Gemeinsam Lesen ·Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #81

Leseaktionen-Banner: Im Hintergrund aufgeschlagene Bücher mit Schriftseite nach oben, in roter Schrift im Vordergrund Currently Reading

Hallo ihr Lieben,

Andrea hostet seit einiger Zeit die Gemeinsam Lesen-Aktion. Hier können wir uns jeden Dienstag über unsere aktuelle Lektüre austauschen und ein Zwischenfazit zu unseren Büchern festhalten.

  1. Welches Buch lese ich gerade und auf welcher Seite bin ich?

Ich lese gerade Rückkehr ins Restaurant der verlorenen Rezepte von Hisashi Kashiwai und bin auf Seite 48.

 

  1. Meine aktuelle Meinung:

Ich bin noch nicht so weit, aber ich habe immerhin schon die erste Geschichte zum ersten Rezept gelesen und bisher bin ich genauso begeistert wie beim ersten Band auch schon. Ich mag die Idee hinter dem Buch und ich mag die Figuren sehr gerne. Auch hier habe ich das Problem, dass mir die Figuren eigentlich nicht tief genug ausgearbeitet sind und es Sprünge in er Handlung gibt, aber bisher hat mich das noch nicht so sehr gestört.

 

Habt ihr das Buch bereits irgendwo gesehen? Was lest oder hört ihr gerade?

Liebe Grüße
Vanessa

Hörbücher ·Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von S. Mandanna

Inhaltsangabe: Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von Sangu Mandanna

Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von Sangu Mandanna wird als Cosy Fantasy gelabelt und es handelt sich dabei um Low Fantasy. Mika Moon ist Hexe und zeigt auf Youtube, wie viele andere junge Frauen, die aber keine Hexen sind, magische Zauberstücke. Als Ian, ein älterer Herr sie entdeckt, erkennt er sofort, das Mika eine echte Hexe ist und engagiert sie um drei jungen Hexen Unterricht zu geben.

Mika ist von der Nachricht überrascht und möchte eigentlich ablehnen als sie noch eine Nachricht mit nur einem Wort erhält „Bitte“ also lässt sie sich überzeugen und macht sich kurzerhand auf den Weg in das Herrenhaus Nowhere House der ungewöhnlichen Familie, denn diese besteht neben dem früheren Schauspieler Ian aus dem Gärtner Ken, der Haushälterin Lucie und dem Bibliothekar Jamie, außerdem aus den drei Mädchen in verschiedenen Altersstufen: Rosetta, die Älteste, Terracotta, die Mittlere und Altamira, die Jüngste. Kurzentschlossen sagt Mika zu und erfährt schon bald, warum die drei Mädchen Hilfe brauchen: sie können ihre Magie noch nicht richtig kontrollieren und so kommt es, da sie zusammenleben immer wieder zu kleinere Unfällen (wie in Brand gesteckten Baumhausleitern). Eigentlich weiß Mika, dass Hexen nicht zusammenleben dürfen, denn auch sie musste damals von normalen, menschlichen Kindermädchen aufgezogen werden, da die Magie nicht kontrollierbar sei, wenn mehrere Hexen zusammenleben.

Mika merkt bald, dass sie die Magie der drei Junghexen durchaus in Schach halten kann und Rosetta und Altamira auch sehr lernwillig sind, aber Terracotta kann Mika nicht leiden und so bringt sie sich selbst in Gefahr. Als Mika versucht, sie zu retten, entlädt sich eine große Menge Energie und Mika wird dabei stark verletzt, wobei ihre magischen Kräfte ihr aber bei der Heilung helfen.

Nach und nach entwickelt sich zwischen Mika und den Hausbewohner:innen eine Freundschaft, und die Mädchen mögen sie sehr gerne, aber vor allem zwischen Mika und Jamie entwickelt sich eine zarte Liebe bis Mika erfährt, dass ihre neue Familie sie von Anfang an belogen hat. Und weil sie es aus ihrer Kindheit, Jugend und jungen Erwachsenenzeit kennt, dass die Menschen sie aufgrund ihrer magischen Kräfte ausnutzen, ist sie verletzt und traurig und zieht sich in das Haus ihrer Kindheit zurück. Und nun muss Mika entscheiden: kann sie ihrer neuen Familie verzeihen? Kann sie Jamie verzeihen? Kann sie verhindern, dass Altamira, Rosetta und Terracotta von der Schwester ihrer Adoptivmutter auseinandergerissen werden? Und kann sie das Geheimnis, dass die Mädchen und sie Hexen sind vor der Außenwelt bewahren? Manchmal muss man sich fallen lassen und anderen vertrauen, einen zu lieben…

