Ein unmöglicher Mord von R. Reef

Inhaltsangabe: Ein unmöglicher Mord von Rob Reef

Ein unmöglicher Mord von Rob Reef ist der dritte Teil der Stableford-Reihe, in der Harriet und John ihre Eltern in Upper Biggins besuchen.

Harriet und John verbringen ein paar Tage bei Harriets Eltern. Harriet hilft bei den Geburtstagsvorbereitungen für den Geburtstag ihres Vaters und John liest in der Bibliothek seines Schwiegervaters in alten Werken. Während der Lektüre kommt Sarah, Harriets jüngere Schwester, in die Bibliothek um zu sagen, dass im Garten ein Hunne nach einem Golfball sucht. John sieht mit ihr nach und findet tatsächlich einen Golfball mit einem Hakenkreuz darauf. Kurz darauf erhält John einen Anruf von Percy, der Harriet und ihn auf das Nachbargrundstück zu einem Bankett am nächsten Tag einlädt. Wie sich herausstellt, ist im Park von Annandale Grange ein alter Golfplatz, der in den letzten Tagen wieder bespielbar gemacht wurde. Annandale Grange ist das Nachbarhaus des Pfarrhauses und die dort lebende Tochter der Familie, Bella, war in der Schulzeit gut mit Harriet befreundet.

Beim Bankett stellt sich heraus, dass in Annandale Grange ein internationales Golfturnier ausgetragen werden soll. Dieses Turnier soll eine Art Rückspiel zu einem bereits stattgefundenen Turnier sein, da damals das englische Team gewann und die Deutschen nun eine Chance auf die Trophäe haben wollen. Bei dem Bankett sind also die deutschen Spieler und der Beauftragte des deutschen Golfverbandes (Von Scheel, Heidrich, Stellmacher und Carl Helmes) und die englischen Spieler und deren Verbandsbeauftragter dabei (Peel, Lester, Roger Bannister). Hinzu kommen die Bewohner des Hauses: Sir Edmund Rogie, Bella Rogie, Nita Nye, Nero Nye, Miss Saintclair, Mr. Saintclair und Simon Hall. Während des Banketts bricht Sir Edmund Rogie zusammen und muss daraufhin das Bett hüten.

Am nächsten Tag beginnt dennoch das Turnier, da man davon ausgeht, dass Sir Edmund es sich so gewünscht hätte. Während der Nachmittagsrunde auf dem Golfplatz bricht Nero Nye plötzlich zusammen. Der Mord ist erst einmal nicht weiter spektakulär bis die näheren Umstände herauskommen: Nero wurde mit einem Gewähr erschossen, doch niemand hat einen Schuss gehört und da wo der Schütze gestanden haben muss, hat ihn kein Zeuge gesehen, obwohl die Spieler der zweiten Bahn ihn hätten sehen müssen als sie zum Tatort liefen.

John und Harriet Stableford machen sich nun mit Dr. Holmes zusammen an die Ermittlungen und befragen erst einmal alle Bewohner und alle Besucher des Anwesens. Einige Leute geben an, dass sie ein Zischen oder einen Peitschenschlag gehört hätten zum Zeitpunkt des Mordes, aber einen Schuss hat niemand gehört, einen Verdächtigen niemand gesehen. Aber mit den Befragungen können zumindest einige Alibis erschaffen und geprüft werden. Nach und nach decken die Detektive natürlich auch die ein oder andere Lüge auf und kommen so dem Täter immer näher. Natürlich scheint es auch naheliegend, dass beide Vorfälle miteinander zusammenhängen könnten.

Die Detektive kommen hinter den Trick des Täters wie ein solcher Mord überhaupt möglich war. Nachdem Sir Edmund gestorben ist, finden die Detektive endlich heraus, wer der Mörder ist und können diesen aber nur mithilfe von wenigen Indizien überführen, denn Beweise selbst hat der Mörder nicht hinterlassen. Diese Indizien kommen eben auch zustande, weil der Trick Rückschlüsse auf den Täter zulässt.

