Leseaktionen ·Montagsfragen

Montagsfrage: 30. Januar 2023

Montagsfrage: Fällt Euch eine literarische Figur ein, der zu begegnen für Euch reizvoll wäre?

Hallo ihr Lieben,
diese Woche will Sophia von uns wissen, ob es eine literarische Figur gibt, der ich gerne mal begegnen würde. Als ich die Frage gelesen habe, hatte ich direkt eine Idee, aber umso länger ich darüber nachdenke, desto mehr Figuren fallen mir ein. ^^ Dennoch würde ich mal bei meiner ersten Idee bleiben: Ich würde gerne mal Lady Emily Hardcastle und ihrer Zofe Florence “Flo” Armstrong (ja, das sind zwei Figuren…) begegnen. Die beiden sind Detektivinnen und lösen – in der Lady Hardcastle-Reihe von T E Kinsey – Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Fälle. Die beiden haben aber eine bewegte Vergangenheit: Sie waren früher als Spione für die Krone in Asien unterwegs, Emilys Ehemann wurde deshalb getötet und sie musste sich zurück nachhause durchschlagen. Außerdem ist Flo eine geübte Kämpferin und kommt aus dem Zirkus, Lady H. (wie sie von ihren Musiker-Freunden liebevoll genannt wird) hat studiert und setzt sich durch. Dass Frauen nicht Auto fahren sollten beispielsweise, hält die beiden nicht davon ab, in ihren Auto-Outfits über die Straßen zu brausen. Ich würde gerne mal mit den beiden an einem Abend vor dem Kamin sitzen und mir bei einer Tasse Tee ihre Abenteuer-Geschichten anhören. Ich liebe diese beiden Figuren einfach <3
Und das nächste Mal können wir ja mal darüber sprechen bei welchen Autor:innen ein Treffen für uns reizvoll wäre.
Welche literarischen Figuren würdet ihr gerne mal treffen?
Liebe Grüße
Vanessa

Der Tod ruft seine Geister von A. Lane ·Hörbücher

Kurz gesagt: Der Tod ruft seine Geister von Andrew Lane

Der Tod ruft seine Geister von Andrew Lane ist der sechste Band der Young Sherlock Holmes-Reihe. Da die Bände logisch aufeinander aufbauen, sollte man die vorhergehenden Bände kennen. Ich habe diesen Band auch wieder als Hörbuch gehört und werde deshalb sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen.

Endlich! Endlich ist Sherlock zurück, doch sobald er von seinem Bruder Mycroft vom Hafen in Irland abgeholt wurde, wird er in ein neues Abenteuer verwickelt: Sein Bruder ist in Irland um ein Medium zu begutachten, das seine Dienste derjenigen Regierung zur Verfügung stellt, die am meisten dafür zahlt. Um seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, werden einige Vorführungen und Séancen organisiert. Sherlock macht sich sofort daran, die Geheimnisse dahinter zu ergründen, denn für ihn und Mycroft ist klar, dass es sich dabei um Tricks handeln muss. Die Vertreter aus Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland glauben hingegen an die Fähigkeiten des Mediums. Als dann aber nicht nur Mycroft niedergeschlagen wird, sondern auch eine junge Bedienstete tot aufgefunden, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung. Und richtig turbulent wird es als plötzlich der Vertreter der amerikanischen Regierung vor Sherlock steht: Mr. Crowe, der natürlich seine Tochter Virginia mitgebracht hat…

Dieser Band hat mir wieder deutlich besser gefallen als die vorherigen Bände. Dieses Mal spielt sich der größte Teil der Handlung auf, um und unter der Burg ab, sodass es nicht wieder seltsame Verfolgungsjagden durch unbekannte Städte gibt. Sherlock ermittelt hier wirklich von Grund auf und findet so Stück für Stück heraus, was hinter den angeblichen Kräften des Mediums steckt. Das hat mir total gut gefallen.

