Allgemein

Inhaltsangabe: Die geheime Drachenschule von Emily Skye

Die geheime Drachenschule von Emily Skye ist der erste Band der Reihe. Henry, 11 Jahre jung, ist gerade bei einem Fußballspiel, als ihm ein Fremder den Tipp für den entscheidenden Elfmeter gibt. Kurz darauf erfährt Henry, dass der Fremde sein Cousin Charles ist, der ihm sagt, dass die Wolkenburg, das Gebäude auf Siebenfeuer nach ihm ruft und er diesem Ruf nachkommen soll.

Charles bringt Henry zum Treffpunkt, wo bereits fünf andere warten: die schüchterne Cloe, die abenteuerlustige Lucy, der kluge Arthur, der reiche Edward und der kampflustige Timothy. Henry freundet sich mit Lucy und Arthur an und die drei verbringen viel Zeit auf Siebenfeuer gemeinsam.

Am Tag nach ihrer Ankunft erfahren sie, dass sie dort sind, um Drachenreiter zu werden. Jedes Kind darf sich einen der sechs Drachen als neuen Freund aussuchen. Beide sollen dann ein Band knüpfen, sodass sie miteinander kommunizieren können. Henry ist forsch und besteigt sofort seinen Drachen, schafft es aber einfach nicht ein Band zu ihm zu knüpfen, obwohl es inzwischen alle anderen geschafft haben und mit ihren Drachen kommunizieren können.

Bei den ersten Flugstunden erhofft sich Arthur von Henry Unterstützung, doch da der nicht mit seinem Drachen kommunizieren kann, fliegen die beiden davon und lassen Arthur alleine mit seiner Flugangst. Lucy und Arthur halten Henry infolgedessen für einen schlechten Freund und ignorieren ihn einige Zeit.

Die Kinder müssen drei Prüfungen bestehen, die beweisen sollen, dass sie und ihr Drache ein Band zueinander geknüpft haben. Als erstes sollen sie ihren Drachen benennen. Henry sucht aber einen furchtbar niedlichen Namen „Happy“ für seinen Drachen aus, und alle rechnen mit einer Ablehnung. Durch Zufall nimmt Happy den Namen an. Bei der zweiten Prüfung handelt es sich um ein umgedrehtes Elfmeter schießen. Der Drache schießt drei Feuerbälle nacheinander auf seinen Schützling und soll ihm natürlich sagen, wohin er zielt. Weicht der Schützling drei Mal gut aus, gilt die Prüfung als Bestanden. Bei Arthurs letztem Schuss vertut er sich und verwechselt links mit rechts, sodass der vom Feuerball getroffen wird. Henry bietet an, einfach einem Schuss mehr auszuweichen, was er auch schafft und so kann auch Arthur bleiben.

Neben den typischen Drachendetails, die sie lernen müssen und dafür beispielsweise eine Schatzkammer und eine Bibliothek haben, müssen sie auch lernen Tränke zu brauen oder Metall zu bearbeiten (für die zweite Prüfung dürfen sie sich einen Schild schmieden, sollten sie ihn gebrauchen müssen, fallen sie aber durch die Prüfung).

Henry erhält den Hinweis Rock von seinem Drachen, weiß aber nicht, was das bedeuten soll. Erst als Henry Unterstützung von Arthur und Lucy bekommt, stellt sich heraus, dass Crock damit gemeint sein könnte. Henry und seine Freunde finden heraus, dass sich nun mehr Gold auf der Insel befindet und da das Gold die Drachen anzieht, können sie sich nicht mehr so weit von der Insel entfernen wie früher. Nun müssen die Freunde auch mit Tim, Cloe und Edward zusammenarbeiten und gemeinsam nach Crock fliegen um genügend Gold mit sich transportieren zu können. Doch was erwartet sie auf der abgelegenen Insel? Und werden sie rechtzeitig für die letzte Prüfung zurückkehren?

Gemeinsam Lesen ·Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #36

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen war so viel los, dass ich gar nicht mehr dazu kam an irgendwelchen Gemeinschaftsaktionen teilnehmen. Das ist immer total schade und ich versuche mein bestes in den nächsten Wochen wieder mehr teilzunehmen. Ich weiß nicht, ob ihr gesehen habt, dass Melli und ich (bzw. eigentlich unsere Subs Horst und Suby) die Gemeinschaftsaktion Mein Sub kommt zu Wort von Anna übernehmen? Wer Lust hat ist herzlich eingeladen bei der Aktion mitzumachen. Sie läuft immer am 20. Jeden Monats und stellt – wie hier – vier Fragen, allerdings werden die Fragen an den Sub selbst gestellt (passend zur dieswöchigen Frage), und auch wie hier sind die ersten drei Fragen immer gleich und die vierte wechselt. Nun aber zu meinem aktuellen Lesestand mit den vier Fragen, von denen die vierte auch gut zum vorherigen passt. ^^

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Zeitenzauber 1: Die magische Gondel von Eva Völler und bin auf Seite 320.

