Der Tote in der Badewanne von D. Sayers

Inhaltsangabe: Der Tote in der Badewanne von Dorothy L. Sayers

Der Tote in der Badewanne von Dorothy L. Sayers ist der erste Teil der Lord Peter Wimsey-Reihe.

Gerade als Wimsey zu einer Auktion aufbrechen will, erhält er einen Anruf seiner Mutter: In der Badewanne von Mr. Thipps wurde eine nackte, männliche Leiche gefunden. Natürlich verdächtigt man zuerst die Bewohner der Wohnung, in der die Leiche aufgetaucht ist, nämlich Thipps und sein Hausmädchen, auch vor der alten Mrs. Thipps machen die Ermittlungsbeamten nicht halt, obwohl ihnen eigentlich klar ist, dass die Frau nichts mit dem Mord zu tun haben kann.

Sofort nach dem Mord wird der Arzt aus dem angrenzenden Krankenhaus Sir Julian Freke hinzugerufen, da er bestätigen soll, ob es sich um eine Leiche zu Studienzwecken aus seinem Krankenhaus handelt. Er verneint dies, soll sich den Leichnam aber dennoch genauer ansehen.

Der Polizeibeamte Sugg hält Thipps und das Hausmädchen weiter für schuldig und verhaftet beide sogar. Weiterhin werden sie sogar zur Voruntersuchung als die beiden möglichen Mordverdächtigen vorgestellt. Währenddessen hält Wimsey die beiden nicht für schuldig, und ermittelt auf Mrs. Thipps‘ Bitte hin mit dem Inspektor Charles Parker in eine andere Richtung. Parker untersucht eigentlich gerade im Vermisstenfall Sir Reuben Levy, der dem Toten aus der Badewanne auf den ersten Blick ähnlich sieht. Beide fragen sich im Laufe der Ermittlungen, ob die Fälle zusammenhängen, können aber bis auf die oberflächliche Ähnlichkeit keine Verbindung entdecken.

Wie sich herausstellt wurde der Tote vom Mörder verändert, denn er hat ihn offenbar rasiert, hat ihn entkleidet und eine Mani- und Pediküre durchgeführt. Gleichzeitig handelt es sich aber offenbar um einen armen Mann, denn er hat sehr schlechte Zähne. Bei den Polizeibeamten kommt deshalb der Verdacht auf, dass der Mann erst kürzlich zu Geld gekommen ist, aber Wimsey vermutet, dass die Zähne eben nicht vom Mörder verändert werden konnten.

Parallel findet sich kaum eine Spur zu Reuben Levy, der in der Nacht von Montag auf Dienstag aus seinem eigenen Schlafzimmer verschwunden zu sein scheint. Abends war er beim Essen mit Freunden guter Stimmung und am nächsten Tag hätte er ein wichtiges Geschäft abschließen sollen. Nun entsteht natürlich der Verdacht, dass derjenige, der einen Nachteil aus dem Geschäft hatte, der Verdächtige sein könnte und Levy auftaucht, sobald das Geschäft geplatzt ist. Aber das Verschwinden ist doch sehr mysteriös, denn Levy hat offenbar in seinem Bett geschlafen, die Zähne geputzt, aber er hat seine Kleidung einfach unordentlich abgelegt und ist morgens früh schon nicht mehr in seinem Bett, außerdem scheint nichts von seiner Kleidung und seinen Schuhen zu fehlen und ein Geschäftsmann wird kaum unbekleidet aus dem Haus spaziert sein.

Da beide Fälle in der gleichen Nacht geschehen zu sein scheinen, könnte es zwischen dem Toten in der Badewanne und Levy doch eine Verbindung geben, die aber niemand findet. Wimsey und Parker gehen aber noch einigen Hinweisen nach, und verhören beispielsweise den Geschäftsrivalen von Levy und Freke, da dieser ein alter Freund der Familie war und Levy am Abend wohl bei ihm war.

Außerdem finden sie bei der Leiche in der Badewanne einen Kneifer, der dem Opfer kaum gehört hat, da er sehr wertvoll gewesen sein muss. Wimsey schaltet ein Inserat in der Zeitung, der Besitzer meldet sich und wird von Wimsey verhört. Wie sich herausstellt hatte der Besitzer den Kneifer auf der Fahrt von London nach hause im Zug liegen lassen. Auch diese Spur scheint also in eine Sackgasse zu führen, doch wie ist der Mörder an den Kneifer gekommen und wieso hat er ihn der Leiche aufgesetzt.

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