Adventskalender 2017 ·Der Hundertjährige von J. Jonasson

Rezension: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson

Die Inhaltsangabe zum Roman Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson findet ihr oben.

Der Roman von Jonas Jonasson war schon vor ein paar Jahren ziemlich bekannt, sodass ich mich irgendwann dazu entschloss mich einmal damit zu befassen. Mir persönlich gefällt Allan sehr gut. Er scheint nicht besonders intelligent zu sein, aber er ist charismatisch und ein absoluter Lebenskünstler. Er schafft es überall sich irgendwie durchzumogeln, entweder indem er lügt und ein paar Sachen behauptet, die nicht ganz der Wahrheit entsprechen, oder aber die Menschen, die jeweilig seine Unterstützung wollen, um Hilfe bittet. So schafft er es mit seinen ausgezeichnet Kontakten immer wieder aus brenzligen Situationen zu entkommen, denn er rechnete nicht damit, dass er auch nur annähernd ein dreistelligen Alter erreicht. Mir gefiel auch sehr gut, dass die Geschichte in der Gegenwart beginnt und dann nach und nach erzählt, wie und warum Allan erstens in diesem Altersheim wohnte und zweitens warum er daraus wieder zu flüchten gedachte. Es macht mir wirklich Spaß so ein Leben mal nachzuverfolgen, denn ich fand es wirklich interessant wie ein Mensch leben kann und dieses Leben dennoch naja sagen wir mal überlebt, denn Allan lebt eigentlich kein einziges Jahr ein normales Leben und dennoch erhält er am Ende eine Rente. Das erklärt dann auch, warum er es nicht so besonders lange in dem Altersheim aushält, er wollte eigentlich schon in der ersten Nacht sterben, was ihm allerdings nicht gelang. Irgendwie hat es Jonasson geschafft in mir das Fernweh zu wecken, denn dieses Leben eines Lebenskünstlers hat irgendwie schon seinen Reiz, ist aber dennoch nicht das Leben, das man sich unbedingt als kleines Kind vorstellt.

Alles in allem hat mir der Roman Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson recht gut gefallen, auch wenn ich ihn teilweise recht langatmig fand, dennoch empfehle ich ihn gerne weiter, denn er ist mal etwas anderes, etwas besonderes.

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