Leseaktionen ·Montagsfragen

Montagsfrage: 9. Mai 2022

Montagsfrage: Welches Buch habt Ihr am häufigsten gelesen und wieso?

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zur Montagsfrage,
diese Woche möchte Sophia von uns wissen welches Buch wir am häufigsten gelesen haben und warum.
Das ist eine wirklich gute Frage und ich glaube, bei mir sind es mehrere, die ich häufiger gelesen habe. Ich weiß auch gar nicht mehr so genau welches davon ich wie oft gelesen habe (einige davon auch schon bevor ich angefangen habe entsprechende Tabellen zu führen), deshalb zähle ich sie hier alle mal auf.
Ich habe von Linda Howard einige Romane öfter gelesen (manche sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch). Zu den am häufigsten gelesenen Büchern gehört dabei auf jeden Fall Mr. Perfect, das ich sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gleich mehrfach gelesen habe. Ich mochte den Roman und er war eine ganze Zeit mein Lieblingsbuch, das mir einfach gute Laune gemacht hat.
Einige Bände vom Detektiv Conan-Manga von Gosho Aoyama habe ich auch schon mehrfach gelesen. Vor allem bei den ersten Bänden bin ich gerade mitten in einem Re-read, der leider ein bisschen ins Stocken geraten ist. Ich mag die Reihe einfach sehr gerne und habe sie schon in meiner Kindheit/Jugend angefangen. Über die Jahre habe ich also die ersten Bände schon mehrfach gelesen.
Hanni und Nanni (von Enid Blyton) kenne ich auch schon aus meiner Kindheit und habe sogar die Serie sehr gerne geschaut. Inzwischen gibt es ja über 30 Bände, die ich zwar noch nicht alle gelesen habe. Aber die ersten 10 oder 15 oder so habe ich teilweise schon mehrfach gelesen. Ich mag die Clique um die quirligen Zwillinge sehr gerne und es tut gut ab und zu in diese heile Welt einzutauchen. Leider wurde die Reihe ja ziemlich ausgeschlachtet und vor allem die späteren Bände sind anstrengend.
Vorstadgeflüster von Abbi Waxman habe ich in den letzten anderthalb Jahren häufiger gelesen, weil es sich hier ebenfalls um ein Wohlfühlbuch handelte. Nun habe ich es aber fürs erste häufig genug gelesen. ^^
Auch öfter gehört (und nicht gelesen) habe ich einige Romane von Jane Austen, hier beispielsweise Northanger Abbey, Überredung, Emma und Mansfield Park. Allesamt als Hörspiele und deshalb relativ kurz, aber dennoch mehrfach von mir gehört, weil es sich auch hier um Wohlfühlbücher handelt, die ich immer wieder hören kann und mich immer wieder an ihnen erfreue.
Was sind eure Bücher, die ihr am häufigsten gelsen habt? Aus welchen Gründen?
Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 11. April 2022

Montagsfrage: Wie empfindlich reagiert Ihr auf Tipp-, Rechtschreib- oder Übersetzungsfehler in einem Buch?

