Eine Prise Sterne von C. S. Henn

Rezension: Eine Prise Sterne von Carsten Sebastian Henn

Vorsicht: Spoiler!

Normalerweise versuche ich meine Rezensionen so zu gestalten, dass man nicht alles über das Buch erfährt, aber das ist hier leider nicht möglich, weil mein größter Kritikpunkt an dem Buch das Ende war und ich das nicht einfach aussparen kann, denn sonst versteht niemand, warum ich das Buch so schlecht fand.

An sich ist das Buch überhaupt nicht schlecht. Die Charaktere sind manchmal etwas seltsam, aber grundsätzlich sehr herzlich. Die Geschichte ist interessant und hat schon das Potenzial für viele Missverständnisse und Irritationen zu sorgen und man kann hier gut und gerne viel Humor unterbringen. Auch, dass es diesen Gegenspieler auf Marcs Arbeit gibt, der ihm und seinen Kollegen nichts gönnt und sich selbst am nächsten steht, gibt dem Liebesroman noch ein bisschen mehr Würze.

Als Leser kann man sich auch denken, dass die heimlichen Blind Dates nicht ewig geheim bleiben können und dass es dann irgendwann wahrscheinlich zum großen Streit kommen wird. Aber ich kenne das beispielsweise von Rachel Gibson so, dass zwischen den beiden Protagonisten die ganze Zeit eine Anziehung besteht, dann gibt es ein großes Geheimnis, das ans Licht kommt, darauf folgt ein großer Streit und am Ende merken sie, dass sie einander lieben und dennoch zusammen sein wollen. Das war hier überhaupt nicht der Fall: Marc und Anne streiten sich und statt das Gespräch zu suchen, zieht sich Anne immer weiter von Marc zurück.

Ich will gar nicht behaupten, dass Marcs Verhalten so nett war, aber er meinte es gut und er ist eben ein recht unbeholfener Charakter, der nicht recht einschätzen kann, dass sein Verhalten vielleicht zu einer Verletzung bei anderen führen kann. Das weiß Anne aber eigentlich, denn schließlich waren sie in ihrer Kindheit gute Freunde und man kann ja davon ausgehen, dass sie ihn vielleicht nicht unbedingt gerade deshalb aber vielleicht zumindest trotzdem mag.

Hier sind wir ungefähr an einem Punkt angelangt, an dem mir Anne ausschließlich unsympathisch war. Marc tut fast alles für sie (unter anderem bricht er in die Wohnung ihres Ex-Freundes ein, weil dieser den Schlüssel zu Annes Wohnung nicht rausrücken will) und sie behandelt Marc wirklich scheußlich. Und kurz vor dem Ende, wenn man sich denkt, okay, jetzt vertragen sie sich langsam und dann wird alles gut, taucht ein komischer Reporter auf, der die Horoskope für die Stadtzeitung schreibt. Da Anne diese schon immer wie für sich selbst gemacht hielt, hat sie sofort Interesse an dem Mann, der zufällig auch noch ihr Nachbar ist. Und natürlich verlieben sie sich und kommen zusammen.

Was dann mit Marc ist? Tja, gute Frage… Er kann dann guten Gewissens nach Chile ziehen und von dort aus seine Bewerbung für eine Marsmission ohne Widerkehr verfolgen. Am Ende sitzt er dann in einem kleinen Raumschiff auf dem Weg zum Mars.

Was ich aus diesem Liebesroman für eine Lehre ziehen soll, weiß ich auch noch nicht genau, aber für mich war das der grausamste, schlechteste Liebesroman, den ich im letzten Jahr in der Hand hatte, weil meine Erwartungen so eklatant enttäuscht wurden. Deshalb mag ich keine Dreiecksgeschichten und wenn ich gewusst hätte, dass es genau eine solche werden soll, dann hätte ich das Buch nicht gekauft, aber der Klappentext hat suggeriert, dass Anne und Marx zusammenkommen könnten und selbst wenn sie nicht zusammen gekommen wären, habe ich einfach nicht erwartet, dass Anne stattdessen mit einem anderen Mann zusammenkommen könnte und Marc einsam und alleine auf einem anderen Planeten sterben würde.

Montagsfragen

Montagsfrage: 27. Januar 2020

Montagsfrage: Liest du Bücher parallel oder nacheinander?