Leseaktionen ·Mein SuB kommt zu Wort

Mein SuB kommt zu Wort Juni 2024

Leseaktionen-Banner: Mein SuB kommt zu Wort, SuBy und Horst mit den Links: vanessas-literaturblog.de und mellisbuchleben.blogspot.com und Idee von annasbuecherstapel.de Im Hintergrund viele aufgestapelte Bücher

Hallo und Herzlich Willkommen zur Gemeinschaftsaktion „Mein SuB kommt zu Wort”. 🙂

Anna von Annas Bücherstapel hat diese Aktion 2016 ins Leben gerufen. Melli von Mellis Buchleben und ich übernehmen sie im August 2021. Alle Informationen zur Aktion findet Ihr HIER. Wir freuen uns über jede:n Teilnehmer:in und versuchen, Eure Teilnahme in diesem Beitrag übersichtlich aufzulisten, so dass nicht immer in den Kommentaren geschaut werden muss. 🙂 Und nun viel Spaß 🙂 Den Beitrag werdet ihr immer pünktlich am 20. bei Melli und mir auf den Blogs finden, auch wenn wir mal nicht selbst teilnehmen können.

Und nun: Manege frei für unsere Stapel ungelesener Bücher:

  1. Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?
  2. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig uns deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
  3. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es ein SuB-Senior, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem(r) Besitzer:in gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
  4. Liebe:r SuB, hast Du Bücher auf Deinen Stapeln, die keine Romane sind (beispielsweise Lyrik, Dramen, Sachbücher, Biographien)?

 

SuBy:

  1. Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?

Diesen Monat bin ich um kein Buch gewachsen, was mich nicht sonderlich überrascht, denn Vanessa liest im Moment nicht sonderlich viel, aber sie hat auch wenige neue Bücher bekommen. Deshalb bin ich immer noch bei 56 Büchern.

 

  1. Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig uns deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!

Vanessa hat gar nicht so viele Bücher neu hinzubekommen, die sie noch nicht fertig gelesen hat. Das ist dieses Mal nur Rückkehr ins Restaurant der verlorenen Rezepte von Hisashi Kashiwai. Sie freut sich schon ziemlich drauf, weil sie den ersten Band total super fand, deshalb wird es wohl das nächste Buch, das Vanessa anfangen wird.

 

  1. Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es ein SuB-Senior, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem(r) Besitzer:in gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Als letztes hat Vanessa Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki beendet. Ihr hat das Buch nicht so besonders gut gefallen, weil sie etwas anderes erwartet hatte.

 

  1. Liebe:r SuB, hast Du Bücher auf Deinen Stapeln, die keine Romane sind (beispielsweise Lyrik, Dramen, Sachbücher, Biographien)?

Rückblick Mai 2021: Percy Jackson Band 5 ist immer noch ungelesen.

Rückblick Februar 2024: Vanessa hat immer noch keines der Bücher gelesen: Stop What You’re Doing And Read This! (Englisch), Kings & Fools: Vergessenes Wissen, von Natalie Matt & Silas Matthes (Deutsch) und Aja oder Alles ganz anders von Gabriele Beyerlein (Deutsch) müssen also noch gelesen werden (oder zumindest eins davon).

Rückblick April 2024: Auch von der April-Aufgabe hat Vanessa noch keines der Bücher gelesen: Tödliches Spiel in Hongkong von Robin Stevens, Keines natürlichen Todes von Dorothy L. Sayers und Rächende Geister von Agatha Christie sind alle drei noch ungelesen.

Rückblick Mai 2024: Vanessa hat wenig gelesen in den letzten Wochen und dementsprechend auch Kings & Fools 4: Vergessenes Wissen von Natalie Matt & Silas Matthes noch nicht gelesen.

