Hanni & Nanni

Rezension: Hanni und Nanni schmieden neue Pläne von Enid Blyton

Hanni und Nanni schmieden neue Pläne von Enid Blyton ist der zweite Band der Mädchenserie.

Viele der Charaktere kennen wir ja bereits: Hanni und Nanni, Doris, Jenni und ihre Klassenkameradinnen, aber es kommen auch ein paar Neue dazu: Elli, Lucie und Magaret. Natürlich sind auch die Lehrerinnen wieder mit dabei, dort hat sich was das Personal angeht nicht so viel getan.

Hanni und Nanni kriegen immer neue Probleme: Zuerst werden sie bei einer Mitternachtsparty verraten, diese Tatsache wird verwendet und im Laufe des Buches noch ein paar Mal aufgegriffen, auch die daraus resultierenden Konflikte bei den Mädchen sind noch mehrfach Thema. Daraus ergeben sich zwei Streits: Einmal einer mit Erika und einer mit Margaret, allerdings gibt es für die beiden Mädchen verschiedene Konsequenzen. Erika verlässt Lindenhof, weil sie sich so gemein den Mädchen gegenüber verhalten hat, Margaret findet Freunde und blüht in Lindenhof wahrlich auf. Erwähnt sollte werden, dass der zweite Band mitten im Schuljahr, zu den Osterferien endet, wodurch der dritte Band auch noch in der zweiten Klasse spielt und besser verstanden werden könnte, wenn man auch den zweiten Band gelesen hat.

Hier erfahren wir auch nicht so viel über die Hintergründe der Mädchen, denn Hannis und Nannis Innenleben spielen kaum eine Rolle und sie stehen auch bei den Streichen nicht hauptsächlich im Mittelpunkt.

Alles in allem ist auch dieser Hanni und Nanni-Band recht süß geschrieben, man kann wieder viel über Freundschaft lernen, auch wenn ich einige Reaktionen der Mädchen ein wenig übertrieben fand. Natürlich war es gemein von Erika, dass sie sie verraten hat, aber ihr Stolz war verletzt und sie deshalb so dermaßen zu schneiden war auch nicht gerade nett, auch Erikas Reaktion darauf war meiner Ansicht nach, total übertrieben. Dass Margaret nachdem sie von den Mädchen so hässlich behandelt wurde und niemand ihr gratulierte nachdem sie das Handballspiel fast im Alleingang gewonnen hat, war auch total übertrieben, was die Mädchen dann auch merkten, allerdings waren sie zu stolz um auf sie zuzugehen. Und auch, dass sie Margaret so behandelten nachdem diese sich mit einer Lehrerin anlegte, fand ich nicht nötig, denn am Ende des Bandes legt sich Jenni mit Mamsell an und das unterstützen alle bis sie merken, dass sie mit ihren Streichen der armen Frau gegenüber zu weit gegangen sind und rudern dann zurück und entschuldigen sich bei ihr.

Deshalb hat mir der Band zwar nicht so gut gefallen und wenn er nicht notwendig wäre um den nächsten Band zu verstehen würde ich auch nicht dazu raten ihn zu lesen, aber da es meiner Ansicht nach lohnend ist den zweiten Band für den dritten gelesen zu haben, wäre es eben sinnvoll ihn zu lesen.

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