Allgemein

Inhaltsangabe: Mondprinzessin von Ava Reed

In dem Jugend-Fantasy-Roman Mondprinzessin von Ava Reed geht es um die 17-jährige Lynn, die ihre Herkunft erfährt.

Lynn lebt seit sie ein kleines Kind war im Heim. Sie hat dort keine Freunde und fühlt sich dort auch nicht wohl, nimmt sich aber an ihrem 17. Geburtstag verbissen vor noch ein Jahr durchzuhalten. Von ihrem Langstock-Trainer Jim erhält sie am Tag vor ihrem Geburtstag einen Langstock aus Holz mit wunderschönen Schnitzereien, den sie ebenfalls Jim nennt. In der Nacht ihres Geburtstags leuchtet ihr Arm plötzlich auf und schmerzt furchtbar. Am nächsten Morgen wird sie von zwei Männern in seltsamen Uniformen angegriffen und kann ihnen nur mit Mühe entkommen. Am Abend sind sie zurück und hätten sie getötet, wenn nicht plötzlich Juri aufgetaucht wäre.

Juri bringt die bewusstlose und schwer verletzte Lynn auf den Mond und wird dort ihr engster Freund und Vertrauter. Wie sich herausstellt, wurde Lynn vor vielen Jahren als Säugling entführt, ist eigentlich die Mondprinzessin und wurde von ihren Eltern schmerzhaft vermisst. Nun muss sich Lynn nicht nur daran gewöhnen, dass es Leben auf dem Mond und allen anderen Planeten des Sonnensystems gibt, sondern auch die Gepflogenheiten auf dem Mond und ihre Eltern kennenlernen.

Lynn lernt von Juri einiges über ihre Eltern, ihre eigene Geschichte, ihre Fähigkeiten (sie lernt von ihrem Teleportieren und ihren Schutzgeist zu beschwören) und die Traditionen und das Leben auf dem Mond und mit den anderen Planeten. Lynn ist ganz vernarrt in ihren Schutzgeist Tia, einen Waschbären, zu der sie schnell ein enges Verhältnis entwickelt. Zu ihren Eltern entwickelt sich auch schnell Zuneigung und sie sieht sie bald als ihre Eltern an.

Schon bald erfährt Lynn aber, dass von ihr zeitnah die Wahl eines Ehemannes erwartet wird. Es ist Tradition, dass die Prinzessin oder der Prinz eines Planeten aus den Kandidat:innen, die etwa im gleichen Alter sind, eine/n Verlobte:n wählt. Lynn erhält von drei Bewerbern Besuch: Während sich der erste als ganz nett und umgänglich erweist, ist der zweite auf dem Pluto bereits in ein Mädchen verliebt und sie will ihm die Chance auf eine Liebesheirat nicht zerstören, obwohl sie ihn sehr schätzt. Der dritte versucht sie mit seiner besonderen Gabe (alle Planeten-„Menschen“ haben eine besondere Gabe) zu verführen, was eigentlich verboten ist. Lynn befreit sich zwar aus ihrer misslichen Lage, will mit dem Mann aber nichts mehr zu tun haben.

Beim großen Ball soll Lynn ihren Verlobten auswählen, doch eigentlich schlägt ihr Herz längt für einen anderen Mann: Juri, der sich ebenfalls in die Prinzessin verliebt hat. Als im Ballsaal plötzlich einige Explosionen ertönen, bricht ein riesiger Tumult los…

Allgemein

Rezension: Mondprinzessin von Ava Reed

Mondprinzessin von Ava Reed ist der erste Band der Reihe, den man laut Verlag angeblich auch als Stand-Alone lesen kann, wovon ich aber abraten würde.

Ich mochte Lynn sehr gerne. Sie ist ein starker Charakter und verteidigt sich gegen zwei seltsame Angreifer. Ihr Leben im Heim hat ihr bisher auch keine andere Wahl gelassen als hart zu werden und für sich selbst einzustehen. Das tat mir für sie zwar leid, aber es sorgt dafür, dass Lynn einen tollen, starken und eigenständigen Charakter hat. Gleichzeitig ist sie aber nicht verbittert und wütend, sondern freundlich und nett, wenngleich sie sich natürlich fragt, warum ihre Eltern sie nicht wollten.

Juri ist ein Mondkrieger und dementsprechend stark. Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr über seine Hintergründe, die aufzeigen, warum er sich diese Stärke zugelegt hat. Gleichzeitig ist er Lynn gegenüber aber sehr aufgeschlossen und hat kein Problem damit, dass sie sich nicht wie eine normale Prinzessin benimmt. Er scheint ihren rebellischen Charakter sogar sehr zu schätzen, hat aber dennoch das Gefühl, sie beschützen zu müssen.

