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Kurz gesagt: Laetitia Rodd’s erster Fall: Das Geheimnis von Wishtide Manor von Kate Saunders

Laetitia Rodd ist die Witwe eines Diakons und lebt in ärmlichen Verhältnissen in London, nachdem ihr Ehemann überraschend verstarb. Um sich den Lebensunterhalt aufzubessern, arbeitet sie für ihren Bruder, einen bekannten und erfolgreichen Anwalt, als Detektivin und ist (un)bekannt für ihre diskret durchgeführten Jobs. Nun wird Letty von der Familie Calderstone angeheuert, weil deren Sohn sich in eine arme Witwe verliebt hat und sich mit dieser verloben möchte. Das möchte aber wiederum die Familie nicht und so ermittelt Letty diskret über die Vergangenheit der etliche Jahre älteren Frau. Bald sterben aber die ersten Menschen und als dann auch noch die Verlobte und ihre Schwägerin brutal angegriffen und die Verlobte sogar ermordet wird, wird Letty erneut beauftragt, denn nun soll sie den Mörder finden, denn die Polizei verhaftet nach einem Streit niemand geringeren als Charles Calderstone…

Ich muss sagen, dass ich in letzter Zeit sehr viele Bücher gelesen habe, die mich enttäuscht haben oder die ich sogar abbrechen musste. Deshalb war ich am Anfang wirklich skeptisch bei diesem Krimi, ABER: ich bin begeistert. Ich habe den ersten Band der Reihe binnen weniger Tage verschlungen und wollte einfach immer mehr und weiter lesen und das Buch am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich mag Laetitia Rodd, genannt Letty, sehr gerne und bin von ihrem Charakter sehr begeistert. Sie hat sich zwar an der ein oder anderen Stelle als ein wenig leichtsinnig gezeigt, aber sie ist klug, mutig und eine total liebe, freundliche Frau. Sie ist schon etwas älter (ich glaube so etwa Mitte 50) und hat dementsprechend schon einige an Lebenserfahrung, dennoch weiß sie noch wie es war, jung und verliebt zu sein und kann sich so gut in ihre Zeug:innen hineinversetzen und nimmt diese somit bei den Befragungen für sich ein.

Auch die Ermittlungsarbeit hat mir gut gefallen. Letty ist eine wunderbare Ermittlerin und die Ermittlungsarbeit steht hier wirklich im Fokus. Ich kann es ja gar nicht leiden, wenn bei Krimis einfach gar nicht ermittelt wird (oder die Ermittlungen eher als Randerscheinung vorkommen), deshalb finde ich es immer besonders erwähnenswert, wenn es anders ist und hier war die Ermittlungsarbeit wirklich fantastisch.

Alles in allem handelte es sich beim ersten Band der Reihe um einen tollen viktorianischen Krimi mit einer fantastischen weiblichen Ermittlerin. Ich habe den Krimi durchgesuchtet, mag die Handlung und auch die anderen Figuren fand ich grundsätzlich sympathisch (vor allem Lettys Bruder). Letty erinnerte mich an einige andere Figuren (beispielsweise an Lucy Harrington-Kurland), die ich aus anderen Krimireihen kenne, was ich aber nicht negativ fand. Ich glaube, ich habe hier eine neue Lieblingsreihe entdeckt und bin direkt traurig, dass es sich dabei nur um eine Trilogie handelt.

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Kurz gesagt: Wells & Wong 5: Mord unterm Mistelzweig von Robin Stevens

Hazel und Daisy haben Weihnachtsferien und verbringen diese in ihrem fünften Abenteuer (Mord unterm Mistelzweig von Robin Stevens) in Cambridge bei Daisys Tante und ihrem Bruder. Hazel und Daisy wollen in Cambridge George und Alexander, die Junior-Pinkertons, treffen, wobei sie George aber bisher nur aus Briefen kennen. George und Alexander besuchen gerade Georges Bruder in einem anderen der vielen Cambridge-Colleges. Bertie, Daisys Bruder, hat für sie eine „Aufpasserin“, Amanda, organisiert, die so tut, als würde sie die beiden betreuen, während sie aber eigentlich alleine unterwegs sind. Als die beiden also in Cambridge eintreffen, erfahren sie von seltsamen Unfällen, die dem älteren von zwei Zwillingsbrüdern immer wieder geschehen. Da die beiden Zwillinge an Weihnachten volljährig werden und der Ältere dann alles erben wird, verdächtigen sie den jüngeren Zwilling. Kurz darauf wird einer der Zwillinge tot aufgefunden und die beiden Detekteien beschließen den Mörder (oder die Mörderin) zu finden…