Leseaktionen

Bloggeraktion: Kleine Wunder um Mitternacht von Keigo Higashino

Hallo ihr Lieben,
von der Bloggeraktion zum neuen Roman Kleine Wunder um Mitternacht von Keigo Higashino hatte ich euch ja schon vor ein paar Tagen berichtet. Aber worum es genau geht, darüber hatte ich noch nicht so viel verraten: In dem Roman können sich Ratsuchende an Herrn Namiya wenden. Dieser erhielt – anfangs im Scherz – Anfragen von Jugendlichen und Kindern, die ihm Scherzfragen stellten und die er an der Wand in seinem Gemischtwarenladen veröffentlichte und sehr ernsthaft beantwortete (die Fragen gingen dann in die Richtung: Wie kriege ich eine 1 in einem Test ohne dafür zu lernen oder zu schummeln?). Als sich irgendwann ein Junge mit einem sehr ernsthaften Problem an ihn wendet, entwickelt sich das ganze weiter: Von nun an werden die ernsthaften Fragen durch einen Schlitz im Rollladen, der nachts vor der Ladentür heruntergelassen ist, geworfen und ein Antwortschreiben befindet sich dann am nächsten Morgen im Milchkasten vor der Hintertür.
Nun wurden wir Blogger:innen gebeten, unseren persönlichen Brief an Herrn Namiya zu senden. Was in der Folge passiert? Ich weiß es nicht. Aber auf dem Foto seht ihr den Anfang meines Briefes, der inzwischen natürlich schon in der Post ist. Ich bin gespannt, ob ich vielleicht sogar eine Antwort auf meine Anfrage erhalte.

Meine Rezension folgt in Kürze und liebe Grüße
Vanessa

Ein unmöglicher Mord von R. Reef

Rezension: Ein unmöglicher Mord von Rob Reef

Ein unmöglicher Mord ist der dritte Teil der Stableford-Reihe von Rob Reef, die allerdings – bisher zumindest – auch einzeln gelesen und verstanden werden können.

Fangen wir mit dem Trick des Mörders an: Ich fand den Trick des Mörders sehr spannend; klar wenn man einmal verstanden hat, wie der Täter vorgegangen ist, hat es nichts geheimnisvolles mehr, aber der Trick passte gut zum Tatort und erst einmal hinter den Trick zu kommen, war gar nicht so einfach, obwohl ich mir etwas in der Art schon dachte. Alles in allem hat dieser aber wirklich gut zur Spannung im Krimi beigetragen.

Die Figuren, Percy, Harriet und John, kannte man ja bereits und so konnte ich mir diese auch gut merken, aber im Haus lebten mir zu viele Bewohner und Besucher. Alleine diejenigen, die dort immer leben, waren schon sieben Personen und wenn man dann noch alle Golfspieler und Verbandsmitglieder mitrechnet, sind es mir einfach zu viele Figuren gewesen. Das wäre an sich auch erst einmal gar nicht schlimm gewesen, denn zu wenig Figuren sorgen schnell dafür, dass es langweilig wird, aber ein Figurenverzeichnis hätte mir an der ein oder anderen Stelle wirklich weitergeholfen. Die Karte des Golfplatzes hat mir beim Verstehen wie der Mord genau stattgefunden hat beziehungsweise warum der Mord so unmöglich erscheint, wirklich geholfen.

Die Anspielungen und Verweise auf andere Werke mochte ich gerne (alleine, dass Stableford John mit Vornamen heißt und sein Watson Holmes heißt, sind ja schon Anspielungen), aber dann noch der Verweis auf Tommy und Tuppence Beresford (Agatha Christie) und der Metahumor, dass sich das Anwesen toll für einen Detektivroman und einen Mord eignen würde, hat mir echt gut gefallen und war sehr witzig. Das Setting hat mir an sich wirklich gut gefallen, aber ich hätte mir noch mehr Zeit in der Bibliothek und im Pfarrhaus gewünscht und auch hier lassen sich Anspielungen auf Werke von Christie erkennen (Mord im Pfarrhaus und Die Tote in der Bibliothek; die Teile 1 und 2 der Miss Marple-Reihe von Agatha Christie). Bestimmt gibt es auch noch die ein oder andere Anspielung, die ich nicht bemerkt habe, aber hier sind wenigstens schon einmal einige genannt und das gefällt mir an Rob Reef wirklich sehr gut.

Ein altes englisches Herrenhaus zum Tatort zu wählen, hat mir natürlich gut gefallen, denn ich mag ja auch solche Whodunits sehr, sehr gerne. Leider bin ich nicht so richtig in die Atmosphäre von Annandale Grange reingekommen; möglicherweise auch, weil die Stablefords selbst ja im Pfarrhaus nebenan übernachtet haben.