Beide waren mir sehr sympathisch, auch wenn ich mir noch mehr Einblicke in die jeweiligen Charaktere gewünscht hätte. Mir hat es auch gut gefallen, dass es eine Liebesgeschichte zwischen den beiden gab, obwohl ich mir noch mehr Erklärungen (bspw. warum Juri einem Mädchen wie Lynn so offen reagiert). Hier fehlte mir einfach ein bisschen die natürliche Entwicklung der Liebesgeschichte, was auch an der Kürze des Romans (etwa 250 Seiten) lag.

Durch diese Kürze gab es auch einige Ungereimtheiten. Aber fangen wir anders herum an: Die Geschichte und die Welt haben mir gut gefallen. Ich fand die Idee, dass es Menschen auf dem Mond und den anderen Planeten des Sonnensystems gibt, toll und auch dass jeder Planet gewisse Fähigkeiten hervorbringt, fand ich cool. Leider fiel das Wordlbuilding aufgrund der Kürze ein bisschen knapp aus. Ich hätte mir noch viel mehr Hintergründe zur Lebensweise auf dem Mond gewünscht. Wie funktioniert dort das Leben? Wie die Gesellschaft? Darüber erfahren wir bedauerlicherweise sehr wenig und nur hier und da gibt es mal ein paar Erklärungen (der Mond hat eine Atmosphäre ähnlich der Erde, die verhindert, dass man die Städte und den Palast von der Erde aussieht und dafür sorgt, dass man auf dem Mond atmen kann).

Ich hätte mir aber auch bei der Beziehung von Lynn zu ihren Eltern einfach mehr gewünscht. Diese Eltern warten über 15 Jahre auf die Rückkehr ihrer Tochter und verbringt im Roman kaum zwei Tage mit ihr bis die Verlobungsauswahl-Zeremonie beginnt. Das war mir zu wenig, denn man hätte das einfach an vielen Stellen noch einflechten können (bspw. bei der Auswahl der Kleider für die Veranstaltungen hätte die Mutter helfen können) und ich hätte auch erwartet, dass die Eltern ihrer Tochter möglichst viel über ihre Heimat beibringen wollen, da sie diese nach ihrer Hochzeit ja regieren soll. Aber einzig Juri erzählt ihr ein bisschen was und es gibt einen Spaziergang, den die Königin mit ihrer Tochter unternimmt. Hinzu kam, dass Lynn durch die mangelnden Informationen, die sie aber ihrerseits auch nicht einfordert, mehr als einmal in eine peinliche Lage gerät: sie weiß nicht wie sie sich bei der Zeremonie verhalten soll, sie kann nicht tanzen. Das hätte man verhindern können, wenn die Eltern mehr Zeit mit ihrer Tochter verbracht und sie instruiert hätten.

Und leider sorgt das und viele weitere „Lücken“ dafür, dass der Roman sich eher wie eine Kurzfassung liest. Man hätte so viel mehr daraus machen können und 150 oder sogar 250 Seiten mehr hätten ihm nicht geschadet und ihn sicherlich noch runder gemacht. Ich wollte einfach noch so viel über diese Welt wissen und hätte auch eine langsamere Entwicklung der Beziehung zwischen Lynn und ihren Eltern und Lynn und Juri und ihrer Fähigkeiten, ihrem Kampftraining gut gefunden.

Alles in allem hat mir Mondprinzessin von Ava Reed aber ganz gut gefallen. Ich mochte die Charaktere, die Fähigkeiten und die Handlung und vor allem die Idee dahinter. Ich würde empfehlen, den Band nicht als Stand-Alone zu betrachten, sondern den zweiten Band noch zu lesen, was ich sicherlich tun werde, obwohl mir leider das Worldbuilding ein bisschen zu kurz kam.

 

 

 

Danke an Netgalley und den Drachenmond Verlag für das Rezensionsexemplar!

Mord in eisiger Nacht von M. Costello und N. Richards

Kurz gesagt: Mord in eisiger Nacht von Matthew Costello und Neil Richards

In diesem Band der Reihe Cherringham – Landluft kann tödlich sein geht es um einen toten Autor, der mitten in einem Schneesturm an einem Pranger festgemacht wird und so in der Nacht erfriert. Edward Townes feiert mit vielen Freunden und Bekannte, darunter seine Frau, sein Verleger, seine Literatur-Agentin, eine mit ihm konkurrierende Autorin und deren Agentin, die Veröffentlichung seines neuen Romans. Während der Feier gerät er nicht nur mit den meisten Gästen, sondern auch mit dem Personal auf der Feier in Streit. Als er in den Schneesturm verschwindet, findet man ihn erst am nächsten Morgen tot auf. Sarah und Jack werden gebeten sich diesen Fall einmal anzusehen, denn Cherringham ist von der Außenwelt abgeschnitten und so kann der Mörder nicht weg, doch sobald der Schnee taut, steht einer Flucht nichts mehr im Wege. Die Zeit drängt also…

Bei diesem Band (Nr. 32) handelt es sich um einen Reihentitel aus der Dranbleiber-Serie Cherringham – Landluft kann tödlich sein. Ich habe bisher noch keinen Band der Reihe, oder anderer Dranbleiber-Serien, gelesen, sodass ich mich komplett habe überraschen lassen was mich hier erwartet.