Hallo ihr Lieben,

Antonia fragt danach, ob wir Bücher parallel oder nacheinander lesen. Tatsächlich versuche ich Bücher immer nacheinander zu lesen. Dabei passiert es aber schon mal, dass ich auf ein Genre und somit auf ein bestimmtes Werk keine Lust mehr habe und somit ein anderes lese. Dann bleibt aber normalerweise das erste Buch erst einmal liegen bis ich das andere Buch fertig gelesen habe. Dass ich wirklich zwei Bücher gleichzeitig lese, geschieht äußerst selten. Wie ist das bei euch? Lest ihr zwei Bücher gleichzeitig? Wenn ja, zu welchen Gelegenheiten?

Liebe Grüße
Vanessa

The Tribe

Rezension: Der Weg in die Freiheit von Linda Jensen

Ich finde es toll, dass Amber schwanger ist, aber gleichzeitig kann ich ihre Verunsicherung sehr gut verstehen, denn nicht nur sind die hygienischen Zustände schwierig, außerdem sind auch die gesellschaftlichen Zustände nicht wirklich das, was man sich für seine Kinder wünscht. Dass Bray und Amber wieder zueinander gefunden zu haben scheinen, finde ich sehr interessant und dass Ebony wieder einmal in ihre alte Rolle der Schurkin verfällt, finde ich erwähnenswert, denn sie hatte sich ja vorher eigentlich zum Besseren verändert.

Dass der Guardian immer verrückter wird und sich seine Anhänger von ihm abwenden, finde ich interessant, allerdings verstehe ich Tai-San auch nicht wirklich. Natürlich sie versucht den Guardian als Menschen zu sehen, aber dass sie sich um sich mit ihm gut zu stellen gegen ihre Freunde stellt und sich ihnen nicht einmal erklärt, fand ich doch sehr grenzwertig, auch dass sie Lex versucht von ihrem Plan zu überzeugen, fand ich schwierig.

Die Mall Rats wollen wieder Geld einführen, was mal wieder auf die frühere Welt verweist und natürlich auch zeigt wie zwiegespalten nicht nur die Mall Rats, sondern auch heutige Menschen dem Geld gegenüber stehen, denn es hat auf der einen Seite den Vorteil, dass es recht stabil ist, allerdings ist es auch wieder schwierig, da es die Menschen gierig macht. Niemand versucht raffgierig so viele Lebensmittel wie möglich zu sammeln, sondern eben nur so viel wie man eben essen kann in den nächsten paar Tagen, Wochen oder Monaten je nach Haltbarkeit. Auf der anderen Seite folgen auch solche Fragen wie: Wie geht man mit dem Geld um? Wer kriegt wie viel davon am Anfang? Wie wird es verteilt? Wenn es in einem Safe gelagert wird, damit es getauscht oder gegen Arbeit getauscht werden kann. Wer kriegt dann den Code für den Safe? Diese Sachen machen eine Einführung von Geld schwierig. Es wäre auch wichtig einmal zu klären welchen Zweck das Geld erfüllen soll, den Lebensmittel und andere Tauschwaren nicht erfüllen können.

Alles in allem finden wir im vierten Band von The Tribe Der Weg in die Freiheit von Linda Jensen wieder ein bisschen mehr Gehalt, allerdings kommt er, meiner Ansicht nach, nicht an die ersten beiden Bände an, wenngleich er dennoch besser ist als der dritte Band. Deshalb und weil er eben in eine Reihe gehört, bei der man nicht einfach einen Band auslassen kann, empfehle ich ihn weiter.

