Montagsfragen

Montagsfrage: 21. Oktober 2019

Montagsfrage: Was macht eigentlich den Reiz einer Buchmesse aus?

Hallo und guten Morgen ihr Lieben,

es ist nach der Buchmesse! Aber nach der Buchmesse ist ja bekanntlich vor der Buchmesse. Nun also stellt Antonia von Lauter und Leise diese Woche sehr passend eine Frage zum Thema Buchmessen, denn sie will wissen, was den Reiz einer Buchmesse ausmacht.
Ich denke, das kommt darauf an mit welcher Intention man auf die Buchmesse geht. Als normaler Besucher hat man die Möglichkeit viele neue Bücher zu entdecken, wenn man Glück hat, sieht man einen seiner Lieblingsautoren, kann in eine Lesung und bekommt sogar ein Autogramm oder man kommt mit Verlagsmitarbeitern ins Gespräch und kann diesen ein paar Fragen stellen.
Als Presse hat man die Chance mal ein paar detaillierte Fragen an die Verlagsmitarbeiter zu stellen, so diese denn Zeit haben. Man hat bei einer Buchmesse die Möglichkeit direkt vom Ort des Geschehens zu berichten, was ja bei der Berichterstattung über Bücher sonst recht schwierig ist.
Und als Verlagsmitarbeiter hat man die gute Möglichkeit mit vielen Kollegen von anderen Verlagen in Kontakt zu kommen, vielleicht ha der eigene Verlage auch mehrere Standorte und man kommt so sogar mit den Leuten, mit denen man im gleichen Verlag arbeitet zusammen und natürlich können auf so großen Buchmessen wie Frankfurt auch unglaublich gut Kontakte in alle Welt geknüpft werden. Woher sonst wenn nicht von der Buchmesse soll man wissen, dass es den XYZ-Verlag in Indien, Nepal oder Brasilien gibt? Auf der Buchmesse können also Kontakte geschlossen und wieder neu aufgenommen werden, man kann sich als Verlag bei den ausländischen Verlagen nach neuen Büchern umschauen, die man dann ggf. lizensieren kann und all solche Dinge.
Als Autor kann man auf der Buchmesse nach neuen Inspirationen suchen, aber auch Kontakt zu Agenturen oder sogar direkt zu Verlagen aufbauen und so versuchen, mal ein paar persönliche Gespräche zu führen.
Für mich persönlich ist der Reiz einer Buchmesse diese emsige Betriebsamkeit. Wenn man in eine Halle reinkommt, hört man keine einzelnen Wörter mehr, sondern nur noche in lautes Summen, überall erkennen sich Leute und sprechen miteinander (ob jetzt Aussteller oder Besucher) und häufig finden Leute neue Bücher und nehmen sich zumindest mal eine Leseprobe oder ein Lesezeichen/Postkarte von dem Buch mit.
Was macht für euch den Reiz einer Buchmesse aus?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 14. Oktober 2019

Montagsfrage: Welches Buch, das man – nach allgemeiner Meinung – gelesen haben sollte, hast du noch nicht gelesen? Warum nicht? (von Aequitas et Veritas)

Hallo ihr Lieben,

ja, das ist eine gute Frage. Ich könnte ja natürlich diverse Gründe anführen, weshalb ich diesen oder jenen Klassiker noch nicht gelesen habe. Neben Zeitmangel (ihr kennt das ja: So viele Bücher, aber so wenig Zeit), spielt natürlich auch der Umfang mit hinein. Die meisten Klassiker sind eben etwas anspruchsvoller und wenn das Buch dann auch noch jenseits der 600 Seiten liegt, dann ist das schon eine Hürde. Gerade deshalb habe ich Krieg und Frieden, Anna Karenina und Die Brüder Karamasow noch nicht gelesen, obwohl ich sie eigentlich irgendwann gerne lesen würde.
Wie geht es euch? Gibt es auch bei euch Bücher, die man eigentlich gelesen haben sollte, die ihr aber vor euch herschiebt?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 7. Oktober 2019