Es gibt hier auch das häufig sehr typische Elemente der Befragung, das hier aber schon sehr lange gedauert hat; möglicherweise auch aufgrund der großen Anzahl an Figuren. John, Harriet und Percy sitzen im Drawing Room und lassen einen Zeugen nach dem anderen aufmarschieren, damit sie diese befragen können. Das bringt natürlich sofort jede Menge Hinweise, Alibis, Beziehungen zwischen den Handelnden und anderes hervor, sorgt aber auch für eine gewisse Eintönigkeit. Das Haus selbst spielt im Laufe der Handlung leider kaum eine Rolle und wird erst für die Aufklärung wieder wichtiger.

Die Streitereien zwischen Harriet und John könnten sich schnell auflösen lassen, wenn die beiden mal miteinander sprechen würden. Dafür, dass John so ein begnadeter Detektiv zu sein scheint, merkt er erstaunlich wenig davon, was in seiner Frau so vorgeht. Hier sei als Beispiel ihre Zurückhaltung bezüglich neuer Detektivabenteuer genannt. Auch kann ich mir vorstellen, dass sie nicht so begeistert ist, wenn ihr Mann Detektiv spielt, obwohl sie eigentlich ihre Eltern besuchen und den Geburtstag ihres Vaters vorbereiten sollten. Und er hat seine Frau auch verschwiegen, dass er, da er nun für das War Office arbeitet, auch in Zukunft noch einige Fälle bearbeiten wird.

Insgesamt hat mir der dritte Band der Stableford-Reihe wirklich gut gefallen und ich empfehle Ein unmöglicher Mord von Rob Reef gerne an alle Fans klassischer, englischer Kriminalromane weiter.

A Whisper of Stars Erwacht von T. Fischer ·Hörbücher

Inhaltsangabe: A Whisper of Stars: Erwacht von Tami Fischer

A Whisper of Stars: Erwacht ist der erste Teil der Reihe, geschrieben von Tami Fischer. Das Jugendbuch habe ich als Hörbuch für eine Hörrunde gehört.

Liv und Finn leben gemeinsam mit ihren Familien auf Hawaiki, doch schon immer merken sie, dass sie anders sind als alle anderen. Beide sind neugierig und hinterfragen viel zu viel um sich problemlos in ihre Gemeinschaft einordnen zu können. Während Liv eine Affäre mit einem der Springer hat, führt Finn schon seit geraumer Zeit eine weitgehend heimliche Beziehung zu einem der Mädchen aus dem Dorf, doch ihre Eltern dürfen aufgrund von Finns Andersartigkeit nichts von der Beziehung wissen.

Hawaiki ist eine Insel, die offenbar weit ab von allen anderen Inseln und dem Festland liegt. Die Springer fahren immer wieder nach Los Angeles, allerdings erzählen sie von ihren Reisen wenig und abgesehen von Finn und Liv interessiert sich das Inselvolk auch nicht für die Außenwelt. Hawaiki wird mit Lebensmitteln und allen möglichen Materialien, Rohstoffen, Kleidung und anderen Dingen durch eine Bucht versorgt. Zwar kommen niemals Fremde an Land oder werden angespült, aber in regelmäßigen Abständen erscheinen Boote und Schiffe in allen möglichen Größen in dieser Bucht. Niemand weiß wie sie dort hinkommen und wieder verschwinden, aber die Springer haben die Aufgabe diese Schiffe nach Sachen zu durchsuchen, die die Bewohner der Insel brauchen können. Livs und Finns größter Traum ist es, ebenfalls ein Teil dieser Mannschaft zu werden.

Außerdem gibt es im Dorf eine eigene Ordnung: Der heilige Wald darf nicht betreten werden, im Dorf gibt es die Ältesten, die die Entscheidungen zusammen mit dem Chief für die Gemeinschaft treffen und die Rollenaufteilung scheint sehr archaisch zu sein. Frauen können keine Springer werden, aber sie lernen lesen und schreiben, damit sie die Familiengeschichte aufschreiben können; dazu werden alte Bücher verwendet, wenn diese nicht gerade zum Heizen benutzt werden, was Liv und Finn natürlich in der Seele weh tut. Liv und Finn können lesen, und lesen alles, was sie in die Finger bekommen, da sie sich sehr für die Außenwelt interessieren.

Eines Tages hören Liv und Finn einen Ruf, gegen den sie sich nicht wehren können. Sie werden in den heiligen Wald gezwungen bis sie vor einer Höhle stehen. Dort trennen sie sich und Liv und Finn wandern getrennt durch die Höhle. Liv findet eine seltsame Steintafel und einen seltsamen Sand, den sie berührt. Finn kann sie gerade noch rechtzeitig aus der Höhle retten bevor diese einstürzt. Draußen werden die beiden von Jenkins begrüßt, der sich als Freund der Ältesten und ihrer Großeltern entpuppt.