  1. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Clarissa freute sich auf die Veränderung in ihrem Leben.“

  1. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich finde das Buch bisher einfach toll. Ich mag die Protagonistin total gerne. Sie ist sehr mutig und tough, obwohl sie eigentlich nur ein normales Mädchen ist und auch immer wieder denkt, dass sie bei all den Aktionen, die sie so bringt immer Angst hat. Und gerade das macht sie so unglaublich sympathisch und ich freue mich schon auf die anderen Bücher, die ich auch ganz bald lesen möchte.

  1. Welches ist das dickste Buch auf deinem Sub? Welches ist das dünnste Buch auf deinem Sub?

Die vierte Frage sind dieses Mal also zwei Fragen. ^^ Da müsste ich nun mal meinen Sub konsultieren. Ich habe einige sehr dünne Bücher auf meinem Sub, die teilweise eher Heftchen als Bücher sind. Wenn ich Kurzgeschichten, die ich teilweise auf meinem Sub habe mal ausklammere, ist es Der Findefuchs von Irina Korschunow. Dabei handelt es sich um ein sehr kurzes Erstleserbuch mit 48 Seiten. Das derzeit dickste Buch auf meinem Sub ist Talon 1: Drachenzeit von Julie Kagawa mit 558 Seiten. Das ist ja mal eine Spanne.

Welches sind eure dicksten und eure dünnsten Bücher auf dem Sub?

Liebe Grüße
Vanessa

Bücherdämmerung

Anders lesen – Von einer neuen Kulturtechnik von Stephan Selle

Traditionelle Lesen funktioniert linear: Vorne Titel und Autor, dann Text (mit Bildern oder ohne, etc.), am Ende gibt es einen Index, Literatur- und Abbildungsverzeichnisse und Werbung. Digitale Lesebücher sind mit elektronischer Tinte (E-Reader) geschrieben, während elektronische Bilderbücher aktive Bildschirme (von Tablets, Smartphones oder Computern) nutzen. Veränderungen im Bereich der E-Books werden kommen; sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich (bspw. automatische Zusammenfassungen, Vorleseoptionen, Vorsingoptionen, etc.). Semantisches Web: Wir lesen einen Abschnitt, den wir nicht verstehen (was wir aussprechen), so erfährt das Lesegerät von unserem Unverständnis und schaut automatisch nach und sucht Informationen aus dem Internet, die uns beim Verstehen helfen sollen. Kontexte sind zum Verstehen essentiell, durch digitale Lesegeräte können Kontexte beschafft werden. Wenn Lesegeräte uns aber zu gut kennen, könnten sie Texte unseren Lebensumständen anpassen (die Handlungen verlegen, die im Roman aufgeführten Orte als nächste Ausflugsziele empfehlen, etc.). Dadurch kann es natürlich zur Zensur kommen, Texte können im Nachhinein verändert werden und eine sehr genaue Kontrolle der Leser:in: Wer liest wann wie viele Seiten, wo stoppen Leser:innen, für welche Textstellen brauchen Leser:innen besonders lange. Wir würden so also zu gläsernen Lesern. Internet-TV-Serien ahmen Strukturen von Fernsehserien nach, allerdings gibt es auch Unterschiede: Serien werden staffelweise zur Verfügung gestellt und nicht jede Woche eine Folge; auch das Niveau der Inhalte verändert sich. Herkömmliche Bücher könnten immer ihre Existenzberechtigung haben, aber daneben entwickeln sich auch Buch-Videospiel-Mischformen, die dann eine neue Art von Autor:innen brauchen. Soziale Medien als Teil einer neuen Erzählform (bspw. fiktive Facebook-Seiten, die eine fiktive Biografie erzählen). Körpernahe Geräte (wie bspw. intelligente Brillen, Jacken, etc.) sind die Zukunft, über diese Geräte können dann Meiden über Apps konsumiert werden und daraus wird sich auch eine neue Literatur entwickeln.

Allgemein

Rezension: Die geheime Drachenschule von Emily Skye

Bei Die geheime Drachenschule von Emily Skye handelt es sich um den ersten Band der gleichnamigen Reihe, die insgesamt aus sieben Bänden besteht. Ich habe den ersten Band als Hörbuch gehört, werde also sowohl auf das Medium als auch auf den Inhalt eingehen.

Zu Henrys Charakter lässt sich nur sagen, dass ich ihn irgendwie unsympathisch fand, weil er immer alles alleine machen will. Ja, am Ende lässt er sich von seinen Freunden helfen, doch das auch eher, weil ihn Lucy und Arthur dazu anhalten und weniger, weil er selbst wirklich eine Entwicklung durchgemacht hat. Arthurs Sprache klingt unglaublich gestelzt und sehr unnatürlich; auch wenn das einfach nur klug klingen soll. Tut es nicht, meiner Ansicht nach. Ich habe seine Ausdrucksweise als anstrengend empfunden und dachte mir die ganze Zeit, dass so doch kein Mensch sprechen würde und ich kann mir vorstellen, dass das auch Kinder auffällt. Warum Lucy am Anfang Arthurs Handy klaut, dann aber Henry als schlechten Freund bezeichnet, verstehe ich nicht. Ihr Charakter ergab für mich überhaupt keinen Sinn.