Ich habe mich auf diesen Weihnachtskrimi der Wells und Wong-Reihe lange gefreut. Ich mag Daisy und Hazel und auch in diesem Weihnachtskrimi zeigen sie wieder was sie können. Ich finde es toll, dass sie in Alexander und George zwei gute Freunde gefunden haben, die ein ähnliches Interesse an Kriminalfällen haben. Und ich mag es, dass hier mal beide Detekteien ermitteln konnten. Fies fand ich, dass die Jungs den beiden Mädchen immer wieder Steine in den Weg gelegt haben. Es war dann ganz schön, dass Hazel und Daisy dennoch „gewonnen“ haben und den Mörder (oder die Mörderin) zuerst gefunden haben; vor allem, da sie nicht mal ins College durften.

Außerdem wir mal wieder das Thema, dass Frauen schlechter gestellt werden als Männer thematisiert. Daisy und Hazel könnten zwar an einem der wenigen Frauencolleges studieren, aber sie können danach keinen Abschluss machen, obwohl sie die gleichen Vorlesungen wie die Männer besuchen und vielleicht sogar klüger sind. Das finden beide, verständlicherweise, unfair. Außerdem bekommen sie mit wie wenig Geld dem Frauencollege zur Verfügung gestellt wird (morgens und abends wird mal für eine Stunde die Heizung angeschaltet, das Essen ist schlechter, der Speisesaal und Besteck und Geschirr deutlich weniger prunkvoll als bei den Männern). Die beiden finden keine Lösung dafür, aber ich finde es gut und interessant, dass es erwähnt wurde.

Und für einen Weihnachtskrimi ist für mich immer besonders wichtig wie weihnachtlich er war. Ich muss sagen, dass mir teilweise schon ein bisschen die Weihnachtsstimmung gefehlt hat, aber das wirklich nur, weil eben mehrere Morde geschehen sind und sie ermitteln müssen. All die wichtigen kleinen Weihnachtstraditionen gab es: ein Kirchenbesuch, das Singen von Weihnachtsliedern, Schnee, ein Weihnachtsbaum samt Deko und sogar weihnachtliches Essen. Außerdem sitzen Hazel und Daisy am Ende sogar unter dem Baum und freuen sich über ihre Weihnachtsgeschenke (obwohl ich fand, dass die beiden wirklich viele Geschenke gekriegt haben), aber es hatte dennoch eine schöne, besinnliche Weihnachtsstimmung.

Also alles in allem hat mir auch der fünfte Band der Wells & Wong-Reihe Mord unterm Mistelzweig von Robin Stevens sehr gut gefallen und ich empfehle die Reihe und auch diesen Band sehr gerne weiter.

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Kurz gesagt: Kate Shackleton 2 – Mord braucht keine Bühne von Frances Brody

Kate Shackleton wird im zweiten Band der Reihe von einem örtlichen Juwelier gebeten, einen Raub zu untersuchen. Ein Mann hat ihm Wertgegenstände abgenommen, die andere bei ihm verpfändeten und nun kann er sie diesen Menschen nicht mehr zurückgeben. Kate soll zusammen mit ihrem Partner Mr. Sykes den Dieb finden und das Raubgut zurückbringen, außerdem soll sie die armen Leute, die bei ihm Sachen verpfändet haben, aufsuchen und ihnen die Situation erklären. Als Kate für diesen Auftrag nach Harrogate fährt, findet sie die Frau nicht, aber sie nutzt diese Reise auch für einen Besuch bei einer neuen Freundin, die gerade ein Theaterstück inszeniert. Nach der letzten Vorstellung des Stücks, finden die Frauen in einer Seitengasse eine Leiche. Es handelt sich um einen sehr unangenehmen Zeitgenossen, für dessen Tod fast jeder im Theater ein Motiv hat: eine der verheirateten Darstellerinnen hatte eine Affäre mit ihm, sodass auch ihr Mann ein Motiv hat, er stand auf die junge Hauptdarstellerin, die sich von ihm belästigt fühlte, der junge Mann, der in sie verliebt war, hat somit auch ein Motiv und der Sohn des Opfers erbt alles und seine Verlobte in spe hätte auch ein Motiv, da der Vater die Verbindung nicht gerne sah. Außerdem verschwindet die Hauptdarstellerin nach der Vorstellung spurlos und es tauchen mysteriöse Lösegeldforderungen bei ihrem Großvater auf. Kate muss alle diese Fälle lösen…