Juni 2024: Da Vanessa mir gerade nicht so viel Auswahl an Lyrik, Dramen, Sachbüchern und Biographien liefert, habe ich mich entschieden heute ein paar Reihentitel vorzustellen. Normalerweise hat sie davon ja immer etwas mehr. Ich schlage ihr also Wells & Wong 6: Tödliches Spiel in Hongkong von Robin Stevens, Rückkehr ins Restaurant der verlorenen Rezepte (Band 2) von Hisahi Kashiwai und Laetitia Rodd 2: Die Schatten von Freshley Wood von Kate Saunders vor.

 

Ich bin gespannt für welches Buch sie sich entscheidet und welche Bücher die anderen SuBs und Bloggerinnen so gefunden haben.

 

Kennt ihr eines der Bücher und könnt es Vanessa empfehlen (oder davon abraten)?

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„Mein SuB kommt zu Wort” ist eine Aktion, die ursprünglich von Anna von AnnasBucherstapel.de stammt und von Mellis Buchleben und Vanessas Literaturblog im August 2021 übernommen wurde. Die Aktion findet immer am 20. des Monats statt, unabhängig vom Wochentag. Teilnehmen darf jede:r, wann immer er/sie Lust und Zeit dazu hat. Die vierte Frage ist HIER bereits im Voraus einsehbar. Die Fragen dürfen auch nach dem 20. noch beantwortet werden. Bitte benutzt bei einer Teilnahme das “Mein SuB kommt zu Wort”-Banner und verweist auf unsere Blogs!

EDIT: Euer SuB kann sowohl männlich als auch weiblich oder einfach buchisch sein. 😉

EDIT-EDIT: Unsere SuBs möchten sich austauschen – deswegen bitten wir alle Teilnehmer:innen, auch bei den anderen vorbeizuschauen und einen lieben Kommentar dazulassen (vor allem auch bei verspäteten Teilnehmer:innen). Nur so werden unsere SuBs wirklich gehört! 🙂 :-*

Ihr könnt natürlich auch immer Reihentitel vorstellen, die ihr bis zum nächsten Mal lesen wollt.

 

Liebe Grüße
SuBy (& Vanessa)

TEILNEHMER:INNEN:

Brida & Melle

Subs & Andrea

Sublinchen & Sheena

SuB & Celina

Leo & Marina

Kira & Katharina

Melli & Horst

Vanessa & SuBy
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Hörbücher ·Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von S. Mandanna

Rezension: Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von Sangu Mandanna

Ich habe Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von Sangu Mandanna als Hörbuch gehört und werde deshalb sowohl auf das Medium als auch auf den Inhalt eingehen.

Ich persönlich mag ja Low Fantasy total gerne. Ich mag es, wenn die fantastische Geschichte in der realen Welt spielt und nur einzelne Elemente fantastisch oder magisch sind und genau das findet man hier. Hinzu kommt noch, dass es nicht die große, gefährliche Aufgabe gibt, die die Protagonistin überwinden muss und sie darum kämpfen muss am Ende möglichst lebend rauszukommen. Natürlich hat Mika eine Aufgabe zu bewältigen und diese ist auch nicht einfach, aber es geht nicht um Leben und Tod und sie kann auch „nur“ emotional verletzt werden. Sowas finde ich immer super und hier passt, was der Verlag über diesen Fantasy-Roman schreibt sehr gut: Cosy Fantasy. Ich glaube wirklich, dass ich hier ein neues Lieblingsgenre für mich entdeckt habe.

Aber fangen wir am Anfang an: Ich mag Mika und auch alle anderen Figuren. Sie sind so liebevoll ausgestaltet, haben ihre positiven Seiten, aber auch Fehler und Schwächen, die den ganzen Roman spannend und abwechslungsreich gestalten. So wirken die Figuren sehr realistisch und plausibel und das gefällt mir ja auch immer sehr gut.

Ich hatte ja eben schon beschrieben, dass das Buch recht unaufgeregt ist, dennoch möchte ich klarstellen, dass ich es total spannend fand und es in weiten Teilen nahezu verschlungen habe. Ausnahmen gab es ein paar, denn es gab ein paar Stellen, wo man einfach gemerkt hat, dass eine Katastrophe vorprogrammiert war und da habe ich dann tatsächlich ein paar Tage gebraucht um weiterzuhören.