Ich mag es auch, dass in diesem Band – zwar spät, aber immerhin – wieder viele der bekannten Charaktere versammelt sind: Neben Mycroft und Sherlock, die ziemlich von Anfang an mitspielen, kommen auch Virginia und ihr Vater Mr. Crowe vor. Außerdem eilen Rufus Stone und Matty zu ihrer Unterstützung herbei und sind beim großen Schlag anwesend. Das fand ich toll und hatte wieder das Flair der ersten Bände, die ich bisher am meisten mochte.

Ich habe hier überhaupt nicht gemerkt, dass das Hörbuch gekürzt war, denn es gab keine seltsamen Logiklücken und auch sonst nichts was darauf hingedeutet hätte. Ich mag es auch, dass Jona Mues wieder der Sprecher war, da man seine Stimmen für Sherlock, Mycroft, Matty, Mr. Crowe und Rufus Stone bereits kennt und diese hier dann auch an den Stimmen wiedererkennen kann.

Alles in allem hat mir der sechste Band der Reihe Der Tod ruft seine Geister von Andrew Lane wieder besser gefallen und ich freue mich schon auf den siebten Band der Young Sherlock Holmes-Reihe.

Die schönsten Weihnachtskrimis ·Hörbücher

Rezension: Die schönsten Weihnachtskrimis

In der Hörbuch-Anthologie Die schönsten Weihnachtskrimis sind Krimis von verschiedenen Autor:innen versammelt: Eine Weihnachtstragödie von Agatha Christie, Der falsche Rettungsring von Edgar Wallace, Das Perlenhalsband von Dorothy L. Sayers, Der blaue Karfunkel von Arthur Conan Doyle, Der Friedhofskater von Ellis Peters, Gesegnet sei dieses Haus von Christianna Brand und Maigrets Weihnachten von Georges Simenon.

Bei diesen Krimis sind einige Klassiker wie Christie, Wallace, Sayers, Doyle und Simenon dabei, aber es gibt auch zwei unbekanntere Autorinnen, die mir zumindest nichts sagten.

Gesprochen haben die Krimis übrigens Beate Himmelstoß, Peter Fricke, Oliver Kalkofe, Friedhelm Ptok, Walter Renneisen und Wanja Mues.

Ich kannte neben dem Krimi von Christie auch schon den Sherlock Holmes Krimi von Doyle, sodass ich vorher schon wusste, dass mir diese Geschichten gefallen würden. Bei den anderen Klassikern war ich froh in die jeweiligen Werke der Autor:innen mal reinhören zu können. Wallace hat mir nicht so gut gefallen und Simenon war auf jeden Fall ganz nett. Von Sayers kannte ich schon ein paar Bücher, aber noch nicht die hier vertretene Geschichte. Da ich Lord Wimsey aber mag, war ich von dieser sehr begeistert. Brands Geschichte war für mich mit Abstand die Schwächste in dieser Anthologie, wohingegen ich die Geschichte von Peters toll fand und auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen würde.

Es handelt sich also um eine ganz durchwachsene Sammlung an Weihnachtskrimis. Auch die Sprecherin und Sprecher waren meiner Ansicht nach sehr durchwachsen. Während mir Friedhelm Ptok super gefallen hat und er für mich eines der Highlights an der Anthologie war, mochte ich die Interpretation von Sherlock Holmes von Oliver Kalkofe leider so gar nicht.

Insgesamt gibt es von mir für Die schönsten Weihnachtskrimis von mir auf jeden Fall eine Empfehlung. Diese Hörbuch-Krimis stimmen super auf Weihnachten ein und sind vor allem in der kalten Jahreszeit ein Genuss (sie machen übrigens auch nach Weihnachten noch Spaß). Natürlich handelt es sich hier nur um eine kleine Auswahl an (klassischen) Weihnachtskrimis, die man sicherlich noch ergänzen oder verändern könnte.

 

 

 

Danke an Der Hörverlag für das Hörbuch-Rezensionsexemplar!