Hallo ihr Lieben,
Sophia möchte diese Woche von uns wissen wie sehr uns Rechtschreibfehler (und sowas) stören. Das ist eine tolle Frage, weil ich das Thema am Wochenende gerade hatte!
Zum einen: Mich stören Rechtschreibfehler. Sehr sogar. Teilweise erwähne ich übermäßig viele Rechtschreib- und Tippfehler sogar in meinen Rezensionen, weil sie mich irgendwann wirklich in meinem Lesefluss stören. Am Wochenende habe ich ein Buch von einem relativ kleinen Verlag gelesen und bin über einige Rechthschreibfehler und häufig einfach kleinere Vertipper gestolpert. Dass man bei „erst“ statt „ernst“ keine Chance hat so etwas über die Rechtschreibprüfung zu finden, und auch beim Korrekturlesen „drüberfliegt“ kann ich zwar verstehen, stören tun mich solche Fehler aber schon. Manchmal waren es aber auch Fehler, die man mit einer Rechtschreibprüfung und erst recht im Lektorat hätte vermeiden können.
Bei übermäßig vielen Fehlern frage ich mich dann auch immer, ob das Lektorat geschlafen hat oder ob ein externe:r Lektor:in (das outsourcen viele Verlage ja) einfach nicht die Kapazitäten hatte das ordentlich zu machen, weil er/sie als Selbstständige:r einfach zu wenig für den Text kriegt?
Bei kleineren Verlagen drücke ich dann gerne auch mal ein Auge zu und versuche das nicht zu krumm zu nehmen, aber vor allem bei größeren Verlagen finde ich das wirklich schade, weil es mir ab einem gewissen Punkt die Lesefreude nimmt.
Zum anderen: Was ich manchmal noch „schlimmer“ finde, sind Übersetzungsfehler: Da gibt es sicherlich etliche Kategorien, aber besonders interessant finde ich jene, bei denen man das Gefühl hat, dass der/die Übersetzer:in sich mit der Landeskultur des Originaltextes nicht sonderlich gut auskennt. Ein (viel zitiertes) Beispiel: In Gilmore Girls (ja, die Serie) gibt es eine Szene (sogar mehrere aber ich meine hier eine spezielle ^^), in der Lorelai sich mit Dean (Freund von Lorelais Tochter Rory) über die vergessenen Red Vines (also „Weingummis“ grob übersetzt) unterhält. Red Vines sind eine typisch amerikanische Süßigkeit, die in etlichen amerikanischen Serien auftaucht. Man kann das natürlich einfach mit Rote Weingummis übersetzen, oder ganz allgemein mit Gummibärchen. Da steckt dann sicherlich eine gewisse Interpretation drin, aber inhaltlich entspricht das in etwa dem Original. Im ersten Band der Buchreihe zur Gilmore Girls-Serie läuft Dean Lorelai hinterher, weil sie ihren „Rotwein“ vergessen hat… Das ist definitiv nicht richtig. Ich weiß nicht, ob es im Original einen Druckfehler gab, ob der/die Übesetzer:in das schlichtweg übersehen hat oder einfach nichts mit Red Vines anfangen konnte (womit wir wieder beim Punkt oben mangelnde kulturelle Kenntnisse des Landes des Originaltextes sind), aber hier wurde der Text in der Übersetzung ganz massiv verändert; vor allem wenn man es im Kontext der Szene betrachtet.
Solche Übersetzungsfehler finde ich immer ganz schlimm, weil sie den Text so massiv verändern und direkt eine Figureninterpretation (würde man bei Gilmore Girls wohl nicht machen, aber das ist ja auch nur ein Beispiel) verändern würden.

Wie ist das bei euch? Stören euch Tipp-, Rechtschreib- oder Übersetzungsfehler oder lest ihr da einfach drüber hinweg?
Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 28. März 2022

Montagsfrage: Wie war Euer Lesejahr bis jetzt? Was waren Highlights/Lowlights?

Hallo ihr Lieben,
heute will Sophia von uns ein kleines Quartalsupdate. Da suche ich doch direkt mal ein paar Zahlen zusammen.
Bisher habe ich 25 Bücher (und Hörbücher) beendet. Fast die Hälfte davon sind Hörbücher. Ich kam tatsächlich in den letzten Wochen mehr zum Hören als zum Lesen, aber das ändert sich sicherlich auch wieder (in der letzten Woche habe ich sogar ein paar Bücher und nur ein Hörbuch beendet). Darunter sind einige Re-listens und auch ein Re-read. Hinzu gekommen sind mit 26 etwa genauso viele Bücher und Hörbücher.
Ich hatte bisher schon einige Highlights, aber besonders im Gedächnits geblieben sind mit Elisa Hemmiltons Kofferkrimi von Lin Rina, Green Scales (Die Drachen von Talanis 2) von Katharina V. Haderer, Der Tod bleibt zu Gast (Countess of Harleigh 3) von Dianne Freeman, und Die Tote auf dem Maskenball (Pentecost & Parker 1) von Stephen Spotswood. Außerdem die beiden Hörbücher Lady Hardcastle und ein mörderischer Markttag (Lady Hardcastle 2) von T. E. Kinsey und Mona 1 – Und täglich grüßt der Erzdämon von I. B. Zimmermann.
Wow! Das sind wirklich viele Highlights! Aber das ist ja sehr erfreulich.
Leider gab es auch ein paar Lowlights: Der Schädeltypograph von Jens Lossau & Jens Schumacher war ein ziemlich furchtbarer Regionalkrimi. Hilflos und andere Kurzgeschichten vom Literaturwerk Rheinland-Pfalz bestand beinahe ausschließlich aus grauenvoll deprimierenden Kurzgeschichten (Tod, Krebs, Unfallhelfer, die sterben, Vorurteile, zweiter Weltkrieg und Morde, die von Nazis begangen wurden, etc. waren die Themen). Abgebrochen habe ich bisher zwar noch kein Buch, aber bei dem Geschichtenband von Tonke Dragt bin ich wirklich am Überlegen. Ich habe bisher die ersten zweieinhalb Geschichten gelesen und fand vor allem die zweite ganz furchtbar. Mal gucken wie ich mich entscheide…

