Die Sammlerin der verlorenen Wörter von P. Williams ·Hörbücher

Inhaltsangabe: Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams

Im historischen Roman Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams geht es um Esme, deren Leben wir von ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod verfolgen.

Esmes Vater arbeitet in den 1880er Jahren gemeinsam mit Dr. Murray und anderen Mitarbeitern am Oxford English Dictionary. Die kleine Esme sitzt unter dem Tisch im Scrippy (Scriptorium) um ihrem Vater und den anderen Mitarbeitern aus dem Weg zu sein, aber das kluge, junge Mädchen beobachtet alles und entdeckt selbst ihre Liebe zu Wörtern. Als ihr ein Wort entgegenflattert, beschließt sie, es zu behalten und damit beginnt ihre Sammlung.

Im Laufe der Jahre verfolgen wir Esmes Erwachsenwerden und ihr Leben als Erwachsene. Esme besucht die örtliche Schule, soll aber noch weiter zur Schule gehen und wird auf ein Internat für Mädchen geschickt, wo sie grausam behandelt und sogar geschlagen wird. Sie wird zwar von ihrer Familie gerettet, verliert aber das Vertrauen zu Ditte, die damals die Idee hatte, sie dorthin zu schicken.

Erst im Laufe der der Zeit fasst sie wieder Vertrauen zu dieser engen Freundin ihrer verstorbenen Mutter und Ratgeberin ihres Vaters, weil dieser manchmal nicht weiß wie er mit einem jungen Mädchen umgehen soll.

Esme sammelt inzwischen vor allem gesprochene Wörter und bevorzugt solche, für die es keine schriftlichen Nachweise gibt und die von Frauen verwendet werden. Denn Esme fällt schon früh auf, dass die Wörter im Wörterbuch vornehmlich „Männer-Wörter“ sind also solche die von Männern verwendet werden, was daran liegt, dass die Wörter aus dem Wörterbuch einen schriftlichen Nachweis brauchen und deutlich mehr Männer schreiben, außerdem werden Wörter, die nur von schreibenden Frauen verwendet werden weniger häufiger in das Wörterbuch aufgenommen als Wörter von schreibenden Männern.

Mit Mitte 20 wird Esme von einem Mann schwanger, den sie nicht liebt und den sie nicht heiraten möchte. Sie wird von Ditte und deren Schwester aufgenommen und hilft Ditte beim Überarbeiten eines Buches. Während ihrer Zeit dort lernt Esme einige Freunde ihrer Gastgeberinnen kennen. Darunter auch Sarah (leider habe ich die Schreibweise nicht herausgefunden) und ihr Mann, die beide keine Kinder bekommen können und deshalb Interesse daran hätte, Esmes Tochter zu adoptieren. Da diese noch nicht darüber nachgedacht hatte, was sie tun würde, wenn das Kind einmal auf der Welt ist, ist sie davon vollkommen überrumpelt, entscheidet sich dann aber nach der Geburt notgedrungen doch für die Adoption. Aber sie kann den Verlustschmerz nicht verwinden und trauert um ihre kleine Tochter.

Gemeinsam mit Lizzie, dem Hausmädchen der Familie Murray, das sich auch schon um Esme kümmerte als diese noch ganz klein war, fährt Esme für einige Tage weg um zu wandern und wieder zu Kräften zu kommen. Die Reise zieht sie nach und nach aus ihrer Trauer und Depression und so kann sie wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken.

Einige Jahre später lernt Esme Gareth kennen, der in der Druckerei arbeitet, die das Wörterbuch druckt. Die beiden verlieben sich zwar ineinander, brauchen aber einige Zeit um wirklich zueinander zu finden. Erst nach dem Tod von Esmes Vater kommen Gareth und Esme wirklich zusammen und er schenkt ihr ein besonderes Verlobungsgeschenk: in den letzten Monaten hat er Esmes Wörterbuch zusammengestellt, gedruckt und gebunden und schenkt es ihr nun. Dieses Wörterbuch wird zu Esmes größtem Schatz und auch die Frauen, die dazu beigetragen haben, freuen sich über dieses Buch, denn ihre Namen sind darin abgedruckt.

Während Esmes Leben offenbar endlich in geordneten Bahnen verläuft, bricht der erste Weltkrieg aus und obwohl ihr Freund diesen Krieg für sinnlos hält und mit jeder Mutter, die erfährt, dass ihr Sohn, der früher in der Druckerei arbeitete, gefallen ist, leidet er mit. Dennoch meldet er sich freiwillig und verlässt Esme, die er erst kurz zuvor geheiratet hat…

Die Sammlerin der verlorenen Wörter von P. Williams ·Hörbücher

Rezension: Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams

Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams habe ich als Hörbuch gehört, sodass ich sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen werde.