Ich muss sagen, dass ich den ersten Band sehr mochte und deshalb recht hohe Erwartungen an den zweiten Band hatte. Und objektiv betrachtet verstehe ich auch nicht, warum ich solche Probleme damit hatte, voran zu kommen, aber ich habe sehr lange an diesem Buch gelesen. Ich kann es mir wirklich nicht erklären, denn ich mochte die Protagonistin, ich mag die Handlung, die Kriminalfälle, die teilweise miteinander zusammenhängen (hier könnte man sich über den großen Zufall beschweren, dass der Raub in ihrem Heimatstädtchen und die Vorfälle in Harrogate zusammenhängen, aber das ist auch schon alles). Ich weiß einfach nicht, warum ich nicht richtig reinkam in die Geschichte.

Mir fällt tatsächlich ein Kritikpunkt ein (abgesehen von dem doch sehr großen Zufall, dass die Fälle zusammenhängen und Kate zufällig in beiden ermittelt): die ganzen Rückschauen in die Vergangenheit. Diese haben meiner Ansicht nach nichts zur Handlung beigetragen (man hätte das auch deutlich raffen und eher tellend und weniger showend erzählen können) und sie haben sich gezogen wie Kaugummi, waren unnötig brutal und meiner Ansicht nach absolut unnötig für die Handlung, denn das meiste, was darin stand, konnte man sich nach den ersten paar Einschüben schon denken. Hinzu kam noch, dass es so viele Schauplätze und Handlungsstränge gab, sodass die einzelnen sich sehr langsam weiterentwickelt haben.

Alles in allem kann ich mir nicht erklären, warum sich der zweite Band der Kate Shackleton-Reihe für mich so sehr gezogen hat, dass ich zwischenzeitlich wirklich überlegt hatte, ob ich ihn nicht abbrechen soll. Dennoch mochte ich den Band und ich mag die Reihe und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Inhaltsangabe: Frisch getraut von Rachel Gibson

Im zweiten Band der Autorinnen-Reihe Frisch getraut von Rachel Gibson geht es um Clare Wingate, welche ihren Kindheitsfreund Sebastian Vaughan besser kennenlernt. Dieser Band schließt direkt an den ersten Band der Reihe an. Clare findet am Tag der Hochzeit einer ihrer besten Freundinnen, ihren Verlobten mit einem Handwerker im Wandschrank in eindeutiger Pose vor. Vollkommen verstört fährt die zur Hochzeit, hält sich aber bis zur Feier aufrecht, bei welcher sie sich betrinkt. Am nächsten Morgen wacht sie mit Filmriss und praktisch unbekleidet im Hotelzimmer auf, neben ihr liegt Sebastian Vaughan. Sebastian ist der Sohn des Gärtners von Clares Mutter, sodass sie sich schon aus ihrer Kindheit kennen. Sebastian erregte seiner Zeit Anstoß als er der jungen Clare erklärte woher die Babys kommen. Nun tritt Sebastian wieder in ihr Leben und sie ist verwirrt. Eigentlich möchte sie sich nun erst einmal von Männern und Daten fernhalten, aber bei Sebastian gelingt ihr das nicht besonders gut, denn schließlich spürt auch sie das Knistern zwischen ihnen beiden. Als die beiden endlich ihrer Leidenschaft nachgeben, beginnen sie eine Affäre. Sie vereinbaren sogar, dass sie sich nur miteinander treffen, was zwar ein paar kleinere Schwierigkeiten mit sich bringt aber nicht allzu viele. Sebastian wohnt schließlich in Seattle, während Clare in Boise wohnt, allerdings kommt er öfter vorbei um das Verhältnis zu seinem Vater nach dem Tod seiner Mutter zu verbessern. In dieser Zeit trifft er sich dann natürlich mit Clare und auch sie fährt nach Seattle, wie beispielsweise über Silvester. Gemeinsam gehen sie sogar auf eine Silvesterparty von einer ehemaligen Studienfreundin, Jane Alcott, von Sebastian. Clare merkt, dass sie Sebastian immer lieber hat, weiß aber, dass er ein unabhängiger Typ ist. Sebastian ist als Reporter in der ganzen Welt herumgereist und verdient mit Auslandsreportagen sein Geld, während Clare im Inland lebt und trotz der Enttäuschung ihrer letzten Liebe noch immer an die wahre Liebe glaubt, was in Anbetracht der Tatsache, dass Clare Liebesromanautorin ist, auch sicherlich hilfreich ist. Als Clare schließlich merkt, dass sie für Sebastian mehr empfindet, will sie die Beziehung einfach weiterlaufen lassen und sehen wie sich alles entwickelt bis sie auf Lonny und dessen neue Verlobte trifft. Bei dieser Begegnung begreift sie, dass sie sich nicht weiter etwas vormachen kann und wenn sie ihr Leben so weiterführt, von Sebastian verletzt werden wird. Deshalb trennt sie sich von ihm bis er eines Tages im Haus ihrer Mutter vor ihr steht.

