und Tochter müssen diesen Disput alleine lösen. Schließlich haben sie beide den gleichen, geliebten Menschen verloren und müssen lernen mit dem Verlust zu leben.

Und natürlich ist da noch Leenas Freund Ethan. Er hat sich in der Trauerzeit von Carlas Tod gut um seine Freundin gekümmert, aber genau wie Leena hat er nur die Arbeit im Kopf und so ist die Situation, dass seine Freundin derzeit nicht arbeiten darf, besonders schwierig. Hinzu kommt, dass sich Leena verändert nachdem sie temporär aufs Land gezogen ist, sodass er gar nicht mehr weiß was er mit der neuen Leena anfangen soll und er besucht sie auch nur einmal kurz.

Eileen stößt bei ihrem Internetdating auf Howard: Er scheint ein netter, einfühlsamer Mann zu sein und er bietet ihr an, eine Website für ihren neuen Club zu bauen, allerdings bräuchte er dafür mehrere Hundert Euro. Eileen schickt ihm das Geld, nicht ahnend, dass es auch Betrüger da draußen gibt, die alles behaupten, damit man ihnen Geld schickt. Außerdem findet sie zufällig heraus, dass Ethan ihrer Enkelin offenbar nicht immer treu ist und so ermittelt sie auf eigene Faust und findet heraus, dass er sie betrogen hat. Als sie ihn vor die Wahl stellt, dass er es entweder selbst seiner Freundin sagt, oder sie das übernehmen wird, greift er zu einem Trick: Er behauptet für Leena, dass ihre Großmutter ihn ohne Grund angefahren hätte und wohl ein bisschen senil sei. Leena macht sich große Vorwürfe, dass sie so lange weg war und macht ihrer Großmutter Vorwürfe, dass sie Ethan so angeschrien hat, allerdings stellt sich dann ziemlich schnell heraus, dass Eileen recht hatte.

Zurück in Hamleigh merkt Eileen, dass dort nicht alle Männer schrecklich sind und vor allem ihr Nachbar, den sie für einen bösen Mann hielt, entpuppt sich als echter Schatz (obwohl sich das in den Monaten in London schon andeutete, weil er zu Leena ziemlich nett war und mit Eileen über ihre Datingwebsite in Kontakt blieb). Aber auch Leena hat in Hamleigh einen Mann kennengelernt: Jackson. Der ist natürlich so lange tabu bis sich Ethan als Fremdgeher entpuppt hat, doch da hat Leena ihm längst gesagt, dass sie diese Art von Gefühlen nicht für ihn hat…

Time to Love von B. O'Leary

Rezension: Time to Love von Beth O’Leary

Der Roman Time to Love von Beth O’Leary ist gleich in doppelter Hinsicht ein Liebesroman: Eileen und Leena scheinen sich neu zu verlieben, wobei das bei Leena nicht so offensichtlich ist, denn schließlich hat sie lange Zeit der Handlung noch einen Freund. Aber darüber hinaus ist dieser Roman auch ein Roman über Freundschaft, über Liebe in der Familie, über Generationsunterschiede und -gemeinsamkeiten und über Trauer. Von Time to Love von Beth O’Leary habe ich wieder das Hörbuch gehört, allerdings werde ich erst auf den Inhalt und dann auf das Medium eingehen.

Die Charaktere, darunter vor allem Leena und Eileen, sind beide sehr liebenswürdig, obwohl es auch Momente gab, da hätte ich sie schütteln können. Mich hat beispielsweise gestört, dass Leena ihrem Freund glaubt und nicht ihrer Großmutter, als es darum geht, ob er sie betrügt oder nicht, aber das lässt sich natürlich damit begründen, dass sie nicht wahrhaben wollte, dass er sie betrügt. Eileen hingegen erwartet von ihrer Enkelin, dass diese sich um ihre Mutter kümmert, weil Marian ja so schrecklich um ihre Tochter trauert, gleichzeitig scheint sie nicht wahrzunehmen, wie schlecht es Leena immer noch mit ihrer Trauer um ihre Schwester geht. Aber von solchen Kleinigkeiten sind beide Charaktere wirklich sehr sympathisch.

Auch viele der anderen Charaktere haben mir gut gefallen: Arnold, Betsy und Jackson, und all die anderen Dorfbewohner, von denen es einige Leena schwerer machen und andere leichter. Fitz, Martha und Bee, die Eileen herzlich in ihrer Mitte aufnehmen und sie in ihren Plänen unterstützen und ihr Gesellschaft in der großen Stadt leisten.