Ich mochte Esme sehr gerne. Ihr wiederfährt im Laufe ihres Lebens, das wir ja nun von fast ganz am Anfang bis zum Ende mitverfolgen können, viel Leid, aber auch viel schönes. Sie findet viele Freunde, die ihren Lebensweg begleiten und ihr beistehen als die drei großen Katastrophen über ihr Leben hereinbrechen. Außerdem ist Esme verrückt nach Wörtern, sammelt sie, sammelt Zitate dazu und schreibt Erläuterungen. Das hat sie mir noch mal ein gutes Stück sympathischer gemacht. Hinzu kam, dass sie offenbar außerhalb der Gesellschaft lebt. Immer wurde sie von ihrer Familie, ihren Freunden und dem Scriptorium geschützt und doch entwickelt sie eine Stärke und Entschlossenheit, die dazu führt, dass sie aufsteht und für die Belange von Frauen kämpft.

Ich fand es wirklich beeindruckend wie die Autorin verschiedene zeitgenössische Probleme zusammenbringt. Auf der einen Seite steht natürlich der erste Weltkrieg, der in solchen Romanen immer eine wichtige Rolle spielt, außerdem waren die Frauenrechte zu dieser Zeit gerade am erstarken und es galt nicht nur herauszufinden wie man selbst zu den sich entwickelten Rechten stand, sondern auch damit umzugehen, wenn man noch nicht die Rechte besaß, die man in Zukunft gerne haben wollte (sei es nun das Wahlrecht, aber auch dass Frauen ihr Leben selbstbestimmt führen konnten und den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit erhielten). Ich fand es wichtig, dass diese Themen erwähnt wurden und vor allem die Frauenrechte nehmen hier einen großen Platz ein.

Hinzu kommt natürlich das Thema Wörter: dadurch, dass die Geschichte des Oxford English Dictionary im Roman erzählt wird, spielen diese natürlich eine große Rolle. Aber neben den Wörtern, die im Wörterbuch aufgenommen werden, spielen auch die Wörter, die nicht aufgenommen wurden, eine große Rolle. Außerdem werden auch die Entscheidungskriterien warum ein Wort aufgenommen oder viel eher nicht aufgenommen wird, diskutiert, was mir gut gefallen hat. Hier spielt auch immer wieder das oben erwähnte Thema um die Frauenrechte mit hinein, da Frauenwörter deutlich seltener ins Wörterbuch aufgenommen werden als Männerwörter und Umgangssprache ebenfalls nicht gesammelt wird.

Was mir auch gut gefallen hat, war, dass Sprachwandelphänomene immer wieder thematisiert wurden. Dass Wörter im Laufe der Zeit ihre Bedeutung verändern sei hier zum Beispiel genannt. Spannend fand ich auch die Überlegung, dass manche Wörter für verschiedene Menschen verschiedene Bedeutungen haben können (als Beispiel wurde im Roman „in Stellung sein“ genannt). Lizzie ist in Stellung, was für sie eine gute Sache wäre, für Esme hingegen aber nicht, da sie aus einer anderen sozialen Schicht stammt.

Abzusehen war es zwar, aber einige Passagen (vor allem zum Ende hin) waren doch sehr brutal. Die Greul des Krieges werden beschrieben und hier vor allem die Verstümmelungen von Frauen und das Beschreiben der Ermordung von einige Bays war dann doch sehr viel. Ich fand es vor allem an dieser Stelle unnötig und fand man hätte diese Ausformulierungen komplett weglassen können. Hinzu kam, dass Esme ein wirklich tragisches Leben hat und ihr sehr viel Leid zustößt (angefangen beim Tod ihrer Mutter, die wir nicht kennen lernen über ihre Verbrennung und anderen Schicksalsschlägen). All diese Schicksalsschläge gingen mir sehr nahe und sind auch nichts für schwache Nerven.

Die Stimme der Sprecherin, Maximiliane Häcke, hat mir gut gefallen. Ich fand sie passte unglaublich gut zum Esmes Charakter, was vor allem deshalb gut ist, weil das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist und so die Sprecherin gut zur Figur passen sollte. Ich fand die Stimme einfach wunderschön und habe Maximiliane Häcke unglaublich gerne zugehört.

Alles in allem hat mir Die Sammlerin der verlorenen Wörter von Pip Williams gut gefallen. Ich mochte den Fokus auf dem Wörterbuch und die Frauenrechte, die dort auch immer wieder mit reinspielen. Esme hat mir als Figur gut gefallen. Allerdings möchte ich vor den Beschreibungen des ersten Weltkriegs und davor, dass Esme einige Schicksalsschläge verkraften musste, warnen. Diese beiden Aspekte haben mir den Spaß am Roman auch etwas genommen, obwohl ich ihn immer noch gerne weiterempfehle.

 

 

 

Danke an Random House Audio für das Hörbuch-Rezensionsexemplar!