Der verborgene Stern von N. Roberts

Inhaltsangabe: Der verborgene Stern von Nora Roberts

In dem ersten Band der Sterne von Mithra-Reihe Der verborgene Stern von Nora Roberts geht es um Cade Parris und um Bailey. Bailey stolpert mit einer Tasche und desorientiert in Parris‘ Büro. Parris soll sie finden, denn sie kann sich an nichts erinnern. Die einzigen Hinweise auf ihre Identität geben das Geld, die Waffe und der Diamant in der Tasche. Es ist eine Menge Geld in der Tasche und der Diamant ist eine Menge Geld wert. Sie weiß nur nicht woher diese Sachen kommen und vor allem wie sie in ihren Besitz gekommen sind. Cade nimmt Bailey mit, findet durch einen Zettel heraus, dass Bailey wohl ihr Vorname ist. Bailey und Cade fühlen sich zueinander hingezogen, obwohl sie nicht genau wissen, ob Bailey verheiratet ist oder ob sie Kinder hat. Irgendwann ist die Anziehungskraft so stark, dass es sie auch nicht mehr interessiert, ob sie verheiratet ist oder nicht. Cade und Bailey kommen sich so nahe, dass sie miteinander schlafen und natürlich ist Bailey noch Jungfrau. Cade ist stolz, denn schließlich ist er der einzige Mann, mit dem sie je geschlafen hat und er war dementsprechend der erste Mann, der sie besessen hat. Bailey verlässt sich unterdessen vollkommen auf Cade, der durch Beobachtungen immer mehr herausfindet, was für eine Frau Bailey ist. So finden sie heraus, dass sie ordentlich ist, dass sie sich wohl mit Steinen – vornehmlich mit Edelsteinen – auskennt und dass sie wohl ein Trauma erlebt hat, weshalb sie ihr Gedächtnis verloren hat. Erst nach und nach finden sie heraus, dass sie scheinbar einen Mord beobachtet hat und dass sie verwirrt ist von den Bildern, die immer wieder vor ihrem geistigen Auge aufblitzen. Auch an ihre besten Freundinnen M.J. und Grace erinnert sich Bailey und schließlich weiß sie wieder, was geschehen ist: Sie ist Gemmologin und arbeitete für ihren Stiefvater nachdem ihr Vater gestorben war. Sie liebte Steine und so bekam sie als er starb einen Teil des Juweliergeschäfts, das ihrem Vater gehörte. Ihre beiden Brüder Timothy und Thomas arbeiteten auch in dem Geschäft, sodass sie sehr eng zusammenarbeiteten. Bei ihrer Arbeit kam sie mit den drei Sternen von Mithra in Kontakt. Sie soll sie für das Smithsonian schätzen, doch als sie erfährt, dass jemand die drei wertvollen Steine stehlen möchte, beschließt sie, sie zu verstecken. Sie schickt ihren beiden besten Freundinnen Grace und M.J. jeweils einen Stein. Einen der Steine behält sie selbst. Im Juweliergeschäft geschieht ein grauenvoller Mord, weshalb sie wohl ihr Gedächtnis verloren hat. Nun muss sie aber M.J. und Grace finden, schließlich sind die Steine eine Menge Geld wert und jemand ist bereit, zu morden um diese zurückzuerhalten.

Der verborgene Stern von N. Roberts

Rezension: Der verborgene Stern von Nora Roberts

Der verborgene Stern ist der erste Teil der Sterne Mithras-Trilogie. Der zweite Teil heißt Der gefangene Stern und der dritte Teil Der geheime Stern. Ich hatte den dritten Teil mal aus einem Bücherschrank gezogen und fand den eigentlich gar nicht so schlecht. Mir gefiel die Mischung aus Liebesgeschichte und Kriminalroman sehr gut, sodass ich mir dachte, dass ich von dieser Reihe ruhig die ersten beiden Teile auch noch lesen könnte, also ließ ich mir den ersten Teil schenken.

Der verborgene Stern fängt schön an, man kommt gut in die Geschichte rein. Sie ist lustig und traurig und man kann sich in die Charaktere hineinfühlen, aber dann…

