Montagsfragen

Montagsfrage: 19. August 2019

Montagsfrage: Wie wichtig ist der Autor eines Buches?

Guten Morgen ihr Lieben,

Antonia fragt diese Woche nach der Wichtigkeit des Autors. Natürlich könnte man jetzt gemäß der entsprechenden Literaturtheorie antworten: Der Autor ist tot! Aber stimmt das so? Diese Literaturtheorie geht davon aus, dass der Autor keinerlei Rolle spielt bei einem Text, denn dieser hätte auch von jedem anderen geschrieben werden können. Damit wären dann alle Kafka-Interpretationen absolut überflüssig und würden jeglicher Grundlage entbehren.
Und nun Mal das Gegenteil: Ich glaube nicht, dass der Autor tot ist. Ich denke auch, dass der Autor im Gegenteil gar keine so kleine Rolle spielt. Ich habe meine Lieblingsautoren und lesen (wenn auch nicht mehr so schlimm wie früher, aber dennoch) sehr viel von ihnen und ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass ich den Stil der Autoren wiedererkennen würde. Ich würde vielleicht nicht anhand einer Passage wirklich den Unterschied merken, was vielleicht auch mit daran liegt, dass diese Bücher fast allezu übersetzt werden, aber ich würde ihn aufgrund der Struktur durchaus wiedererkennen. Denke ich zumindest. Wie seht ihr das? Ist euch der Autor so wichtig oder spielt der bei euch gar keine Rolle? Lest ihr vielleicht sogar Bücher, ohne überhaupt auf den Autor geachtet zu haben?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 12. August 2019

Montagsfrage: Was sind eure Erfahrungen mit self-publishing Autoren?

Hallo ihr Lieben,

Antonia fragt diese Woche nach unseren Erfahrungen mit self-publishing Autoren. Ich muss sagen, dass es mir leider ähnlich geht wie Antonia. Bisher habe ich recht wenig Erfahrungen mit self-publishing Autoren, obwohl da bestimmt tolle Autoren dabei sind. Bei Self-Publishing gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, bei denen zwischen einem professionellen Layout, Korrektorat, Coverdesgin, etc. bis hin zu alles aus einer Hand alles dabei sein kann. Manche Autoren entscheiden sich für eine E-Book-only-Veröffentlichung ggf. auch mit Books-on-Demand, sodass möglichst wenig Vorschuss gezahlt werden muss und bei anderen Autoren gibt es zumindest eine TB-Printversion ihres Buches. Und natürlich gibt es ungefähr 100 Abstufungen dazwischen.
Leider kann einem bei Self-Publishing auch viel Ausschuss ins Bücherregal wandern (was nicht heißt, dass es auch schlechte Bücher aus einem professionelle Verlag gibt), aber da hat man in der Regel einen erfahrenen Verleger oder sogar ein ganzes Team, das das Manuskript gelesen hat und deshalb weiß oder zumindest ahnen kann, ob das Buch gut ist oder nicht. Das hat den Vorteil, dass die meisten Bücher kein kompletter Schrott sind, hat aber auch zur Folge, das irgendejemand schon einmal vorsortiert hat, was sich zu lesen lohnt oder nicht. Sprich: Wir haben nicht DIE freie Auswahl, sondern müssen nehmen, was jemand anders für gut hält.
Wer viel liest und gerne auch mal E-Books liest und mit der Zeit verschiedene (vielleicht auch negative) Erfahrungen mit Self-Publishing-Autoren gemacht hat, der kann sicherlich die ein oder anderen Perle finden und das häufig schon für einen sehr geringen Preis. Einen Blick ist die Sparte sicherlich mal wert.
Wie sind eure Erfahrungen mit Self-Publishing oder habt ihr vielleicht sogar schon eigene verlegerische Erfahrungen damit gemacht?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 05. August 2019

Montagsfrage: Kann man Rezensionsexemplare objektiv beurteilen?

Hallo ihr Lieben,

diese Woche fragt Antonia danach, ob man Rezensionsexemplare objektiv beurteilen kann oder nicht. Die Frage finde ich ganz toll, weil ich tatsächlich gerade ein Rezensionsexemplar da habe und die Rezension bald schreiben werde (seid gespannt!). Ich denke, dass es nicht einfach ist, ein Rezensionexemplar wirklich fair zu beurteilen, weil man sich schwer tut wirklich eine negative Kritik zu schreiben (und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit dem Verlag zu schreiben, dass man das Buch überhaupt nicht mochte) aber man auf der anderen Seite auch unglaubwürdig wirkt, wenn man ein Buch in den Himmel lobt, obwohl es jeder schrecklich findet; vor allem wenn dann rauskommt, dass man das Buch als Rezensionsexemplar bekommen hat. Ich versuche bei Rezensionsexemplaren immer darauf zu achten, dass ich erkläre warum mir etwas nicht gefällt, dann kann sowohl der Verlag als auch der geneigte Leser selbst entscheiden, wie er sich dazu positioniert. Häufig frage ich Bücher als Rezensionsexemplare an, bei denen ich relativ sicher bin, dass sie mir gefallen werden, sodass ich dann auch nicht in die Bredouille gerate, dem Verlag das erklären zu müssen. Aber natürlich kann es dennoch mal vorkommen, dass mir ein Buch nicht gefällt. Und: Wenn ich ein Buch als Rezensionsexemplar bezogen habe, kennzeichne ich dies, indem ich dem Verlag unten für das Rezensionsexemplar danke, sodass dann auch ersichtlich ist, dass ich das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt bekommen habe. Wie steht ihr dazu? Bewertet ihr Rezensionsexemplare objektiv?