Emma von J. Austen ·Hörbücher

Inhaltsangabe: Emma von Jane Austen

In dem Roman Emma von Jane Austen geht es um Emma Woodhouse, die mit ihrem Vater zusammen in Highbury lebt.

Emma ist schon seit jungen Jahren die Haushaltsvorsteherin, da ihre Mutter tot und ihre ältere Schwester Isabella verheiratet ist. Sie liebt ihr Leben und sieht keine Veranlassung zu heiraten, zumal ihr Vater sie vergöttert und sie im Haus die Verfügungsgewalt hat. Dennoch liebt sie es, Ehen zu stiften und bildet sich ein, die Ehe ihrer Betreuerin Miss Taylor mit dem wohlhabenden Mr. Weston gestiftet zu haben.

Da Emma sehr klug ist, braucht sie nun da Miss Taylor verheiratet und ausgezogen ist, eine neue Beschäftigung und freundet sich mit Harriet Smith, die in einem Pensionat im Ort lebt, an. Harriets Herkunft ist unbekannt, aber Emma meint, dass sie bestimmt aus einer wohlhabenden Familie stammt und so ist die über den Heiratsantrag von Mr. Martin entsetzt, denn er ist nur ein Bauer und ihre Freundin hat etwas besseres verdient.

Fortan versucht Emma Harriet mit allen möglichen Männern zu verkuppeln, darunter auch Mr. Elton, der Pfarrer des Ortes, der auch tatsächlich Gefallen an ihr gefunden zu haben scheint. Um Weihnachten herum macht Mr. Elton aber Emma einen Antrag, die vollkommen entrüstet ist. Kurz darauf fährt er nach Bath und kommt verlobt zurück.

Emma hat ein schlechtes Gewissen, denn schließlich hat sie Harriet ihre Verliebtheit in Mr. Elton eingeredet.

Obwohl Mr. Weston einen Sohn hat, Frank, kennen die Bewohner des Ortes diesen nicht, denn er wurde von der Familie von Mr. Westons verstorbener erster Frau adoptiert als er noch klein war. Bisher haben sich Frank und sein Vater noch nie in dem Wohnort des Vaters getroffen, doch nun will er die neue Frau seines Vaters kennenlernen. Mr. und Mrs. Weston würden gerne Frank Churchill und Emma Woodhouse miteinander verkuppeln und Emma hat auch tatsächlich kurzzeitiges Interesse an Frank. Gleichzeitig denkt sie aber auch, dass Harriet Interesse an Frank haben könnte, was Emma nur recht ist, da sie ja eigentlich gar nicht heiraten möchte.

Jane Fairfax, die Verwandte von Leuten aus dem Ort, ist wieder einmal auf Besuch, denn bald muss sie eine Stelle annehmen und kann danach ihre Familie nicht mehr so häufig besuchen. Emma bemüht sich um Jane, doch diese zeigt ihr immer wieder die kalte Schulter, was Emma so gar nicht nachvollziehen kann.

Als herauskommt, dass Jane Fairfax und Frank Churchill verlobt sind, bleiben Emma und Harriet wieder einmal auf der Strecke…

Emma von J. Austen ·Hörbücher

Rezension: Emma von Jane Austen

Emma von Jane Austen gehört zu deren zweiter Schaffensperiode, zu der auch Überredung und Mansfield Park gehören. Da ich diesen Roman der Autorin wieder als Hörspiel gehört habe, werde ich sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen.

Emma Woodhouse empfand ich beim ersten Hören als sehr anstrengenden Charakter. Obwohl sie eigentlich keine bösartige Figur ist, macht sie allen in ihrem Leben – mit ihrem Vater als einziger Ausnahme vielleicht – das Leben schwer. Sie meint sich als Heiratsvermittlerin betätigen zu müssen und nimmt eine junge Frau unter ihren Schutz, der sie mehrmals die Liebe zu verschiedenen Männern einredet. Durch Missverständnisse und Standesunterschiede und auch durch romantische Verklärung geht besagte junge Frau, Harriet, immer wieder leer aus, hält aber an der Freundschaft zu Emma immer weiter fest. Auch andere stößt Emma mit ihrer gedankenlosen Art vor den Kopf und stellt sich damit, rückblickend betrachtet, eigentlich immer wieder selbst bloß. Beim ersten Hören fand ich Emma noch unmöglich, verwöhnt und deshalb arrogant (denn ihr Vater vergöttert sie, was ihrem Charakter nicht gerade zuträglich ist). Beim zweiten Hören fand ich Emma dann schon erträglicher, denn sie schadet sich immer wieder selbst und irgendwann hatte ich nur noch Mitleid mit ihr, wodurch sie mir sympathischer wurde.