Grundsätzlich finde ich es sehr schade, dass es auch hier nur zwei Mädchen gibt, die für die Gesamthandlung – zumindest im Hörbuch – keine wirkliche Relevanz haben. Ja, Lucy versucht Crock zu erreichen um so herauszufinden, was dort los ist, aber das war es auch schon. Cloe kommt noch weniger vor und ist eigentlich der unscheinbarste Charakter, was ich sehr schade finde.

Wo genau die Kürzungen vorgenommen wurden, weiß ich nicht, aber am Anfang beginnt die Handlung sehr schnell. Hier könnten also durchaus ein paar Kürzungen vorgenommen worden sein, außerdem gibt es am Ende einige größere Zeitsprünge (während Lucy und Arthur nicht mit Henry sprechen, werden sie auf das nächste Wochenende warten um nach Crock zu fliegen, etc.). Auch hier könnten einige Kürzungen passiert sein. Man merkt es nicht direkt, aber da es für mich einige Logiklücken gab, könnten diese auch durch die Kürzungen entstanden sein.

Der Sprecher passte für mich am Anfang nicht so sehr zu Henry, weil er nicht nach einem kleinen Jungen klang, die Stimme des alten Drachen hat der Sprecher gut getroffen, aber alle anderen Charaktere werden immer mit der gleichen Stimme gesprochen, was ich sehr schade finde. Hier hätte man sicherlich noch mehr rausholen können.

Ich hatte ja oben schon einige Logiklücken erwähnt, die mir aufgefallen sind, auf die ich im folgenden näher eingehen möchte: Der Drache möchte sich nicht mit Henry verbinden, weil er sich zu alt für seine Aufgabe fühlt. Warum hat er das Charles nicht mitgeteilt? Wenn er Charles darüber informiert hätte, wären Henry, Arthur und Lucy das Raten, was der Drache eigentlich von ihnen will, erspart geblieben und Henry hätte sich nicht die ganze Zeit fragen müssen, was er falsch macht.

Warum müssen sich Henry und Charles am Anfang so beeilen um zum Treffpunkt zu gelangen, und die anderen warten schon auf ihn. Charles hat Henry direkt nach dem Fußballspiel abgefangen und auch Zuhause hatten die beiden total wenig Zeit. Und wieso lässt eine Mutter ihren elfjährigen Sohn einfach so mit einem Fremden mitgehen, den sie nicht einmal kennt, obwohl er Henrys entfernter Cousin sein soll.

Die jungen Drachenreiter verbringen sehr viel Zeit mit ihren Drachen. Doch es gibt ja noch andere Jahrgänge, die ja auch Zeit mit ihren Drachen verbringen wollen würden. Eigentlich dürfte jeder Schüler nicht einmal einen Tag in der Woche mit seinem Drachen verbringen und üben, sonst würde das zeitlich nicht aufgehen. Die jungen Drachenreiter verbringen definitiv mehr Zeit mit ihnen; es gibt ja auch kaum andere Unterrichtsfächer, womit sie ihre Zeit verbringen könnten. Wie passt das zusammen?

Hinzu kommt ein Problem, das wohl viele Bücher haben, die in der realen Welt spielen, in denen es aber Parallelwelten oder fantastische Elemente gibt: die Drachenreiter dürfen nach ihrem Abgang von der Schule nie wieder zur Insel zurückkehren und werden in die reale Welt entlassen. Was machen sie da? Sie sind erst einmal sieben Jahre aus der Welt raus; wie finden sie sich dort wieder zurecht? Und was machen sie danach beruflich, wenn ihre eigentliche Schulbildung mit elf Jahren beendet war?

Auch die Wahl der Drachen scheint mir unlogisch, denn die Drachen passen zum jeweiligen Charakter des Drachenreiters. Da die Charaktere der Drachenreiter zu ihren Clanmottos passen, müsste doch von der Logik her jeder aus einem Clan immer den gleichen Drachen wählen. Wo bleibt dann die faktische Wahl? Oder wird den Kindern nur vorgespielt, dass sie die Wahl hätten, aber eigentlich steht fest, wer welchen Drachen wählen wird?

Bei mir sind aber auch noch einige Fragen offen geblieben. Hierzu gehört zum Beispiel wozu es die Drachenreiter gibt, wenn sie am Ende doch zurück in die reale Welt müssen und die Drachen nicht von der Menschheit gesehen werden dürfen. Warum wissen alle Freunde von Henry (aus seiner Fußballmannschaft), dass es Siebenfeuer wirklich gibt, während Henry es für einen Mythos hält? Was passiert am Ende mit dem alten Drachen? Warum gibt es nur sechs Drachen, obwohl es Siebenfeuer heißt und es frühe auch sieben Clans und sieben Drachen gab (das wird wohl in einem späteren Band aufgelöst)?