Montagsfrage: Was haltet ihr von Buchcommunities wie Goodreads oder Lovelybooks? (von Elli, wortmagieblog)

Guten Morgen ihr Lieben,

eine gute Frage! Ich finde Buchcommunities an sich gar nicht schlecht. Die Idee dahinter entspricht wahrscheinlich dem Denken vieler Blogger: Jemanden zum Austausch über die gelesenen Bücher finden. Das ist für mich einer der Gründe zum Bloggen; und ich bin da mit Sicherheit nicht die Einzige. Diesen Sinn haben ja auch Buchcommunities.
Aber für mich sind diese ganzen Communities immer ein bisschen zu wenig niederschwellig. Ich hätte gerne die Möglichkeit mich über einzelne Passagen oder Werke oder Autoren auszutauschen ohne mich erst auf einer blöden Seite einloggen zu müssen. Das wird mit Sicherheit besser, wenn man die diversen Apps der Seiten nutzt und das Handy beim Lesen einfach immer daneben liegen hat. Aber so richtig niederschwellig habe ich diese Seiten noch nicht kennengelernt.
Ich weiß leider nicht, wie man das gut umsetzen kann, aber ich denke, dass solche Seiten mehr und vor allem interessanter genutzt werden würden, wenn es da mehr Möglichkeiten geben würde. Wie seht ihr das? Nutzt ihr Goodreads oder Lovelybooks wirklich viel und regelmäßig oder ist das eher so ein „von Zeit zu Zeit“? Und wenn ja, warum? Und wenn nein, warum nicht?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 16. September 2019

Montagsfrage: Was hat euch zum Bloggen verleitet? (von Buchpfote)

Hallo ihr Lieben,

Buchpfote und Antonia stellen dieses Mal eine total interessante Frage: Sie wollen wissen, was mich zum Bloggen verleitet hat. Die Frage muss ich mit einer geteilten Antwort beantworten. Auf der einen Seite war natürlich das Problem, das ich niemanden hatte, dem ich von all den tollen Büchern erzählen konnte. Meine Freunde waren recht schnell von meinen Redeschwallen gelangweilt und meine Familie konnte es irgendwann auch nicht mehr hören. Zum anderen wollte ich gerne ein Verzeichnis mit all den tollen (und weniger tollen) Büchern haben, die ich in den letzten Jahren so gelesen habe.
Was waren für euch die Gründe mit dem Bloggen anzufangen?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 9. September 2019

Montagsfrage: Welche Fragen würdet ihr gern stellen?

Hallo ihr Lieben,

ich habe nicht aufgehört zu bloggen, sondern hatte in den vergangenen Wochen einfach nur Internetprobleme; leider auch recht unerwartet, sodass ich Schwierigkeiten hatte, irgendetwas vorzubereiten. Leider kommt sowas dann auch immer in solchen Phasen, in denen noch total vieles anderes ansteht, sodass man dann einfach damit leben muss. Nun bin ich aber – hoffentlich – erst einmal wieder mit der Welt verbunden, und werde natürlich auch vieles nachtragen.
Nun zur eigentlichen Montagsfrage: Die Frage finde ich total spannend, weil man natürlich einige Fragen hat, die man gerne mal anderen Stellen würde. Fängt bei so profanen Sachen wie „Was liest du eigentlich derzeit?“ an und geht bis hin zu Fragen wie „Was war das schlechtes Buch, das du jemals angefangen/gelesen hast?“ „Liest du lieber normale Bücher, HCs, TBs, E-Books oder eine ganz andere Realisationsform?“ „Was hältst du eigentlich von enhanced/enriched E-Books? Hast du damit Erfahrungen und wenn ja, welche?“ „Was meinst du, wie könnte man E-Books bekannter/beliebter machen?“ „Liest du gerne kleinere/unbekanntere Autoren/Verlage?“ „Was hältst du von den ganz normalen Klassikern (die man auch aus dem Schulunterricht kennt)?“

Und so fort.