Dadurch, dass es sehr viele Figuren waren, war ich zwar etwas verwirrt, aber durch das Booklet (und die darin enthaltene Namens- und Sprecher:innenliste) konnte ich mir meistens herleiten welche Figur mit wem wie verwandt oder bekannt und befreundet war. Ich würde es allerdings auch nicht ausschließen, wenn manche Figuren kaum oder gar nicht im Hörspiel vorkommen, obwohl sie im Roman präsenter sind, aber das weiß ich nicht.

Da es eben sehr viele Figuren gibt, bleiben viele relativ farblos oder sehr einseitig in ihrem Verhalten. Hier seien beispielsweise Harriet und Emmas Vater genannt. Harriet Smith verliebt sich immer wieder aufs Neue in irgendwelche Männer und lässt sich genauso schnell aber auch wieder von dieser Liebe abbringen, außerdem hängt sie an Emma, die ihr mehr als einmal Herzschmerz zufügt. Viel mehr erfährt man von Harriet aber den ganzen Roman über nicht. Mr. Woodhouse ist zwar eigentlich ein Gentleman, bleibt hinter diesen Ansprüchen aber zurück, weil er sich ständig um irgendwas sorgt: seine Tochter könnte sich erkälten, heiraten und von ihm wegziehen, Einbrecher könnten sein Hab und Gut stehlen.

Die Geschichte selbst ist natürlich eine Liebesgeschichte, deren Ende man irgendwie von Anfang an absehen konnte und ich hatte genau damit gerechnet, aber mehr will ich hier dazu gar nicht sagen. Natürlich gibt es zwischendrin jede Menge Verwicklungen, aber auch andere Abenteuer wie Ausflüge und Verlobungen von anderen Figuren. Dadurch geschieht immer etwas und es wird nicht langweilig, was auch an der Straffung für das Hörspiel liegen kann. Ich fand den Roman aber durchweg spannend.

Die Cover der „Reihe“ gefallen mir sehr gut und vor allem das von Emma ist wirklich schön. Auch das Booklet, das zum Hörspiel gehört, hat mir gut gefallen. Ich mag es, dass ich die Figurennamen und die Sprecher:innen einfach nachschlagen kann. Außerdem gefällt es mir, dass im Booklet noch einmal einige Gedanken zu Emma verschriftlicht wurden, auf die ich während des Hörens gar nicht kam. So ergibt sich aus dem Booklet ein wirklicher Mehrwert, der mir gut gefallen hat.

Die Sprecher:innen haben ihren Job durchweg gut gemacht. Vor allem haben mir Laura Balzer als Emma Woodhouse und Gerd Wameling als ihr Vater Mr. Woodhouse gut gefallen. Die Stimmen der Sprecher:innen passen gut zu den Figuren. Die Musik und auch die Hintergrundgeräusche runden das Hörspiel ab und lassen Bilder im Kopf entstehen, was mir bei Emma besonders positiv aufgefallen ist und sehr gut gefallen hat.

Insgesamt hat mir die recht klassische Inszenierung des Hörspiels zu Emma von Jane Austen vom Hörverlag in Zusammenarbeit mit dem Radio Bremen und dem hr2 Kultur gut gefallen und ich mochte nicht nur die Geschichte, sondern auch die Inszenierung selbst sehr gerne und empfehle das Hörspiel deshalb gerne weiter.

 

 

 

Vielen Dank an Der Hörverlag für das Hörspiel-Rezensionsexemplar!

Hörbücher ·Tintenherz von C. Funke

Kurz gesagt: Tintenherz von Cornelia Funke

Im ersten Band der Tintenwelt-Trilogie geht es um Meggie, die von der seltenen Gabe ihres Vaters erfährt: Mo kann Dinge und Figuren aus Büchern herauslesen. Vor vielen Jahren hat er aus einem Buch drei Figuren herausgelesen, allerding ist seine Frau dadurch in die Geschichte gezogen worden. Eine der Figuren war der gefährliche Capricorn, der gemeinsam mit seinen Handlanger Basta (und Staubfinger) aus der Geschichte kam. Bisher konnte Mo sich vor den Schurken verstecken, doch als er nun entführt wird, macht sich die 12-jährige Meggie gemeinsam mit ihrer Großtante Elinor und Staubfinger auf die Suche nach Mo…

Ich habe den Auftakt zur Tintenwelt-Trilogie als Hörbuch gehört und werde deshalb auf Medium und Inhalt gleichermaßen eingehen.

Ich weiß, dass viele die Trilogie lieben, und so habe ich auch mal reinhören wollen. Ich war allerdings ziemlich enttäuscht, was, glaube ich, hauptsächlich daran lag, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Irgendwie dachte ich einfach, dass die Protagonistinnen weiblich und alle im Alter von Meggie sind, außerdem dachte ich, dass der Roman in einer anderen, fantastischen Welt spielt (vielleicht, weil ich zuvor Reckless von Funke gehört halte und die Reihe ja in der Spiegelwelt spielt), was dieser aber nicht tut. So habe ich relativ lange darauf gewartet, dass die Geschichte endlich losgeht, wodurch ich eben enttäuscht wurde. Hinzu kann, dass ich Tintenherz für ein Kinderbuch sehr brutal finde und es mir an der ein oder anderen Stelle sogar selbst zu brutal wurde.