Ich weiß nicht, ob diese ganzen offenen Fragen und Logiklücken durch die Autoren entstanden sind, oder durch die Hörbuchadaption, aber mich haben sie massiv gestört; zumal sie ja so gehäuft auftreten. Deshalb habe ich mich entschlossen, diese Reihe nicht weiter zu verfolgen und kann sie auch nicht wirklich empfehlen; obwohl ich Drachen sehr gerne mag.

Blütenstaubzimmer Z. Jenny

Abgebrochen: Blütenstaubzimmer von Zoё Jenny

Blütenstaubzimmer von Zoe Jenny habe ich vor einigen Monaten angefangen zu lesen, dann aber abgebrochen, weil ich den Roman einfach nicht fertig lesen konnte. Nun versuche ich noch zu beschreiben, was genau mich an dem Buch gestört hat.

In Blütenstaubzimmer ging es um eine junge Frau, Jo, die von ihrer Mutter verlassen wird als sie noch klein ist. In den folgenden Jahren lebt sie bei ihrem Vater bis sie sich als Erwachsene entschließt, auf ihre Mutter zuzugehen. Sie zieht eigentlich nur temporär zu ihrer Mutter und ihrem neuen Mann, dem Maler Alois. Als Alois stirbt, vergräbt sich ihre Mutter, entzieht sich ihr wieder und lebt gleichzeitig sehr offen und trifft sich wieder mit anderen Männern. Das Verhältnis von Mutter und Tochter bleibt über weite Teile der Handlung angespannt; zumindest so weit wie ich gelesen habe.

Ich habe das Buch ausgesucht, weil ich den Titel sehr poetisch fand und dieser mich angesprochen hat. Auch, dass das Buch mehrere Literaturpreise gewonnen hat, fand ich spannend und hat mich dazu bewogen, das Buch zu lesen.

Leider hat mich der Stil, die Sprache der Autorin eher genervt, als dass ich sie preiswürdig fand. Die Sprache war in weiten Teilen für mich nur schwer verständlich und unglaublich anstrengend zu lesen. Hinzu kam, dass über das gesamte Buch (oder zumindest der große Teil, den ich gelesen habe) eigentlich nichts geschehen ist. Eine richtige Auseinandersetzung der Tochter mit ihrer Mutter findet praktisch nicht statt. Die Emanzipation der Tochter von ihren Eltern geschieht nur in ihr selbst, ist aber leider aufgrund der schwierigen Sprache kaum nachvollziehbar.

Der Inhalt an sich ist ja gar nicht schlecht. Eine junge Frau, die das Verhältnis zu ihren Eltern auslotet, aber dass ihre Mutter sich seit ihrer Kindheit nicht bei ihr gemeldet hat und sich dann über den Besuch ihrer Tochter freut und diese auch für eine längere Zeit bei sich aufnimmt, scheint mir etwas unrealistisch.

Insgesamt ist mir in dem kurzen Roman zu wenig passiert, die Figuren blieben zu flach, es gab keine verständliche Auseinandersetzung von Mutter und Tochter, sondern nur ein oberflächliches Anfeinden (was für mich im Kontext der Handlung nicht verständlich war) und vor allem die Sprache hat dafür gesorgt, dass ich mit Blütenstaubzimmer von Zoё Jenny nichts anfangen konnte und es irgendwann einfach abgebrochen habe.

Ankündigungen ·Mein SuB kommt zu Wort

Ankündigung: Übernahme Mein SuB kommt zu Wort

Hallo ihr Lieben,

Anna hat seit April 2016 die Gemeinschaftsaktion „Mein SuB kommt zu Wort“ veranstaltet, die sie auch selbst ins Leben gerufen hat. Da sie derzeit so viel zu tun hat, braucht sie mal eine Pause und so hat sie die Aktion an Melli und mich – bzw. an Horst und SuBy (unsere SuBs) – abgegeben. Annas Juli-Beitrag, in dem sie schreibt, dass sie aufhört, findet ihr hier und auf ihrer Aktionsseite findet ihr die bisher gestellten Fragen. Meine Aktionsseite findet ihr hier und natürlich in der rechten Spalte.

Melli und ich wollen die Aktion genau so fortführen wie sie bisher gelaufen ist. Das heißt, dass sie weiterhin am 20. jeden Monats stattfindet und es wird auch weiterhin drei gleiche Fragen und eine wechselnde Frage geben, bei der wir uns sehr über eure Vorschläge freuen würden. Der SuB-Austausch soll auch weiterhin im Fokus liegen. Es gibt nur eine wesentliche Veränderung: ihr könnt sowohl bei Melli als auch bei mir kommentieren. Wir versuchen alle Teilnehmer:innen in unseren beiden Monatsbeiträgen zusammenzufassen, unabhängig davon bei wem ihr euren Kommentar geschrieben habt.

Wer Fragen zur Aktion hat, kann sie uns gerne per Mail oder Kommentar stellen.

Wir freuen uns auch weiterhin auf einen regen SuB-Austausch und hoffen, dass viele von euch auch weiterhin mitmachen; vielleicht finden sich ja sogar ein paar neue Neugierige, die mitmachen wollen.