Jenkins berichtet ihnen von der Geschichte ihrer Insel: Damals haben sich einige Krieger geopfert, die sich würdig erweisen mussten, um einige Sterne in ein Gefängnis, die Höhle, in der Finn und Liv beinahe verschüttet wurden, einzusperren. Wie sich herausstellt gibt es für diese eingesperrten Sterne in einem Jahr die Gelegenheit sich aus ihrem Gefängnis zu befreien wenn sie nicht von Liv und Finn aufgehalten werden. Aber um sie aufhalten zu können müssen sie die anderen Beschenkten finden, denn Liv und Finn wurden jeweils von einem der mächtigen Sterne beschenkt und sie müssen den Sternenstaub aller Mächtigen finden und berühren. Dieses Schicksal erklärt auch ihre Andersartigkeit.

Kaum in Arizona angekommen, wohin sie die Karte als erstes geschickt hat, werden sie von einigen Feuer bändigenden Jugendlichen angegriffen, die sie beinahe töten, weil sie die beiden für die Mörder einer Freundin halten. Auch Jamie greift die beiden erst einmal an, lässt sie dann aber doch heilen um dem Mord besser auf die Spur kommen zu können. Liv kann zwar ihre Unschuld beweisen, doch irgendwer scheint es auf sie und Finn abgesehen zu haben und so werden sie von ihren neuen Freunden immer wieder angegriffen. Wie sich herausstellt ist einer ihrer Verbündeten in Wirklichkeit ein Feind, der sie immer wieder verzaubert und so die Freunde gegeneinander hetzt.

Als sie sich nach einigen Wochen auf die Suche nach einer weitern Zone eines Mächtigen machen, damit sie auch dort den Sternenstaub berühren können, versucht dieser Feind an den Sternenstaub zu gelangen und schreckt auch nicht davor zurück, Liv auf ein Himmelfahrtskommando zu schicken, was diese mitmacht, da sie wieder von ihm verzaubert wurde.

Letztendlich gelingt es Finn und Liv nicht nur heil an den Sternenstaub zu gelangen, sie brechen auch den Zauber, befreien so ihre Freunde, finden den dritten Beschenkten und lösen noch einen jahrelangen Fluch, der Jamie eigentlich das Leben hätte kosten müssen. Ihr Feind verschwindet aber erst einmal und die Freunde ahnen, dass man ihnen noch weitere Widersacher auf ihrem Weg hinterherschicken wird, um zu verhindern, dass sie die gefangenen Sterne in ihrem Gefängnis halten zu können.

A Whisper of Stars Erwacht von T. Fischer ·Hörbücher

Rezension: A Whisper of Stars: Erwacht von Tami Fischer

A Whisper of Stars: Erwacht von Tami Fischer ist der erste Teil einer Jugend-Fantasy-Reihe, den ich als Hörbuch gehört habe und deshalb sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen werde.

Der Anfang der Geschichte ist wunderschön, da die Insel Hawaiki, auf der Finn und Liv leben, beschrieben wird. Die Insel ist sehr idyllisch und vor allem die Naturbeschreibungen waren wirklich toll. Schade, dass danach weite Teile der Geschichte gar nicht mehr dort spielen, aber vielleicht kehrt man ja im zweiten Teil noch mal etwas länger dahin zurück, wobei ich es nicht glaube, da es aufgrund der Handlung nicht wirklich viel Sinn ergeben würde.

Ich hatte bei der Geschichte, wie es ja bei Jugendfantasy häufig ist, eine Art Reiseroman erwartet, aber Finn und Liv kommen mit ihrer Reise nicht so wirklich weit. Erst reisen sie nach Los Angeles und danach nach Arizona, nach Flagstaff und zum Grand Canyon. Die Reisen selbst spielen allerdings keine wirkliche Rolle, was ich sehr schade fand.

Liv und Finn wurden mir im Laufe der Handlung immer unsympathischer. Ich kann gar nicht mal genau sagen, woran es lag, aber zum einen sicherlich an der Passivität von Finn, der sich einfach immer von den anderen lenken lässt und Liv das Handeln überlässt und zum anderen an Livs Unterwürfigkeit wenn es um Jamie ging. Ja, sie wurde verzaubert und ja, auch er wurde verzaubert, aber mir hat dieses ganze Beziehungsgeflecht einfach nicht behagt, sodass mir die Figuren selbst leider auch immer unsympathischer wurden. Auch die Entscheidungen, die Liv immer wieder trifft, konnte ich einfach nicht nachvollziehen, sodass ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen konnte.