Rainer Strecker, der auch schon die Reckless-Reihe eingesprochen hat, spricht auch den ersten Band der Tintenwelt-Trilogie. Ich mochte den Sprecher schon bei Reckless sehr gerne und so hat er mir auch bei Tintenherz sehr gut gefallen. Auch die Musik, die zum Hörbuch gehörte, hat mir gefallen.

Insgesamt war Tintenherz von Cornelia Funke für mich recht enttäuschend und ich werde die Reihe wohl nicht fortsetzen. Das lag aber nicht nur daran, dass mir der erste Band nicht so gut gefallen hat, sondern vor allem auch daran, dass ich etwas anderes erwartet hatte.

Die magischen Buchhändler von London G. Nix ·Hörbücher

Inhaltsangabe: Die magischen Buchhändler von London von Garth Nix

Die magischen Buchhändler von London ist ein Fantasy-Roman von Garth Nix, den ich als Hörbuch gehört habe.

Susan möchte bald mit ihrem Kunst-Studium in London anfangen, doch sie kommt schon ein paar Monate früher in die Stadt, um ihren Vater zu finden. Dafür hat sie zwar nur ein paar Hinweise, aber darunter ist auch ein Name, von einem Mann, der ihr regelmäßig Weihnachtspäckchen schickte. Frank ist nicht ihr Vater, doch sie wird Zeugin des Mordes an ihm und flüchtet mit Merlin.

Merlin rettet Susan als sie im Wald mehrfach angegriffen werden und holt sie aus dem Gewahrsam der Polizei. Er bringt sie in eine Pension, die von seinem Clan häufiger als Safe House genutzt wird. Da Susan aber auch dort nicht sicher zu sein scheint, machen sich Vivian, Merlins Schwester, Merlin und Susan auf den Weg, um etwas über Susans Vater herauszufinden, denn er scheint etwas mit den aktuellen Ereignissen zu tun zu haben.

Nachdem Merlin und Susan von Gassenkindern entführt wurden und aus dieser Parallelwelt nur zurückkommen konnten, weil Susan in einer komplett übersättigten, bunten Welt einen farblosen Gegenstand gefunden hat (eine durchscheinende Rose), und sie bei den ältesten ihres Clans kaum neue Informationen erhalten haben, besuchen sie gemeinsam mit Susan die Ältesten. Von diesen Frauen erfahren sie, dass Susans Blutlinie und damit ihr Vater zu den Urwesen der Erde gehören und er sehr, sehr alt ist.

In der nächsten Nacht werden Merlin und Susan erneut im Safe House angegriffen und die Angreifer schaffen es sogar, dass Susan entführt wird. Merlin kann den Riesenwolf, einen Fenris, zwar mit seinem Schwert verwunden, aber dieser rennt dennoch mehrere Stunden mit Susan davon. Susan schafft es, sich von dem Fenris zu befreien und rettet der Wölfin das Leben, doch diese hat inzwischen ihrem Meister ihre Niederlage eingestanden und so ist ein Vogelschwarm hinter Merlin, Vivian und Susan her. Merlin und Vivian waren Susan gefolgt und waren gerade auf dem Weg, um sie zu befreien. Da sie unterwegs angegriffen wurden, scheint es relativ klar zu sein, dass jemand aus ihrem eigenen Clan die Finger im Spiel hat.

Merlin und Vivian bringen Susan in eine Parallelwelt, von der Susan weiterreist, um endlich ihren Vater zu treffen, doch auf dem Berg wird sie von mehreren Feinden angegriffen und ist mit nicht mehr bewaffnet als einem kleinen Messer…

Die magischen Buchhändler von London G. Nix ·Hörbücher

Rezension: Die magischen Buchhändler von London von Garth Nix

Ich habe Die magischen Buchhändler von London von Garth Nix als Hörbuch gehört und werde deshalb sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen.

Obwohl die Charaktere der Figuren allesamt für mich recht farblos blieben, mochte ich Merlin, Susan und Vivian recht gerne. Vor allem Susan und Merlin waren mir sehr sympathisch und ich wollte unbedingt auch wissen wie sich die – nicht klassische – Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt, die sich von Anfang an angedeutet hat, aber nie im Vordergrund steht. Vielleicht fand ich es auch deshalb so schwierig einen Zugang zu den Figuren zu finden: man erfährt grundsätzlich sehr wenig über ihre Gefühle und ihre Gedanken. Deshalb war auch gar nicht klar, ob Merlin und Susan wirklich etwas füreinander empfinden oder sich nur eine gewisse Sympathie für einander hegen.

