Montagsfragen

Montagsfrage: 28. Oktober 2019

Montagsfrage: Wie sehen sich Blogger im Vergleich zu professionellen Literaturkritikern? (von Der Büchernarr)

Hallo ihr Lieben,

heute fragt Antonia danach, wie sich Blogger im Vergleich zu professionellen Literaturkritikern sehen. Ein sehr interessante Frage, weil sie so schwammig ist. Ich vermute, mit professionellen Literaturkritikern sind solche aus großen Zeitungen gemeint. Diese haben natürlich den entscheidenden Nachteil, dass sie ein Buch für ihre Zeitung besprechen und deshalb in gewisser Weise ihrer Zeitung verpflichtet sind. Selten werden diese Kritiker nach ihrer privaten, eigenen Meinung gefragt, sondern eher nach der offiziellen Meinung, die sich dann auch mehr oder weniger gut an Kriterien begründen lässt. Das ist natürlich insofern gut, weil man dann ganz objektiv sagen kann, ob ein Buch gut oder schlecht ist, hat aber den Nachteil, dass nur bestimmte Genres rezensiert werden.
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Zeitungen mal eine Besprechung eines schwülstigen Liebesromanes gebracht haben, oder eines einfachen Krimis (vielleicht irre ich mich, aber ich gehe davon aus, dass die Zeitungen nur über etwas anspruchsvollere Titel schreiben). Blogger hingegen können ihre Schwerpunkte auch auf solche einfachen unterhaltenden Stoffe legen. Deshalb würde ich sagen, dass Blogger und professionelle Literaturkritiker sich gegenseitig ergänzen, weil sie durch ihre unterschiedliche Schwerpunktsetzung eine ganze Bandbreite an literarischen Genres abdecken können. Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße
Vanessa

Ein Gedanke zu „Montagsfrage: 28. Oktober 2019

  1. Hallo Vanessa,

    auch ein schöner Ansatz, dass sich Blogger und Literaturkritiker gegenseitig ergänzen. Das ist um einiges positiver ausgedrückt als man es sonst immer hört.

    Liebe Grüße
    Tina

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