Die Handlung selbst wirkt als sei sie irgendwelchen alten Mythen entnommen. Ich weiß nicht genau, woher die Autorin ihre Idee hatte, aber es wirkte so als hätte sie sich bei allen möglichen alten Geschichten, Sagen und Mythen von irgendwelchen Inselvölkern bedient und daraus ihre eigene Geschichte zusammengezimmert. Es wirkte einfach wenig innovativ, sondern irgendwie alles bekannt, wenngleich mir die Idee mit den Sternen ganz gut gefiel. Aber auch hier hatte ich das Gefühl, dass man als Leser:in bzw. Hörer:in lange Zeit nichts relevantes erfährt und dann mit den wichtigen Informationen überrollt wird. Hier wäre eine etwas vorsichtigere Streuung der Informationen ganz nett gewesen, was aber vielleicht auch mit der Kürzung zusammenhing.

Die Kürzung selbst merkt man eigentlich nicht, aber ich habe gelesen, dass einige Kapitel komplett herausgelassen wurden und vielleicht würde die Geschichte für mich mit diesen Kapiteln mehr Sinn ergeben und ich könnte dann auch besser die Verhaltensweisen der Figuren nachvollziehen.

Die Sprecherin hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Sie passte gut zu Liv und ich konnte mir diese Stimme wirklich für die Protagonistin vorstellen. Auch die ganzen Ausdrücke aus der Sprache von Liv und Finn und die Bezeichnungen, die die beiden verwenden, hat die Sprecherin gut ausgesprochen. Diese Stimme passte einfach auch zur Sprache der beiden.

Insgesamt hat mir A Whisper of Stars: Erwacht von Tami Fischer nicht so gut gefallen und ich glaube, ich werde den zweiten Teil erst einmal nicht auf meine Wunschliste schreiben.

 

 

 

Danke an den Audiobuch Verlag für das Veranstalten der Hörrunde und das Rezensionsexemplar!

Detektiv Conan Band 8 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 8 von Gosho Aoyama

Im ersten Kapitel des achten Bandes von Detektiv Conan, geschrieben und gezeichnet von Gosho Aoyama, wird der letzte Fall des siebten Bandes aufgelöst. Ryoko, Ran und Conan machen sich auf den Weg zur Wohnung des Entführers. Ran tritt mit einem Karate-Tritt die Tür des Entführers auf und sucht nach Shinichi. Mamoru sitzt im Wohnzimmer und spielt an der Konsole mit seinem neuesten Videospiel. Ryoko ist überglücklich und ruft Hideo an und gibt ihm Bescheid, dass sein Bruder wohlauf ist. Nach dem Spiel sagt Hideo in einem Interview, dass er seinen Sieg dem Entführer, einem Rivalen im Fußball widmet. Am Ende des Kapitels unterhalten sich Shinichi und Ran. Er sagt ihr, dass sie bitte nicht weinen solle, da er es nicht ertragen könne sie weinen zu sehen. Dann flüchtet er mit hochrotem Kopf.

Conan, Ran und Kogoro werden von Professor Agasa zur „Izu Mystery-Tour“ eingeladen. Sie müssen die Identität des Reiseveranstalters lüften, dann bekommen sie den Rest der Reise, die zweite Hälfte der Kosten bezahlt. Alle anderen Teilnehmer:innen der Tour versuchen ebenfalls den Baron der Finsternis zu entlarven. Conan steht auf dem Balkon seines Hotelzimmers als ein Mann von hinten kommt und ihn vom Balkon schubst, glücklicherweise passiert Conan nichts. Beim Abendessen analysiert Conan die Teilnehmer:innen der Tour bis der Baron der Finsternis, der Conan vom Balkon geschubst hat, selbst vom Himmel fällt und vom Schwert einer Statue durchbohrt wird. Inspektor Yokomizo kommt, um den Fall aufzuklären. Plötzlich steht der Baron der Finsternis vor Ran, Conan und einer anderen Teilnehmerin der Mystery-Tour. Sie machen ein Experiment zur Lösung des Falles, bei dem sie Futons mit Gewichten und einer Decke als Umhang aus allen Zimmern der Teilnehmer der Mystery-Tour werfen. Mit den Ergebnissen dieses Experiments kann Conan als schlafender Kogoro den Fall lösen.

