Adventskalender 2020 ·Mord auf dem Golfplatz von A. Christie

Inhaltsangabe: Mord auf dem Golfplatz von Agatha Christie

Captain Hastings ist gerade erst wieder in London angekommen als sein Freund ein Brief aus Frankreich erreicht: Hercules Poirot wird gebeten sofort nach Merlinville-sur-mer zu kommen, da der Briefschreiber Poirot engagieren möchte, da es offenbar jemand auf sein Leben abgesehen hat. Poirot und Hastings fahren sofort los, erscheinen aber erst in Merlinville als Paul Renauld bereits ermordet auf seinem Golfplatz aufgefunden wurde.

Monsieur Hautet, der Untersuchungsrichter, und Lucien Bex, der Polizeikommissar, sind bereits mitten in den Ermittlungen, aber da sie bereits von Poirot gehört haben, laden sie ihn ein, ihnen bei den Ermittlungen zu helfen. Neben den Hausangestellten: Françoise Arrielet, Léonie und Denise Oulard werden auch die Familienmitglieder Eloise Renald, seine Frau, und Jack Renauld, der gemeinsame Sohn vernommen. Hinzu kommen als Verdächtige noch Madam Daubreuil und deren Tochter Marthe, da die Mutter eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Mann zu haben scheint und derzeit wohl eine Affäre mit ihm hat. Marthe hat eine Beziehung mit Jack Renauld, der sie auch heiraten möchte.

Neben all diesen Verhören, und teilweise mehrfach stattfindenden Gesprächen, untersucht Poirot natürlich auch den Tatort und das gesamte Anwesen, das Schlafzimmer, aus dem der Verstorbene unter mysteriösen Umständen verschwand, während seine Frau gefesselt zurückblieb. Als dann auch noch Cinderella, die Bekanntschaft Hastings aus dem Zug nach London in Merlinville-sur-mer auftaucht, die Tatwaffe verschwindet und ein zweites Mordopfer auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Poirot muss nun nicht nur verhindern, dass der falsche Täter vor Gericht gestellt wird, denn wie sich zeigt, scheint alles gegen Jack Renauld zu sprechen und dieser hat fatalerweise nicht nur kein Alibi, sondern war auch noch heimlich in der Nacht des Mordes in Merlinville, sondern auch alle Verwicklungen auflösen. Das zweite Mordopfer ist offenbar vor Renauld gestorben, der Brieföffner, der die Tatwaffe war, war ein Andenken an den Krieg, aber Jack hatte nicht nur sich selbst eines mitgebracht und seiner Mutter einen geschenkt, sondern auch seiner Geliebten. Außerdem muss Poirot dringend herausfinden, welche gemeinsame Vergangenheit das Opfer mit Madame Daubreuil hat, denn diese könnte damit auch ein Motiv haben. Und er muss herausfinden, warum ihm der Mordfall so verdammt bekannt vorkommt: Zwei Männer dringen in ein Haus, fesseln die Frau im Schlafzimmer, nehmen den Mann mit, sprechen von einem Geheimnis und ermorden ihn kurz darauf.

Und wären diese ganzen Ablenkungen, Verwicklungen und Verwirrungen nicht furchtbar langweilig, wenn nicht noch ein zweiter Detektiv auf der Bildfläche erschiene, der Poirots Hinweise als Unfug abtut und meint alles besser zu können und dass Poirot vielleicht mal ein guter Detektiv war, inzwischen aber zum alten Eisen gehört? Dem Wichtigtuer wird es der gute, alte Papa Poirot schon zeigen, nicht wahr?

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