Adventskalender 2018 ·Das Geheimnis der Schnallenschuhe von A. Christie

Rezension: Das Geheimnis der Schnallenschuhe von Agatha Christie

Die Inhaltsangabe zum Krimi Das Geheimnis der Schnallenschuhe von Agatha Christie findet ihr oben.

Die Geschichte an sich ist ganz interessant. Alles beginnt mit einem vermeintlichen Selbstmord, dann folgt ein Mord und ein mysteriöses Verschwinden, ein brutaler Mord, bei welchem die Identität verschleiert werden soll, dann aber die Handtasche bei der Leiche gefunden wird. Weil Poirot diese Verwicklungen stutzig macht, wundert er sich auch darüber, dass man ihn immer wieder auf den Pfad locken möchte, dass Alistair Blunt das Opfer sein soll und nicht der Verantwortliche. Es wundert ihn, dass er nie darüber nachgedacht hat, dass Blunt vielleicht aus privaten Umständen das Opfer sein soll. Immer denkt er nur, dass er aus gesellschaftlichen oder politischen Gründen umgebracht werden soll, doch dann fällt ihm auf, dass er sehr vehement in diese Richtung gedrängt wird und entscheidet sich dafür, herauszufinden, ob es in Blunts Privatleben einen Grund dafür gibt, dass man ihn umbringen möchte. Ich mochte diese Wendung sehr gerne, denn für Poirot ist klar, wie es für den Leser auch klar ist, dass diese Fälle miteinander zusammenhängen müssen. Ich mochte es auch, dass man die politische Dimension in diesen Roman mitreinbringt und dass es so viele Möglichkeiten gibt, wer Blunt nach dem Leben trachtet, was natürlich an der politischen Dimension liegt. Was ich hingegen nicht so gerne mochte, war, dass es so viele ähnliche Verdächtige gab. Die Zahnarzthelferin hat einen Freund, der gegen das ist, wofür Blunt steht und auch seine Nichte, Jane Olivera, hat einen Freund, der gegen das ist, wofür Blunt steht, aber sie sind nicht zusammen in einer Gruppe, sondern in verschiedenen und das macht es irgendwie schwierig die ganzen Charakter auseinanderzuhalten und damit komme ich auch schon zum nächsten Punkt. Mir ging es dieses Mal wieder extrem so, dass es sehr viele Zeugen und Verdächtige gab, bei denen mir die Zusammenhänge nicht immer ganz klar waren, was auch damit zusammenhing, dass wir es in diesem Krimi auch mit vertauschen Identitäten zu tun hatten. Schließlich ist nicht klar, wer Mrs. Chapman ist und es ist auch nicht klar, wer Mabelle Sainsbury Seale ist und wer ermordet wurde und wer der Täter ist. Dies alles macht den Krimi natürlich spannend, denn man ist sich nie über die Verhältnisse im Klaren, machen es auch schwerer mitzuraten, wer der Täter ist, aber gleichzeitig macht es das spannender. Alles in allem kann ich den Krimi Das Geheimnis der Schnallenschuhe von Agatha Christie gerne weiterempfehlen.

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