Leseaktionen ·Top Ten Thursday

Top Ten Thursday #19

Hallo ihr Lieben,

jede Woche findet der TTT bei Aleshanee statt. Diese Woche sollen wir eine Liste mit den 10 Reihen erstellen die wir dieses Jahr unbedingt starten oder fortsetzen möchten. Ich habe einen Fokus vor allem auf die Reihen gelegt, die ich weiterlesen und beenden möchte. Das Thema lautet diese Woche also:

10 Reihen, die du in diesem Jahr endlich starten bzw. fortsetzen möchtest

  1. Sisterhood-Diaries von Susan Andersen

Mir fehlt bei dieser Liebesroman-Reihe noch genau ein Band und zwar der dritte: Vor Schmetterlingen wird gewarnt

  1. Brontë-Schwestern von Bella Ellis

Bei dieser Reihe (bisher sind nur zwei ins Deutsche übersetzt, aber es gibt im Englischen schon mehr) fehlt mir noch der vorerst letzte Band: Der namenlose Tote (Krimi)

  1. Eine Leiche zum Tee von Alexandra Fischer-Hunold

Auch hierbei handelt es sich um eine Dilogie. Mir fehlt noch der zweite Band Mord in der Bibliothek (Jugendkrimi)

  1. Military Men von Rachel Gibson

So fühlt sich nur die Liebe an ist war nicht der letzte Band der Reihe, aber der letzte der mir noch fehlt (wieder eine Liebesroman-Reihe)

  1. Drachen von Talanis von Katharina V. Haderer

Ich mag die Die Drachen von Talanis-Reihe und will mich eigentlich noch gar nicht von Christie verabschieden. Auf der anderen Seite möchte ich auch wissen es aus geht. Mir fehlt noch der Abschlussband Red Scales (Jugend-Fantasy)

  1. Donnerstagsmordclub von Richard Osman

Der Donnerstagsmordclub und der Mann, der zweimal starb ist der zweite Band der Reihe. Der dritte ist zwar schon angekündigt, aber bisher ist nur der zweite Band erschienen und auf meinem SuB. Er liegt hier als Hörbuch (Krimi)

  1. Miss Kirby von Elizabeth Peters

Miss Kirby und das Lächeln des Todes ist der Titel des Sammelbandes, in dem alle vier Bände der Reihe veröffentlicht wurden. Den ersten Band habe ich schon gelesen, aber mir fehlen noch die Bände zwei, drei und vier (Krimi)

  1. Stableford von Rob Reef

Die Stableford-Reihe ist inzwischen schon etwas länger, denn es gibt sieben Bände (plus einen Kurzkrimi), wobei der siebte erst für Mitte diesen Jahres angekündigt ist. Ich möchte jetzt aber zumindest mal Band 6 lesen (Krimi)

  1. Cordelia Grey-Reihe von P. D. James

Wieder eine Krimi-Dilogie, mir fehlt noch Ende einer Karriere um die Reihe zu beenden

  1. Percy Jackson von Rick Riordan

Aus der Percy Jackson-Reihe fehlt mir noch Die letzte Göttin und schon seit Jahren nehme ich mir vor, diesen letzten Band endlich zu lesen. Bisher habe ich es immer vor mir hergeschoben, weil ich mich noch nicht von Percy und seinen Freunden verabschieden mag und der Band verhältnismäßig dick ist. Lesen würde ich ihn aber schon gerne bald. (Jugend-Fantasy)

Das sind die 10 Reihen, die ich unter anderem mit meinem SuB auf den aktuellen Stand bringen oder beenden kann. Das ist dieses Jahr auf jeden Fall mein Ziel, obwohl ich auch noch etliche weitere Reihen offen habe, die ich gerne zeitnah weiter lesen würde. Die müssen sich jetzt aber erst mal hinten anstellen, denn diese 10 Reihen haben Vorrang.

Welche Reihen wollt ihr dieses Jahr starten oder fortsetzen (und vielleicht sogar beenden)?