Ich lese und höre ja relativ selten brutale Geschichten und kann auch mit Thrillern wenig anfangen. Deshalb lese ich auch nicht so häufig Fantasy für Erwachsene, weil die mir schnell zu blutig wird. Nach dem hellen Cover (das auf mich eher freundlich-magisch wirkte), der Inhaltsbeschreibung und dem Titel hatte ich hier eine nette Geschichte über Buchhändler und deren magische Fähigkeiten erwartet. Die Geschichte entsprach allerdings so gar nicht meinen Erwartungen. Fangen wir mit der Brutalität an: Ich glaube, ich habe noch nie eine Geschichte mit so vielen Leichen, verstümmelten Körpern, Zombie ähnlichen Kreaturen, enthaupteten Menschen und sehr blutig beschriebenen Kampfszenen (blutig beschriebene Enthauptungen und solche Sachen) gelesen wie in diesem Buch. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich das Hörbuch wohl nicht gehört und ich war sehr froh, dass ich mich für das Hörbuch und nicht für das Printbuch entschieden hatte, weil ich so relativ zügig über die brutalen Stellen hinweghören konnte.

Ich hatte auch mit einer vollkommen anderen Geschichte gerechnet nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte. Ich kann es nicht näher beschreiben, aber irgendwie hatte ich nicht mit so vielen fantastischen Wesen, Parallelwelten und einem derartigen Worldbuilding gerechnet. Irgendwie dachte ich eher, dass es um Literatur geht und die Buchhändler ihre magischen Fähigkeiten nutzen um Leser:innen und die richtigen Bücher zusammenzubringen oder dass Buchhändler das Wissen und die Bücher schützen müssen. Für mich war irgendwie nicht ersichtlich warum die Kämpfe gegen das Böse in diesem Roman Buchhändler:innen sein mussten, wenn auch jeder andere diesen Kampf hätte ausführen können. Die Bücher selbst spielten nur insofern eine Rolle als dass die Buchhändler:innen darin Wissen nachschlagen konnten, um die Wesen besiegen zu können.

Beim erneuten Lesen der Verlags-Inhaltsangabe muss ich zwar sagen, dass es schon Hinweise auf die Art und Weise der Geschichte gab, aber man hätte das, finde ich, noch mal klarer hervorheben können und das Cover vielleicht entsprechend gestalten können. Ich war am Anfang nicht nur verstört durch die Brutalität, sondern auch etwas enttäuscht.

Die Geschichte spielt auch nur innerhalb weniger Tage, sodass die Handlung sehr rasch geschieht und den Figuren keine Verschnaufpausen gegönnt werden, was ich an der ein oder anderen Stelle auch als Hörerin stressig fand. Dafür entwickelt sich die Handlung aber sehr rasch und es bleibt fast durchgehend sehr spannend und actiongeladen.

Was mir aber sehr gut gefallen hat, war die Sprechweise der Buchhändler:innen. Sie sprechen nämlich alle mit einem anderen englischen Dialekt, was die Sprecherin wirklich gut hingekriegt hat und mir beim Zuhören ein besonderes Vergnügen bereitet hat. Maja Maneiro hat mir wirklich gut gefallen und sie hat, wie erwähnt, ihre Sache mit den Dialekten wirklich gut gemacht und damit gezeigt was sie handwerklich drauf hat.

Insgesamt hat mir Die magischen Buchhändler von London von Garth Nix ganz gut gefallen und obwohl ich was anderes erwartet hatte, wollte ich gerne wissen wie es weitergeht. Mit der Brutalität hatte ich nicht gerechnet und obwohl ich mich nicht gut in die Figuren reinfühlen konnte, waren sie mir sympathisch. Die Geschichte war spannend, aber die Bücher und Literatur hätte noch eine größere Rolle spielen dürfen. Die Dialekte der Buchhändler:innen haben mir gut gefallen und Maja Maneiro hat ihren Job gut gemacht.

 

 

 

Danke an Random House Audio für das Hörbuch-Rezensionsexemplar!

Hörbücher ·Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T. E. Kinsey

Inhaltsangabe: Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T. E. Kinsey

Im dritten Band der Lady Hardcastle-Reihe Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T. E. Kinsey ermitteln Lady Emily Hardcastle und ihre Zofe Florence „Flo“ Armstrong erneut, allerdings dieses Mal nicht in ihrem Heimatdorf, sondern auf dem Anwesen von Freunden.

Emily wird von ihrem Bruder Harry zu dessen Freund Lord Riddlethorpe, genannt Fishy, nachhause eingeladen. Fishy besitzt nicht nur einen eigenen Rennstall, sondern auch eine Rennstrecke direkt auf seinem Grundstück und Lady Hardcastle und Flo hoffen, dass sie auch mal ein paar Runden mit einem der Rennautos fahren dürfen.