Ran und Sonoko sind auf die Hochzeit ihrer Mittelstufenlehrerin Sayuri Matsumoto (Sie ist die Tochter von Hauptkommissar Matsumoto, dieser ist der Chef von Kommissar Megure.) eingeladen. Leider wird die Braut mit ihrem Lieblings-Zitronentee vergiftet. Verschiedene Menschen, die die Braut vor der Trauung besucht haben, hatten die Möglichkeit die Kapsel mit dem Gift in ihren Tee fallen zu lassen. Sayuri Matsumoto wird ins Krankenhaus gebracht, währenddessen beginnt Kommissar Megure zu ermitteln. Zu den Tatverdächtigen gehören der Hauptkommissar, der Verlobte, Ran, Sonoko und Conan und natürlich einige weitere Gäste. Conan betäubt Sonoko und löst so mit ihrer Stimme den Fall.

Es gibt keinen Ausweg von L. Foster

Inhaltsangabe: Es gibt keinen Ausweg von Lori Foster

Es gibt keinen Ausweg von Lori Foster ist der vierte und bislang letzte Band der Love Undercover-Reihe. Margaret Peterson ist eine kluge und schöne Polizistin, die in ihrem Job verdammt gut ist. Ihre Eltern wollten eigentlich kein Mädchen und so haben sie sie sehr burschikos erzogen. Margo möchte mit dem Bruder eines ihrer Untergebenen einige Verbrecher schnappen, die Frauen demütigen und vergewaltigen und einige der Frauen sogar töten. Die Vergewaltigung zeichnen sie auf Video auf und geben dieses an Bekannte und Freunde weiter. Margo möchte diese Verbrecher schnappen, und da ihr Vorgesetzter die Ermittlungen eingestellt hat, begibt sich Margo nachts als Lockvogel in die Bars der Stadt. Um Rückendeckung zu bekommen, arbeitet sie mit dem Bruder eines Kollegen, Dash, der kein Polizist ist, zusammen.

Auf dem Heimweg einer ihrer Lockvogel-Aktionen wird sie absichtlich gerammt und bei dem Autounfall schwer verletzt. Nur mit Dashs Hilfe kann sie sich in eine Gasse retten, aus der heraus sie schießen und so die Verbrecher in die Flucht schlagen können. Da Margo sich schwer am Arm verletzt hat, will Dash nach den Krankenhausuntersuchungen bei ihr bleiben, was sie zähneknirschend zulässt. Die Anziehungskräfte zwischen Dash und Margo werden immer größer, doch solange sie verletzt ist, möchte er nicht mit ihr schlafen.

Gemeinsam ermitteln sie dann auch weiter an dem Fall. Als plötzlich ein Verbrecher nachts in Margos Haus einsteigt, überall Kerosin verschüttet um das Haus anzuzünden, können Margo und Dash das gerade noch verhindern, wobei der Mann ohnehin erschüttert war als plötzlich eine Katze durch das Kerosin gerannt ist. Sie vermuten bei dem Angriff einen Zusammenhang zu dem Verbrecherring, wobei ihnen bei genauerem Überlegen klar wird, dass diese versuchte Brandstiftung vielleicht auch einfach nur entsprechend aussehen soll.

Sie finden durch einen Bekannten eines der Videos von einer der Vergewaltigungen und können sogar herausfinden, wo das Video aufgenommen wurde; es ist ein Pfandhaus von Bekannten von Cannon, einem Mitarbeiter von Rowdy. Rowdy ist der Schwager von einem der ermittelnden Polizisten. Cannon fährt mit Reese und Logan zu dem Pfandhaus und finden den Besitzer zusammengeschlagen und seine etwa 20-jährige Enkelin verängstigt vor. Sie wurden mit Kerosin überschüttet und mussten bei Vergewaltigung zusehen. Dem Mädchen haben sie angedroht, dass sie das nächste Mal dran sei oder dass ihr Pfandhaus in Schutt und Asche gelegt wird, wenn sie nicht in den nächsten Tagen in diesem bleiben.

Margo und Dash wollen natürlich weiterermitteln und finden unter anderem heraus, dass die Felgen der Verbrecher eine Spezialanfertigung waren, worüber sie hoffen eine Adresse zu erfahren. Damit Margo nicht weiter in den Fokus gerät, fährt sie mit Dash ein paar Tage in eine Villa an einem See, der mitten in einem Wald liegt. Am Sonntag wird Margo von Yvette angerufen, die sie bittet zu ihr zu kommen, da ihr noch etwas eingefallen sei. Gemeinsam fahren sie zu dem Haus, wo die Verbrecher schon auf sie warten und allen fünf, dem Pfandhausbesitzer, seiner Enkelin, Cannon, Dash und Margo androhen, sie zu verbrennen.