Liebe Grüße
Vanessa

Leseaktionen ·Lesetipps - Blogger stellen ihre Lieblingsbücher vor

Lesetipps für den Winter 2023 – Blogger:innen stellen dir ihr Lieblingsbuch vor

Hallo ihr Lieben,

ich habe gesehen, dass Tanja und Leni die Jahreszeiten-Lesetipps-Aktion sehr spontan gemacht haben und da will ich natürlich auch gerne noch mitmachen. Dieses Mal ist meine Auswahl sehr krimilastig, aber die passen nun mal super in die Jahreszeit (und außerdem habe ich gerade eine Krimiphase! ^^). Ich hoffe natürlich, dass dennoch für jeden und jede etwas dabei ist. Die Herbstaktion fand übrigens Ende Oktober statt. Hier also meine Winterempfehlungen:

  1. Lady Hardcastle 4 – Lady Hardcastle und ein filmreifer Mord von T E Kinsey

Ein Krimi (Hörbuch) mit neblig-herbstlicher Stimmung, passt auch gut in den Winter

  1. Myrtle Hardcastle 3 – Geheimnis des Glockenturms von Elizabeth C. Bunce

Kinder- bzw. Jugendkrimi, Myrtle ermittelt dieses Mal in der Vorweihnachtszeit

  1. Lacroix und die stille Nacht von Montmartre von Alex Lepic

Paris im Schnee, angelehnt an den großen französischen Detektiv Maigret (Krimi)

  1. Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne von Jodi Taylor

Weihnachtliche Zeitreisegeschichte (Kurzroman)

  1. Mord in kleinen Dosen (Wells & Wong) von Robin Stevens

Sammelband mit verschiedenen Geschichten mit kurzen Abenteuern der beiden Detektivinnen Wells & Wong (Kinder- bzw. Jugendkrimi)

  1. Agatha Christies Haushälterin ermittelt 1 – Die Dreitagemordgesellschaft von Colleen Cambridge

Englischer Whodunit im Freundeskreis der berühmten Autorin

  1. Prof Shandy 1 – Schlaf in himmlischer Ruh’ von Charlotte MacLeod

Weihnachtskrimi, beginnt an Weihnachten und spielt in den nachfolgenden Tagen und Wochen mit einem ermittelnden Professor und einer Bibliothekarin, die ihn unterstützt

  1. Der siebte Sünder von Elizabeth Peters

Und wer auf den Winter und kalte Temperaturen keine Lust mehr hat: ein sommerlicher Rom-Krimi

 

Kennt ihr eines der Bücher und könnt es ebenfalls empfehlen? Welche Bücher empfehlt ihr für den Winter?

Liebe Grüße
Vanessa

Die schönsten Weihnachtskrimis ·Hörbücher

Maigrets Weihnachten von Georges Simenon

Im Weihnachtskrimi um den bekannten Kommissar Maigret aus der Feder von Georges Simenon geht es um ein Drama in seiner direkten Nachbarschaft: An Weihnachten klingeln zwei Nachbarinnen bei ihm mit einem Rätsel. In der Wohnung der jüngeren der beiden Frauen war in der letzten Nacht ein Mann, der aussah wie der Weihnachtsmann. Gesehen hat den Mann nur die Ziehtochter der Frau, nach deren Aussage der Mann die Bodendielen in ihrem Kinderzimmer hochgenommen hat. Außerdem hat sie eine Puppe von dem Mann geschenkt bekommen. Maigret soll nun ermitteln um wen es sich bei diesem angeblichen Weihnachtsmann handelte und warum er nachts in das Zimmer des Kindes eindrang…

Ich kannte Maigret als Detektiv bisher nur dem Namen nach und weiß, dass die Figur von Simenon sehr bekannt ist (es gibt weit über 70 Krimis mit ihm). Ich habe vor einiger Zeit auch mal in einen Krimi hereingelesen und habe ihn wieder weggelegt, weil ich irgendwie nicht so zu den Zugang gefunden habe. Einen Weihnachtskrimi mit Maigret als Hörbuch in der Anthologie Die schönsten Weihnachtskrimis zu haben, hat mir die Möglichkeit gegeben, mich noch einmal mit diesem Detektiv zu beschäftigen und ich muss sagen, dass ich ihn ganz in Ordnung fand. Er erinnert in seiner Art natürlich in einigen Facetten an Hercule Poirot oder Sherlock Holmes.