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Rezension: Frisch getraut von Rachel Gibson

Der zweite Teil der Autorinnen-Reihe Frisch getraut von Rachel Gibson hat bei mir einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen. Besonders gefallen hat mir, dass der Roman nahtlos vom ersten in den zweiten Band übergeht, sodass man das Gefühl hat man könnte nach dem ersten direkt weiterlesen (wenngleich ich erst einmal den dritten gelesen hatte). Insofern passt es auch ganz gut, dass der Roman über einen so langen Zeitraum hinweg spielt, denn das gibt der Protagonistin nicht nur die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und zwischen den beiden Hauptfiguren kann eine Liebe wachsen, die bei einem kurzen Zeitraum, aufgrund der sehr unterschiedlichen Charakter unrealistisch gewesen wäre.

Auch in diesem Band kommen die vier Freundinnen regelmäßig vor, sodass man auch etwas über das Leben der drei Autorinnen erfährt, die im aktuellen Band gerade nicht Hauptfigur sind, was ich persönlich sehr schön finde. Da hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Einblick in die Gedankenwelt gefallen, allerdings kann ich verstehen, dass man nur in die Gedankenwelt der Hauptfigur Einblick hat um diese so besser von den anderen Figuren abzugrenzen.

Als ich anfing das Buch zu lesen, dachte ich, dass es bestimmt recht langweilig wird, schließlich gab es bei dieser Liebesgeschichte keine anderen Verwicklungen als die Liebe zwischen den beiden, im Gegensatz zu den Bänden 1 und 3. Dort spielte die Arbeit der beiden eine größere Rolle. Beim ersten ging es um einen Kriminalfall und den Kriminalroman der ersten Autorin, und im dritten Band ging es um die Vergangenheit der Autorin, die einen True-Crime-Roman über den Tod ihrer Mutter schreiben möchte.

Was ich nur kurz erwähnen möchte: als ich das Buch las, kam mir der Name einer kleinen Nebenfigur bekannt vor. Sebastian und Clare sind auf der Silvesterparty einer Studienfreundin von Sebastian. Diese Studienfreundin ist Jane Alcott. Kurz bevor ich das Buch Frisch getraut las, bekam ich Sie kam, sah und liebte von Rachel Gibson geschenkt, in welchem es um Jane Alcott geht. Natürlich hatte ich das Buch noch nicht gelesen, aber aufgrund des Namens und des Berufs, vermute ich mal ganz stark, dass es die selbe Jane Alcott ist, sodass in Frisch getraut auch eine Figur aus der Seattle Chinooks-Reihe vorkommt.

