Adventskalender 2020 ·Bewahrer der Magie von L. Winter

Rezension: Bewahrer der Magie von Linda Winter

Bewahrer der Magie von Linda Winter ist der dritte Band und sollte gerade deshalb nicht unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden, da die Bände sehr eng zusammenhängen und die Geschichte natürlich aufeinander aufbaut. Hier ist sogar die Besonderheit, dass der zweite und der dritte Band nahtlos ineinander übergehen, sodass es durchaus sinnvoll ist, die beiden Bände schnell hintereinanderweg zu lesen.

Auch wenn in diesem Band eigentlich gar nicht so viel passiert, fand ich ihn unglaublich spannend. Der Hauptteil der Handlung konzentriert sich eigentlich auf die Zeit in Lavia, weil in dieser Zeit Luka und Elisa befreit werden und danach ein Schlachtplan für den Kampf gegen Alexander und Aristeas gemacht wird. Luka und Andras wandern zusammen in den Norden um dort Aristeas aufzuhalten, während Stella und Tyko in den Süden gehen, weil sie dort Alexander aufhalten wollten. Dieser Zustand des Aufgeteiltseins sorgt natürlich dafür, dass man von Andras und Luka und auch von Philemona nur sehr sporadisch etwas erfährt, weil sie natürlich hin und wieder einen Falken an Tyko entsenden. Dennoch erfährt man bis zum vierten Band sehr wenig von den beiden. Vor allem bei Andras fand ich das sehr schade, weil man ihn ja durch den ersten und zweiten Band und die Abenteuer, die sie gemeinsam erlebt hatten, schon ins Herz geschlossen hatte.

Am Ende des dritten Bandes erfährt man also nochmal einiges von Tyko und Stella, die die Zeit bis zum Treffen mit Alexander zu zweit verbringen, nachdem sie gemerkt haben, dass sie in Vallha in Gefahr sind. Sie trainieren miteinander und bereiten sich auf das Treffen vor und verbringen gemeinsame Zeit. Von dieser Zeit erfahren wir einiges.

Der Kampf in Lavia ist neben dem Kampf zwischen Alexander und Stella ein Höhepunkt. Der Kampf in Lavia ist natürlich sehr brutal, ist aber eigentlich so eine der zentralen Schlachten in der Reihe und somit sollte sie auch gewürdigt werden. Ich mochte es, dass hier mal ein bisschen gekämpft wurde, wenngleich ich so brutale Kämpfe nicht so gerne habe. Interessant fand ich auch, was Tyko so von seiner Vergangenheit erfahren hat. Der Kampf selbst ist natürlich auch sehr actionreich und man hat immer Angst, dass die Protagonisten zu schwer verletzt werden, was bei Philemona dann auch der Fall ist und sie muss in ein provisorisches Krankenhaus gebracht werden.

Zusammen damit, dass ein neuer Reiter des Wohlstandes ernannt wird, war das sicherlich das, was für eine besonders Spannung in dem Band gesorgt hat. Ich wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht und konnte den E-Reader praktisch nicht aus der Hand legen.

Der Kampf zwischen Alexander und Stella war mir zu brutal. Zwar hatte ich damit gerechnet oder man hat zumindest damit rechnen können, dass der nicht ganz unblutig vonstatten gehen wird, aber dass es so blutig und brutal wird und vor allem Stella so große Schmerzen zugefügt werden, hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Seiten hätte ich gerne einfach übersprungen.

Man erfährt auch einige Details aus der Vergangenheit: Man erfährt detailliert von der Affäre zwischen Niola und Reilo Anuul, außerdem erfährt man noch etwas über die Freundschaft von Hakama und Estefania und darüber wie Estefanias Familie damals von Niola geurteilt wurde. So erfährt man natürlich auch einiges über das Schicksal von Tyko und Stella, und dass es schon verbunden war bevor die beiden auch nur gezeugt wurden. Wobei das dann auch im vierten Band nochmal Thema sein wird.

Obwohl der Kampf zwischen Alexander und Stella wirklich blutig war und mir so etwas eigentlich überhaupt nicht gefällt, fand ich den dritten Band Bewahrer der Magie von Linda Winter überaus spannend. Bisher ist der dritte Band auf jeden Fall mein Lieblingsband der Reihe, wobei man diese natürlich schon von vorne lesen sollte. Ich bin also sehr gespannt wie es nun mit Stella und Tyko weitergeht; erst recht nach diesem Ende…

 

 

 

Danke an Linda Winter für das Leserundenexemplar!

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