Der Krimi selbst war ganz in Ordnung, obwohl er kaum etwas weihnachtliches hatte. Dieser Krimi musste nur aus einem Grund an Weihnachten spielen: der Einbrecher wollte sich als Weihnachtsmann verkleiden können. Ansonsten war die Jahreszeit für den Fall eigentlich nicht von Relevanz. Das fand ich etwas schade.

Interessant finde ich auch, da ich gerade einige Wochen vor dem Hören dieses Hörbuchs Lacroix und die stille Nacht von Montmartre gehört hatte, dass ich jetzt besser nachvollziehen kann weshalb Lacroix den Spitznamen Maigret bekommen hat und ich einige Parallelen zwischen den beiden Kommissaren erkennen konnte. Solche Verweise und Parallelen finde ich ja immer toll; vor allem wenn ich sie selbst wiedererkenne.

Der Krimi wird von Peter Fricke eingesprochen. Ich mochte Fricke als Maigrets Stimme sehr gerne, denn sie hat gut zu dem französischen, etwas älteren Kommissar gepasst, den ich mir bei Maigret vorgestellt habe. Schade fand ich ein paar Schnittfehler, die mich beim ersten Hören etwas irritiert haben. Ich muss aber sagen, dass das Hörbuch in der Anthologie, glaube ich, gekürzt war, denn es handelt sich eigentlich um einen ganzen Krimi (mit etwa 130 Seiten), der Platz auf zwei CDs finden muss. Mir ist aber gar nicht aufgefallen, dass er gekürzt ist; es stört also zumindest nicht.

Insgesamt hat mir Maigrets Weihnachten (wofür es offenbar noch andere Titel gibt) gut gefallen. Ich weiß zwar noch nicht, ob ich mir noch einmal andere Bände der Reihe näher anschauen werde, aber da es sich hier um einen Klassiker der französischen Kriminalliteratur handelt, bin ich froh, mal einen Ausflug in Simenons Reihe unternommen zu haben.

Der offene Sarg von S. Hannah ·Hörbücher

Inhaltsangabe: Der offene Sarg von Sophie Hannah

Der offene Sarg von Sophie Hannah ist der zweite Band der Poirot-Reihe, wobei diese Reihe von Sophie Hannah geschrieben wurde, aber als offiziell bestätigte Auskopplung vermarktet wird.

Poirot und sein Freund Catchpool von Scotland Yard wurden unabhängig voneinander nach Lilieoak eingeladen. Sie kennen sich von einem früheren Fall. Beide spekulieren was sie auf dem Landsitz von Lady Athelinda Playford sollen. Nach und nach stellt sich heraus, dass sie geplant hat, ihr Testament zu ändern und sie womöglich mit einem Mord, vielleicht sogar an ihr, rechnet.

Am Abend essen die Gäste gemeinsam. Auf dem Landgut und damit beim Essen anwesend sind: Poirot und Catchpool (außerdem eine Köchin, eine Küchenhilfe und der Butler), Lady Playford, deren jüngster Sohn Harry, dessen Frau Doro, Claudia (die Tochter von Lady Playford), deren Verlobter Dr. Kimpton, außerdem sind die zwei Anwälte der Familie anwesend, die sich um das Testament von Lady Playford kümmern sollen. Obwohl zum Personal gehörend, gehören sie doch eher zur Familie: der Sekretär Joseph Scotcher und dessen Pflegerin Sophie.

Kurz nach dem Abendessen, bei dem die bekannte Kinderkrimiautorin Athelinda Playford ihrer Familie gesteht, dass sie ihren schwerkranken Sekretär als neuen Erben einsetzen möchte und ihre beiden Kinder komplett enterbt, geschieht ein Mordfall.

Joseph wird tot geprügelt im unteren Stockwerk des Hauses aufgefunden. Sophie, die sich noch beim Abendessen mit dem Mann verlobt hatte, findet ihren Verlobten tot auf und schreit das gesamte Haus zusammen. Kurz darauf sagt sie aus, dass sie gesehen hat, dass Claudia den Mord begangen hat. Diese leugnet und erhält von ihrem Verlobten ein Alibi. Außerdem kommt auch der zeitliche Ablauf nicht hin, sodass Sophie zugibt, dass sie diese Unstimmigkeiten nicht erklären kann.