Die Geschichte selbst hat mir auch gut gefallen, wenngleich ich es schade fand, dass Leena und Eileen so wenig Kontakt miteinander hatten und auch am Anfang wenig Zeit miteinander verbringen bevor Eileen aufbricht. Die Idee, dass zwei Menschen ihr Leben tauschen, um mal ein bisschen rauszukommen und die Perspektive zu wechseln, fand ich sehr erfrischend und lustig. Natürlich ist klar, dass das nicht so einfach ist: Exemplarisch werden die Schwierigkeiten deutlich als Leena nicht mit Jacksons Hund umgehen kann oder sich bei dem Meeting der Nachbarschaftswache auf den falschen Platzt setzt und Eileen total überfordert von der Hektik und Verwirrung der Großstadt London ist. Aber mir haben da noch ein paar Sachen gefehlt: Sämtliche Sachen, die man in der eigenen Stadt hat, wurden irgendwie vernachlässigt (damit meine ich sowas wie Arzttermine, etc.) und dass die beiden Frauen auch Schwierigkeiten gehabt haben dürften alles, was sie für zwei Monate Aufenthalt brauchen mit dem Zug zu transportieren, wurde nicht mit einer Silbe erwähnt. Das ist natürlich für die Handlung nicht relevant, war aber dennoch irgendwie schade und sorgt ein bisschen dafür, dass dieses sehr unrealistische Experiment noch etwas unrealistischer wurde.

Mir haben aber die Ideen, dass so zwei Generationen aufeinander treffen, gut gefallen. Hier hat wirklich ein Austausch stattgefunden und wenngleich man einige Unterschiede gemerkt hat, hat man auch gemerkt, dass sich diese zwei Generationen teilweise gar nicht so unähnlich sind. Das hat mir gut gefallen. Auch die Art und Weise wie Freundschaft und Liebe dargestellt wurden, hat mich sehr berührt. Und vor allem wie die Traueraufarbeitung von Leena und Marian vonstattengeht, war sehr interessant, wobei man hier noch ein bisschen ausführlicher darauf hätte eingehen können.

Kommen wir zum Medium: Das Hörbuch war eine digitale Version, sodass diese nicht gekürzt war. Ich muss sagen, dass das bisher mein liebstes Hörbuch in diesem Jahr war, da mir die Stimmen unglaublich gut gefallen haben: Ja, Stimmen. Plural. Eileen wird von einer anderen Sprecherin gesprochen als Leena, weil die Kapitel im Buch auch so aufgeteilt sind und ich muss sagen, dass mir die Realisation sehr gut gefallen hat. Beide Sprecherinnen haben ihre Sache sehr gut gemacht und ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt wie ich schmunzelnd, total gebannt vor dem Laptop saß und einfach nur zugehört habe. Gabriele Blum und Merete Brettschneider haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen und ich kann und will gar nicht bewerten welche von beiden ihren Job besser gemacht hat. Die Stimmen haben auch untereinander super harmoniert und man hatte beim Sprecherinnenwechsel nicht plötzlich das Gefühl, dass man sich auf die Stimme vollkommen neu einstellen muss oder man rausgerissen wird oder dergleichen.

Für mich war Time to Love von Beth O’Leary wirklich ein unglaublich gekonntes Hörbuch, das mir sehr viel Freude bereitet hat und das ich sehr gerne weiterempfehle.

 

 

 

Danke an Random House Audio für das Rezensionsexemplar!

Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #11

Hallo ihr Lieben,

nach ein paar Wochen Pause bin ich nun mal wieder dabei. Die drei ersten Fragen sind gleich geblieben, die vierte variiert mal wieder (also wie eigentlich immer). Ach ihr wisst doch was ich meine. =D

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Feuer und Gold von Sarah Beth Durst und bin auf Seite 292.

  1. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Immer sieben Drachen gemeinsam, wie es die Anführer getan hatten, warfen sich die Wyverns aus Heimat in die Luft, verwandelten sich und flogen.“

  1. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Bisher gefällt mir das Buch eigentlich ganz gut. Fantasy in diesem Subgenre Drachenfantasy habe ich bisher noch nie gelesen und ich muss sagen, dass mir das Buch so gut gefällt bisher, dass ich mir das Subgenre durchaus mal merken werde und mir auch vorstellen kann, weitere Bücher in diesem Bereich zu lesen.