Liebe Grüße
Vanessa (& SuBy)

Die wundersame Beförderung von V. Swarup

Inhaltsangabe: Die wundersame Beförderung von Vikas Swarup

In Die wundersame Beförderung von Vikas Swarup geht es um Sapna Sinha, die an einem Tempel von einem reichen Geschäftsmann angesprochen wird. Er möchte sie zu seiner Geschäftsführerin machen aber nur wenn sie sieben Aufgaben besteht, allerdings ist er sicher, dass sie es schaffen kann.

Sapna ist erst vor kurzem mit ihrer jüngeren Schwester Neha und ihren Eltern nach Delhi gezogen, davor lebten sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Alka in Nainital. Nachdem sich ihre jüngste Schwester getötet hat, ziehen sie gemeinsam in die Stadt. Kurz nach ihrer Ankunft stirbt ihr Vater bei einem Autounfall. In der Folge muss Sapna ihr Studium abbrechen und anfangen zu arbeiten, um ihre Schwester Neha und ihre Mutter finanziell zu versorgen. Sapna freundet sich mit zwei Leuten aus ihrer Siedlung an, Karan wird ihr bester Freund und Nirmala Ben ist eine Art Mutter und die beste Freundin ihrer Mutter.

Sapna gerät in der Folge in allerlei Situationen, in denen sie sich behaupten muss: Als sie in ein abgelegenes Dorf fährt um dem Käufer einiger Elektrogegenstände deren Bedienung zu erklären, weil sie als Verkäuferin in einem Elektronikladen arbeitet, erfährt sie, dass dessen Tochter am nächsten Tag an einen deutlich älteren Mann verheiratet werden soll. Babli kommt auf Sapna zu und erzählt ihr, dass sie einen anderen Mann liebt und lieber stirbt als den alten Mann zu heiraten. Sapna verhindert den Selbstmord der Frau, muss sie nun aber noch vor der ungewollten Hochzeit bewahren.

Bald danach kommt eine berühmte Schauspielerin in den Laden, in dem Sapna arbeitet und verliert dort ihren sehr teuren Verlobungsring. Alle suchen nach ihm bis Sapna ihn in einem Ringbuch findet, in das die Schauspielerin ihr ein Autogramm gegeben hat. Da sie zuvor schon als die Diebin bezichtigt wurde, ist Sapna unentschlossen, was sie mit dem Ring machen soll, denn schließlich möchte sie nicht noch einmal verdächtigt werden.

Kurz darauf erfährt Sapnas beste Freundin Lauren von einer Fabrik, in der Kinder illegal arbeiten müssen. Nachdem die beiden Beweisfotos gemacht haben, beantragen sie, dass die Fabrik geschlossen wird. Da auch nach Wochen noch nichts geschehen ist, versuchen sie noch einmal herauszufinden, weshalb die Firma nicht geschlossen wird und Sapna hat schließlich den rettenden Einfall.

Sapnas Schwester Neha ist schön und kann außerdem noch ganz gut singen, und so hat sie den großen Traum, Sängerin zu werden. Um diesem Traum näher zu kommen, möchte sie bei einer Talentshow mitmachen. Der Juror, der die Verantwortung für Neha übernimmt, ist blind, aber dennoch ein Star in dem Business und so erhofft sich Neha besondere Chancen bei der Show zu gewinnen. Als Sapna betäubt wird und Neha von ihrem Mentor in den Probenkeller geführt und dort bedrängt wird, muss sich Sapna etwas einfallen lassen wie sie nicht nur ihre Schwester rettet, sondern auch den Charakter des Mannes entblößt.

Nirmala Bens Sohn und Ehemann sind gestorben und so ist die alleinstehende, ältere Frau eine große Ghandi-Anhängerin geworden. Als sich Berichte in den Medien über Korruption häufen und damit immer wieder eine Firma in Verbindung gebracht werden kann, beschließt sie, etwas gegen die Korruption in ihrem Land zu tun. Sie beschließt einen Hungerstreik zu starten und möchte so auf dieses Problem aufmerksam machen. Da sie nach einigen Tagen immer schwächer wird und sich niemand außer Sapna für ihren Protest interessiert, beschließt Sapna, etwas zu unternehmen.

Als Sapna mit ihrer Mutter im Krankenhaus ist um dort die Routinekontrolle zu machen, erfahren sie, dass Sapnas Mutter nicht mehr lange leben wird, außer eine ihrer Töchter spendet ihr eine Niere. Sie machen Tests und wie sich herausstellt würden beide Töchter als Spenderinnen passen. Nun knobeln sie aus, welche von beiden die Niere spendet. Nachdem Neha verloren hat, erfahren sie, dass es noch eine dritte Möglichkeit gibt: eine illegal auf dem Schwarzmarkt erworbene Niere. Sie können das Geld dafür gerade so aufbringen, doch Sapna macht einen Rückzieher, denn sie findet es falsch nachdem sie erfährt, woher die Nieren kommen.

Während der Handlung besucht Sapna Acharay immer wieder, sie erfährt von einem Maulwurf, der in der ABC-Group arbeitet und man erfährt vom Selbstmord ihrer Schwester und vom Tod ihres Vaters, außerdem wird auch die Beziehung zu Lauren näher beleuchtet.