Leseaktionen

Bloggeraktion: Kleine Wunder um Mitternacht von Keigo Higashino

Vor einigen Tagen hat mich ein Päckchen erreicht! Ein Überraschungspäckchen von Penguin Random House. Als ich es aufmachte, waren darin ein eingepacktes Buch, eine Rolle Washi-Tape, ein Rückumschlag und zwei Bögen weißes Papier. Außerdem war ein Brief beigelegt, in dem die Aktion erklärt wurde. Ich war ganz schön überrascht, dass ich dafür ausgewählt habe und habe mich wahnsinnig gefreut.

 


Erst recht begeistert war ich als dann wirklich Kleine Wunder um Mitternacht in dem mit Seidenpapier eingeschlagenen Päckchen war. Das Buch stand schließlich schon seit einigen Wochen auf meiner Wunschliste. Das Cover ist sogar noch schöner als ich bisher anhand der Bilder, die ich gesehen habe, dachte, denn es glänzt türkis-metallisch. Wie mir der Roman inhaltlich gefällt, werdet ihr zeitnah erfahren, aber hier erst einmal meine Bilder.

 

Ich freue mich wahnsinnig, dass ich bei der Bloggeraktion dabei sein darf und werde auch zeitnah meinen Brief an Herrn Namiya abschicken.

Es gibt keinen Ausweg von L. Foster

Rezension: Es gibt keinen Ausweg von Lori Foster

Es gibt keinen Ausweg von Lori Foster ist der vierte Band der Love Undercover-Reihe, wobei dieser auch unabhängig von den anderen Bänden der Reihe gelesen werden kann. Bei mir sind es auch schon ein paar Jahre gewesen, sodass ich mich nicht mehr so gut erinnern konnte an die vorherigen Bände und dennoch gut in der Handlung mitgekommen bin. Die Figurenkonstellationen, die durchaus relevant für die Handlung sind, werden im Band nochmal erläutert.

Ich kenne inzwischen Lori Fosters Schreibstil und mochte diesen früher ganz gerne. Es gibt keinen Ausweg ist einer der neusten Bände, die mich von ihr interessiert haben. Der Band stand erst einige Zeit auf meiner Wunschliste und nachdem ich ihn geschenkt bekommen hatte auch noch einige Zeit auf meinem Sub, weil sich mein Buchgeschmack eigentlich inzwischen geändert hat. Da ich den Roman aber nicht einfach ungelesen aussortieren wollte, habe ich mich jetzt aber doch mal – mit recht niedrigen Erwartungen – dran gesetzt.

Der Roman ist eigentlich eher ein Thriller und er ist durchaus spannend geschrieben. Sobald die Handlung mal richtig Fahrt aufgenommen hat, ist also durchaus eine gewisse Spannung vorhanden, wobei ich mir vorstellen kann, dass man das noch etwas spannender hätte schreiben können. Wenn Dash und Margo beispielsweise von den Bösewichten aufgestöbert worden wären und nicht von ihnen angelockt worden wären.

Ich habe gelesen, dass manche Leserinnen mit dem Schwerpunkt auf Sex nicht glücklich waren und ich habe mich auch gefragt, warum eigentlich jede Unterhaltung der beiden Protagonisten dieses Thema haben muss. Hätte man das zusammengekürzt wäre der Roman 100 Seiten kürzer.

Was mich aber fast noch mehr gestört hat: Die Charaktere der Protagonisten. Margo ist eigentlich eine knallharte Polizistin, aber im Bett ist sie lieber unterwürfig. Dieses ständige darauf bestehen, dass sie ihren Job schon machen kann, sich dann aber von allen Männern immer unterbuttern lässt. Dash, der meint, dass ihre Ausbildung zur Polizistin und ihre Berufserfahrung (immerhin ist die Frau auch „schon“ 30 Jahre alt und Lieutenant) überhaupt nichts wert sind und sie ja absolut hilflos sein, wenn sie von großen bösen Männern angegriffen wird, spielt sich ständig in den Vordergrund. Sie darf den Einbrecher in ihrem Haus nicht vertreiben, sie darf nicht alleine zu Yvette reingehen, und ihre Aussage aufnehmen und sie soll bitte auch zu ihm ziehen, weil er ja – keine Ahnung – der Mann in der Beziehung ist? Auch dass sie ihn von Anfang an an den Ermittlungen teilhaben lässt, verstehe ich nicht, da er doch ein normaler Zivilist ist; dass sein Bruder Polizist ist, ändert ja an seinem Status nichts.

