Montagsfragen

Montagsfrage: 8. April 2019

Montagsfrage: Welcher Autor aus dem Nicht-Deutsch oder -Englisch-sprachigen Raum sollte mehr gelesen werden?

Guten Morgen ihr Lieben,

Weil Mangas immer viel zu selten erwähnt werden bei solchen Fragen, schlage ich das Manga-Genre im Allgemeinen und Gosho Aoyama im Besonderen vor. Wir sollten viel mehr Mangas lesen. Nicht nur, weil sie ein fundamentaler Teil der japanischen Kultur ausmachen, sondern auch weil sie im Französischen unglaublich wichtig sind. In Frankreich werden Graphic Novels und Mangas überaus häufig verkauft. Die Franzosen sind der Nummer eins-Abnehmer von japanischen Mangas. Dort gibt es sogar ganze Rubriken in Buchhandlungen. Neben Sachbüchern, Fantasy und Krimis gibt es dort Regalmeter voller Mangas und Graphic Novels für Erwachsene. Hier in Deutschland gibt es das kaum. „Da sind Bilder drin, das ist mit Sicherheit für Kinder!“ Von dieser Haltung müssen wir dringend weg und uns für neue Gattungen und Genres öffnen. Ich empfehle also jedem mal einen Manga zu lesen, vor allem, wenn er oder sie sich noch nie mit japanischen Mangas beschäftigt hat.
Welche nicht-deutschen Autoren würdet ihr jemandem empfehlen, der sich ein bisschen auf der Weltkarte umtun möchte?

Liebe Grüße
Vanessa

4 Gedanken zu „Montagsfrage: 8. April 2019

  1. Hey Vanessa,

    das ist ja interessant, ich wusste nicht, dass Mangas in Frankreich so beliebt sind.
    Mein Ding sind sie nicht, weil ich allgemein mit Comics/Graphic Novels nicht so viel anfangen kann. Die Taktung der Geschichten sagt mir einfach nicht zu. Trotzdem betrachte ich diese Gattungen als vollwertige Literatur und oft auch als Kunst. 🙂

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

  2. Hey Elli,

    wenn du mit Mangas aus bestimmten Gründen, bspw. aufgrund der Taktung, nichts anfangen kannst, dann heißt das ja, dass du dich damit auseinandergesetzt hast und das finde ich sehr gut. Wichtig ist ja nicht, dass man die „fremde“ Literatur am Ende mag, wichtig ist ja nur, dass man sich damit auseinandergesetzt hat. Und wenn dabei rauskommt, dass man die Literatur eben nicht mag, ist das ja schließlich auch ein Ergebnis.

    Liebe Grüße
    Vanessa

  3. Huhu Vanessa ^^

    ich musste auch gleich an meine lieb gewonnen Novels denken 😀 Ich mag den Stil der Japaner einfach sehrg erne. In den Romanen haben sie es – eben auch durch die für viele ungewöhnlichen Namen und Gewohnheiten wie -san, chan ect. und die Kultur – wohl schwerer auf dem Markt. Für jene die Anime und Manga lieben, ist das schon irgendwie wieder normal. 🙂

    Tintengrüße von der Ruby

    https://tintengewisper.blogspot.com/

    1. Hallo Ruby,

      mit den Namen hast du absolut Recht! Wobei es da immer auch auf die Übersetzung ankommt. Bei Detektiv Conan wird weitestgehend auf die Endungen verzichtet und die Namen gewissermaßen „eingedeutscht“. Natürlich sind Namen wie Ran, Shinichi und Kogoro immer noch fremd und sind bei dem ein oder anderen vielleicht sogar ein Hinderungsgrund. Ich habe immer meine Schwierigkeiten, wenn die Namen zu ähnlich klingen. Wenn man beispielsweise einen russischen Roman liest und alle Namen gleich klingen (was sie natürlich nicht sind, aber nichts daran ändert, dass sich eine Geschichte schwieriger verstehen lässt, wenn man die Figuren nicht auseinanderhalten kann).

      Liebe Grüße
      Vanessa

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