Die siebte Prüfung ist unglaublich bizarr, denn Sapna wird verhaftet, weil sie Acharay ermordet haben sollte. Auf dem Messer, mit dem er erstochen wurde, sind ihre Fingerabdrücke, außerdem geht man davon aus, dass sie seine Geliebte war. Als er ermordet wurde, waren keine Angestellten und auch sonst niemand außer ihr im Haus und sie hat zuvor vor mehreren Zeugen gedroht, dass sie ihn töten wird. Nachdem sie aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, überlegt sie, wie sie ihre Unschuld beweisen kann und findet in ihrem alten Haus in Nainital alte Briefe. So erfährt wie alles angefangen hat und zusammenhängt…

Die wundersame Beförderung von V. Swarup

Rezension: Die wundersame Beförderung von Vikas Swarup

Die wundersame Beförderung von Vikas Swarup ist ein Roman, der in Indien spielt und neben einer offenen Gesellschaftskritik auch eine Reise zu sich selbst und zu den eigenen Werten skizziert. Außerdem gibt es durch den Mordfall am Ende auch ein Kriminote.

Ich mochte die Struktur des Romans sehr gerne. Ich fand es toll, dass die einzelnen Prüfungen in jeweils einem Kapitel stattfanden, dass man in den Kapiteln selbst aber noch einmal Unterabschnitte hatte und so auch noch andere Dinge erfahren hat. Am Anfang habe ich mich gefragt, warum so viel aus der Vergangenheit von Sapna berichtet wird, was aber im Kontext der Prüfungen und im Kontext der Gesamthandlung des Buches sinnvoll war.

Ich fand auch Sapna unglaublich sympathisch, wobei ich viele andere nicht so sonderlich sympathisch fand. Ich habe mich gefragt, warum Sapnas Onkel sie aus der Wohnung werfen will, Sapna von ihrem Chef so schlecht behandelt wird und selbst Sapnas Familie ihre finanzielle Unterstützung und dass sie immer für alle da ist und unterstützt einfach so annehmen ohne mal für sie da zu sein. Sapna soll ihrer kleinen Schwester beispielweise einen sehr teuren Laptop kaufen, obwohl sie sich kaum die Miete und den Unterhalt für die Familie leisten können und die Schwester scheint dabei überhaupt keinen Bezug zu dem Geld zu haben, das sie ausgibt. Ich fand es wirklich erstaunlich, dass der Autor alle seine Figuren so unglaublich negativ dargestellt hat und habe mich gefragt, woher diese negative Darstellung kommt. Dort scheint wirklich niemand jemand anderem etwas zu gönnen; nicht einmal in der eigenen Familie.

Die Prüfungen selbst fand ich auch sehr gelungen, weil es für mich die perfekte Mischung aus Gesellschaftskritik und Charakterprüfung war. Sapna muss sich nicht nur gegen viele Dinge auflehnen, die in Indien an der Tagesordnung scheinen, sondern muss gleichzeitig auch ihren Charakter testen und zeigen, dass sie ein aufrichtiger, guter Mensch ist, der gleichzeitig Führungspotential hat.

Die Rückblenden, die ich oben schon einmal erwähnt hatte, bringen zwar die Struktur des Romans mit den sieben Prüfungen etwas durcheinander, aber mir haben sie grundsätzlich doch ganz gut gefallen. Ich mochte es, dass man so immer mehr von Sapna erfahren hat und sich so besser in den Charakter der jungen Frau einfühlen konnte und ihre Beweggründe besser verstanden hat.

Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Tatsache, dass man durch den Prolog schon erfährt, wo der Roman hin will. Das hat mir die Freude am Buch genommen, weil ich immer Angst hatte, dass es schlecht ausgeht. Ich mag Romane, die gut ausgehen und ich mochte Sapna sehr gerne und konnte mir nicht vorstellen, dass sie wirklich jemanden umbringen würde und so hatte ich die ganze Zeit Angst, dass sie ihre Unschuld nicht mehr rechtzeitig beweisen kann.

Die Zufälle, durch die Sapna in alle diese Situationen gerät schienen mir irgendwann sehr unwahrscheinlich. Ich meine, wie wahrscheinlich ist es, dass eine junge Frau, in deren Leben über 20 Jahre lang nichts aufregenderes passiert als der Drogenkonsum und Selbstmord ihrer jüngsten Schwester plötzlich in ein halbes Dutzend seltsamer Situationen gerät, in denen sie ihren Charakter beweisen muss? Das ist doch total unwahrscheinlich. Wie sich dann herausstellt hat Acharay diese Situationen zumindest teilweise direkt herbeigeführt und teilweise zumindest dafür gesorgt, dass Sapna auf sie aufmerksam geworden ist.

Besonders gut hat mir die Wendung am Ende gefallen, zu der ich nun aber nicht mehr sagen werde. Es wird aber auf jeden Fall am Ende noch einmal wirklich spannend und der Kriminalfall, der sich entspinnt war wirklich spannend, auch wenn es nicht wirklich ein Krimi war, denn es wird nur von Sapna ermittelt und auch nur soweit es ihre Flucht zulässt.