  1. Hardcover oder Taschenbuch? Die Frage aller Fragen 🙂 Begründe deine Entscheidung.

Ich bin ja eher so der Taschenbuch-Mensch. Aus verschiedenen Gründen: Nr. 1: Häufig gibt es die Bücher, die ich lese nur als Taschenbücher. Nr. 2: Hardcover sind mir zu teuer. Nr. 3: Hardcover sind meist relativ schwer und globig und damit zum Mitnehmen nicht besonders gut geeignet. Aber an sich habe ich eigentlich nichts gegen Hardcover und wenn ich eins geschenkt bekomme oder mal zufällig an eins dran komme, würde ich mich tendenziell auch für das Hardcover entscheiden.

Wie ist das bei euch? Hardcover oder Taschenbuch?

Liebe Grüße

Vanessa

Detektiv Conan Band 4 von G. Aoyama

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 4 von Gosho Aoyama

Im ersten Fall des vierten Bandes von Gosho Aoyamas Detektiv Conan wird ein Mann von einer Ritterrüstung in einem Museum angegriffen. Auf den Überwachungsaufnahmen ist zu sehen wie der Ritter einen Mann mit einem Schwert angreift, außerdem ist zu sehen, wie das Opfer ein Schild, das an der Wand hängt nimmt und mit einem Kugelschreiber etwas auf das Schild kritzelt. So wird der angebliche Täter überführt, doch Conan entdeckt ein paar Ungereimtheiten und kommt so dahinter, was genau passiert ist… Und so weiß er auch, was es mit dem mysteriösen, durch das Museum streifenden Ritter auf sich hat, wegen dem Ran, Conan und Kogoro ursprünglich in dem Museum waren.

Im nächsten Fall fahren Kogoro, Ran und Conan mit dem Zug zu der Hochzeitsfeier eines Freundes von Kogoro. Conan stolpert in dem Zug über die zwei Männer in schwarz, die mit einem Klienten ein Treffen haben. Nachdem Conan sie belauscht hat und hört, dass sie ihrem Klienten einen Koffer mit einer Bombe übergeben haben, muss er herausfinden, wo sich dieser Klient befindet. Conan schafft es den richtigen Wagon zu schlussfolgern, allerdings sitzen in diesem Wagon mehrere Personen, die eine entsprechende Tasche bei sich haben. Conan findet den Klienten und kann verhindern, dass die Bombe Menschenleben fordert, aber die beiden Männer in schwarz verschwinden unbemerkt.

Ran macht mit Conan, Ayumi, Genta und Mitsuhiko einen Ausflug zum Tokyo Tower. Dort finden die vier Kinder ein Blatt mit einem Code darauf, dem sie auch gleich nachgehen. Die vier laufen durch die ganze Stadt, kommen aber lange nicht auf die richtige Spur bis bei Conan der Groschen endlich fällt. Leider folgen die drei Männer, die den Code verloren haben, den Kindern und überwältigen sie, bevor diese den Schatz in Händen halten. Die drei gehören zu einer berüchtigten Räuberbande, die eine Bank überfallen haben und so bekommen die Kinder natürlich Angst, dass sie bald als Fischfutter enden…

Auch dieser Band endet, wie die Bände zuvor auch schon, mit dem Ende des Falles, sodass man auch hier noch relativ problemlos die Reihe beenden könnte, wenn man das wollte.

Detektiv Conan Band 4 von G. Aoyama

Rezension: Detektiv Conan Band 4 von Gosho Aoyama

Der erste Fall des vierten Bandes der Detektiv Conan-Reihe ist ziemlich blutig. Auch hier lässts ich noch ein Unterschied zu den späteren Bänden und Fällen feststellen. In diesem Band wird nämlich ein Mensch von einem Ritter mit einem Schwert aufgespießt und an eine Wand gehängt. So erinnert der Mord zwar an ein großes Gemälde, das ebenfalls in dem Museum hängt, in dem der Mord geschieht, aber es ist auch ziemlich blutig. Das ist mir auch in anderen Fällen (bspw. Bei dem Mord in der Achterbahn in Band 1) aufgefallen und sollte auf jeden Fall beachtet werden.