Was ist super finde, ist, dass es sich hier um eine richtig diverse Familie handelt und das Familienmodell hier ganz anders definiert wird: Vor etwa 20 Jahren kam ein irischer Junge in das Haus, der inzwischen dort arbeitet, aber dennoch so eine Adoptivsohn ist. Dann gibt es noch eine Frau, die offenbar eine nicht so tolle Ehe hatte, ein homosexuelles Pärchen und drei Kinder mit verschiedenen Hautfarben und Nationalitäten, die aber wie Schwestern aufwachsen und sich selbst auch wie Schwestern fühlen. Mika selbst hat indische Wurzeln. Ich finde es toll, dass sich diese Familie zusammengefunden hat und sich gegenseitig liebt und stützt und zusammenhält.

Marie Bierstedt ist die Sprecherin dieses Hörbuchs und ich fand sie super. Ich mochte ihre Art und Weise das Hörbuch einzusprechen und ich fand, sie hat toll zu Mika gepasst.

Was mich etwas irritiert hat, war, dass ich mir das Alter der verschiedenen Figuren anders vorgestellt hatte: Ich hatte das Buch für ein Jugendbuch gehalten und dachte, dass die „Lehrerin“ wahrscheinlich so etwa 18 bis 20 Jahre alt sein müsste und die jungen Hexen, die sie unterrichtet ein paar Jahre jünger irgendwo zwischen 14 und 17. Und dann hätten sich alle potentiellen Zielgruppen vom Alter her angesprochen fühlen können und jemanden gehabt, mit der sie sich im Roman identifizieren können. Deshalb war ich sehr überrascht, dass die jungen Hexen wirklich noch Kinder sind und Mika schon 30 Jahre alt ist. So passt es für mich nicht zu einem Jugendbuch, aber vielleicht handelt es sich auch gar nicht um ein solches.

Insgesamt fand ich Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von Sangu Mandanna toll. Ich mag die Figuren, die Geschichte und dass es nicht allzu rasant voran geht. Ich finde die Sprecherin toll und würde mich sehr freuen, wenn es vielleicht noch einen weiteren Band geben würde. Für mich handelt es sich hier um ein Highlight und hoffe, dass ich hier ein neues Genre für mich entdeckt habe.

 

 

 

Danke an Random House Audio für das Rezensionsexemplar!

Leseaktionen ·Montagsfragen

Montagsfrage: 17. Juni 2024

Banner Montagsfrage im Hintergrund Notizheft im Vordergrund mit Klebeband festgeklebter Zettel mit Aufschrift Wordworld Presents Die Montagsfrage und drei Fragezeichen

Montagsfrage: Was waren Eure Halbjahreshighlights?

Hallo ihr Lieben,
diese Woche möchte Sophia in der Montagsfrage wissen, was unsere Halbjahreshighlights waren:
1. Der Donnerstagsmordclub (3) und die verirrte Kugel von Richard Osman
2. Laetitia Rodd 1: Das Geheimnis von Wishtide Manor von Kate Saunders
3. Miss Daisy (2) und der Tod im Wintergarten von Carola Dunn
4. Harrington & Kurland 7: Der Tod kennt keine Geheimnisse von Catherine Lloyd
5. Miss Moons höchst geheimer Club für ungewöhnliche Hexen von Sangu Mandanna
6. The Hate U Give von Angie Thomas

Kennt ihr eines der Bücher? Welches waren eure Highlights des ersten Halbjahres?
Liebe Grüße
Vanessa

Das Mondscheincafé von M. Mochizuki

Inhaltsangabe: Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki

Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki ist ein aus Japan stammender Roman über Sterne deutende Katzen, die jungen Menschen auf ihrem Lebensweg helfen wollen.

In diesem Roman sind mehrere Geschichten versammelt: Mizuki Serikawa war einst eine gefeierte Drehbuchautorin aber inzwischen arbeitet sie nur noch an kleineren und unbedeutenderen Projekten. Darunter eine Nebenhandlung für ein bekanntes Spiel, die sie entwickeln und schreiben soll. Als sie einer ehemaligen Kollegin ein Drehbuch schickt, bittet diese um ein Treffen und berichtet ihr von der Ablehnung ihrs Drehbuches. Mizuki ist am Boden zerstört, trifft aber auf ein magisches Katzencafé, in dem sie lernt auf ihre Sterne zu vertrauen und etwas über den Zeitgeist und den Publikumsgeschmack lernt.