Alles in allem hat mir Die wundersame Beförderung von Vikas Swarup gut gefallen. Der Autor hat auch noch andere Bücher geschrieben, hierzu gehört unter anderem der Roman Rupien! Rupien! zum Film Slumdog Millionär. Ich empfehle Die wundersame Beförderung auf jeden Fall gerne weiter.

Leseaktionen

Top Ten Thursday #3

Hallo ihr Lieben,

nach einigen Wochen bin ich mal wieder beim TTT dabei. Jeden Donnerstag gibt es ein neues Thema und zu jedem Thema sollen zehn Bücher gesammelt werden. Die Aktion wird von Aleshanee gehostet. Ich habe versucht meine zehn Bücher ein bisschen ganz grob nach Genre zu ordnen:

Dieses Mal ist das Thema: 10 Bücher, in denen eine Reise unternommen wird (Vorschlag von Miss PageTurner)

  1. Reckless-Reihe von Cornelia Funke

Hier könnte man sicherlich jeden einzelnen Band für sich schon nennen, denn eigentlich sind Jacob und Fuchs (zumindest in den ersten drei Bänden) ständig auf Reisen.

  1. Reiter des Himmels-Reihe von Linda Winter

Tyko und Stella sind in den vier Bänden der Reihe auch ständig auf Reisen. Erst muss Tyko mit seinen Freunden den Reiter der Wahrheit finden und später reisen sie um einen Krieg zu verhindern und den Reiter des Krieges aufzuhalten. Ihr bevorzugtes Fortbewegungsmittel: Phoenix, Stellas Drache.

  1. Percy Jackson und Kane-Chroniken von Rick Riordan

Von Percy Jackson habe ich zwar noch nicht alle Bände gelesen, aber bisher gab es eigentlich in jedem eine Reise, denn die Helden, Percy und seine Freunde, waren eigentlich immer unterwegs in den nächsten Kampf, um den Bösewicht zu besiegen.

Von den Kane-Chroniken habe ich bisher nur Band eins gelesen, aber Sadie und Carter Kane sind ständig unterwegs, denn schließlich sind sie Nachfahren einer ägyptischen Pharaonen-Familie und müssen sich gegen Seth, den Gott des Chaos höchstselbst, behaupten.

  1. Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt von C. A. Fletcher

Eine dystopische Welt, in der es kaum noch Menschen gibt: Und Griz‘ Familie wird doch tatsächlich von einem Fremden auf ihrer Insel betäubt und sein Hund wird gestohlen. Das lässt er nicht auf sich sitzen, schließlich kann er sich nicht einfach ein Familienmitglied stehlen lassen. Doch auf seiner Reise durch diese karge Welt, erlebt er noch mehr Überraschungen und Abenteuer als er für möglich gehalten hat…

  1. Kleine Wunder um Mitternacht von Keigo Higashino

Drei Männer brechen in einen Gemischtwarenladen ein und erhalten auf einmal seltsame Briefe. Ist das ein Trick der Polizei, der sie dazu bringen soll, sich zu stellen, oder wieso erhalten sie auf jeden Brief, den sie in den Milchkasten an der Hintertür legen eine Antwort durch den Schlitz an der Vordertür? Und wieso wissen die anderen Briefeschreiber nichts vom Internet, sprechen von olympischen Spielen der 80er und können nichts mit Videotelefonie anfangen?

Zeitreise; aber Reise ist Reise, oder?

  1. Landkarte der Liebe von Lucy Clarke

Ein toller Roman, in dem eine Schwester, Katie, vom Tod ihrer jüngeren Schwester, Mia, erfährt. Um mit dem Kummer des plötzlichen Todes und des vermeintlichen Selbstmordes klarzukommen, taucht sie ein in das Leben von Mia und verfolgt die Schritte der Reise nach. Dabei entdeckt sich Katie immer wieder neu und macht unglaubliche Erfahrungen; manche schmerzvoll, manche wunderschön.

  1. Mord im Mena House von Erica Ruth Neubauer

Jane Wunderly ist mit ihrer Tante in Ägypten im Urlaub. Zwar wird nicht die Reise selbst, aber dafür umso mehr die wunderschöne Umgebung, die Sehenswürdigkeiten und die Schönheit des Landes beschrieben. Jane ist im Urlaub und mit dem Krimi ist man es als Leser:in irgendwie auch selbst…

  1. Der blaue Express von Agatha Christie

Eine junge Frau fährt mit dem blauen Express an die Riviera. Unterwegs wird sie ermordet. Mit an Bord sind ihr Noch-Ehemann, dessen Geliebte, offenbar ihr Geliebter, die Zofe der Ermordeten und eine mysteriöse Frau mit grauen Augen. Der Mörder hat der Frau aber nicht nur das Leben, sondern auch wertvollen Rubinschmuck genommen. Poirot ermittelt im Umfeld der Toten…

  1. Mozart auf der Reise nach Prag von Eduard Mörike

Mozart reist gemeinsam mit seiner Frau nach Prag. Die Handlung konzentriert sich zwar weniger auf die Reise selbst als auf einen Zwischenstopp, den die beiden machen und wo sie hofiert werden, da Mozarts Fähigkeiten dort hoch geschätzt werden. Da diese Novelle von Mörike das Wort Reise aber schon im Titel hat, wollte ich sie gerne in meine Liste aufnehmen.