Am zweiten Fall ist natürlich das interessante, dass Conan, Kogoro und Ran mal wieder unterwegs sind. Conan überlegt, ob er Ran die Wahrheit über seine Verwandlung und seine wahre Identität verraten soll, denn er hat Angst, die Bombe nicht mehr rechtzeitig zu finden und dass deshalb der Zug nicht evakuiert werden kann und alle Mitfahrenden sterben. Kurzfristig entschließt er sich aber dagegen, denn er weiß, wer die Bombe hat und wo sich derjenige nun mit dem Koffer aufhält. Gerade noch rechtzeitig kann er die Bombe aus dem Zug schießen. Und das spannendste an dem Fall ist natürlich die Begegnung mit den Männern in Schwarz. Mir war der Zufall zu groß, dass Conan noch nie mit diesen Kerlen zu tun hat und nicht einmal wusste, dass so eine Organisation besteht und sobald er geschrumpft wird, kommt er ständig mit den zwielichtigen Kerlen zusammen. Natürlich können Gin und Vodka unentdeckt verschwinden, denn sonst wäre die Geschichte ja vorbei, aber spannend war die Begegnung natürlich trotzdem.

Der dritte Fall des Bandes ist der zweite Band mit den Detective Boys. Zuvor haben die Kinder zusammen nur den Fall des verfluchten Geisterhauses gelöst. Nun sind sie also gemeinsam auf Schatzsuche. Wir lernen in diesem Fall also die drei jüngsten Hauptcharaktere noch etwas besser kennen, da Ayumi, Mitsuhiko und Genta ja auf jeden Fall auch später noch eine größere Rolle spielen. Für mich besonders interessant ist auch hier, dass sich die Personenkonstellation noch entwickelt. Statt Agasa, der sonst immer mit den Kindern auf Ausflüge fährt, geht hier Ran mit den Kindern zum Tokyo Tower. Später sind die Kinder dann natürlich mal wieder alleine unterwegs und bringen sich in Gefahr, obwohl Conan versucht, sie aus der Schusslinie zu kriegen. Gemeinsam lösen sie das Rätsel und finden die Beute des Bankraubes, obwohl sie sich auch hier relativ schwer tun, was ziemlich realistisch ist.

Der vierte Band ist eine gute Mischung aus Witz, Romantik und Spannung, sodass man ihn guten Gewissens weiterempfehlen kann.

Die Bürde der Sieben von A. Carter

Inhaltsangabe: Blackcoat Rebellion – Die Bürde der Sieben von Aimée Carter

Die Bürde der Sieben ist der zweite Teil der Blackcoat Rebellion-Trilogie von Aimée Carter. Zwischen dem Ende des ersten und dem Anfang des zweiten Bandes liegen einige Wochen. Die Stimmung zwischen Kitty, die als Lily maskiert wurde, und ihrem angeblichen Verlobten Knox ist ziemlich angespannt. Am Abend von Lilas Geburtstag kommt es zum Streit zwischen Knox und Kitty, sodass er sie eigentlich nicht mal mit zum Treffen der Blackcoats nehmen möchte. Die Blackcoats sind eine geheime Organisation, die das aktuelle System der USA revolutionieren möchte.

Kitty lässt sich in der Folge dazu verleiten, in Daxtons Büro einzubrechen um dort Unterlagen über die Herkunft des Mannes, der Daxton spielt, zu finden. Wie sich nämlich herausgestellt hat, ist nicht nur Kitty als Lila maskiert worden, sondern auch der echte Daxton wurde nach seinem Tod durch einen Ersatz ersetzt, der ebenfalls maskiert wurde. Maskieren bezeichnet in dieser Welt die operative Veränderung des Körpers, dabei ist aber zu beachten, dass man die Augen nicht verändern kann, sodass man jemanden finden muss, der die gleichen Augen hat wie die Person zu der er bzw. sie werden soll. Als Kitty Knox nicht die Akte von Daxton, sondern die von sich selbst zeigt, will er ihr nicht verraten, was darin steht, aber Kitty ahnt, dass es mehr sein muss, als was sie früher dachte.

In der Folge läuft Knox zu Daxton und Kitt findet heraus, dass Knox und Daxton zusammenarbeiten und Knox Daxton verrät was die Blackcoats planen. Kitty wird von Daxton bedroht, dass sie ihnen die Akte geben soll, aber als sie es nicht verrät, erschießen sie Benjy, Kittys Freund. Kitty sieht zu wie Benjy vor ihren Augen stirbt und wird kurz darauf ohnmächtig. Kurze Zeit später erwacht sie in Anderswo, wo es nicht nur ein weitläufiges Waldgebiet gibt, das sie von ihrem letzten Besuch kennt, sondern außerdem noch eine Stadt, die aus verschiedenen Sektoren besteht.

