Rebecca von D. Du Maurier

Rezension: Rebecca von Daphne du Maurier

Rezension: Rebecca von Daphne du Maurier 
 
Die Inhaltsangabe zum Roman „Rebecca“ von Daphne du Maurier findet ihr oben.
Ich musste ganz ehrlich sagen, dass es schon schwierig ist sich mit jemandem zu identifizieren, die man immer nur als Mrs. De Winter kennen gelernt hat, zumal sie ja nicht die einzige ist, sondern von manchen Figuren sogar nicht als die wahre Mrs. De Winter anerkannt. Ich konnte mich aber dennoch mit ihr identifizieren, denn sie scheint eine sehr sympathische, junge Frau zu sein. Sie ist zwar recht schüchtern und fühlt sich nicht ernst genommen, aber sie hat eine unglaubliche Sanftheit an sich, die ich recht sympathisch fand. Auch ist bezeichnend, dass der Roman Rebecca heißt, obwohl diese längt tot ist, damit hängt auch zusammen, dass Maxim Angst hat, dass Rebecca trotzdem noch gewinnt und dass er sie als einziger wirklich kennt und weiß was für ein Mensch sie ist. Mrs. Danvers scheint auch viel von ihr zu wissen, aber nicht alles und so erkennt oder will sie nicht erkennen was Rebecca für ein Mensch war, so steht Rebecca im Vordergrund der Erzählung, obwohl sie eigentlich tot ist und niemals direkt auftritt. Auch verunsichert sie die Erzählerin, denn diese glaubt, dass Maxim Rebecca noch liebt. Wirklich interessant fand ich die Tatsache, dass Maxim eine Frau heiratet, die um so vieles ärmer zu sein scheint und so zurückhaltend und in allem durchschnittlich, natürlich weiß man nie wohin die Liebe fällt, aber es wirkte am Anfang doch recht befremdlich auf mich, aber später fügt sich alles zusammen und es wird klar, warum er eine solche Frau wollte und nicht wieder eine, die wie Rebecca ist oder sein könnten. Mit jedem Punkt, der passiert und jeder Situation, die die Erzählung vorantreiben, entdeckt die Erzählerin mehr und mehr von Manderley und von der Liebe Maxims, denn die beiden sind sich am Ende wirklich näher gekommen und für sie wird immer mehr deutlich wie die Dinge liegen. Immer wieder denken sie und Maxim, dass seine Tat nun entdeckt werden könnte und immer wieder kommen sie mit einem blauen Auge davon, was auch damit zusammenhängen könnte, dass die Bewohner aus der Umgebung ihrem Maxim nichts antun wollen, so scheinen einige zu ahnen, dass er Rebecca umgebracht hat und entweder wissen sie, warum er es tat und haben es die ganze Zeit vor ihm verborgen, oder sie wussten es nicht, wollen aber nicht auf das aufregende Leben verzichten, dass er ihnen bietet, denn bei ihm finden öfter einmal Veranstaltungen statt, die sie aus ihren trostlosen Leben reißt.
Alles in allem ist der Roman „Rebecca“ von Daphne du Maurier ein wirklich gelungenes Werk und ich kann verstehen, warum es so bekannt ist und hoch geachtet wird. Ich empfehle es gerne weiter und hoffe, dass ihr damit genau so viel Spaß habt, wie ich.

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