Als nächste wird Akaris Geschichte erzählt. Sie arbeitet beim Fernsehen und ist eine Karrierefrau und natürlich braucht sie einen passenden Mann dazu, aber sie verliebt sich immer in die falschen. Zuletzt in einen Mann, der mit seiner Frau eine Fernbeziehung führt und ihr verschwiegen hat, dass er verheiratet ist. Als sie erfährt, dass ihr Freund verheiratet ist, zieht sie die Notbremse und trennt sich von ihm. Im Gegensatz zu einer ihrer Schauspielerinnen, Satsuki, die eine Affäre mit einem verheirateten Kollegen hat und dafür von der Öffentlichkeit stark verurteilt wird. Gemeinsam besuchen die Frauen das Mondscheincafé und finden so ihren Weg und setzen sich mit aller Kraft dafür ein, dass sie ihren Zielen näher kommen.

Zuletzt „besuchen“ Takashi Mizumoto und Megumi Hayakawa getrennt voneinander das Mondscheincafé. Während Takashi erfährt, dass seine technischen Probleme im Beruf mit den Sternen zusammenhängen und wie er damit am besten umgeht, sodass diese Probleme keine allzu schlimmen Auswirkungen auf sein Geschäft haben, wird Megumi dazu motiviert, sich eine neue Stelle zu suchen beziehungsweise sich endlich selbstständig zu machen. Sie erfährt auch, dass es einige Möglichkeiten gibt, sich in ihrer Branche über Wasser zu halten und Akari stellt sogar den Kontakt zu Jiro, dem Stylisten beim Film her, sodass Megumi auch aus dieser Richtung in Zukunft Aufträge erhalten könnte.

Zum Schluss erfahren die Leser:inen noch warum diese Menschen Hilfe von den Katzen vom Mondscheincafé erhalten haben und wo ihre Verbindung zueinander ist.

Das Mondscheincafé von M. Mochizuki

Rezension: Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki

Normalerweise mag ich solche Belles Lettres-Bücher aus Japan wie es auch Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki zu werden versprach. Leider kam direkt danach das große Aber, doch dazu gleich mehr.

Ich mag die Idee, dass es ein Café gibt, das an allen möglichen, verschiedenen Orten auftauchen kann und dort verschiedensten Menschen bei ihrem weiteren Lebensweg hilft beziehungsweise die richtigen Tipps gibt, um sich selbst für die richtigen Dinge im Leben zu entscheiden und dass es dabei egal ist, ob es um berufliche Dinge oder die Liebe geht. Ich mag es auch, dass hier Katzen diejenigen sind, die die Menschen beraten, ABER und hier komme ich zum ersten Aber: mich stört, dass diese Katzen sprechen können und es dafür keinerlei logische Erklärung gibt. Natürlich müssen die Katzen irgendwie ihre Tipps vermitteln, aber mich hat es dennoch gestört.

Hinzu kam, dass den Sternen und dem Geburtshoroskop so viel Bedeutung zugemessen wird. Ja, ich verstehe, wenn Menschen an Glück oder Schicksal glauben und kann nachvollziehen, wenn man für manche Dinge einfach andere Erklärungen als rein wissenschaftliche sucht. Aber so wie die Autorin diese Geburtshoroskope beschrieben hat, wirkte es für mich einfach nur wie Mumpitz. So lange es niemandem schadet, kann man daran ja glauben, aber wenn man seine Lebensentscheidungen von den Sternen abhängig macht und denkt, dass man Charakterstärken, -schwächen und -eigenschaften mit den Sternen erklären kann und weil Planet X während der Geburt in diesem und jenem Haus stand, dass man diese und jenen Lebensentscheidungen treffen sollte/muss, um ein gutes Leben zu führen, dann sehe ich das sehr kritisch. Vielleicht hat es die Autorin einfach nicht richtig rüberbringen können und es wirkt deshalb so seltsam, aber ich bin nicht sicher, ob das wirklich die Erklärung ist.