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 2. September 2019

Montagsfrage: Welches Buch hat dich das letzte Mal so richtig inspiriert?

Hallo ihr Lieben,

Antonia will heute von uns wissen welches Buch uns das letzte Mal so richtig inspiriert hat. Ich glaube nicht, dass mich ein Buch in letzter Zeit so richtig inspiriert hat, aber ich fand Buchstäblich Liebe von Ali Berg und Michelle Kalus ziemlich gut und gegebenenfalls auch inspirierend.
Wie ist das bei euch? Welches Buch hat euch als letztes inspiriert?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 26. August 2019

Montagsfrage: Welche Beiträge verfasst ihr selbst am liebsten?

Hallo ihr Lieben,

Antonia möchte diese Woche wissen, welche Beiträge wir für unsere Buchblogs am Liebsten verfassen. Gute Frage!

Bei mir das ganz unterschiedlich. Es gibt Rezensionen, die ich wirklich gerne schreibe, weil mir besonders viel (ob gutes oder schlechtes) zu einem Buch einfällt und ich gerne darüber sprechen möchte wie toll ich ein Buch fand. Aber eigentlich mag ich auch so Posts über ’s Lesen ganz gerne; also alles zur Montagsfrage, mein Sub kommt zu Wort oder Rund um’s Lesen. Ich muss zugeben, dass ich dafür in den letzten Wochen leider viel zu wenig Zeit gefunden habe und dass ich mir dafür mal wieder mehr Zeit nehmen muss. Aber tatsächlich steht sogar ein Rund um’s Lesen-Post diese Woche (ist ja am Sonntag schon wieder der erste, ne?) auf meiner To-do-Liste.

Wie sieht es bei euch aus? Was schreibt ihr am Liebsten? Oder vielleicht auch am wenigsten lieb?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 19. August 2019

Montagsfrage: Wie wichtig ist der Autor eines Buches?

Guten Morgen ihr Lieben,

Antonia fragt diese Woche nach der Wichtigkeit des Autors. Natürlich könnte man jetzt gemäß der entsprechenden Literaturtheorie antworten: Der Autor ist tot! Aber stimmt das so? Diese Literaturtheorie geht davon aus, dass der Autor keinerlei Rolle spielt bei einem Text, denn dieser hätte auch von jedem anderen geschrieben werden können. Damit wären dann alle Kafka-Interpretationen absolut überflüssig und würden jeglicher Grundlage entbehren.
Und nun Mal das Gegenteil: Ich glaube nicht, dass der Autor tot ist. Ich denke auch, dass der Autor im Gegenteil gar keine so kleine Rolle spielt. Ich habe meine Lieblingsautoren und lesen (wenn auch nicht mehr so schlimm wie früher, aber dennoch) sehr viel von ihnen und ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass ich den Stil der Autoren wiedererkennen würde. Ich würde vielleicht nicht anhand einer Passage wirklich den Unterschied merken, was vielleicht auch mit daran liegt, dass diese Bücher fast allezu übersetzt werden, aber ich würde ihn aufgrund der Struktur durchaus wiedererkennen. Denke ich zumindest. Wie seht ihr das? Ist euch der Autor so wichtig oder spielt der bei euch gar keine Rolle? Lest ihr vielleicht sogar Bücher, ohne überhaupt auf den Autor geachtet zu haben?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 12. August 2019

Montagsfrage: Was sind eure Erfahrungen mit self-publishing Autoren?

