Adventskalender 2017 ·Der Graf von Monte Christo von A. Dumas

Rezension: Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas

Die Inhaltsangabe zum Abenteuerroman Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas findet ihr oben.

Man merkt es sicherlich an meiner Inhaltsangabe: Ich bin am Ende wirklich durcheinander gekommen, wer in welcher Beziehung mit wem steht. Es sind eigentlich nur vier Leute, die wichtig sind: Monte Christo und seine drei Widersacher, allerdings haben diese ja noch Freunde, Frauen und Kinder, was das ganze ziemlich unübersichtlich macht und auch ein Schema, in dem steht, wer mit wem wie verwandt und verbandelt ist, hat mir nicht wirklich weitergeholfen, denn ich fand auch die Namen recht schwierig zu merken. So sind für mich alle fremd klingenden Namen schwierig auseinanderzuhalten, so zum Beispiel schwedische, russische oder eben französische Namen. Im Grund ist es aber ziemlich egal, welchem seiner Widersacher er nun was angetan hat, denn wichtig ist ja nur, dass er sich gerächt hat und dann aber erkennt, dass seine Rache vielleicht ein bisschen weit ging und so versucht es wieder gut zu machen, indem er seine Güter in Frankreich verschenkt und einen seiner Widersacher nicht dem Hungertod überlässt, wie er es eigentlich geplant hatte.

Aus diesem Abenteuerroman kann man recht viel lernen, so haben wir einen Mann, der 25 Jahre auf seine Rache wartet und so sein ganzes Leben davon bestimmen lässt. Natürlich ist klar, dass er in 14 Jahren Kerkerhaft nicht wirklich die Möglichkeit hat, irgendetwas anderes zu tun und sein Leben wieder in die Hand zu nehmen, aber nachdem er geflüchtet ist, braucht er neun Jahre um seine Rache zu planen und sich die neue Identität aufzubauen, die er braucht um sich zu rächen, obwohl er dann allerdings von seiner Ex-Verlobten Mercédès erkannt wird. Natürlich lernt er gerade durch seine Rache seine neue Freundin Haydée kennen, welche sich in ihn verliebt, nachdem er sie gerettet hatte, was natürlich für eine Rache spricht, aber irgendwie finde ich es dennoch schwierig.

Insgesamt fand ich den Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas natürlich nicht uninteressant, aber irgendwie fehlte mir die Moral am Ende des Romans, wobei man diese natürlich in den Zweifeln des Grafen sehen kann. Natürlich empfehle ich diesen Roman gerne weiter.

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