Neben Emily und Flo, besuchen auch Harry, Riddlethorpes Schwester, genannt Jake, und deren beide Freundinnen Ross (mit ihrer Zofe Betty) und Helen das Anwesen. Außerdem ist derzeit Riddlethorpes Partner Monty und ein Freund, der einen eigenen Rennstall besitzt, Viktor, und ein älterer Verwandter des Lords im Herrenhaus, Codrington Hall. Natürlich gibt es auch noch etliche Angestellte wie den Butler, die Haushälterin, die Köchin und deren Gehilfin und viele Hausmädchen.

Emily freut sich, endlich Fishys Schwester kennenzulernen, denn sie kennt ihn auch schon seit ihrer Studienzeit, wusste aber bislang nichts von seiner Schwester, auch über deren Freundinnen freut sich Emily sehr und so schließt sie vor allem mit Helen, die sich für Fotografie begeistert schnell Freundschaft, während Ross immer unnahbar und arrogant bleibt.

Die Planungen für das erste Rennen beginnen und so sollen schon bald zwei Rennen stattfinden: Ein Damenrennen und ein Herrenrennen, wobei sie erst ausknobeln müssen wer beginnen darf. Die Männer setzen sich in ihre Autos und beginnen ihr Rennen, das aber schon bald durch einen schrecklichen Unfall unterbrochen wird: Der professionelle Rennfahrer, der zum Rennstall gehört, scheint die Kontrolle verloren zu haben und in einer der Kurven in einen Baum gerast. Lord Riddlethorpe ist untröstlich, aber die Polizei legt diesen Vorfall schnell als Unfall zu den Akten. Lady Hardcastle kann das nicht glauben und findet bald mit einem der Mitarbeiter von Riddlethorpe heraus, dass die Bremsen auf einer Seite manipuliert wurden.

Es folgen noch weitere seltsame Begebenheiten, wie ein ohnmächtiger Hund und ein über die Auffahrt rasendes Auto, und sogar noch ein Mord, sodass Emily und Flo ihre Ermittlungen intensivieren müssen. Als eine der Frauen verschwindet, ahnt Emily schreckliches…

Hörbücher ·Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T. E. Kinsey

Rezension: Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T. E. Kinsey

Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T. E. Kinsey ist der dritte Teil der Reihe. Ich habe ihn wieder als Hörbuch gehört und werde deshalb sowohl auf den Inhalt als auch auf das Medium eingehen.

Am Anfang der Handlung war es direkt als würde ich wieder nachhause kommen. Ich mag Lady Hardcastle und ihre Zofe Flo sehr gerne und habe mich direkt wieder wohl gefühlt bei den beiden.

Mir hat es ganz gut gefallen, dass die Handlung dieses Mal an einen anderen Handlungsort verlagert wurde, denn obwohl die Gegend, in der die beiden Frauen wohnen wohl eine sehr dichte Mordrate hat, hätte ich es seltsam gefunden, wenn im beschaulichen Gloucestershire direkt wieder ein Mord geschehen wäre. Außerdem mag ich Herrenhaus Krimis sehr gerne, vor allem wenn er in Form eines Whodunits erzählt wird.

Ich möchte hier nicht zu sehr darauf eingehen, aber ich fand den Fall gut ausbalanciert, weil es mehrere Ermittlungsansätze gibt, die die beiden Detektivinnen verfolgen müssen. Ich fand es relativ offensichtlich, womit sich die beiden dringend eingehender beschäftigen müssten, doch die Auflösung war für mich dennoch ziemlich überraschend. Zwischenzeitlich hatte ich leider den Eindruck, dass der Fall ein bisschen in den Hintergrund gerückt ist, aber obwohl das für die Ermittlungsarbeit recht schade war, war es gut um die Atmosphäre im Herrenhaus etwas besser kennenzulernen, weshalb ich es dennoch ganz okay fand.

Auch, dass es von den Farley-Strouds noch ein zweites Rätsel gab, das in diesem Band gelöst werden musste, fand ich toll und es hat die gesamte Handlung gut eingerahmt, vor allem, weil sowohl der Anfang als auch das Ende mit einem gemeinsamen Abendessen eine Parallele aufwies.

Besonders toll fand ich, dass Armstrong nicht nur körperlichen Einsatz zeigen darf, sondern dieses Mal auch etwas mehr in die Ermittlungen eingebunden wird und zwischenzeitlich sogar fast alle Hinweise zusammensammelt. Es hat, meiner Ansicht nach, eine Entwicklung in den Fähigkeiten von Flo gezeigt, die mir gut gefallen hat. Hinzu kam, dass Lady Hardcastle und Flo weiterhin ein sehr gutes Verhältnis zueinander haben und Emily die Fähigkeiten ihrer Zofe neidlos anerkennt und gleichzeitig auf ihre Sicherheit bedacht ist. Für mich waren diese kleinen Momente der vertrauensvollen Komplizenschaft der beiden Damen unglaublich schön, weil gerade das Zusammenspiel der Protagonistinnen diese Krimi-Reihe zu etwas besonderem macht.

