Xanthippe von R. Gordian

Inhaltsangabe: Xanthippe von Robert Gordian

In dem Roman Xanthippe von Robert Gordian geht es um den antiken Sokrates, der sich eine Frau aussucht. Er wählt die scharfzüngige Xanthippe, die ursprünglich aus Athen stammt, sich aber für einige Monate in der Weltgeschichte rumtrieb bevor sie zurückkam und Sokrates heiratete. Die beiden leben in keiner harmonischen Ehe, denn nicht nur schafft es Sokrates mit seiner Arbeit als Steinmetz ihn und seine junge Frau durchzufüttern, er treibt sich zu allem Überfluss auch noch draußen herum, diskutiert auf dem Marktplatz mit den Männern der Stadt und stellt sie teilweise bloß, außerdem hat er eine Schule eröffnet und will nicht einmal Geld von seinen reichen Schülern nehmen. Xanthippe gebar ihrem Mann drei Söhne, die sie nicht nur alleine versorgen musste, sondern sich auch noch um den Unterhalt der Familie. Sie fängt also an für einen Künstler zu arbeiten, verkauft die alten Steine und angefangenen und teilweise verwitterten Skulpturen ihres Mannes und behauptet, dass diese Werke von echten, großen Künstlern stammten, außerdem arbeitet sie als Klageweib auf Beerdigungen und beklagt für Geld die Toten. Als ihr Mann sich immer mehr Feinde in Athen zuzieht, bittet Xanthippe ihn, sich zurückzuhalten und bei der Verhandlung, die gegen ihn eingeleitet wurde, möge er doch um Vergebung bitten, möge zugeben, dass es falsch war und dass er damit aufhören würde, aber auch nun hört Sokrates nicht auf seine Frau. Xanthippe muss mit ansehen, wie ihr Mann verurteilt wird, und wird vom Gericht zur Witwe gemacht. Sie zieht mit ihrem jüngsten Sohn weg aus Athen und kehrt nicht zurück. Ihre älteren Söhne bleiben in Athen zurück, sind aber schon relativ erwachsen. Der Ich-Erzähler Simon, Freund und Nachbar der Familie, der sehr viel vom Familienleben hinter der Mauer mitbekommen hat und Xanthippe mehr als einmal ausgeholfen hat und mit Sokrates viele Gespräche führte und mit ihm befreundet war, erzählt zum Schluss noch, dass er von Xanthippe auch nichts mehr gehört habe, dass er aber ihren Sohn einmal gesehen hätte, die beide ein Handwerk erlernt haben und einer von beiden hatte sogar die Tochter seines Meisters geheiratet.

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