Der goldene Kegel von G. Beyerlein

Rezension: Der goldene Kegel von Gabriele Beyerlein

Die Inhaltsangabe zum Kinder- und Jugendbuch von Gabriele Beyerlein findet ihr oben.

Je nach Ausgabe hat dieser Roman etwa 220 Seiten, auf denen, was man an der Inhaltsangabe ganz gut merkt, relativ viel geschieht. Und genau das war es auch, was mich ein bisschen gestört hat. Mara verändert sich so häufig in diesem Buch, dass ich mir beim Schreiben der Inhaltsangabe gar nicht mehr sicher war, was wann wie in welcher Reihenfolge geschieht, denn bei manchen Ereignissen ist es auch nicht so wichtig. Verzeiht mir also kleinere Fehler! Aber ich mochte es auch, dass Mara sich weiterentwickelte. Am Anfang hängt sie an den Lippen des Freundes ihres Vaters, Camos, aber später merkt sie, dass sie alleine viel mehr leisten kann. Sie merkt, dass dieser Mann gar nicht so überhöht ist, wie sie ihn sich ausmalt, nur weil er sie an ihren Vater erinnert. Und sie hat eine ziemlich große und wichtige Aufgabe, die außer ihr niemand übernehmen kann. Sie ist bereit alles zu riskieren um ihren Vetter zu retten. Und das fand ich sehr beeindruckend. Das Mädchen kann nicht älter als 12 oder 13 Jahre alt sein, zumindest würde das gut in das Personengefüge passen und dennoch hat sie den Mut – hier ist das Geschlecht ziemlich egal, denn ich vermute, auch ein 12 oder 13-jähriger Junge hätte Angst sich in einer solchen Zeit alleine draußen herumzutreiben – sich auf den Weg zumachen und sich so weit von Zuhause weg zu wagen. Wenn ihr irgendwo etwas geschieht, ist niemand da, der sie rettet, beschützt oder wieder nachhause bringt. Dies beeindruckte mich zutiefst.

Auch wie sich die Beziehung zu Ianos entwickelt hat, fand ich sehr interessant, denn die Begegnung der beiden war nicht nur für Mara wichtig und von Vorteil, denn ohne ihn hätte sie sich niemals so gut zurecht gefunden und wäre bestimmt mehr als einmal von irgendwelchen Kriegern aufgegriffen worden. Aber auch für ihn war diese Begegnung wichtig, denn er entwickelt sich mit Mara weiter, an ihrer Seite und ihrer seltsamen Mission, von der er nur die Hälfte versteht, aber begreift, wie wichtig sie nicht nur für Mara ist.

Alles in allem mochte ich hier wie immer die geschichtlichen und historischen Hintergründe genauso sehr wie, dass man sieht, dass man mutig sein soll und man daraus auch etwas für sich persönlich mitnehmen kann, aber ebenso sehr mochte ich die Personen und die Geschichte, die die Autorin um ihre Figuren gesponnen hat.

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