Zu den Figuren, Jack und Sarah, kann ich eigentlich kaum etwas sagen, weil zu ihren Charakteren praktisch nichts erzählt wurde. Man erfährt über Jack nur, dass er früher mal Polizist war und nun pensioniert ist und in Cherringham gemeinsam mit seinem Hund auf einem Hausboot lebt. Sarah war wohl mal verheiratet, denn ihre Kinder befinden sich während der Handlung bei ihrem Ex-Mann. Die beiden sind auf jeden Fall miteinander befreundet, aber ob sich darüber hinaus noch mehr zwischen den beiden entwickelt hat oder am entwickeln ist, konnte ich nicht sagen.

Die Ermittlungen stehen in diesem Krimi auf jeden Fall im Vordergrund (was auch sonst, wenn es schon kaum persönliche Verwicklungen des Ermittler-Duos gibt). Beide ermitteln und befragen viele der Verdächtigen gemeinsam, allerdings trennen sie sich auch kurzzeitig um etwas effektiver die Befragungen vornehmen zu können. Man bekommt als Leser:in auch beide Perspektiven mit und erfährt so vor dem jeweils anderen Partner die Ermittlungsdetails. Dass hier wirklich viel Zeit auf die Ermittlungen angewandt wird, hat mir sehr gut gefallen.

Ich fand es nur schade, dass ich immer wieder das Gefühl hatte etwas verpasst zu haben. Da Jack und Sarah schon einige Abenteuer erlebt haben, können die beiden Autoren das nutzen, was sie auch tun, indem sie die Figuren Vergleiche zu anderen Fällen ziehen lassen. Das macht natürlich neugierig, was wahrscheinlich der Zweck dahinter ist. Ich hatte dadurch aber das Gefühl, dass man die Reihe schon in der richtigen Reihenfolge lesen sollte, damit man alle Verwicklungen der Figuren, die es in der Vergangenheit gab, besser mitbekommen zu können.

Außerdem fand ich es auch seltsam, dass ich das Gefühl hatte, dass sich Gefühle zwischen den beiden entwickeln, denn Sarah wirkt noch recht jung (wenngleich ich mich nicht erinnern kann, dass ihr Alter irgendwo erwähnt wurde) und Jack ist ja bereits pensioniert, und damit wahrscheinlich nicht mehr der Jüngste (selbst wenn er früh pensioniert wurde). Hier hätte ich mir ein paar Erklärungen mehr gewünscht.

Ganz gut hat mir aber gefallen, dass man am Anfang einige Infos bekommt zu den beiden Autoren, zu den Figuren, zu der Reihe selbst und auch nochmal worum es in diesem speziellen Band gehen wird. Das hat gut in die Handlung eingestimmt und man hatte am Anfang zumindest das Gefühl, dass man alle wichtigen Infos hat, um der Handlung gut folgen zu können.

Alles in allem hat mir der Band ganz gut gefallen, aber ein Highlight war es nicht. Man kann die Cherringham-Bände schon mal lesen, aber man sollte eben auch kein ausgefeiltes Stück Literatur erwarten, dafür sind diese Bände eben auch einfach zu kurz. Spannende Krimi-Unterhaltung auf das Wesentliche zusammengekürzt, gab es in Mord in eisiger Nacht von Matthew Costello und Neil Richards aber auf jeden Fall.

Sommerinselträume von S. Moorcroft

Inhaltsangabe: Sommerinselträume von Sue Moorcroft

In dem sommerlichen Roman Sommerinselträume von Sue Moorcroft geht es um Rosa, die auf Malta ist, um ihrer Mutter bei einem Kochbuch zu helfen und um Zach, der vor seinen Fehlern davon läuft und deshalb die Wohnungen seiner Familie auf Malta renoviert.

Rosa hat sich gerade von ihrem Freund Marcus getrennt. Er war ein Spieler, hat neben seinem Gehalt auch ihr gemeinsames Geld verspielt und als er einen großen Gewinn macht, hält er ihn für Rosa geheim und erzählt seiner Geschäftspartnerin und Rosas Freundin davon. Rosa ahnt, dass ihre Freundin und Marcus etwas miteinander haben könnten und trennt sich von ihm. Auf Malta soll sie ihrer Mutter bei einem Kochbuch helfen und nach dazu ihren Ex-Freund vergessen. Dory, ihre Mutter, ist ein ausgesprochener Freigeist und empfiehlt ihrer Tochter sogar eine Sommerromanze.