Hier muss sich Kitty nun einleben, was ihr ziemlich schwer fällt, weil sie alle für Lily halten und sie ziemlich schlecht behandeln. Zur Begrüßung wird sie von einer Reihe Mädchen verprügelt, die dann zur Strafe im Käfig landen. Der Käfig ist ein grausames Instrument, damit die Anzahl de Bewohner nicht zu hoch wird. Dort muss man gegen jemand anderen antreten, häufig gegen denjenigen, der mit dir das Verbrechen begangen hat und somit ein Freund oder Verbündeter ist. Du hast nur die Hände und es heißt: Töten oder getötet werden. Wer den Kampf gewinnt, muss einen zweiten und dritten bestehen und wird hinterher entlassen. Dafür muss man aber in der Lage sein, seinen Freund zu ermorden, allerdings hat man so eben auch die Möglichkeit, aus dem Käfig wieder rauszukommen.

Kitty findet in Anderswo nur eine Freundin: Noelle. Diese arbeitet in einer Fabrik, die die herausgenommenen Herzen von den Toten, die in Anderswo sterben, verpackt. Dort muss nun auch Kitty arbeiten bis sie von Hannah, der Frau des Vorstehers Mercer von Anderswo, gebeten wird mit ihr und ihrem Mann in deren Herrenhaus zu leben. Kitty weiß, dass es die Blackcoats auch in Anderswo gibt, denn sie war bereits auf einem Treffen von ihnen. Die Blackcoats brauchen Waffen und die kriegen sie nur über die Waffenkammern von Anderswo, allerdings brauchen sie die Codes um dazu Einlass zu bekommen. Wenn Kitty sich bei der Familie Mercer einschleicht, kann sie vielleicht an die Codes rankommen.

Außerdem hat Kitty noch Scotia kennengelernt, sie hat eine Affäre mit Mercer, damit sie Annehmlichkeiten bekommt, aber auch sie hat keine Chance an die Codes heranzukommen, denn auch sie gehört zu den Blackcoats. Kitty ist sich nicht sicher wie sehr sie Scotia vertrauen kann, denn sie scheint Informationen über ihre Schützlinge in ihrer Hütte an die Wachen weiterzugeben, damit sie selbst sich dafür Annehmlichkeiten erschleichen kann. Noelle gibt freimütig zu, dass sie irgendwann Wache werden will, als ihr Freund, mit dem sie sich heimlich getroffen hat, verschwindet und nicht zum vereinbarten Ort kommt, bricht sie weinend zusammen. Kitty verrät ihr, dass es die Blackcoats gibt und dass diese derzeit einen Angriff auf Anderswo planen, doch sie macht dabei die Rechnung ohne Noelles Wunsch endlich aufzusteigen… Und dann findet Mercer auch noch heraus, dass Kitty offenbar nicht auf seine Seite ist, als er sie bedroht und der Angriff kurz bevorsteht, kann Hannah sie befreien, doch Kitty kann noch nicht fliehen, schließlich hat sie sich zuvor die Codes angeeignet und ohne diese haben die Blackcoats keine Chance.

Die Bürde der Sieben von A. Carter

Rezension: Blackcoat Rebellion – Die Bürde der Sieben von Aimée Carter

Der zweite Band der Blackcoat Rebellion-Trilogie von Aimée Carter behält sehr viel Unvorhergesehenes für den Leser bereit.

Beginnen wir mit den Sachen, die mir an Die Bürde der Sieben nicht so gut gefallen haben: Am Anfang geht es sehr langsam voran. Es wird vieles aus dem ersten Band noch einmal wiederholt und die gesamte Welt wird noch einmal erklärt so als würde man erwarten, dass manche Leser erst mit dem zweiten Band einsteigen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man die wichtigsten Ereignisse einfach am Anfang kurz beschreibt, dann hätte man sie optional lesen können.