Ich muss auch sagen, dass ich als ich das Buch auswählte einfach nicht damit gerechnet beziehungsweise nicht bedacht habe, dass es hier so stark um Astrologie gehen wird und dass die so relevant für die Handlung sein wird, sonst hätte ich das Buch wohl niemals ausgesucht. Für mich klang einfach ein Mondscheincafé mit Katzen, das den Menschen hilft super. Und wäre die Handlung auch nur dieser Teil, würde ich das Buch wahrscheinlich mit fünf Sternen bewerten, aber so kann ich das leider nicht.

Die Figuren blieben mir auch alle etwas zu oberflächlich, aber das kann auch daran gelegen haben, dass ich mich über Wochen bis Monate durch dieses Buch geschleppt habe und immer wieder große Pausen machen musste. Die Idee wie die Schicksale aller dieser Menschen zusammenhängen und warum die Katzen ausgerechnet ihnen geholfen haben, fand ich unglaublich berührend und sie hat für mich das Buch bis zu einem gewissen Grad „gerettet“. Mir hat sie also gut gefallen.

Alles in allem kann ich Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki also nicht empfehlen, wenn man einfach nur einen netten belletristischen Roman lesen möchte, denn hier liegt der Schwerpunkt auf der Astrologie.

 

 

 

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Experte in Sachen Mord von N. Upson

Inhaltsangabe: Experte in Sachen Mord von Nicola Upson

Experte in Sachen Mord von Nicola Upson ist der erste Band der Josephine Tey und Archie Penrose-Reihe. Josephine Tey ist auf dem Weg nach London, wo ihr Theaterstück die letzte Woche auf der Bühne gezeigt wird. Ihr gegenüber sitzt eine junge Frau, ein großer Fan ihrer Arbeit und von ihr und die beiden Frauen kommen ins Gespräch. Am Bahnhof lernt Elspeth sogar noch die Hauptdarstellerin des von ihr so sehr verehrten Stücks kennen und wird kurz darauf im Zugabteil, in dem sie ihre Tasche vergessen hatte, ermordet.

Archie Penrose, Inspector bei Scotland Yard und mit Josephin Tey befreundet, erkennt schnell, dass sie eng mit dem Opfer in Verbindung stand und so ein mögliches Opfer des brutalen Mörders sein könnte. Archie beginnt mit seinen Ermittlungen und findet bald einige Details über das Opfer heraus und über die Zeug:innen und Tatverdächtigen, die ihn bald schon in die Vergangenheit des Opfers führen. Nur kurze Zeit später gibt es ein zweites Opfer im Umkreis des Theaters, das aber auf ganz andere Art umgebracht wird und auf den ersten Blick auch nichts mit dem Opfer zu tun hatte: der einzige gemeinsame Nenner könnte der Freund des ersten Opfers sein, denn sein Mentor ist das zweite Opfer.

Es stellt sich heraus, dass der Tod der jungen Frau mit ihrer Adoption zusammenhängen könnte und es stellt sich die Frage, inwiefern das zweite Opfer etwas mit ihr zu tun hat. Außerdem stellt sich heraus, dass ihr leiblicher Vater im Krieg gefallen ist und so kann eigentlich nur die leibliche Mutter mit ihrem Tod zu tun haben, aber welche der Frauen aus dem Kreis der Verdächtigen könnte das sein, oder war es doch jemand anders, der mit ihrer Adoption zu tun hat…

Experte in Sachen Mord von N. Upson

Rezension: Experte in Sachen Mord von Nicola Upson

Es handelt sich hier um den ersten Band der Reihe um Josephine Tey und Archie Penrose. Zu beachten ist, dass Josephine Tey eigentlich das Pseudonym von Elizabeth Mackintosh ist und es sich somit um eine historische Persönlichkeit handelt, die hier in eine fiktive Geschichte verstrickt wird. Ob man das mag oder nicht, muss man selbst wissen. Obwohl immer wieder auf einen anderen Fall verwiesen wird, handelt es sich bei Experte in Sachen Mord um den ersten Band der Reihe, wobei der Fall mit den aktuellen Mordfällen durchaus etwas zu tun hat. Mich hat es nur immer wieder irritiert, weil ich mir gedacht habe, dass ich offenbar einen Band zuvor verpasst habe (die Bände scheinen auch in komischer Reihenfolge vom Englischen ins Deutsche übersetzt worden zu sein; vielleicht rührte daher meine Irritation).