Zach hatte schon ein paar Mal Schwierigkeiten mit dem Gesetz, aber immer, weil er anderen helfen wollte: erst wird er als einziger bei einer Straftat erwischt, weil er einem schwerverletzten Freund helfen wollte, der nicht mit den anderen fliehen konnte und ihm dadurch sogar das Leben gerettet hat. Dann lässt er sich von einem der weglaufenden Freunde Jahre später provozieren und schlägt ihn nieder. Auch darauf hat er wieder mit dem Gesetz zu tun. Während seine Mutter und seine Schwestern seine Situation verstehen, kommt es mit seinem Vater immer wieder zu Reibereien und Zach nimmt das Angebot seiner Tante an, ihre Wohnungen auf Malta zu renovieren.

Zach lebt schon seit einiger Zeit auf Malta als Rosa ankommt und obwohl sie sich auf Malta zu Anfang gar nicht wohlgefühlt hat, kann sie die Zeit dort doch genießen nachdem ihre Mutter und Zach ihr die Insel mal gezeigt haben. Nun soll sie Dory aber eine tatkräftige Hilfe in der Küche sein und mit ihr Rezepte ausprobieren und verkosten (wobei ihnen nicht nur Zach, sondern auch dessen Schwester Marci und Nichte Paige zu gerne helfen).

Die Lage spitzt sich zu als Dory von ihrem Verlag einen Recherchestopp erhält und nach England fliegt um zu klären, warum sie ihr mediterranes Kochbuch erst einmal auf Eis legen muss. Außerdem erfährt Rosa, das sie das Angebot ihrer Mutter, ihr ihre nächsten Pläne (Ausbildung, Reisen, Uni) erst einmal zu finanzieren ablehnen muss, weil Marcus die Hypothek für das gemeinsame Haus nicht mehr zahlen kann, weil er sein Geld verspielt hat und sie nun in ihren alten Job zurück muss. Und Zach versucht wieder einem jungen Menschen zu helfen und gerät dabei selbst ins Visier und erneut in Kontakt mit der Polizei. Auch seine Familie scheint durchzudrehen, da auf einmal nicht nur seine schwerkranke Mutter und sein cholerischer Vater, sondern auch seine Schwester mit einem bisher unbekannten Sohn vor seiner Tür stehen.

Sommerinselträume von S. Moorcroft

Rezension: Sommerinselträume von Sue Moorcroft

Bei Sommerinselträume von Sue Moorcroft handelt es sich um einen sommerlichen Liebesroman, der auf Malta spielt und direkt Fernweh auslöst.

Rosa mochte ich sehr gerne. Sie hat einen tollen Charakter und ist hübsch, wirkt aber aufgrund ihrer Schwächen einfach wie ein normaler Mensch. Ich mochte es vor allem, dass sie die Verantwortung für die Fehltritte ihres Ex-Freundes übernimmt, obwohl sie nichts dafür kann, dass er spielsüchtig ist und sein Geld verspielt.

Zach ist eigentlich auch netter Kerl und versucht für seine Familie da zu sein, aber er hat ein großes Problem damit, Vertrauen zu Rosa zu fassen und sich von ihr helfen zu lassen. Ich fand es sehr schade, dass er sich im Handlungsverlauf kaum weiterentwickelt hat und er, obwohl er um seine Fehler weiß, immer wieder dazu neigt, sie zu wiederholen. Hier hätte ich mir mehr Entwicklung gewünscht.

Dennoch fand ich beide Charaktere sehr plausibel und realitätsnah, was mir gut gefallen hat. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, aber auch Träume und Ziele, sodass man einfach mit ihnen mitfiebern musste.

Die Handlung war ziemlich komplex, weil im Laufe der Zeit immer mehr Probleme aufgeworfen wurden. Ehrlich gesagt wirkte es für mich irgendwann einfach nur noch unrealistisch, dass alles gleichzeitig schief läuft, doch dann lösen sich die meisten Probleme auf oder werden einfach in Gesprächen gelöst und man hat das Gefühl, dass einfach jedes Puzzleteilchen an den richtigen Platz fiel. Das ging natürlich nur, weil es vorher so viele Schwierigkeiten gab, deshalb habe ich schon verstanden warum die Autorin so viele Probleme aufwerfen musste. Die Lösung hat mir auf jeden Fall gut gefallen und wirkte für mich einfach stimmig.