…Bailey ist ständig verunsichert. Sie ist jetzt nicht wirklich eine Heulsuse, aber sie klammert sich an Cade. Klar, die Frau ist verängstigt. Sie weiß nicht wer sie ist, sie weiß nicht wo sie ist und sie hat keine Ahnung wie Geld, Diamant und Waffe in ihren Besitz gekommen sind, aber dass sie sich ständig so verzweifelt an Cade klammert, wirkte wirklich unselbstständig. Sie bittet ihn „mit ihr Liebe zu machen“, was ich persönlich wirklich schräg fand und auch, dass sie ihm Vorwürfe macht, weil er die Frauen mochte, mit denen er geschlafen hat und als er sich wehrt und aufbraust, dass er nicht einfach seine Vergangenheit ungeschehen machen kann und das auch eigentlich gar nicht will, und sie dann direkt zurückrudert fand ich ziemlich doof. Außerdem mochte ich sie nicht, weil sie sich keine Gedanken darüber macht, ob sie verheiratet ist oder einen Freund hat und sie auch gar nicht weiter darüber nachdenkt, ob sie vielleicht Kinder hat. Sie hat Angst davor, dass sie jemanden entführt oder umgebracht oder ausgeraubt haben könnte, aber über andere Dinge denkt sie nicht nach. Und dann sein Verhalten: Der Schönling aus reichem Hause. Klar, Cade will anders sein, deshalb hat er ein schäbiges Büro in einem schäbigen Gebäude, aber er will doch nicht so anders sein, als dass er das Erbe seiner Verwandten ausgeschlagen hätte und sich sein Geld lieber auf seine Weise verdient und dann auch nur in einer kleinen, winzigen Wohnung lebt. Das ist ihm seine Unabhängigkeit dann doch nicht wert und dann das Verhalten Bailey gegenüber. Er muss sie beschützen (okay, ist lieb gemeint, aber naja) und ist total stolz darauf, dass er ihr erster Liebhaber war. Er hat sie entjungfert also gehört sie jetzt ihm und schließlich hat er ja auch eine besondere Rolle bei ihr eingenommen also darf er sich wohl auch etwas darauf einbilden, aber wenn er sich auch nur vorstellt, dass sie vielleicht mit einem anderen Mann zusammen ist oder war, dann wird er eifersüchtig, aber er als großer, starker Mann darf natürlich mit so vielen Frauen geschlafen haben wie er möchte und eifersüchtig hat Bailey darauf gefälligst auch nicht zu werden, denn schließlich ist er der Mann und sie die Frau. Ugga!

Und dann die Vergewaltigung. Okay, man muss es nicht unbedingt als solche bezeichnen, aber ich finde, wenn eine Frau nein sagt und der Mann sich davon nicht abhalten lässt und dennoch mit ihr schläft und hinterher noch ein schlechtes Gewissen hat, weil er eine Frau noch niemals so grob behandelt hat und selbst weiß, dass seine Machtansprüche an sie vielleicht ein bisschen zu hoch gegriffen sind, und man ihm das schlechte Gewissen sogar anmerkt, dann sollte man mal darüber nachdenken, ob man nicht vielleicht ein Problem hat. Bailey hatte mit seinem Verhalten offensichtlich kein Problem, zumindest sagt sie dazu nichts weiter, aber richtig glücklich wirkt sie damit auch nicht.

Insgesamt gefiel mir der Einstieg zu Der verborgene Stern von Nora Roberts ganz gut und auch die Geschichte war nicht schlecht. Man hätte diese sicherlich an einigen Stellen noch spannender gestalten können, denn die Idee dahinter war gut. Ich fand nur die Umsetzung schwierig, denn irgendwie finde ich, dass Cade sein Geld nicht wert ist. Seine Ermittlungsarbeit war nur sehr eingeschränkt zu finden und so fand ich einfach die Art und Weise wie die Handlung vonstattengeht nicht so toll. Außerdem mochte ich die Figuren überhaupt nicht, weder die einzelnen Protagonisten noch die Interaktion der beiden miteinander, sodass ich Der verborgene Stern von Nora Roberts leider überhaupt nicht weiterempfehlen kann.

SuB-Experiment Buch auf Bewährung

Kurz reingelesen: Im Tal der Hoffnung von Silke Ziegler

Bei Im Tal der Hoffnung von Silke Ziegler handelt es sich um einen Frankreich-Krimi. Wir werden direkt in das Gefängnis zu einem der Opfer gestoßen und verstehen erst einmal genauso wenig wie das Opfer. Aber nach und nach wird immer mehr klar. Wir machen einen zeitlichen und auch örtlichen Sprung: Das Opfer ist frei und baut sich wieder ein eigenes Leben auf. Parallel verschwindet eine andere Studentin nach einer Party. Natürlich ist das erste Opfer sehr beunruhigt als von dem mysteriösen Verschwinden berichtet wird…

Ich muss sagen, dass mir das Buch bis dahin ganz gut gefallen hat. Es handelt sich um einen recht gruseligen Thriller, weil das Leid ziemlich direkt beschrieben wird, dennoch bin ich gespannt wie es weitergeht. Es ist jetzt tatsächlich auch schon ein paar Tage her, dass ich das Buch gelesen habe und dennoch geht es mir nicht aus dem Kopf. Im Tal der Hoffnung von Silke Ziegler wird also auf jeden Fall auf meinen SuB wandern.

Montagsfragen

Montagsfrage: 20. Januar 2020

Montagsfrage: Braucht man eigentlich Kochbücher?