Alles in allem ist der Roman zwar spannend, könnte aber noch spannender sein. Die Charaktere sind beide ziemlich unsympathisch und ihre gemeinsame Beziehung wirkt einfach nur seltsam. Und der Fokus auf den Sex der beiden, hat den eigentlich Inhalt sehr verwaschen und wirft ein schlechtes Licht auf den Roman. So kann ich Es gibt keinen Ausweg von Lori Foster leider nicht weiterempfehlen.

Asphalthelden von J. Reynolds

Inhaltsangabe: Asphalthelden von Jason Reynolds

Der Sammelband Asphalthelden von Jason Reynolds beinhaltet 10 Geschichten über den Nachhauseweg von Schülerinnen und Schülern einer amerikanischen, öffentlichen Schule. Die Kinder kennen sich teilweise, manche kennen sich nicht, bemerken aber zumindest das Verhalten ihrer Mitschüler:innen.

Die erste Geschichte heißt Wasser, Popel, Bären und behandelt die Geschichte von Jasmine und TJ, die auf dem Heimweg über TJs Theorie sprechen, dass Menschen Popel sind. Die zweite Geschichte heißt Die Superkurzhaar-Gang schlägt wieder zu. Zur Gang gehören John John Watson, Francy Baskin, Trista Smith und Britton „Bit“ Burns. Alle vier haben Eltern, die Krebs haben, deren finanzielle Mittel durch die Erkrankung stark eingeschränkt werden und entsprechend wenig Geld. Sämtlichen Mitschülern nehmen sie das Kleingeld ab, sei es durch Wetten und Spiele oder indem sie es klauen. Ihr Geld investieren sie direkt in Süßigkeiten und Eis, aber es ist doch häufig nicht so wie es scheint. Die dritte Geschichte heißt Skitter-Splitter und hat Pia Foster zur Protagonistin. Pia ist begeisterte Skaterin und lässt sich von nichts aufhalten bis ein paar Jungs sie auf ihrem Heimweg stoppen und ihr Skateboard zerstören.

Wie man in beide (alle) Richtungen schaut ist die vierte Geschichte. Sie erzählt von Fatima Moss, die aufgrund der Forschungstätigkeit ihrer Mutter, ein Protokoll von ihrem Nachhauseweg anfertigt. Darin hält sie fest was gleich geblieben ist und was sich verändert hat. Call of Duty behandelt die Geschichte von Bryson Wills, der ein begabter Videospiel-Player ist. Als er erfährt, dass sein Kumpel angefeindet wurde, weil er auf die Wange geküsst wurde, küsst er ihn ebenfalls auf die Wange und dabei merken sie, dass sie vielleicht nicht nur Freunde sind. Fünf Dinge, die leichter zu lernen sind als Simeons und Kenzis geheimer Check behandelt die Geschichte der besten Freunde Simeon und Kenzi, die sehr verschieden sind, aber sich dennoch wie Brüder fühlen und auch gegenseitig verteidigen.

Satchmos Masterplan ist der Titel der siebten Geschichte, in der Satchmo einen Masterplan für seinen Heimweg entwickelt. Aufgrund eines Erlebnisses in seiner Kindheit hat er panische Angst vor Hunden. Seit neustem gibt es auf seinem Heimweg einen Hund, der Satchmo Angst einjagt bis er plötzlich vor ihm steht. Ookabooka-Land erzählt von Cynthia, die regelmäßig Comedy-Shows in ihrer Klasse gibt. Diese Witze hat sie von ihrem Großvater und auch die Idee solche Shows überhaupt zu machen statt von ihrem Großvater, der nach dem Tod seiner Partnerin an Demenz leidet. Wie aus einem Jungen ein Duftfeuerwerk wird, ist die vorletzte Geschichte und erzählt von den vier Freunden Gregory Pitts, Remar Vaughn, Joey Santiago und Candace Green. Gregory steht auf ein Mädchen und seine Freunde ermuntern sie, sie anzusprechen, allerdings nicht bevor sie ihn ein bisschen präpariert haben. Der Besenhund ist die letzte Geschichte des Sammelbandes und verweist noch einmal auf viele andere Geschichten. Canton ist der Sohn von Ms. Post, der örtlichen Schülerlotsin. Als sie eines Tages einen Jungen, Kenzi, aus dem Weg stößt, damit dieser nicht vom Schulbus überfahren wird und dabei selbst schwer verletzt wird, macht sich Canton Sorgen um seine Mutter. Der Hausmeister bastelt ihm einen Besenhund, der ihn bei seinen Ängsten und Sorgen unterstützen soll.