Die Atmosphäre auf Malta hat mir gut gefallen. Ich war zwar noch nie dort, habe mich aber direkt in die Insel verliebt und wäre am liebsten in den nächsten Flieger gesprungen. Der Roman hat einfach ein tolles Urlaubs-Sommer-Feeling verbreitet, sodass ich den Roman von vorne bis hinten genossen habe. Ich hatte einfach das Gefühl, ein paar Tage Urlaub auf Malta einzulegen.

Das Cover hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn das Bild selbst eigentlich nichts besonderes ist. Aber es hatte auf jeden Fall Wiedererkennungswert, denn auch ein anderer Sommerroman der Autorin (Sommernachtsglück) sah vom Cover her sehr ähnlich aus, obwohl beide Romane nicht zu einer Reihe gehören.  Ich meine hier vor allem auch die Verzierungen um den Titel und die kleinen Meeres-Symbole und Blumenornamente, die man auch im Inneren, am Kapitelbeginn wiederfindet.

Leider muss ich an dieser Stelle aber noch ein paar uneinheitliche Schreibweisen von Namen nennen: Janine (auf Seite 266 und Jeanine auf Seite 231 beispielsweise) wird in zwei verschiedenen Schreibweisen geschrieben (einmal sogar im gleichen Absatz) und Marci wird mal mit i und mal mit y geschrieben. Ich fand es am Anfang ein bisschen irritierend, weil ich mir nicht sicher war, ob die gleiche Janine gemeint ist, aber aus dem Kontext geht hervor, dass es eigentlich die gleiche Figur sein muss.

Alles in allem hat mir Sommerinselträume von Sue Moorcroft sehr gut gefallen. Für mich handelt es sich um einen tollen Urlaubs-Sommerroman, den ich gerne weiterempfehle. Die Figuren sind sympathisch, der Stil flüssig zu lesen und die Atmosphäre auf Malta einfach toll und sommerlich.

 

 

 

Danke an HarperCollins für das Rezensionsexemplar!

Die Sammlerin der verlorenen Wörter von P. Williams ·Hörbücher

Inhaltsangabe: Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams

Im historischen Roman Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams geht es um Esme, deren Leben wir von ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod verfolgen.

Esmes Vater arbeitet in den 1880er Jahren gemeinsam mit Dr. Murray und anderen Mitarbeitern am Oxford English Dictionary. Die kleine Esme sitzt unter dem Tisch im Scrippy (Scriptorium) um ihrem Vater und den anderen Mitarbeitern aus dem Weg zu sein, aber das kluge, junge Mädchen beobachtet alles und entdeckt selbst ihre Liebe zu Wörtern. Als ihr ein Wort entgegenflattert, beschließt sie, es zu behalten und damit beginnt ihre Sammlung.

Im Laufe der Jahre verfolgen wir Esmes Erwachsenwerden und ihr Leben als Erwachsene. Esme besucht die örtliche Schule, soll aber noch weiter zur Schule gehen und wird auf ein Internat für Mädchen geschickt, wo sie grausam behandelt und sogar geschlagen wird. Sie wird zwar von ihrer Familie gerettet, verliert aber das Vertrauen zu Ditte, die damals die Idee hatte, sie dorthin zu schicken.

Erst im Laufe der der Zeit fasst sie wieder Vertrauen zu dieser engen Freundin ihrer verstorbenen Mutter und Ratgeberin ihres Vaters, weil dieser manchmal nicht weiß wie er mit einem jungen Mädchen umgehen soll.

Esme sammelt inzwischen vor allem gesprochene Wörter und bevorzugt solche, für die es keine schriftlichen Nachweise gibt und die von Frauen verwendet werden. Denn Esme fällt schon früh auf, dass die Wörter im Wörterbuch vornehmlich „Männer-Wörter“ sind also solche die von Männern verwendet werden, was daran liegt, dass die Wörter aus dem Wörterbuch einen schriftlichen Nachweis brauchen und deutlich mehr Männer schreiben, außerdem werden Wörter, die nur von schreibenden Frauen verwendet werden weniger häufiger in das Wörterbuch aufgenommen als Wörter von schreibenden Männern.

Mit Mitte 20 wird Esme von einem Mann schwanger, den sie nicht liebt und den sie nicht heiraten möchte. Sie wird von Ditte und deren Schwester aufgenommen und hilft Ditte beim Überarbeiten eines Buches. Während ihrer Zeit dort lernt Esme einige Freunde ihrer Gastgeberinnen kennen. Darunter auch Sarah (leider habe ich die Schreibweise nicht herausgefunden) und ihr Mann, die beide keine Kinder bekommen können und deshalb Interesse daran hätte, Esmes Tochter zu adoptieren. Da diese noch nicht darüber nachgedacht hatte, was sie tun würde, wenn das Kind einmal auf der Welt ist, ist sie davon vollkommen überrumpelt, entscheidet sich dann aber nach der Geburt notgedrungen doch für die Adoption. Aber sie kann den Verlustschmerz nicht verwinden und trauert um ihre kleine Tochter.