  1. Deutschland. Ein Wintermärchen von Heinrich Heine

Heine reist von Paris nach Hamburg. Er liebt sein Heimatland, und er kann es nicht ausstehen, doch auf seiner Reise entdeckt er vieles, was ihm bekannt ist, was er vergessen hat, was er liebt.

Ein Klassiker der deutschen Literatur!

Kennt ihr eines der Bücher? Kennt ihr gute „Reiseliteratur“?
Ich bin auf der Suche nach Büchern, die in Richtung Die Landkarte der Liebe gehen und würde mich freuen, wenn mir jemand etwas empfehlen könnte.

Liebe Grüße
Vanessa

 

 

 

Hinweis: Die Rechte der Coverbilder liegen nicht bei mir, sondern bei den Verlagen und Autor:innen.

Hörbücher ·T wie Tessa Plötzlich Geheimagentin von F. Scheunemann

Inhaltsangabe: T wie Tessa – Plötzlich Geheimagentin! von Frauke Scheunemann

T wie Tessa ist der erste Teil der Reihe heißt Plötzlich Geheimagentin und wurde von Frauke Scheunemann geschrieben.

Tessa ist mit einer Schulfreundin im Hamburg in der S-Bahn auf dem Weg in ihre Schule zu einem Vorspielen. Sie möchte als Gitarristin in der berühmten Schülerband Gimme Four mitspielen, denn die alte Gitarristin ist mit ihren Eltern nach Asien gezogen. Als Tessa gerade aus der Band aussteigen möchte, hört sie Hilferufe von unter sich. Da sie nichts erkennt, will sie eigentlich weitergehen, doch da haben sich die Türen schon geschlossen. Während ihre Tasche noch drin hängt, steht Tessa draußen, direkt an die Tür gedrückt. Als die Bahn losfährt, gerät sie kurz in Panik. Die Bahn hält und die Türen öffnen sich, doch Tessa rutscht dabei in den Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante. Ihre Freundin ist alles andere als begeistert, weil sie für das Vorspielen verantwortlich ist, doch natürlich bleibt sie bis Timo, der heimliche Schwarm von Tessa, sie aus ihrer misslichen Lage befreit hatte. Die Sanitäter nehmen sie mit ins Krankenhaus, wo Tessa entdeckt, was in der Bahn ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen und damit den Unfall verursacht hat: eine kleine mongolische Rennmaus.

Hector bleibt erst einmal an Tessas Seite und als diese die zweite Chance für ein Vorspielen hat, unterstützt Hector sie, indem er die Konkurrentinnen in die Beine beißt. Tessa schafft es in die Band, allerdings sind ihre neuen Bandkameradinnen, Mia, Kim und Alex, alles andere als begeistert. Ihr erster Auftrag ist ein Videodreh in Berlin zu einem Song, den sie neu aufnehmen.

In Berlin passieren allerlei seltsame Dinge: In Tessas Zimmer kommen und gehen jede Menge Männer, die Taschen und Koffer erst im Zimmer abstellen und dann wieder abholen. Als Beweis hat Hector ein Magazin von einer Pistole gestohlen, das er Tessa später zeigt. Außerdem findet Tessa eine Tüte mit seltsamen Kieselsteinen bei einem Treffen von Kim, Alex und Mia auf dem Gendarmenmarkt. Dort trifft sie später noch auf Jay, der als Tänzer im Musikvideo mitspielen soll. Außerdem erwischt Tessa ihre Bandkolleginnen als diese gerade von zwei Männern mit einer Waffe bedroht werden und später behaupten sie, dass das nur ein paar ungehaltene Fans waren. Nachdem am nächsten Tag Jay verschwunden bleibt, muss der Dreh abgesagt werden und Tessa findet sein Feuerzeug auf der Baustelle, auf der am Abend zuvor ihre Kolleginnen bedroht wurden. Bei der Durchsuchung des Zimmers von ihrer Managerin findet Tessa noch einige komische Steine.

Aber erst in Hamburg findet sie heraus, was hinter allem steckt: die komischen Steine sind unbearbeitete Diamanten. Mia, Kim und Alex sind Geheimagentinnen und da Tessa durch ihre Ermittlungsarbeit nun auf ihr Geheimnis gestoßen ist, gehen sie gemeinsam zu Marianne, der Managerin, denn diese ist auch in der Organisation ihre Chefin. Eigentlich wurde Tessa ja für die Band ausgewählt, weil sie so naiv wirkte, doch nachdem sie jetzt hinter das Geheimnis gekommen ist, muss sich die Organisation überlegen, was sie mit Tessa anstellt. Außerdem haben sie auch noch einen Auftrag und einen entführten Verbindungsmann, um die sie sich kümmern müssen…