Wie war euer bisheriges Lesejahr? Hattet ihr schon ein paar Highlights/Lowlights?
Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 21. März 2022

Montagsfrage: Wenn Ihr Euch eine Fähigkeit/einen magischen Gegenstand/eine Superkraft aus einem Buch aussuchen dürftet, was würdet Ihr wählen?

Hallo ihr Lieben,
heute möchte Sophia in der Montagsfrage von uns wissen, welche Fähigkeiten wir gerne hätten. Was für eine tolle Frage! =D
1. Ich hätte gerne die Kombinationsfähigkeiten eines Hercule Poirot, der in vielen Agatha Christie Krimis die Hauptrolle spielt, unter anderem in Der blaue Express.
2. Die coolen Karatetechniken von Ran Mori aus Detektiv Conan sind sicherlich auch von Zeit zu Zeit ganz praktisch.
3. Anna aus der Zeitenzaube-Trilogie von Eva Völler macht ihre erste Zeitreise eher zufällig, dennoch wäre ich da gerne dabei gewesen und hätte mit ihr das alte Venedig erkundet.
4. Gestaltwandeln und in diesem Kontext auch fliegen würde ich gerne können, denn in einigen Drachengestaltwandler-Romanen können die Drachen auch fliegen. Ein Beispiel wäre Sky aus Feuer und Gold von Sarah Beth Durst.
5. Florence „Flo“ Armstrong aus den Lady Hardcastle-Krimis von T. E. Kinsey hat ein immenses Weltwissen angesammelt, sowohl in ihrer Vergangenheit als auch in ihrer Zeit in Asien, in der sie mit Lady Hardcastle unterwegs war. Das wäre hin und wieder sicherlich ganz praktisch.

Was wäre denn Eigenschaften, die ihr gerne hättet? Oder wären es eher Gegenstände, die ihr gerne besitzen würdet?
Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 14. März 2022

Montagsfrage: Sollte die Buchcommunity politischer sein?

Hallo ihr Lieben,
Sophia will von uns wissen diese Woche wissen, ob die Buchcommunity politischer sein sollte. Ich finde teils teils. Ich finde es gut wenn die Buchcommunity klar Stellung gegen Ungerichtigkeiten bezieht. Auf der anderen Seite finde ich aber auch, dass man den Menschen, die „mit Politik nichts am Hut haben“ oder einfach nur zum Vergnügen lesen auch diese Möglichkeit geben sollte. Wir haben ja schließlich alle einen Grund, aus dem wir lesen und wenn wir lesen um schrecklichen Fernsehnachrichten oder ganz allgemein der Realität (Stichwort Eskapismus) zu entkommen, dann sollte man auch das respektieren.
Was meint ihr dazu?
Liebe Grüße
Vanessa

P.S.: Wer sich am Wochenende trotz ausgefallener Leipziger Buchmesse ein geselliges Lesebeisamensein wünscht, der interessiert sich vielleicht für Mellis und mein Lesewochenende samt Leseabend am Samstag (19.3.). Hiermit also die Herzliche Einladung an alle!

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Montagsfrage: 7. März 2022

Montagsfrage: Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf Eurer Wunsch- oder Leseliste?