All dies trägt dazu bei, dass mir Frisch getraut zwar nicht umwerfend gut, aber dennoch sehr gut gefallen hat, weshalb ich diesen Liebesroman von Rachel Gibson gerne weiterempfehle.

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Kurz gesagt: Cat Deal – Die Kunst zu stehlen von Kate Frey

Im ersten Band der Cat Deal-Reihe geht es um die 16-Jährige Cat, die als beste Diebin Londons arbeitet und parallel kurz vor ihrem Schlussabschluss steht. Als bei einem Auftrag alles schief läuft, schuldet sie ihrem Auftraggeber Lord Peter eine Erklärung: ihr wurde das Armband, das sie stehlen sollte, von einem anderen Dieb gestohlen und nun muss sie Wiedergutmachung leisten. Obwohl sie keine Lust hat, arbeitet sie in Lord Peters Team mit und stiehlt ein Gemälde, das den ursprünglichen Besitzern im ersten Weltkrieg gestohlen wurde und dass diese, zumindest die Familie, nun nach all den Jahren endlich zurück erhalten. Cat ist sehr bewegt von der Rückgabe und beschließt mit dem Team noch einen zweiten Auftrag anzunehmen. Parallel büffelt sie für ihre Abschlussprüfungen, weiß aber noch nicht, was sie danach mit ihrem Leben anstellen möchte. Sie lebt alleine mit ihrer zahmen Ratte auf einem Hausboot und ihre Mutter ist verschollen und ihr Vater tot. Ihre Tante kümmert sich zwar um sie, aber lässt ihr doch sehr viel freie Hand. Als Cat auf den zweiten Auftrag vorbereitet wird, erfährt sie einiges über ihr neues Team und beschließt einige Geheimnisse endlich zu lüften…

Was richtig fies ist: das Buch endet mit einem Cliffhanger, deshalb muss ich jetzt noch das zweite lesen.

Ich muss sagen, dass ich mich wirklich auf das Buch gefreut hatte, aber während des Lesens konnte es mich nicht so richtig überzeugen. Ich hatte immer wieder Durchhänger und Phasen, in denen ich nicht so richtig gerne daran weiterlesen wollte. Ich weiß nicht, woran es lag, denn das Buch war eigentlich abwechslungsreich und spannend, aber irgendwie konnte es mich nicht so richtig packen.

Kennt ihr die Serie Leverage? Wenn ihr sie kennt und mögt, werdet ihr vielleicht auch mit diesem Buch Freude haben, denn es gab etliche Referenzen zur Serie. Cat erinnert in ihrem Charakter, ihrer Familiensituation an Parker, auch der Computerfreak aus Cat Deal erinnerte mich an Hardison, auch wenn ihre Lebenssituationen nicht identisch sind. Manchmal waren es auch Formulierungen: Cat spricht einmal von einer Figur als „Mann fürs Grobe“ und Lord Peter erinnert natürlich an Nate. Ich könnte mit den Parallelen noch weiter machen, aber ich denke, ihr habt einen Eindruck. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ein Buch so weit gehen darf ohne direkt auf die Serie zu verweisen bzw. diese zu lizensieren, obwohl man natürlich die Serie Leverage kennen muss um alle Referenzen als auf ein anderes Werk zurückgehend zu erkennen.

Ich fand es wirklich seltsam, dass Cat als 16-Jährige alleine lebt. Ja, ihr Vater ist tot und ihre Mutter verschwunden, aber dass ihre Tante sich nicht wirklich um sie kümmert, fand ich komisch. Cat taucht ab und zu bei ihr auf und hilft ihr in deren Pub, aber das ist ja noch keine Erziehung und Betreuung eines Kindes.

Dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Teil. Ich denke, diese Reihe wird niemals meine Lieblingsreihe und ich hatte mir anderes und viel mehr erwartet, aber es war dennoch ganz in Ordnung und nach dem Cliffhanger möchte ich natürlich wissen, wie es mit Cat und ihrer Mission weitergeht. Ich freue mich also auf den zweiten Teil der Cat Deal-Reihe von Kate Frey.