Hinzu kommt, dass ich sehr verwirrt war über die Stimmung zwischen Kitty und Knox. Ja, die beiden sind auch im ersten Band häufiger aneinander geraten, aber sie haben eigentlich immer zusammengearbeitet. Aber der Band beginnt damit, dass sie sich ständig uneins sind und sich streiten. Das führt dann natürlich auch dazu, dass Kitty ihm nicht vertraut und Benjy stirbt, aber mir wurde einfach nicht klar, was die Beziehung der beiden so dermaßen verändert hat.

Allgemein ist Kitty in diesem Band etwas anstrengender gewesen. Sie vertraut niemandem, will ständig alles selbst machen und arbeitet mit niemandem zusammen. Im Gegenzug scheint ihr aber auch niemand zu vertrauen: Scotia erzählt ihr erst nach und nach, was die Blackcoats in Anderswo planen, was mit Knox ist, hatte ich oben schon beschrieben. Auch von ihm bekommt sie kein Vertrauen. Dadurch hat sie das Gefühl alles selbst machen zu müssen und erschwert die Operationen, die geplant sind. Das sorgt natürlich auf der einen Seite für Spannung, aber auf der anderen Seite ist es auch ein bisschen störend, weil ständig etwas schief geht.

Und damit komme ich zum letzten Punkt, der mich gestört hat: Kitty kann nie auch nur mal zehn Seiten durchatmen. Der Band selbst spielt innerhalb von wenigen Tagen und ich habe mich wirklich gefragt, warum Kitty nicht einfach zusammenklappt. Sie wird so häufig verprügelt und geschlagen, dass ich es nicht mehr zählen kann, sie isst praktisch nichts, schläft praktisch nicht und sie ist emotional durch Benjys Tod vollkommen am Ende. Und das bedeutet natürlich auch für den Leser: Es passiert ständig irgendwas, man kann nicht mal durchatmen. Sobald alles gut zu werden verspricht, kann man davon ausgehen, dass spätestens 5 Seiten später die Situation komplett verändert ist und in den 5 Seiten bereits drei Wendungen passiert sind, mit denen man nicht gerechnet hat.

Ihr könnt es euch also denken: Es ist ein unglaublich spannender Roman. Man fiebert mit Kitty mit, die sich vor allem in Anderswo als unglaublich widerstandsfähig und hart herausstellt und sie versucht auch für die Menschen dort zu kämpfen. Bei einem Mädchen in ihrer Hütte wird ein Schokoriegel gefunden und sie versucht zu verhindern, dass das Mädchen bestraft wird, weil sie meint, dass man wegen eines Schokoriegels nicht bestraft werden sollte. Man wünscht ihr so sehr einen guten Ausgang der Geschichte, weil sie so einen netten lieben Charakter hat. Natürlich hat sie auch negative Eigenschaften, wie oben beschrieben, aber unterm Strich ist sie wirklich ein netter Mensch. Sie macht im zweiten Band sogar eine Entwicklung durch: Am Anfang ist ihr nichts wichtiger als mit Benjy zusammen die Rebellion zu überleben, aber irgendwann versteht sie, dass es auf den Einzelnen nicht ankommt, und dass jeder ersetzbar ist. Wichtig ist nicht, dass jemand einzelnes überlebt, sondern dass die Rebellion in ihrer Gesamtheit erfolgreich ist.

Interessant fand ich auch die Darstellung von Gut und Böse: Es gibt einige Figuren, bei denen kann man sich auch als Leser nicht sicher sein, ob die Figur gut oder stellt ist und man merkt dabei immer wieder, dass es auf die Perspektive ankommt, ob eine Figur nun gut oder schlecht ist. Manche Figuren, die gut wirken, entpuppen sich als schlecht und bei einigen ist es anders herum, aber die meisten haben ein unglaublich breites Spannungsfeld an Emotionen und Gefühlen und auch an Handlungsweisen. Man kann gar nicht sagen, dass eine Figur einfach nur gut oder schlecht ist und das wirkt wunderbar realistisch. Bei allzu klaren Stereotypen guten oder schlechten Figuren würde es nicht authentisch wirken.

Die spannende Erzählweise, dass ständig etwas passiert und die ausgefeilten Charaktere haben bei mir für ein schönes Lesevergnügen gesorgt und ich freue mich schon auf den abschließenden Band der Blackcoat Rebellion-Trilogie von Aimée Carter, deshalb empfehle ich auch Die Bürde der Sieben gerne weiter.