Hallo ihr Lieben,
endlich bin ich mal wieder bei der Montagsfrage dabei! Diese wird derzeit von Sophia von W0rdw0rld gehostet. Diese Woche möchte Sophia von uns wissen, welche Titel als nächstes auf unserer Wunsch- beziehungsweise Leseliste stehen.
Auf meiner Wunschliste stehen als nächstes:
1. Die Drachen von Talanis 3: Red Scales von Katharina V. Haderer
2. Kane-Chroniken 3: Der Schatten der Schlange von Rick Riordan
3. Lady Hardcastle 3: Lady Hardcastle und das tödliche Autorennen von T E Kinsey
4. Countess of Harleigh 4: Bühne frei für den Tod von Dianne Freeman
5. Harrington und Kurland 4: Mord am Bell Tower von Catherine Lloyd

Das war gar nicht so einfach, weil ich noch einige Bücher auf der Wunschliste habe, aber gar nicht richtig sortieren konnte was davon ich gerne zeitnah lesen und deshalb auch kaufen möchte. Lustigerweise handelt es sich bei allen Titel um Reihentitel, weil ich bei den ganzen Reihen einfach wissen mag wie es weitergeht… =D
Wie sieht eure Wunschliste aus?
Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 7. Februar 2022

Montagsfrage: Wie viele Bücher besitzt Ihr ungefähr? Zählt Ihr regelmäßig?

Hallo ihr Lieben,
diese Woche möchte Sophia von uns für die Montagsfrage wissen wie viele Bücher wir besitzen. Ich muss sagen, dass ich seit Jahren schon nicht mehr zähle und die Bücher auch nur in etwa überschlagen kann, aber ich komme auf über 500 Bücher. Dazu kommen aber auch noch einige Hörbücher (sowohl digital als auch analog) und inzwischen auch einige E-Books.
Eine Aufteilung nach Genres kann ich aber überhaupt nicht machen. Da ich früher häufig Liebesromane gelesen habe, sind es davon sicherlich einige, auch Krimis und Kinder- und Jugendbücher sind es inzwischen sehr viele.
Wie sieht die Genreaufteilung bei euch aus? Wie viele Bücher habt ihr?
Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 24. Januar 2022

Montagsfrage: Wie sieht es bei Euch mit dem Geschlechterverhältnis unter den gelesenen Autor:innen aus?

Hallo ihr Lieben,

diese Woche möchte Sophia von uns etwas über das Geschlechterverhältnis der von uns gelesenen Autor:innen wissen. Ich habe jetzt einfach mal das komplett letzte Jahr genommen und durchgezählt welche Namen weiblich und welche männlich sind. Dabei habe ich aber Titel und nicht Personen gezählt, weil es mir um die gelesenen Bücher und nicht die gelesenen Autor:innen geht. So komme ich auf einen Anteil von 69,47% bei den weiblichen Autorinnen und dementsprechend auf 30,53% bei den männlichen Autoren. Im Vergleich zum Vorjahr: damals waren es noch 62,28% weiblichen Autorinnen und 37,72% männliche Autoren (siehe dazu meinen Jahresabschlussbericht).

Ich muss sagen, dass ich meine Bücher nie nach dem Geschlecht der Autor:in auswähle, sondern immer das lese, worauf ich Lust habe. Wenn ich dann deutlich mehr weibliche Autor:innen lese, dann liegt das an anderen Gründen. Ein Grund ist bei mir wahrscheinlich, dass ich in den letzten Monaten gezielt auf der Suche nach starken, mutigen weiblichen Figuren war (allerdings habe ich schon deutlich mehr Frauen gelesen bevor ich nach solcher Literatur gesucht habe) und diese offenbar häufig von Frauen geschrieben werden. Wenn ich mich mal so zurückerinnere in welchen Krimis weibliche Ermittlerinnen vorkamen, dann wurden diese häufig von Autorinnen geschrieben. Auch bei starken Heldinnen aus dem Fantasy-Genre handelt es sich eigentlich ausschließlich um die Schöpfungen von Autorinnen.
Wie ist das Verhältnis bei euch und habt ihr Erklärungen dafür?

Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 17. Januar 2022

Montagsfrage: Welches Buch habt Ihr zuletzt gelesen und mit welchen 3 Adjektiven würdet Ihr es beschreiben?