Schade fand ich wieder, dass vorne im Buch (also über die Leseprobe verfügbar) keine Namensliste hatte, die mir bei der Zuordnung der Personen gut weitergeholfen hätte; zumal es dieses Mal wirklich viele neue Figuren gab, die ich kaum auseinanderhalten konnte (und für meine Rezension auch gar nicht wusste wie man diese schreibt).

Auch der dritte Band wurde wieder von Julia von Tettenborn eingesprochen, was mir ausgesprochen gut gefallen hat, weil ich diese Stimme inzwischen kennen und mit Lady Hardcastle und Flo verbinde. Außerdem ist die Sprecherin ausgesprochen talentiert darin die verschiedenen Figuren auf verschiedene Weise klingen zu lassen, was zum einen die Zuordnung erleichtert, aber vor allem ihr handwerkliches Können unter Beweis stellt.

Insgesamt hat mir der dritte Teil der Reihe Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T. E. Kinsey wieder unglaublich gut gefallen. Ich mag die Figuren, fand den Fall spannend und liebe auch den Whodunit-Charakter des Bandes. Vor allem die Beziehung zwischen den Protagonistinnen, die die Reihe zu so etwas besonderem macht, stand hier im Vordergrund, wodurch dieser Band mit Sicherheit zu meinen Highlights zählt. Von mir gibt es also eine klare Empfehlung (auch wenn man die vorherigen Bände (noch) nicht kennt)!

 

 

 

Danke an Random House Audio für das Rezensionsexemplar!

Hörbücher ·The Rules of Magic Eine zauberhafte Familie von A. Hoffman

Inhaltsangabe: The Rules of Magic – Eine zauberhafte Familie von Alice Hoffman

Eine zauberhafte Familie von Alice Hoffman ist der erste Band einer Reihe, in der es um die Familie Owens geht.

Der Roman beginnt Mitte des 20. Jahrhunderts mit der Kindheit der drei Geschwister Franny, Jet und Vincent. Ihre Mutter erlegt ihnen viele Regeln auf, die sie alle brechen. Während die Kinder älter werden, entwickeln sich ihre Kräfte und ihre Mutter macht sich immer mehr Sorgen um die Kinder. Als Franny siebzehn wird, erhält sie einen Brief von ihrer Tante Isabelle, die sie einlädt, dort in einer kleinen Stadt in Massachusetts den Sommer zu verbringen. Jet und Vincent begleiten sie und in diesem Sommer lernen sie eine Menge über sich selbst. Außerdem lernen sie ihre Cousine April kennen, mit der Vincent auch eine kurze Affäre hat.

Die drei Geschwister erfahren von dem Fluch: wenn sich eine Owens verliebt, stirbt ihr Freund innerhalb kurzer Zeit. Ihre Mutter musste diese Erfahrung machen und hat deshalb lieber einen Mann geheiratet, den sie zwar mag, aber eben nicht liebt.

Für Franny ist es fast schon zu spät: Sie ist in ihren Klassenkameraden verliebt und er auch in sie. Beide halten an ihrer Freundschaft fest, doch nach der Schule wollen sie gemeinsam zur Uni gehen und hoffen auf eine gemeinsame Zukunft.

Jet erlebt im Sommer bei ihrer Tante mit wie sich Jungs immer wieder töten oder an Unfällen sterben, nur weil sie Interesse an ihr haben. Bei einer der Beerdigung lernt sie den Sohn des Pfarrers kennen, der ihr Interesse weckt. Auch zurück in New York treffen sich die beiden noch regelmäßig.

Vincent sieht in diesem Sommer seine Zukunft und ist davon geschockt. In der Folge verbringt er – mit 14 Jahren – mehr Zeit in Bars als sonst wo. Erst spät kann sich Vincent mit seiner eigenen Identität abfinden und glücklich werden, bis er gezwungen wird während des Vietnamkriegs zu dienen…

Jet möchte sich am Abend ihres 17 Geburtstags heimlich mit ihrem Freund treffen und die Nacht mit ihm in einem Hotelzimmer verbringen. Da ihre Eltern das mitbekommen, verfolgen sie das Taxi ihrer Tochter. Es geschieht ein grauenvoller Unfall, bei dem nicht nur ihr Freund, sondern auch ihre Eltern sterben. Fortan sind die Geschwister auf sich gestellt, müssen ihr Haus verkaufen, und sehen wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten. Franny kann nicht mehr aufs College gehen und entfährt sich deshalb und weil sie sieht welche Macht der Fluch hat von ihrem Freund.

Die drei Geschwister leben ihr Leben und versuche immer wieder den Fluch auszutricksen…