 

 

 

 

 

Vielen Dank an den Dragonfly Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das fehlende Glied in der Kette von A. Christie

Inhaltsangabe: Das fehlende Glied in der Kette von Agatha Christie

In Das fehlende Glied in der Kette von Agatha Christie hat Hercules Poirot seinen ersten Auftritt. Der Fall wird im Nachgang von Hastings zusammengefasst und so erfahren wir relativ viel aus seiner Perspektive, wobei er Zeitungsartikel, Gerichtsprotokolle und vor allem Hercules Poirots Schlussfolgerungen und Handlungen miteinbezieht.

Hastings trifft auf einen ehemaligen Bekannten, John Cavendish, der ihn zu seiner Familie auf den alten Landsitz Styles einlädt. Dort lebt er zusammen mit seiner Stiefmutter Emily Inglethorp, deren neuem Mann Alfred Inglethorp. Außerdem leben im Haus auch noch Johns Frau Mary, sein Bruder Lawrence und ein Schützling der Mutter, Cynthia. Hinzu kommen noch die Dienstboten Evelyn „Evie“ Howards, Dorcas und einige Gärtner.

Im Dorf findet Hastings zufällig heraus, dass auch ein ehemaliger Bekannter, Hercules Poirot, als Flüchtling dort lebt. Natürlich ist im Folgenden eines der Themen, wie die Anwesenden sich bei Mord verhalten würden. In den nächsten Tagen ist eigentlich alles ruhig und Hastings genießt die Ruhe bis es zu einigen Streitereien kommt. Unter anderem streitet sich Evie mit ihrer Herrin und verlässt wutentbrannt das Anwesen.

Während die Tage so vor sich hinplätschern, hat der Mörder im Hintergrund schon einen Plan entsponnen. In einer Nacht wird Mrs. Inglethorp vergiftet und als sie erwacht läutet sie wie verrückt. Das gesamte Haus ist mehr oder weniger live dabei, wie die arme Frau ihren letzten Atemzug tut. Einzig ihr Mann, der eigentlich im Zimmer nebenan schlafen müsste, ist nirgendwo zu finden. Er erklärt, dass er den Hausschlüssel vergessen habe und deshalb erst am nächsten Morgen zurückkommen konnte, weil er niemanden beim Eintreffen mitten in der Nacht wecken wollte.

Alle Hinweise weisen auf ihn als Täter: Im Kamin wurde ein Dokument verbrannt, es gibt Wachsflecken auf dem Boden, der Tisch neben ihrem Bett ist umgestoßen, die Kaffeetasse, die offenbar darauf stand, wurde zertrümmert. Da den Mann ohnehin niemand leiden kann, sind sich alle schnell einig, dass er der Täter ist und so muss Poirot ihm beispringen und seine Unschuld beweisen, indem er aufzeigt, dass Inglethorp für den Abend, an dem das Strychnin gekauft wurde, ein Alibi hat.

In der Folge werden einige andere verdächtigt: Lawrence hat angeblich einen falschen Bart bestellt und hatte das Fläschchen mit dem Gift in der Apotheke in der Cynthia arbeitet in der Hand, Mary hatte offenbar eine Affäre mit einem Toxikologen, der derzeit im Dorf arbeitet, sodass sie somit Mittel und Motiv hatte, außerdem wird sie bei einer Lüge ertappt. Cynthia ist die Einzige, die den sehr lauten Vorfall im Schlafzimmer neben ihrem verschließt. Hat sie das nur vorgetäuscht? John erbt das Geld seiner Stiefmutter und da er in ernsten Geldsorgen ist, hat auch er ein Motiv. Außerdem könnte auch er das Gift besorgt haben.

Bei der Verhandlung gegen John Cavendish muss Poirot nun zeigen, wer der Täter wirklich war und das obwohl er einfach keine Beweise finden kann. Außerdem muss der Täter eine Komplizin gehabt haben, aber wer war es?

