Der geteilte Himmel von C. Wolf

Inhaltsangabe: Der geteilte Himmel von Christa Wolf

In der Erzählung Der geteilte Himmel von Christa Wolf erzählt Rita ihre Geschichte mit Manfred aus der Rückschau. Sie liegt im Krankenhaus und erzählt wie sie Manfred kennen gelernt hat und aus ihrem Heimatdorf in die Stadt kam. Rita lernt in ihrem Heimatdorf bei einem Tanz Manfred kennen. Manfred ist ein Mitzwanziger, der sehr ernst ist und kühl-rational über seine Arbeit als Chemiker nachdenkt und redet. Rita kommt mit Manfred in die Stadt und zieht mit ihm zusammen zu seinen Eltern, zu denen Manfred aber auch kein gutes Verhältnis hat. Rita ist gerade erst erwachsen und noch sehr unbeholfen und naiv. Sie scheint sich in der Großstadt alleine noch nicht besonders gut zurechtzufinden. Als sie anfängt in einer großen Firma zu arbeiten, in der sie ausbildungsbegleitenden arbeitet, weil sie nebenbei zur Lehrerin ausgebildet wird und am sozialistischen System mitarbeiten und harte körperliche Arbeit verrichten soll. Sie hat am Anfang Schwierigkeiten sich in dem großen Werk zurechtzufinden. Ihre Arbeitskollegen haben ihr gegenüber sehr gemischte Gefühle, denn sie ist eine junge Frau, die noch keine rechte Ahnung vom Leben zu haben scheint. Zu Manfred hat sie immer ein sehr vertrauensvolles Verhältnis. Manfred mag seine Eltern nicht und spricht mit Rita auch immer wieder darüber. Sie liebt Manfred, obwohl er so ganz anders ist als sie, mit ihrem naiven Wesen, scheint sie ihn am Anfang sogar anzuhimmeln, allerdings verändert sich dieses Verhältnis, denn sie scheint sich umso länger sie in der Großstadt lebt und umso mehr sie mit ihren Arbeitskollegen zu tun hat, die sie bald sogar als Freunde oder gute Bekannte gewinnt, mehr aus sich heraus zu kommen und sie verliert ihren jugendlichen Zug. Diese Veränderung führt auch dazu, dass sich das Verhältnis zwischen Rita und Manfred auch verändert. Am Ende ist Manfred so verstört über das sozialistische System der DDR, dass er lieber in den Westen geht. Rita reist ihm hinterher, kann aber mit dem System der BRD nichts anfangen und kehrt resigniert zu ihrem Schwiegervater in spe zurück, der sie an ihren Arbeitskollegen verweist, der sie gerne sehen würde, aber schwerkrank ist. Sie erzählt ihre Geschichte rückblickend aus dem Krankenhaus, nachdem sie bei einem Selbstmordversuch ohnmächtig geworden ist.

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