Hallo ihr Lieben,

Antonia fragt diese Woche nach unseren Erfahrungen mit self-publishing Autoren. Ich muss sagen, dass es mir leider ähnlich geht wie Antonia. Bisher habe ich recht wenig Erfahrungen mit self-publishing Autoren, obwohl da bestimmt tolle Autoren dabei sind. Bei Self-Publishing gibt es ja verschiedene Möglichkeiten, bei denen zwischen einem professionellen Layout, Korrektorat, Coverdesgin, etc. bis hin zu alles aus einer Hand alles dabei sein kann. Manche Autoren entscheiden sich für eine E-Book-only-Veröffentlichung ggf. auch mit Books-on-Demand, sodass möglichst wenig Vorschuss gezahlt werden muss und bei anderen Autoren gibt es zumindest eine TB-Printversion ihres Buches. Und natürlich gibt es ungefähr 100 Abstufungen dazwischen.
Leider kann einem bei Self-Publishing auch viel Ausschuss ins Bücherregal wandern (was nicht heißt, dass es auch schlechte Bücher aus einem professionelle Verlag gibt), aber da hat man in der Regel einen erfahrenen Verleger oder sogar ein ganzes Team, das das Manuskript gelesen hat und deshalb weiß oder zumindest ahnen kann, ob das Buch gut ist oder nicht. Das hat den Vorteil, dass die meisten Bücher kein kompletter Schrott sind, hat aber auch zur Folge, das irgendejemand schon einmal vorsortiert hat, was sich zu lesen lohnt oder nicht. Sprich: Wir haben nicht DIE freie Auswahl, sondern müssen nehmen, was jemand anders für gut hält.
Wer viel liest und gerne auch mal E-Books liest und mit der Zeit verschiedene (vielleicht auch negative) Erfahrungen mit Self-Publishing-Autoren gemacht hat, der kann sicherlich die ein oder anderen Perle finden und das häufig schon für einen sehr geringen Preis. Einen Blick ist die Sparte sicherlich mal wert.
Wie sind eure Erfahrungen mit Self-Publishing oder habt ihr vielleicht sogar schon eigene verlegerische Erfahrungen damit gemacht?

Liebe Grüße
Vanessa

Montagsfragen

Montagsfrage: 05. August 2019

Montagsfrage: Kann man Rezensionsexemplare objektiv beurteilen?

Hallo ihr Lieben,

diese Woche fragt Antonia danach, ob man Rezensionsexemplare objektiv beurteilen kann oder nicht. Die Frage finde ich ganz toll, weil ich tatsächlich gerade ein Rezensionsexemplar da habe und die Rezension bald schreiben werde (seid gespannt!). Ich denke, dass es nicht einfach ist, ein Rezensionexemplar wirklich fair zu beurteilen, weil man sich schwer tut wirklich eine negative Kritik zu schreiben (und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit dem Verlag zu schreiben, dass man das Buch überhaupt nicht mochte) aber man auf der anderen Seite auch unglaubwürdig wirkt, wenn man ein Buch in den Himmel lobt, obwohl es jeder schrecklich findet; vor allem wenn dann rauskommt, dass man das Buch als Rezensionsexemplar bekommen hat. Ich versuche bei Rezensionsexemplaren immer darauf zu achten, dass ich erkläre warum mir etwas nicht gefällt, dann kann sowohl der Verlag als auch der geneigte Leser selbst entscheiden, wie er sich dazu positioniert. Häufig frage ich Bücher als Rezensionsexemplare an, bei denen ich relativ sicher bin, dass sie mir gefallen werden, sodass ich dann auch nicht in die Bredouille gerate, dem Verlag das erklären zu müssen. Aber natürlich kann es dennoch mal vorkommen, dass mir ein Buch nicht gefällt. Und: Wenn ich ein Buch als Rezensionsexemplar bezogen habe, kennzeichne ich dies, indem ich dem Verlag unten für das Rezensionsexemplar danke, sodass dann auch ersichtlich ist, dass ich das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt bekommen habe. Wie steht ihr dazu? Bewertet ihr Rezensionsexemplare objektiv?

Liebe Grüße
Vanessa