Poirot und Catchpool ermitteln, befragen die Anwesenden, decken Motive auf und dann macht Poirot eine Reise, die ihm neue Hinweise liefert…

Leseaktionen ·Mein SuB kommt zu Wort

Mein SuB kommt zu Wort Januar 2023

Hallo und Herzlich Willkommen zur Gemeinschaftsaktion „Mein SuB kommt zu Wort”. 🙂

Anna von Annas Bücherstapel hat diese Aktion 2016 ins Leben gerufen. Melli von Mellis Buchleben und ich übernehmen sie im August 2021. Alle Informationen zur Aktion findet Ihr HIER. Wir freuen uns über jede:n Teilnehmer:in und versuchen, Eure Teilnahme in diesem Beitrag übersichtlich aufzulisten, so dass nicht immer in den Kommentaren geschaut werden muss. 🙂 Und nun viel Spaß 🙂 Den Beitrag werdet ihr immer pünktlich am 20. bei Melli und mir auf den Blogs finden, auch wenn wir mal nicht selbst teilnehmen können.

Und nun: Manege frei für unsere Stapel ungelesener Bücher:

  1. Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?
  2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig uns deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
  3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es ein SuB-Senior, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem(r) Besitzer:in gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
  4. Wir beginnen das Neue Jahr direkt mit guten Vorsätzen: Liebe:r SuB, welche Bücher von vergangenen Aufgaben (von Frage 4. dieser Aktion) soll dein:e Besitzer:in endlich angehen?

 

SuBy:

  1. Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?

Ich bin um zwei geschrumpft, obwohl zwischen dem 20. Dezember und heute Weihnachten lag und Vanessa auch noch ein paar Bücher gekauft hatte. Seit Anfang Januar hat sie aber ein eingeschränktes Bücherkaufverbot, das bisher wohl ganz gut funktioniert. Auf jeden Fall bin ich jetzt nur noch bei 85 Büchern (einschließlich E-Books und Hörbüchern).

 

  1. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig uns deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!

Zuletzt hinzugekommen sind sogar einige Bücher, deshalb ist die Auswahl schwierig, aber ich wähle mal: Wells & Wong 6: Tödliches Spiel in Hongkong von Robin Stevens, außerdem das Hörbuch Der Mann, der der zweimal starb von Richard Osman (Donnerstagsmordclub 2) und Die Weihnachtsdiebin von C. K. Zille und Christina Wermescher.

 

  1. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es ein SuB-Senior, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem(r) Besitzer:in gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Als letztes hat mich ein Stableford-Band verlassen und zwar Der Haytor-Fall von Rob Reef. Dabei handelt es sich um einen Kurzkrimi, der schon ziemlich lange bei mir zu Gast war. Vanessa fand ihn aufgrund einer sehr hohen Anzahl an Figuren ziemlich verwirrend, aber sie mochte die Scherze am Ende und sie mag die sehr klare Führung (Befragung, durch die klar wird, wer der oder die Täter:in sein muss).

 

  1. Wir beginnen das Neue Jahr direkt mit guten Vorsätzen: Liebe:r SuB, welche Bücher von vergangenen Aufgaben (von Frage 4. dieser Aktion) soll dein:e Besitzer:in endlich angehen?

Rückblick Mai 2021: Percy Jackson Band 5 ist immer noch ungelesen.

Rückblick September 2022: Vanessa hat von den Büchern mit den ältesten Erscheinungsdaten noch keines gelesen: Das Leben der schwedischen Gräfin von G*** von Christian Fürchtegott Gellert (Erstveröffentlichung 1747/48), Maria Stuart von Friedrich Schiller (Erstveröffentlichung 1800) und Im Zeichen der Vier von Arthur Conan Doyle (Erstveröffentlichung 1890) warten also immer noch.

Rückblick Oktober 2022: Vanessa hat immer noch keines der von mir im Oktober vorgeschlagenen Bücher gelesen. Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni (Originalsprache Italienisch), Das Geschenk eines Regentages von Makoto Shinkai und Naruki Nagakawa (Originalsprache Japanisch) und Feuerwerk mit Todesfolge von Robin Stevens (Reihentitel) sind also immer noch ungelesen. Vielleicht schafft sie davon ja eins bis zum nächsten Monat.