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Kurz gesagt: Zeitenzauber 3 – Das verborgene Tor von Eva Völler

Das verborgene Tor von Eva Völler ist der dritte Band der Zeitenzauber-Trilogie. Im dritten Band sind Sebastiano und Anna gemeinsam im London des Jahres 1813 unterwegs. Dort sollen sie nur einen kleinen Auftrag erledigen: einen Brand beim berühmten Maler William Turner verhindern. Als sie zurück in der Gegenwart sind, wartet ihr Chef José schon mit einem neuen Auftrag: zuerst sollen sie bei einer Überführung helfen (der Ingenieur George Stephenson soll aus der Gegenwart in die Vergangenheit gebracht werden) und dann auch noch einen großen Auftrag erledigen. Wie immer erfahren Sebastiano und Anna nicht, was genau sie in der Vergangenheit machen sollen, doch dieser Auftrag kostet aufgrund der Ausstattung, die sie erhalten eine Menge Geld. Bald schon erfahren sie, dass irgendeiner von den Alten anfängt die Zeitreisetore zu zerstören. Wenn ihm das gelingt, sitzen sie für immer in der Vergangenheit fest, denn der Hauptzeitstrom wurde von dem des Jahres 1813 abgeschnitten und dann ist da natürlich noch ihr Auftrag…

Ich verstehe nicht, warum Anna bei körperlichen Auseinandersetzungen meistens nur daneben steht und sich von Sebastiano verteidigen lässt. Sollte es nicht ihr Anliegen sein, sich auch verteidigen zu können und zumindest Fechten und Schießen und ein bisschen Selbstverteidigung zu können? Ich verstehe einfach nicht, warum sie das immer noch nicht kann und mehr oder weniger hilflos danebensteht.

Anna ist inzwischen seit 2 Jahren mit der Schule fertig und entsprechend lange sind sie und Sebastiano inzwischen zusammen, sie leben gemeinsam in Venedig, wo Anna etwas mit italienischer Literatur studiert. Ich mag es, dass die beiden inzwischen so lange zusammen sind und sich ein gemeinsames Leben aufgebaut haben. Mir gefällt auch gut, dass die beiden in diesem Band sehr eng zusammenarbeiten; auch wenn es Phasen gibt, in denen Anna viel alleine unternimmt (und sich hier wieder stark und mutig zeigt, was ich sehr mochte), weil Sebastiano schwer verletzt wurde und sie deshalb nicht begleiten kann. Ich mag es, dass sie ihm indirekt das Leben rettet, indem sie den Arzt zwingt sich die Hände und seine Instrumente zu desinfizieren und das Verbandsmaterial auskocht.

Ich finde auch die Regency-Zeit toll und freue mich über die direkten Verweise auf diverse Bücher, die Anna in ihrer Bibliothek findet. Ich mag es auch, dass viele wichtige Themen wie ungleich verteilter Reichtum, Armut, Arbeitsbedingungen und -recht, Frauenrechte, Hygienezustände, Schulbildung angesprochen werden. Das hat mir in diesem Band wirklich sehr gut gefallen.

Alles in allem hat mir der dritte Teil der Zeitenzauber-Trilogie Das verborgene Tor von Eva Völler sehr gut gefallen. Ich mag alles an der Geschichte, die Charaktere, die Anspielungen und die Aufgabe, die Anna und Sebastiano erfüllen müssen und vor allem der romantische Aspekt dieser Geschichte. Ich freue mich schon auf die beiden Kurzromane und die zweite Trilogie Time School, die sich an diese erste Trilogie noch anschließen und werde da sicherlich zeitnah mal reinlesen.

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Kurz gesagt: Zeitenzauber 2 – Die goldene Brücke von Eva Völler

Im zweiten Band der Zeitenzauber-Trilogie Die goldene Brücke von Eva Völler ist Anna ganz auf sich gestellt, denn sie muss in einer fremden Stadt in die Vergangenheit reisen: Sebastiano hatte einen Sonderauftrag im Paris des Jahres 1625. Dort sollte er Richelieu vor einem Anschlag beschützen, doch der Auftrag läuft nicht wie er soll. Sebastiano verliert sein Gedächtnis, erkennt weder den zuständigen Boten (ein Mitarbeiter der Organisation, der in der jeweiligen Zeit lebt), noch seinen Zeitreisekollegen und als Anna vor ihm steht nicht einmal sie. Anna tut alles, damit Sebastiano sein Gedächtnis wiedererlangt, doch sie hat das Gefühl, dass sie dieses Mal Missionen auf verschiedenen Seiten haben, denn sie tut alles um die Königin zu schützen, die von Richelieu durch eine Intrige gestürzt werden soll. Bekommt Sebastiano sein Gedächtnis zurück und kann Anna die Königin beschützen?