Hallo ihr Lieben,
heute möchte Sophia für die Montagsfrage von uns wissen welches Buch wir gerade lesen (bzw. welches wir zuletzte beendet haben). Da ich schon ziemlich weit bin mit meinem aktuellen Buch, stelle ich das an dieser Stelle gerne vor: Ich lese gerade (noch) Green Scales von Katharina V. Haderer. Es handelt sich um den zweiten Band der Die Drachen von Talanis-Reihe.
Christie, die Protagonistin, hat blaue Schuppen und ist damit ein Drache in Menschengestalt. Eigentlich weiß sie, dass ihr Vater nicht ihr Vater ist, aber sie weiß nicht, wer ihr leiblicher Vater ist. Als Han in ihr Leben tritt und die gleichen Schuppen hat wie sie, ahnt sie, dass es sich bei ihm um ihren Vater handeln könnte. Bevor sie aber auch nur überlegen kann, ob sie mit ihren Eltern oder Han darüber sprechen möchte, wird sie in den Bann der Triade von Shousa gezogen und muss nicht nur gegen die Drachenkämpfe und den Sklavenhandel ankämpfen, sondern auch verhindern, dass Han sie ihren Eltern wegnimmt…

3 Adjektive: Mutig, magisch, spannend!

Welches Buch lest ihr gerade und welche drei Adjektive bzw. Wörter würdet ihr verwenden um es zu beschreiben?

Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 10. Januar 2022

Montagsfrage: Achtet Ihr auf die Namen von Übersetzer:innen? Falls ja, könnt Ihr auch jemanden nennen, der Eurer Meinung nach besonders gute Arbeit leistet?

Hallo ihr Lieben,
Sophia von W0rdw0rld hat seit ein paar Wochen die Montagsfrage übernommen. Bisher kam ich leider noch nicht dazu, mal eine ihrer Fragen zu beantworten, aber diese Woche fand ich die Frage spontan so gut, dass ich sie gerne beantworten wollte.
Ich achte, ehrlich gesagt, nur dann auf die Übersetzer:in, wenn mir Übersetzung komisch vorkommt oder mir der Name beim Durchblättern der ersten Seiten sehr bekannt vorkommt (manchmal werden Autor:innen ja immer von einer Übersetzer:in übersetzt).
Ich habe auch schon gehört, dass man Übersetzer:innen mehr ehren möchte, indem man ihren Namen mit auf’s Cover schreibt. Ich finde das grundsätzlich eine gute Idee, bin aber nicht sicher, ob das ein Kaufargument wäre (oder ein nicht-Kaufargument). Übersetzer:innen leisten einen wichtigen Beitrag für den Literaturbetrieb. Neben dem „einfachen“ (haha) übersetzen, interpretieren sie ja schließlich auch, was vor allem bei etwas anspruchsvollerer Literatur eine Leistung ist. Hinzu kommt, dass ihnen häufig auch Logikfehler auffallen, die sie gegebenenfalls ausmerzen könnten und so ganz andere Bücher entstehen können. Den Impact, den Übersetzer:innen auf einen Roman (oder andere übersetzte Literatur) haben, ist also potentiell hoch. Da bleibt nur zu hoffen, dass die kritische Bezahlsituation nicht mehr ganz so kritisch ist wie ich es mal vor ein paar Jahren gehört habe.
Wusstet ihr, dass die Übersetzerin der Asterix-Bücher letztes Jahr einen Preis für ihr Lebenswerk (also den Jugendliteraturpreis Sonderpreis Gesamtwerk Übersetzung) bekommen hat? Gudrun Penndorf heißt die Dame, fast jeder und jede von uns hat wahrscheinlich mal ein Buch von ihr gelesen…sie hat nämlich nicht nur viele Asterix-Bände, sondern auch etliche Lustige Taschenbücher und Lucky Luke-Bände übersetzt und teilweise sogar die deutschen Namen der Figuren mitgeprägt.
Achtet ihr beim Kauf eurer Bücher darauf wer es übersetzt hat oder kauft ihr nach anderen Kriterien?
Liebe Grüße
Vanessa