Rückblick November 2022: Vanessa hat natürlich keines der Bücher gelesen, die sie letztes Jahr unbedingt noch lesen sollte: Miss Daisy und der Tote auf dem Eis von Carola Dunn, Der Gletschermann von Erich Ballinger und Oh dear! Miss Mount und der Mord im Herrenhaus von Gilbert Adair sind also alle drei noch ungelesen. Vanessa hat aber Lust auf alle drei und will sie gerne bald lesen. Hoffentlich kommt sie zeitnah dazu.

Rückblick Dezember 2022: Im letzten Monat hat Vanessa aber wenigstens die aktuelle Aufgabe geschafft. Zur Auswahl an Tieren im Buch standen Das Geschenk eines Regentages von Makoto Shinkai & Naruki Nagakawa, Der Friedhofskater von Ellis Peters und Die Dreitagemordgesellschaft von Colleen Cambridge: davon hat sie sogar zwei gelesen bzw. gehört; zum einen Der Friedhofskater von Ellis Peters und zum anderen Die Dreitagemordgesellschaft von Colleen Cambridge.

Januar 2023: Am liebsten würde ich Vanessa sagen, dass sie alle vier Bücher lesen soll, aber ich schlage ihr zumindest mal diese drei vor, ob sie die dann auch alle liest, weiß ich ja noch nicht, aber zumindest versuchen kann ich es ja: Percy Jackson 5 – Die letzte Göttin von Rick Riordan (von Mai 21), Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni (von Oktober 22) und Der Gletschermann von Erich Ballinger (von November 22).

Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen?

Kennt ihr eines der Bücher und könnt es Vanessa empfehlen (oder davon abraten)?

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„Mein SuB kommt zu Wort” ist eine Aktion, die ursprünglich von Anna von AnnasBucherstapel.de stammt und von Mellis Buchleben und Vanessas Literaturblog im August 2021 übernommen wurde. Die Aktion findet immer am 20. des Monats statt, unabhängig vom Wochentag. Teilnehmen darf jede:r, wann immer er/sie Lust und Zeit dazu hat. Die vierte Frage ist HIER bereits im Voraus einsehbar. Die Fragen dürfen auch nach dem 20. noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das “Mein SuB kommt zu Wort”-Banner und verweist auf unsere Blogs!

EDIT: Euer SuB kann sowohl männlich als auch weiblich oder einfach buchisch sein. 😉

EDIT-EDIT: Unsere SuBs möchten sich austauschen – deswegen bitten wir alle Teilnehmer:innen, auch bei den anderen vorbeizuschauen und einen lieben Kommentar dazulassen (vor allem auch bei verspäteten Teilnehmer:innen). Nur so werden unsere SuBs wirklich gehört! 🙂 :-*

Ihr könnt natürlich auch immer Reihentitel vorstellen, die ihr bis zum nächsten Mal lesen wollt.

 

Liebe Grüße
SuBy (& Vanessa)

TEILNEHMER:INNEN:

Rina & Cully

Andrea & Subs

Anja & Subooky

Marina & Leo

Katharina & Kira

Alica & Helmut

Melli & Horst

Vanessa & SuBy
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Der offene Sarg von S. Hannah ·Hörbücher

Rezension: Der offene Sarg von Sophie Hannah

Bei Der offene Sarg von Sophie Hannah handelt es sich um den zweiten Band, den die Autorin mit Agatha Christies Ermittler Hercule Poirot verfasst hat. Ich habe den Krimi als Hörbuch gehört und werde deshalb sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen.

Als ich gesehen habe, dass es noch mehr Krimis mit Hercule Poirot gibt und diese sogar offiziell lizenziert sind, war ich begeistert. Obwohl ich natürlich weiß, dass Hercule Poirot eine scharfe Zunge hat und seine Meinung über seine eigenen Fähigkeiten sehr positiv (und die über die Fähigkeiten von anderen eher negativ) ist, fand ich Poirot in diesem Krimi sehr gemein. An einigen Stellen verletzt er mit seinem Verhalten Catchpool, der an Captain Hastings erinnert, und stößt auch einige der Zeugen vor den Kopf. Für mich ist Hercule Poirot einfach nicht so und ich konnte ihn deshalb in diesem Krimi an einigen Stellen kaum widererkennen.