Hallo ihr Lieben,

Antonia fragt heute, ob man eigentlich Kochbücher braucht. Ich muss sagen, dass ich zwar ein paar Kochbücher im Regal stehen habe, diese aber ziemlich selten benutze. Ich finde ein Buch in der Küche ziemlich unpraktisch. Was ich hingegen ziemlich cool finde, sind diese Kochbücher, die man selbst mit seinen Lieblingsrezepten füllen kann, weil man dann mal einen Ort hat, an dem man immer wieder nachschlagen kann.
Was haltet ihr von Kochbüchern? Benutzt ihr sie, oder sind sie euch zu unpraktisch?

Liebe Grüße
Vanessa

Leseaktionen

Mein Sub kommt zu Wort Januar 2020

Hallo ihr Lieben,

hier ist mal wieder SuBy. Endlich darf ich auch mal wieder was bloggen. Ich bin jetzt seit ungefähr einem Jahr dabei und es gefällt mir eigentlich ziemlich gut und deshalb werde ich auch in diesem Jahr wieder mitmachen, aber fangen wir doch vielleicht mit dem ersten Monat an:

  1. Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?

Im nächsten Absatz könnt ihr es lesen. Ich habe ein bisschen zugenommen: 9 mehr als noch im Dezember. Das macht dann insgesamt 32 Bücher, die ich derzeit beherberge. Aber Vanessa hat schon angedeutet, dass sie in den nächsten Wochen wieder einiges davon weglesen möchte.

  1. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!

Tja in den letzten Wochen sind bei mir einige neue Bücher eingezogen. 9 Bücher waren es, wie ihr ja bereits gelesen habt. Das sind natürlich deutlich mehr als die geforderten drei, die ich vorstellen darf. Leider fällt es mir unglaublich schwer, mich zu entscheiden. Also wen wählen wir? Dich, du darfst uuuuund ach ja. Du. Zum einen habe ich Agatha Christies Die Mausefalle neu dazu bekommen, weiterhin kam auch noch von Gosho Aoyama der 96. Detektiv Conan-Band hinzu und von Carly Phillips Einfach sexy. Kennt ihr eines der Bücher?

  1. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Weil Vanessa so eine große Lust auf Gabriele Beyerlein hatte, hat sie jetzt erst einmal eines der Bücher der Autorin gelesen und dabei mit großem Schreck gemerkt, dass sie schon fast alle der Bücher von der Autorin gelesen hat. Das findet Vanessa vor allem deshalb bedauerlich, weil sie so gerne Bücher von Beyerlein liest und noch keinen anderen Autoren gefunden hat, der historische Kinderbücher schreibt und das so anschaulich und spannend macht. Kennt ihr vielleicht einen, den ich Vanessa empfehlen kann?

  1. Lieber SuB – gesundes neues Jahr dir, auf das du weiter munter vor dich hinstapelst und dein BesitzerIn fleißig deine Bücher liest. Um direkt etwas Schwung ins neue Jahr zu bringen, zeige uns doch bitte eine Auswahl jener Bücher, die dein BesitzerIn dieses Jahr unbedingt endlich lesen soll!

Rückblick: Vom vorletzten Mal muss Vanessa ja noch die Kucera lesen, was sie immer noch nicht gemacht hat. Außerdem wollte sie ja einen Familienroman lesen, also einen Roman, in dem der Protagonist Geschwister hat oder seine Familiengeschichte nachverfolgen will. Vanessa hatte ich dafür zum einen Garrett von Lori Foster und zum anderen Vanessa da Matas Blumentochter vorgeschlagen. Davon hat sie natürlich wieder keinen gelesen, dafür aber einen anderen Familienroman, von daher werde ich den einfach mal zählen.

Zukunft: Ohje, so eine schwierige Frage. Fangen wir doch bei meiner SuB-Liste mal oben an. Ich empfehle Vanessa also erst einmal Gosho Aoyama Detektiv Conan Band 96, Band 69 und 70 und somit alles was sie von dem Autoren auf mir hat. Außerdem empfehle ich Vanessa von Eileen Auras Diese Magie der Liebe, Beyerleins In ein Land, das ich dir zeigen werde, Agatha Christies Die Mausefalle, Jennifer Crusies Beim zweiten Mann ist alles anders, Vanessa da Matas Blumentochter, Lori Fosters Es gibt keinen Ausweg, Michael Kiblers Engelsblut, Ulrike A. Kuceras Mordssommer, Sagans Lieben Sie Brahms? Und Vikas Swarups Die wundersame Beförderung. Okay, das ist wohlgemerkt eine ziemliche Menge, aber ich konnte mich einfach so schlecht entscheiden und so hat Vanessa wenigstens ein bisschen Auswahl, was sie bis zum nächsten Mal lesen möchte. Kennt ihr eines der Bücher?