Liebe Grüße
Vanessa

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Montagsfrage: 15. Juli 2019

Montagsfrage: Sollte man auf Reisen lesen?

Hallo ihr Lieben,

Antonia stellt heute eine richtige Urlaubsfrage, nämlich ob man auf Reisen lesen sollte. Da ich in den letzten Jahren selten im Urlaub war, weiß ich nicht so recht, ob man dort lesen sollte oder nicht. Ich kann mir vorstellen, dass es auch darauf ankommt, was man liest. Wenn man beispielsweise Uni- oder Schulkram mitnimmt, dann ist das sicherlich nicht so entspannt wie ein schöner Roman. Aber ich denke hier gilt wie fast immer im Leben: Die Dosis macht das Gift. Warum fahre ich weg um dann in der Zeit zwei oder drei Dutzend Bücher zu lesen? Dann kann ich doch auch mal für zwei Wochen meinen Laptop einschließen und einen Leseurlaub auf der Couch machen. Das ist preiswerter und ökologischer. Wenn ich schon in den Urlaub fahre, dann möchte ich auch etwas davon sehen; sonst ist es ja auch vollkommen egal wohin ich gefahren bin. Aber nur, weil ich Land, Leute und Kultur erfahren möchte, heißt das noch lange nicht, dass ich kein Buch mitnehmen würde. Abends oder an einem entspannten Nachmittag am Pool, im Café oder am Strand (oder wo man im Urlaub sonst so lesen kann) würde ich mir schon ein Buch einpacken und lesen; einfach auch weil ich, glaube ich, nicht zwei Wochen oder so komplett auf ’s Lesen verzichten könnte/wollen würde. Wie seht ihr das? Lesen im Urlaub oder lieber doch nicht?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 8. Juli 2019

Montagsfrage: Behaltet ihr eigentlich eure ausgelesenen Bücher oder sortiert ihr regelmäßig aus?

Hallo ihr Lieben,

Antonia von lauter-und-leise.com fragt diese Woche danach, ob wir unsere Bücher behalten oder aussortieren. Tja, eine gute Frage! Eigentlich bin ich eher der Typ Leser, der seine Bücher behält und auch ganz ungerne Bücher leiht (sei es nun von Freunden, Familie, Bekannten oder aus der Bibliothek). Ich lese lieber eigene Bücher, weil ich sie mir dann ins Regal stellen kann. Aber aus Platzmangel (ja, ein trauriger Grund!) musste ich in den letzten Monaten leider doch ein bisschen aussortieren. Tatsächlich sind es bei mir aber häufig die Bücher, von denen ich denke, dass ich sie vermutlich nicht noch einmal lesen wollen würde und auch bei denen fällt es mir unglaublich schwer, denn vielleicht…vielleicht will ich sie ja doch noch…
Wie ist das bei euch? Gebt ihr eure Schätze gerne weiter oder behaltet ihr sie? Und wenn ihr sie weiter gebt: Wie macht ihr das denn? Verkaufen? Verschenken? Bücherschränke? Oder andere (digitale) Bücherweitergabemöglichkeiten?

Liebe Grüße
Vanessa

P.S.: Schaut doch auch noch in mein Sommerprojekt rein und macht mit mir literarischen Urlaub!

Montagsfragen

Montagsfrage: 1. Juli 2019

Montagsfrage: Buch mit Notiz?

Hallo ihr Lieben,

dieses Mal beginnt mit der Montagsfrage nicht nur eine neue Woche, sondern sogar ein neuer Monat. Diese Woche fragt Antonia danach, ob man Notizen in Bücher macht oder nicht. Für mich ist die Frage relativ einfach: Wenn ich mit einem Buch arbeite, dann mache ich Notizen rein. Sei es nun zum Studium oder zur intensiveren Lektüre. Aber wenn ich einfach nur ein Buch lese, dann mache ich in der Regel keine Notizen, einfach weil es ein Hobby ist. Macht ihr Notizen in eure Bücher? Wenn ja, bei welchem Lesemodus?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 24. Juni 2019

Montagsfrage: Hardcover oder Taschenbuch?