The Tribe

Inhaltsangabe: Zoots Erbe von Linda Jensen

Im siebten Band der The Tribe-Reihe Zoots Erbe von Linda Jensen wurden die Technos besiegt und aus der Stadt vertrieben. Ram wurde von einem mysteriösen Typen auf einer Müllkippe gefunden und gesund gepflegt. Slade weiß allerdings nicht, wen er da vor sich hat. Jack ist außerhalb der Stadt unterwegs und hat ein blondes Mädchen aufgelesen, das Gel heißt und sich nur für ihr Äußeres interessiert. Die beiden versuchen sich durchzuschlagen, aber das ist nicht ganz so einfach, weil Jack in Gel keine gute Helferin gefunden hat. Die beiden werden von Lex aufgelesen, der immer wieder in der Umgebung nach Tai San, seiner Frau, sucht. Lex verrät natürlich nicht, nach wem er sucht, aber die, die ihn kennen, können es sich denken. Siva, Lex‘ neue Freundin, ahnt auch, dass er nach seine Frau sucht und noch immer etwas für sie empfindet. Sie wird immer eifersüchtiger und die beiden streiten sich immer öfter. Immer wieder geht sie zu ihrer Schwester Java ins Gefängnis um sich mit dieser auszusprechen. Java hatte den Technos geholfen und war in viele Dinge eingeweiht, sie bereut wenige Dinge aus ihrem Verhalten, weshalb sie in eine Zelle gesperrt wurde. Mega, ein hochrangiger Techno, übernimmt die Technos und versucht offen in der Stadt für Ordnung zu sorgen, denn nicht nur gibt es überall Kinder, die nach dem Spiel Paradise süchtig sind, sondern auch der Strom wurde abgeschaltet und kann erst einmal nicht wieder eingeschaltet werden, außerdem wird Zoot immer wieder in der Stadt gesehen. Amber findet unterdessen heraus, dass Bray getötet wurde. Sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, schließlich hat sie doch ein Kind mit ihm. Trudy trauert zwar auch um Bray, der ihr Schwager war, aber sie weiß, dass das Leben weitergehen muss. Ebony sieht immer wieder Zoot, auch wenn andere ihn nicht sehen. Sie verhält sich immer seltsamer und scheint verrückt zu werden. Jay, ihr Freund, weiß nicht was mit ihr los ist und wie er mit ihr umgehen soll, denn sie verhält sich auch zunehmend eifersüchtig ihm und Amber gegenüber, die sich einfach nur gut verstehen. Amber vertraut ihm, Ebonys Halluzinationen an, doch diese ist nicht dankbar dafür, sondern erst einmal eifersüchtig als er die beiden miteinander sprechen sieht und außerdem sauer auf Trudy und Amber, dass sie Jay von Zoot erzählt haben. Letztendlich löst sich Ebony von den Mall Rats und tut sich mit ihren Schwestern zusammen. Ebony will Zoot heiraten, sodass sie die Macht in der Stadt zurückerhält, denn Zoot wird immer noch wie ein Gott verehrt. Allerdings wird sie nur von Java benutzt, die ihr nachts immer wieder einen Paradise-Helm aufsetzt, sodass sie von Zoot träumen und sich in seiner Welt bewegen kann. Immer wieder gibt es Hologramme und ein Doppelgänger tritt auf, sodass auch andere Kinder in der Stadt ihn sehen können. Ellie kommt zurück in die Mall, hat aber ihr Gedächtnis verloren. Sie merkt aber schnell, dass zwischen ihr und Jack etwas war uns so entwickelt sich dort langsam etwas Neues. Salene wurde von zwei ehemaligen, flüchtigen Technos gefangen genommen und sie sollte gegen Ram eingetauscht werden, allerdings konnte sie sich befreien. Als May mit den beiden Technos ein Geschäft machen will, dass sie Salene umbringen, sodass sie Pride, Salene Geliebten, für sich hat, ertappt sie ausgerechnet dieser dabei. Er stirbt im Kampf mit den beiden. Salene kehrt unterdessen zurück in die Mall und freut sich auf ihren Freund, welcher allerdings niemals zurückkehrt. Als May ihr von dem Tod Prides erzählt, ist Salene außer sich und fragt, ob er noch etwas gesagt hat, May verschweigt ihr, dass er sie gebeten hat, ihr, Salene, zu sagen, dass er sie liebt. Slade hat inzwischen herausgefunden wer der Junge ist, den er beherbergt und versucht mit ihm zu verhandeln. Lex findet Ram und meint, dass Tai San nicht weit sein kann, doch bevor er etwas herausfinden kann, wird er ausgeschaltet. Mega verfolgt mit den drei Schwestern, Java, Siva und Ebony seine eigenen Pläne, obwohl Siva und Ebony nicht ganz eingeweiht sind in das, was in der Stadt und mit Zoot vor sich geht, doch Ebony ahnt langsam etwas und stellt ihrer Schwester eine Falle.