Die Handlung und der Fall selbst sind typisch britischer Krimi: Ein Mord in einem Herrenhaus, eine Adelsfamilie versammelt und viele mit einem Motiv. Die Wendungen machen den Krimi abwechslungsreich, doch leider fand ich alles so konstruiert, dass mir immer etwas an Tiefe gefehlt hat. Für mich war einfach von Anfang an klar, warum es wer getan hat und obwohl es einige unerwartete Wendungen gab, konnte mich das nicht von meinem Verdacht abbringen, der dann final auch noch bestätigt wurde.

Ich hatte mir einen nicht so brutalen Krimi erhofft, bei dem der Mord und der Tatort, wie bei Christie meistens üblich, nicht zu blutig sind. Das habe ich nicht bekommen. Der Mord wird, genau wie das Opfer, in allen grausigen Einzelheiten beschrieben. Obwohl der Erzähler noch sagt, dass er, weil der Anblick so furchtbar ist, nicht zu viele Einzelheiten beschreiben möchte, schildert er in allen Einzelheiten die brutalen Verstümmelungen des Opfers.

Zu den Figuren habe ich leider auch samt und sonders keinen Zugang gefunden. Sie wirken alle so distanziert, eingebildet und wirken gar nicht wie echte Menschen. Ich fand es auch sehr schade, dass sich die Ermittlungen ständig im Kreis drehten und einige der Figuren offenbar von jeglichem Verdacht befreit wurden und somit keine Rolle mehr spielten. Ich konnte mich in die Figuren überhaupt nicht reinversetzen und hatte im Gegenteil noch das Gefühl, dass ich deren Handlungsweise (und Aussagen) überhaupt nicht nachvollziehen konnte.

Eingesprochen wurde der Krimi von Wanja Mues, den ich eigentlich ganz gerne mag als Sprecher. Auch in diesem Hörbuch mag ich ihn grundsätzlich ganz gerne, einzig in den Teilen, in denen er Hercule Poirot spricht, fand ich die Stimme nicht so passend, obwohl er die beiden Figuren wirklich sehr unterschiedlich klingen lässt und auch Poirots Redeweise interessant interpretiert.

Insgesamt hat mir Der offene Sarg von Sophie Hannah nicht so gut gefallen. Für mich handelt es sich einfach nicht um einen richtigen Hercule Poirot-Krimi. Der Krimi hätte auch mit einem anderen Ermittler gut funktioniert und hätte mir wahrscheinlich mehr Spaß gemacht. Dennoch waren auch die Figuren für mich ein großes Problem. Ich fand sie einfach alle platt und unsympathisch. Der Fall war durchschaubar und damit langweilig, obwohl es sich um einen Whodunit handelte, die ich normalerweise gerne mag.

 

 

 

Danke an Der Hörverlag für das Hörbuch-Rezensionsexemplar.

Leseaktionen ·Montagsfragen

Montagsfrage: 16. Januar 2023

Montagsfrage: Habt Ihr schon mal verleugnet, ein (umstrittenes) Buch zu mögen?

Hallo ihr Lieben,
diese Woche möchte Sophia von uns wissen, ob wir schon mal verleugnet haben ein (umstrittenes) Buch zu mögen. Würde man das denn jetzt an dieser Stelle zugeben? Wohl nur, wenn man das Buch nicht nennt.
Ich muss sagen, dass ich selten umstrittene Bücher lese, weil mich die darin vertretenen Ansichten nur traurig machen und ich mich viel zu sehr darüber aufregen würde, wieso a) jemand sowas schreibt und b) wieso Menschen sowas glauben und c) warum ich dafür überhaupt Geld ausgegeben habe.
Wie ist das bei euch? Lest ihr umstrittene Bücher (und findet manche gut)?
Liebe Grüße
Vanessa