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es die Montagsfrage mal wieder früher am Montag und Antonia hat versprochen, dass es die Montagsfrage ab jetzt immer um 7 Uhr gibt. Diese Woche fragt sie danach, ob wir lieber Hardcover oder Taschenbücher lesen?
Ich gebe zu, dass Hardcover den Vorteil haben, dass sie nicht so leicht zerlesen aussehen, und dass sie ein hochwertigeres Gefühl geben. Auf der anderen Seite sind sie natürlich auch teurer, kommen aber in der Regel vor dem TB heraus. Wer also gerne die aktuellsten Bücher direkt nach Erscheinen lesen möchte, der greift dann natürlich zum Hardcover.
Dennoch greife ich häufiger zum Taschenbuch: Woran liegt das? Zum einen daran, dass sie preiswerter sind aber ein viel gewichtigerer Grund: Die Bücher, die ich gerne lese, gibt es häufig gar nicht im Hardcover. Ich lese offenbar meistens Bücher, bei denen sich die hohen Produktionskosten und vor allem die Verkaufszahlen scheinbar nicht rechnen, weil niemand 22€ für ein HC von einem Liebesroman ausgibt. Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr auch schon entdeckt, dass manche Autoren und Genres gar nicht als HC herausgegeben werden und euch somit die Entscheidung abgenommen wird?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 10. Juni 2019

Montagsfrage: Welches Buch liegt schon ewig auf dem SuB (= Stapel ungelesener Bücher) und wird einfach nicht gelesen?

Hallo ihr Lieben,

am Pfingstmontag (schöne Pfingsten allerseits!) fragt Antonia nach dem Buch, das schon lange oder vielleicht sogar am längsten auf meinem SuB schlummert. Im letzten Jahr habe ich mal einen sehr, sehr kleinen SuB gehabt, sodass meine SuB-Bücher allesamt noch gar nicht so alt sind. Mein ältestes SuB-Buch ist also aus Mai 2018 und ist der dritte Teil der Orestie-Trilogie: Die Wohlwollenden von Aischylos. Auch die Philosophischen Gedankenexperimente von Georg W. Betram sind schon relativ alt und aus dem Sommer letzten Jahres. Ich habe eines der beiden Bücher – die Tragödie – geschenkt bekommen und bin gerade dabei die Tragödien, die in dem Sammelband zusammengestellt waren, zu lesen und ein Blogprojekt vorzubereiten. Die Philosophischen Gedankenexperimente habe ich mir damals sogar selbst gekauft, weil ich es schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste stehen hatte, aber es ist eben kein Buch, das man mal schnell auf dem Balkon oder in der Badewanne liest, deshalb liegt es vermutlich noch auf meinem Stapel und wartet darauf, gelesen zu werden.
Kennt ihr eines der beiden Bücher vielleicht? Welche Bücher habt ihr schon länger auf eurem SuB? Woran liegt das bei euch?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 3. Juni 2019

Montagsfrage: Wie bist du zum Lesen gekommen?

Hallo ihr Lieben,

eine neue Woche beginnt und fast beginnt ja die neue Woche mit einem neuen Monat. Wir haben Juni und endlich kann man auch die Heizung ausschalten, und manch einer hat auch schon die Klimaanlage angeschaltet. Antonia von lauter-und-leise.com fragt heute, wie wir eigentlich zum Lesen gekommen sind. Gute Frage! Ich weiß das gar nicht so genau…natürlich habe ich als Kind recht gerne gelesen und es gab auch mal eine Zeit, da habe ich nicht besonders gerne gelesen. In meinen Mittelstufentagen habe ich viel und gerne Detektiv Conan gelesen, aber dass ich parallel noch andere Dinge gelesen hätte? Daran kann ich mich kaum erinnern. Erst mit 14 oder 15 Jahren habe ich das Lesen wieder so richtig für mich entdeckt. Und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen. Klar gibt es mal Monate, in denen ich nicht so viel lese und es gibt mal Monate, in denen ich mehr lese. Aber im Grunde ist mein Lesehunger in den letzten Jahren relativ stabil geblieben. Wie sieht das bei euch aus? Wie seid ihr zum Lesen gekommen?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 27. Mai 2019

Montagsfrage: Was ist deine Lieblings-Dystopie und warum?

Hallo ihr Lieben,

Antonia von lauter-und-leise.de fragt diese Woche danach, was unsere Lieblings-Dystopie ist. Tja, tatsächlich muss ich gestehen, dass es sich hier nicht gerade um mein Lieblingsgenre handelt, weshalb ich auch nicht besonders viel Auswahl habe. Gelesen habe ich beispielsweise Aldous Huxleys Schöne neue Welt und ich muss sagen, dass ich diese Dystopie sehr mag. Sie gehört ja auch zu den bekanntesten Dystopien, das häufig als Grundlage für viele andere angesehen wird. Die Tribute von Panem-Trilogie kenne ich zwar nicht als Buch, sondern nur als Film, aber ich gucke sie dennoch immer wieder gerne und so kann ich auch diese hier nur empfehlen. Welche ist denn eure Lieblings-Dystopie?

Liebe Grüße
Vanessa