Gemeinsam mit Lizzie, dem Hausmädchen der Familie Murray, das sich auch schon um Esme kümmerte als diese noch ganz klein war, fährt Esme für einige Tage weg um zu wandern und wieder zu Kräften zu kommen. Die Reise zieht sie nach und nach aus ihrer Trauer und Depression und so kann sie wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken.

Einige Jahre später lernt Esme Gareth kennen, der in der Druckerei arbeitet, die das Wörterbuch druckt. Die beiden verlieben sich zwar ineinander, brauchen aber einige Zeit um wirklich zueinander zu finden. Erst nach dem Tod von Esmes Vater kommen Gareth und Esme wirklich zusammen und er schenkt ihr ein besonderes Verlobungsgeschenk: in den letzten Monaten hat er Esmes Wörterbuch zusammengestellt, gedruckt und gebunden und schenkt es ihr nun. Dieses Wörterbuch wird zu Esmes größtem Schatz und auch die Frauen, die dazu beigetragen haben, freuen sich über dieses Buch, denn ihre Namen sind darin abgedruckt.

Während Esmes Leben offenbar endlich in geordneten Bahnen verläuft, bricht der erste Weltkrieg aus und obwohl ihr Freund diesen Krieg für sinnlos hält und mit jeder Mutter, die erfährt, dass ihr Sohn, der früher in der Druckerei arbeitete, gefallen ist, leidet er mit. Dennoch meldet er sich freiwillig und verlässt Esme, die er erst kurz zuvor geheiratet hat…

Die Sammlerin der verlorenen Wörter von P. Williams ·Hörbücher

Rezension: Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams

Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams habe ich als Hörbuch gehört, sodass ich sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen werde.

Ich mochte Esme sehr gerne. Ihr wiederfährt im Laufe ihres Lebens, das wir ja nun von fast ganz am Anfang bis zum Ende mitverfolgen können, viel Leid, aber auch viel schönes. Sie findet viele Freunde, die ihren Lebensweg begleiten und ihr beistehen als die drei großen Katastrophen über ihr Leben hereinbrechen. Außerdem ist Esme verrückt nach Wörtern, sammelt sie, sammelt Zitate dazu und schreibt Erläuterungen. Das hat sie mir noch mal ein gutes Stück sympathischer gemacht. Hinzu kam, dass sie offenbar außerhalb der Gesellschaft lebt. Immer wurde sie von ihrer Familie, ihren Freunden und dem Scriptorium geschützt und doch entwickelt sie eine Stärke und Entschlossenheit, die dazu führt, dass sie aufsteht und für die Belange von Frauen kämpft.

Ich fand es wirklich beeindruckend wie die Autorin verschiedene zeitgenössische Probleme zusammenbringt. Auf der einen Seite steht natürlich der erste Weltkrieg, der in solchen Romanen immer eine wichtige Rolle spielt, außerdem waren die Frauenrechte zu dieser Zeit gerade am erstarken und es galt nicht nur herauszufinden wie man selbst zu den sich entwickelten Rechten stand, sondern auch damit umzugehen, wenn man noch nicht die Rechte besaß, die man in Zukunft gerne haben wollte (sei es nun das Wahlrecht, aber auch dass Frauen ihr Leben selbstbestimmt führen konnten und den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit erhielten). Ich fand es wichtig, dass diese Themen erwähnt wurden und vor allem die Frauenrechte nehmen hier einen großen Platz ein.

Hinzu kommt natürlich das Thema Wörter: dadurch, dass die Geschichte des Oxford English Dictionary im Roman erzählt wird, spielen diese natürlich eine große Rolle. Aber neben den Wörtern, die im Wörterbuch aufgenommen werden, spielen auch die Wörter, die nicht aufgenommen wurden, eine große Rolle. Außerdem werden auch die Entscheidungskriterien warum ein Wort aufgenommen oder viel eher nicht aufgenommen wird, diskutiert, was mir gut gefallen hat. Hier spielt auch immer wieder das oben erwähnte Thema um die Frauenrechte mit hinein, da Frauenwörter deutlich seltener ins Wörterbuch aufgenommen werden als Männerwörter und Umgangssprache ebenfalls nicht gesammelt wird.

Was mir auch gut gefallen hat, war, dass Sprachwandelphänomene immer wieder thematisiert wurden. Dass Wörter im Laufe der Zeit ihre Bedeutung verändern sei hier zum Beispiel genannt. Spannend fand ich auch die Überlegung, dass manche Wörter für verschiedene Menschen verschiedene Bedeutungen haben können (als Beispiel wurde im Roman „in Stellung sein“ genannt). Lizzie ist in Stellung, was für sie eine gute Sache wäre, für Esme hingegen aber nicht, da sie aus einer anderen sozialen Schicht stammt.