Josephine Tey ermittelt eigentlich zusammen mit Inspector Archie Penrose. Leider kriegt man von den Ermittlungen nicht allzu viel mit, obwohl diese schon relativ präsent sind. Ich weiß, dass das komisch klingt, aber irgendwie scheint gar nicht so viel ermittelt zu werden. Es werden nur ein paar Zeug:innen und Angehörige befragt und auf einmal finden sie heraus, in welcher Richtung sich das Tatmotiv verstecken könnte und den eigentlichen/die eigentliche Mörder:in finden sie gefühlt auch eher zufällig. Das hat mir alles in allem überhaupt nicht gut gefallen.

Zu Josephine Tey habe ich auch irgendwie keinen richtigen Zugang gefunden, und leider ging es mir bei allen anderen Figuren auch so. Richtig sympathisch waren mir wenige und es waren auch einfach zu viele Figuren um wirklich einen guten Überblick zu behalten (es gab sogar ein paar, die ich einfach nicht auseinanderhalten konnte, was für mich immer ein Zeichen ist, dass die Figuren nicht gut genug ausgearbeitet wurden).

Ich hatte mich auf die Reihe wirklich gefreut. Sie stand lange auf meiner Wunschliste bevor ich sie bei Netgalley entdeckt hatte und war total begeistert. Leider hat die Reihe meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllen können und mich hat der erste Band stattdessen noch in eine erneute Leseflaute gestürzt nachdem ich mich kurz zuvor erst aus einer Leseflaute herausgelesen hatte. Das fand ich sehr schade. Ich habe mich daraufhin entschieden die anderen Bände der Reihe, die ich teilweise schon angefragt hatte über Netgalley nicht mehr zu lesen.

Insgesamt war mir der Krimi um Josephine Tey zu langatmig, zu langweilig und es gab zu wenige Ermittlungen, an denen Tey wirklich beteiligt war. Mir waren es auch zu viele Figuren, die zu ähnlich waren, sodass ich sie nicht so gut auseinanderhalten konnte. Ich habe die Reihe nach dem ersten Band wieder abgebrochen und musste mich durch diesen schon durchquälen. Leider konnte die Reihe und vor allem der erste Band meine Erwartungen so gar nicht erfüllen.

 

 

 

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Gemeinsam Lesen ·Leseaktionen

Gemeinsam Lesen #80

Leseaktionen-Banner: Im Hintergrund aufgeschlagene Bücher mit Schriftseite nach oben, in roter Schrift im Vordergrund Currently Reading

Hallo ihr Lieben,

Andrea hostet seit einiger Zeit die Gemeinsam Lesen-Aktion. Hier können wir uns jeden Dienstag über unsere aktuelle Lektüre austauschen und ein Zwischenfazit zu unseren Büchern festhalten.

  1. Welches Buch lese ich gerade und auf welcher Seite bin ich?

Ich habe mit einem neuen Hörbuch angefangen: The Hate U Give von Angie Thomas und bin in Track 19.

 

  1. Meine aktuelle Meinung:

Das Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste und jetzt habe ich es als Hörbuch bekommen. Ich mag Starr, die Protagonistin, total gerne. Ich meine, man weiß ja, wenn man den Klappentext gelesen hat, was relativ am Anfang geschehen wird und so war ich zwar darauf vorbereitet, aber es hat mich dennoch getroffen. Sie schildert das, was vor ihren Augen passiert so lebhaft und anschaulich, dass ich einfach nur da saß und geheult habe. Das Buch ist toll, aber unglaublich schwierig zu ertragen (bisher zumindest und ich vermute, da wird auch noch etwas kommen…).

 

  1. Rückblick:

Experte in Sachen Mord von Nicola Upson habe ich beendet, aber ich muss noch die Rezension schreiben. Hoffentlich schaffe ich das dieses Wochenende noch, denn ich weiß noch nicht so genau was ich dazu schreiben soll…

 

Habt ihr das Buch bereits irgendwo gesehen? Was lest oder hört ihr gerade?

Liebe Grüße
Vanessa