Ich finde die Handlung irgendwie sehr bedrückend: Anna hat keinen Kontakt zu José, Sebastiano erkennt sie nicht und sie weiß nicht, ob sie dem anderen Zeitreisenden, dem Boten und den Kontaktleuten in der neuen Zeit trauen kann. Das fand ich irgendwie von Anfang an sehr anstrengend.

Am Anfang war ich sehr mitgerissen, leider ist meine anfängliche Begeisterung irgendwann abgeflacht, was aber auch daran lag, dass einige Leute viel negatives über das Buch gesagt haben. So bin ich in eine Leseflaute gerutscht. Glücklicherweise habe ich dann einfach immer weitergelesen und war nach einigen Seiten sofort wieder begeistert. Danach habe ich den Band einfach nicht mehr aus der Hand legen können.

Anna mochte ich in diesem Band eigentlich ganz gerne, auch wenn sie viele Fehler macht. Das liegt vor allem daran, dass sie nicht aufhören kann Sebastiano zu vertrauen, obwohl er ihr Vertrauen immer wieder enttäuscht, sie vor den Kopf stößt und gegen sie arbeitet. Das fand ich sehr schade. Davon abgesehen ist sie auch in diesem Band wieder stark und kämpft gegen alle Widrigkeiten an. Über Sebastiano erfährt man in diesem Band nicht so viel, vor allem auch, weil man nichts über sein Leben außerhalb der Zusammentreffen mit Anna erfährt und auch seine Gedanken und Gefühle nie geschildert werden. Hier wäre eine Lösung ganz nett gewesen, damit man einen etwas besseren Zugang zu ihm als Figur hat.

Insgesamt hat mir Die goldene Brücke (Zeitenzauber 2) von Eva Völler aber gut gefallen, auch wenn der Band einige Schwächen hat. Mir hat er nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Ich mag Anna, ich finde Paris zur damaligen Zeit toll und finde die Beschreibungen der Stadt wie sie damals war und die Mode, die Gesellschaften und die Kunst interessant. Davon hätte es gerne noch mehr geben können. Auch die Parallelen zu dem Roman Die drei Musketiere fand ich ganz interessant. Für mich war der Zeitreise-Jugendroman dennoch toll und ich empfehle ihn (bzw. die Reihe) gerne weiter.

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SuB-Abbau-Challenge: 20 Bücher 20 Wochen

Hallo ihr Lieben,

vor 1,5 Jahren hatte Mikka die Challenge 15 Bücher 15 Wochen gemacht, an der ich teilgenommen habe. Seit dem ist mir die Challenge häufiger im Kopf herum gespukt und ich dachte, ich wärme sie auf, verändere sie und nutze sie als SuB-Abbau-Challenge in diesem Jahr.

Die Idee bei Mikka war, dass man die Bücher noch während der Challenge ändern kann, aber eben 15 Bücher in 15 Wochen lesen sollte. Bei mir werden es 20 Bücher in 20 Wochen, allerdings sind die 20 Bücher bei mir aufgeteilt in zwei Stapel, denn ich habe noch etliche unrezensierte Bücher hier rumliegen, die endlich mal rezensiert werden müssen. Dafür brauche ich offensichtlich eine kleine Motivation. Deshalb werde ich die 20 Bücher aufteilen in 10 Bücher, die ich lesen und rezensieren werde und 10 Bücher, die ich nur noch rezensieren muss. Für 2 Bücher (ein Buch plus Rezi und eine alte Rezi) darf ich mir ein neues Buch anschaffen.

Die Challenge startet am 23. Januar 2024 und endet am 10. Juni 2024.

