Jenseits von Afrika von T. Blixen

Inhaltsangabe: Jenseits von Afrika von Tania Blixen

Bei dem Roman Jenseits von Afrika von Tania Blixen handelt es sich um die Erlebnisse einer Erzählerin, die damals in Afrika in einer Kolonie auf einer Farm lebte. Die Dänin lebte mit ihrem Mann für viele Jahre auf einer Kaffeefarm bis sie irgendwann nicht mehr genug Geld erwirtschaften und deshalb zurück nach Dänemark gehen musste. In dem Buch werden ihre Erlebnisse mit europäischen Freunden in Afrika geschildert. Sie beschreibt in ihrem Buch wie sie versucht aus der Farm ein rentables Geschäft zu machen, dass sie mit den Einheimischen in Kontakt kommt und sie in ihr bald eine kluge Frau sehen, die dann auch bei ihren Streitgesprächen zuhören und sie mit ihrem Rat unterstützen darf. Es gibt dort eine Schule, die unter ihrer Aufsicht steht und errichtet wurde, und in der die Einheimischen Kinder lernen dürfen. Auf dem Weg sieht sie Jungen, die eine Antilope gefangen hatten und sie verkaufen wollten. Das kleine Tier wird von ihr ignoriert. Doch abends, als sie schon im Bett liegt, fällt ihr auf, dass die Jungs das hilflose, vielleicht verletzte aber in jedem Fall verängstigte Jungtier vermutlich einfach dort irgendwo ausgesetzt haben. Sie scheucht also ihre Arbeiter aus den Betten und lässt nach dem Antilopenbaby suchen und es wird sogar gefunden. Das Mädchen wächst zu einer großen Antilope heran und hat einen besonderen Platz in der Farm und ihm Herzen der Besitzerin, doch sie bleibt immer länger weg und kommt irgendwann überhaupt nicht mehr zurück. Die Farmerin macht sich Sorgen um ihre Antilope, findet aber bald heraus, dass sie sich einen Mann gesucht hat und ab und zu in aller Frühe zum Haus kommt um dort zu fressen. Ihr Mann bleibt immer am Rande des Waldes, einige Meter vom Haus entfernt, stehen und traut sich nicht in die Nähe der Menschen. Die Antilope kommt weiterhin mit ihren Kindern, ihren Enkeln und irgendwann kommen sie ohne sie. Außerdem erzählt sie von einer Geschichte, bei der eine Tochter von ihren Arbeitern auf einem der Wagen, die auf ihrer Plantage gefahren sind, gestützt ist und von diesem überrollt wurde. Das Mädchen starb an ihren Verletzungen und die Eltern, deren Tochter jetzt bald in ein heiratsfähiges Alter gekommen wäre, sind der Ansicht, dass die Farmerin ihnen den Lohn, der ihnen durch den Tod der Tochter entgangen ist, zahlen sollte. Allerdings hatte die Farmerin vorher verboten, dass die Kinder auf diesen Wagen mitfuhren und so waren sie der Meinung, dass der Fahrer des Wagens den Preis zahlen sollte. In Afrika ist es nämlich so, dass die Eltern vom Bräutigam beziehungsweise dessen Familie einen Betrag, meist in Tieren, für die Töchter zahlen. Als sie einmal erwähnt, dass es in Europa anders ist, denn dort würde für eine Frau nichts gezahlt, sagen die afrikanischen Mädchen, dass sie dann lieber nicht heiraten würden, als sich so billig zu verkaufen.

Auch von ihrem Freund Denys Finch Hatton erzählt die Farmerin, denn er ist Aufseher in Afrika und kommt nach seinen mehreren Tagen bis Wochen umfassenden Abenteuern regelmäßig bei ihr im Haus unter um dort zu wohnen. Eines Tages wundert sie sich, warum niemand in der Stadt mit ihr sprechen möchte und die Menschen sowohl auf dem Weg wie auch in der Stadt sich ihr gegenüber so abweisend verhalten. Als sie zurück zur Farm kommt, erfährt sie den Grund: Denys ist mit seinem kleinen Flugzeug abgestürzt und gestorben. Sie plant eine Beerdigung in den Bergen, sodass er von seinem Grab auf das Haus blicken kann, das ihm oftmals ein Zuhause war. Auch die Abreise und welche Gefühle und Gedanken in ihr vorgingen, beschreibt die Erzählerin, außerdem was geplant und getan werden musste, bevor sie abreisen konnte.

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