Liebe Grüße

SuBy (& Vanessa)

Lieblingsworte

Präjudizieren

Das Verb präjudizieren kommt aus dem Lateinischen praeiudicare auf deutsch vorgreifen oder im Voraus entscheiden. Prae heißt vor(her) und iudicare heißt judizieren, sodass zusammengesetzt präjudizieren entsteht. Die bildungssprachliche und die rechtliche Bedeutung scheinen in diesem Fall die selbe zu sein, heißen sie doch ein Präjudiz schaffen. Duden-online gibt als Beispiel an, dass eine bestimmte Regelung keine präjudizierende Wirkung hat, damit kann deutlich werden, was mit präjudizieren gemeint ist.

Sie kam, sah und liebte von R. Gibson

Inhaltsangabe: Sie kam, sah und liebte von Rachel Gibson

In dem Liebesroman Sie kam, sah und liebte von Rachel Gibson geht es als zweiten Band um die Seattle Chinooks, eine Eishockeymannschaft. Über diese Eishockeymannschaft soll Jane Alcott als Reporterin der örtlichen Zeitung berichten, denn als Frau soll sie eine neue frische Perspektive zu den Sportereignissen einnehmen, wenngleich sie wenig Ahnung von dem Sport hat. Ihr Zielobjekt ist der berüchtigte Torwart Luc Martineau, der in der Vergangenheit sehr viel Unwahres über sich in den Zeitungen gelesen hat, weshalb er keine Interviews mehr gibt und Reportern auch im Allgemeinen keine Fragen beantwortet, sodass er der jungen Reporterin eher skeptisch gegenübersteht. Jane muss versuchen sich in dieser männerdominierten Kulisse zurechtzufinden. Die Spieler sprechen zwar mit ihr über ihre Kinder und über andere alltägliche Dinge, nur über das Spiel sprechen sie nicht mit ihr. Als die Chinooks nun auch noch anfangen zu verlieren, geben sie Jane die Schuld und sie wird gefeuert. Natürlich ist sie traurig und verletzt und sie fühlt sich vor allem von Luc verraten, nachdem sie angefangen hatte mit ihm warm zu werden und sich sogar halbwegs mit ihm versteht. Jane lernt sogar Marie, Lucs Schwester, kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter bei ihm eingezogen ist. Luc wird unwiderstehlich von der kleinen Jane, die überhaupt nicht an eine Barbie erinnert, angezogen, obwohl doch Ken-Typen eigentlich immer auf Barbie stehen. Dennoch landen die beiden im Bett und natürlich verliebt sich Jane auch in ihn (eigentlich sogar in umgedrehter Reihenfolge) und so ist er umso überraschter und verletzter, als er in einer Honey Pie-Kolumne von sich lesen muss. Honey Pie ist eine fiktive Figur, die Jane geschaffen hat um sie als Pornotext für eine Männerzeitschrift zu schreiben. Honey Pie ist verwegen und nimmt sich die Männer, die sie haben möchte und „vögelt sie ins Koma“ und als ihr neustes Opfer Luc Martineau heißt, finden das seine Mannschaftskollegen zwar toll, Luc aber weniger, vor allem, da ihm einige Passagen des Textes erschreckend bekannt vorkommen. Erst glaubt er, dass er und Jane belauscht wurden, bis sie ihm gesteht, dass sie die Honey Pie-Kolumne schreibt. Er fällt aus allen Wolken, fühlt sich verraten und verkauft und stößt die Reporterin von sich. Wie soll Jane nun mit ihrem gebrochenen Herzen und dem Hass, der ihr von Luc entgegenschlägt umgehen, schließlich liebt sie ihn doch. Doch Jane wäre nicht Jane, wenn sie nicht ihren Mumm nutzen würde: Taff stellt sie sich ihm in den Weg und versucht sich zu erklären. Doch kann Luc seine verletzten Gefühle vergessen?