Die folgenden Bücher möchte ich in diesem Zeitraum lesen und rezensieren:

  1. Ich schenk dir eine Geschichte: Abenteuergeschichten
  2. Der Spiegel der Königin von Nina Blazon
  3. Keep Calm and Travel – Jetzt fängt das Leben erst richtig an von Bettina Brömme
  4. Mydworth 2: Tod im Mondschein von Matthew Costello & Neil Richards
  5. Das unheimliche Fenster von Tonke Dragt
  6. Ein Mord zu Weihnachten von Francis Duncan
  7. Das Krokodil und der Pharao von Constanze Holler
  8. Der Reiter auf dem schwarzen Hengst von Auguste Lechner
  9. Der Klang der Wälder von Natsu Miyashita
  10. Das alte Haus am Meer (Miss Silver und die Tote am Strand) von Patricia Wentworth

 

  1. Stop What You’re Doing And Read This!
  2. Der Rabbi und der Kommissar 2: Du sollst nicht begehren von Michel Bergmann
  3. Aja oder Alles ganz anders von Gabriele Beyerlein
  4. Und dann gab’s keines mehr von Agatha Christie
  5. Miss Daisy (2) und der Tod im Wintergarten von Carola Dunn
  6. Gower Street Detective 1: Mord in der Mangle Street von M.R.C. Kasasian
  7. Lady Hardcastle (6) und der Mord am Meer von T E Kinsey
  8. Kings & Fools 4: Vergessenes Wissen von Natalie Matt & Silas Matthes
  9. My Roommate is a Cat Band 1 von Tsunami Minatsuki und As Futatsuya
  10. Wells & Wong 6: Tödliches Spiel in Hongkong von Robin Stevens

 

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch gerne anschließen. Ich freue mich über Gesellschaft.

Kennt ihr eines meiner zu lesenden oder zu rezensieren Bücher? Könnt ihr mir eins empfehlen, mit dem ich am besten direkt starten sollte?

Liebe Grüße
Vanessa

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Inhaltsangabe: Anne in Avonlea von Lucy Maud Montgomery

Bei Anne in Avonlea von Lucy Maud Montgomery handelt es sich um den zweiten Band der Anne auf Green Gables-Reihe. Anne ist zurück vom College und wird nun Lehrerin in Avonlea, genau wie einige ihrer Schulkameraden und -kameradinnen, mit denen sie gemeinsam auf dem College war. Sie lebt wieder bei ihrer Pflegemutter Marilla Cuthbert, mit der sie sich sehr gut versteht.

Anne arbeitet also in der örtlichen Schule, obwohl sie erst 16 Jahre alt ist und erlebt viele Abenteuer mit ihren Freunden. So gründen sie einen Verschönerungsverein in Avonlea, der Pflanzen und Bäume pflanzt oder sie lassen einen Gemeinschaftsraum streichen, der aber die falsche Farbe bekommt.

Außerdem lernt Anne mit ihrer besten Freundin Diana eine alte Jungfer kennen, die genauso viel Phantasie hat wie Anne und so werden sie gute Freundinnen. Als Anne herausfindet, dass die alte Jungfer in ihrer Jugend mit dem (inzwischen verwitweten) Vater ihres Lieblingsschülers Paul verlobt war, freut sie sich besonders als sich die beiden kennenlernen und der Vater nach Kanada kommt, um seine Jugendliebe wieder zu treffen.

Anne und Marilla nehmen die Zwillinge einer Verwandten von Marilla auf, nachdem diese gestorben ist. Eigentlich soll ihr Onkel die Kinder bald übernehmen, doch er verschiebt es immer wieder bis er schließlich stirbt und so bleiben die Kinder bei Anne und Marilla, die am Ende auch ganz froh darüber sind, denn nach so vielen gemeinsamen Monaten würden sie sich nicht mehr von ihnen trennen wollen. Während Dora ein liebes, beinahe schon langweilig braves Mädchen ist, hat es Davy faustdick hinter den Ohren und stiftet allerlei Unheil (meistens sogar aus Versehen oder in der besten Absicht.

Neben diesen, erlebt Anne noch etliche weitere Abenteuer und schlägt sich sehr erfolgreich als Lehrerin in Avonlea. Als Gilbert, ihr Schulkamerad, ebenfalls Lehrer, sich entscheidet, erneut aufs College zu gehen, macht Marilla, Anne einen Vorschlag…