Abzusehen war es zwar, aber einige Passagen (vor allem zum Ende hin) waren doch sehr brutal. Die Greul des Krieges werden beschrieben und hier vor allem die Verstümmelungen von Frauen und das Beschreiben der Ermordung von einige Bays war dann doch sehr viel. Ich fand es vor allem an dieser Stelle unnötig und fand man hätte diese Ausformulierungen komplett weglassen können. Hinzu kam, dass Esme ein wirklich tragisches Leben hat und ihr sehr viel Leid zustößt (angefangen beim Tod ihrer Mutter, die wir nicht kennen lernen über ihre Verbrennung und anderen Schicksalsschlägen). All diese Schicksalsschläge gingen mir sehr nahe und sind auch nichts für schwache Nerven.

Die Stimme der Sprecherin, Maximiliane Häcke, hat mir gut gefallen. Ich fand sie passte unglaublich gut zum Esmes Charakter, was vor allem deshalb gut ist, weil das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und so die Sprecherin gut zur Figur passen sollte. Ich fand die Stimme einfach wunderschön und habe Maximiliane Häcke unglaublich gerne zugehört.

Alles in allem hat mir Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams gut gefallen. Ich mochte den Fokus auf dem Wörterbuch und die Frauenrechte, die dort auch immer wieder mit reinspielen. Esme hat mir als Figur gut gefallen. Allerdings möchte ich vor den Beschreibungen des ersten Weltkriegs und davor, dass Esme einige Schicksalsschläge verkraften musste, warnen. Diese beiden Aspekte haben mir den Spaß am Roman auch etwas genommen, obwohl ich ihn immer noch gerne weiterempfehle.

 

 

 

Danke an Random House Audio für das Hörbuch-Rezensionsexemplar!

Gemeinsam Lesen ·Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #51

Hallo ihr Lieben,

Andrea hostet seit einiger Zeit die Gemeinsam Lesen-Aktion. Hier können wir uns jeden Dienstag über unsere aktuelle Lektüre austauschen und ein Zwischenfazit zu unseren Büchern festhalten.

  1. Welches Buch lese ich gerade und auf welcher Seite bin ich?

Ich höre gerade Mona – Verliebt, verlobt, beschworen von I.B. Zimmermann und bin bei Track 63.

  1. Meine aktuelle Meinung:

Es handelt sich hier um den zweiten Band der Mona-Reihe und es ist auf jeden Fall nötig, den ersten Band zuvor zu lesen/hören, weil der zweite direkt nach dem ersten einsetzt. Viele Details kann man auch nur verstehen, wenn man den ersten Band kennt.

Ich mochte den zweiten Band auf Anhieb und fühle mich direkt wieder heimisch bei Mona und ihren Freunden. Außerdem ist der zweite Band genauso witzig wie der erste und vor allem die Szene, in der Balthasar im Drogeriemarkt nach „den normalen Binden“ sucht, fand ich köstlich.

Habt ihr das Buch bereits irgendwo gesehen? Was lest oder hört ihr gerade?

Liebe Grüße
Vanessa

Leseaktionen ·Montagsfragen

Montagsfrage: 9. Mai 2022

Montagsfrage: Welches Buch habt Ihr am häufigsten gelesen und wieso?

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zur Montagsfrage,
diese Woche möchte Sophia von uns wissen welches Buch wir am häufigsten gelesen haben und warum.
Das ist eine wirklich gute Frage und ich glaube, bei mir sind es mehrere, die ich häufiger gelesen habe. Ich weiß auch gar nicht mehr so genau welches davon ich wie oft gelesen habe (einige davon auch schon bevor ich angefangen habe entsprechende Tabellen zu führen), deshalb zähle ich sie hier alle mal auf.
Ich habe von Linda Howard einige Romane öfter gelesen (manche sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch). Zu den am häufigsten gelesenen Büchern gehört dabei auf jeden Fall Mr. Perfect, das ich sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gleich mehrfach gelesen habe. Ich mochte den Roman und er war eine ganze Zeit mein Lieblingsbuch, das mir einfach gute Laune gemacht hat.
Einige Bände vom Detektiv Conan-Manga von Gosho Aoyama habe ich auch schon mehrfach gelesen. Vor allem bei den ersten Bänden bin ich gerade mitten in einem Re-read, der leider ein bisschen ins Stocken geraten ist. Ich mag die Reihe einfach sehr gerne und habe sie schon in meiner Kindheit/Jugend angefangen. Über die Jahre habe ich also die ersten Bände schon mehrfach gelesen.
Hanni und Nanni (von Enid Blyton) kenne ich auch schon aus meiner Kindheit und habe sogar die Serie sehr gerne geschaut. Inzwischen gibt es ja über 30 Bände, die ich zwar noch nicht alle gelesen habe. Aber die ersten 10 oder 15 oder so habe ich teilweise schon mehrfach gelesen. Ich mag die Clique um die quirligen Zwillinge sehr gerne und es tut gut ab und zu in diese heile Welt einzutauchen. Leider wurde die Reihe ja ziemlich ausgeschlachtet und vor allem die späteren Bände sind anstrengend.
Vorstadgeflüster von Abbi Waxman habe ich in den letzten anderthalb Jahren häufiger gelesen, weil es sich hier ebenfalls um ein Wohlfühlbuch handelte. Nun habe ich es aber fürs erste häufig genug gelesen. ^^
Auch öfter gehört (und nicht gelesen) habe ich einige Romane von Jane Austen, hier beispielsweise Northanger Abbey, Überredung, Emma und Mansfield Park. Allesamt als Hörspiele und deshalb relativ kurz, aber dennoch mehrfach von mir gehört, weil es sich auch hier um Wohlfühlbücher handelt, die ich immer wieder hören kann und mich immer wieder an ihnen erfreue.
Was sind eure Bücher, die ihr am häufigsten gelsen habt? Aus welchen Gründen?
Liebe Grüße
Vanessa

Mord nach Mitternacht von M. V. Soderberg

Inhaltsangabe: Mord nach Mitternacht von Moira Valérie Soderberg

Mord nach Mitternacht von Moira Valérie Soderberg ist der erste Band der Saint Caspillian-Reihe, in der Mariella Petrarca auf Saint Caspillian, einer Insel, ermittelt.

Saint Caspillian ist eine besondere Insel: dort haben Frauen deutlich andere Rechte als zur gleichen Zeit (1920er Jahre) auf dem benachbarten europäischen Kontinent. Frauen durften auf der Insel bereits Polizistin werden aber auch alle anderen Berufe ergreifen. Außerdem haben Männer die Nachnamen ihrer Frauen angenommen. Frauen durften sogar hohe Ämter inne haben und die oberste Machthaberin war sogar eine Prinzessin, die ihre Macht an ihre Tochter weitergegeben hat. Außerdem durften Frauen dort ein offeneres, freizügigeres Leben leben ohne dafür verurteilt zu werden.

Dort lebt Mariella gemeinsam mit ihren Geschwistern und ihren Eltern. Früher war sie Polizistin, wurde dann aber aus dem Dienst entlassen und hat so noch einige Freunde, aber auch ein paar Feinde unter den früheren Kollegen. Marielle arbeitet nun als Detektivin, hat aber nur eine Lizenz, die sie dazu berechtigt, betrügenden Ehemännern nachzuspionieren.

Von Midam Ogonnery erhält sie den Auftrag ihrem Ehemann zu folgen, da sie vermutet, dass dieser sie betrügt. Mariella trifft bei ihren Eltern auf Yrjö, der zwar für Ministro Guest-Svenson arbeitet, diesen aber genauso wenig leiden kann wie Mariella. Sie lädt ihn spontan zu einem Date ein und die beiden gehen gemeinsam essen. Dass Yrjö Guest-Svenson auch nicht leiden kann, verbindet die beiden spontan und sie verbringen eine gute Zeit; abgesehen von dem kleinen Makel, dass Mariella eigentlich für Ermittlungen in dem Restaurant ist, was Yrjö verwirrt feststellt.

Sie verfolgen Dotore Ogonnery mit seiner Geliebten und werden dabei nicht nur Zeuge, die der Dotore seine Frau betrügt, sondern auch wie ein Mann einen anderen zu erschießen versucht. Mariella und auch der Dotore fahren mit ihren jeweiligen Autos Richtung Meer, denn vom Ufer hat ein Mensch auf einen anderen im Wasser geschossen. Doch als sie dort ankommen, entdecken Mariella und Yrjö weder den Dotore und seine Begleiterin noch das Opfer oder den Täter. Die alarmierte Polizei findet keine Leiche und auch sonst keine Zeugen und auch der Dotore und Clara Carlsson sind wie vom Erdboden verschluckt.

Mariella beschließt sich rauszuhalten, da sie nicht noch mehr Ärger heraufbeschwören möchte, doch als sie den Auftrag von Midam Ogonnery erhält, ihren Mann zu suchen, damit sie sich scheiden lassen kann, macht sie sich erneut auf die Suche und findet schon bald eine alte, verlassene und den Elementen ausgesetzte Hütte an den Klippen. In der Hütte liegt ein Toter, bei dem es sich um Dotore Ogonnery handelt. Von Clara fehlt weiterhin jede Spur und da die junge Frau wahrscheinlich ebenfalls in Gefahr schwebt, macht sich Mariella nun auf die Suche nach ihr…