Der Schädeltypograph von J. Lossau und J. Schumacher

Kurz gesagt: Der Schädeltypograph von Jens Lossau und Jens Schumacher

In diesem Regionalkrimi, der hauptsächlich in Mainz spielt, geht es um einige grausame Verbrechen, brutal ermordeter junger Männer und einige ausgegrabenen Leichen auf dem Mainzer Friedhof. Die beiden Sonderermittler Passfeller und Grosch aus einer Abteilung, die sich mit besonders mysteriösen Mordfällen beschäftigt, beginnen ihre Ermittlungen. Allerdings können auch sie weitere Mordfälle nicht verhindern…

Die beiden Ermittler sind nicht besonders klug. Der eine ist ständig nur am Essen und der andere scheint jedem Rock hinterher zu laufen. Ich fand beide Männer einfach unglaublich unsympathisch. Ein weiterer Punkt war, dass die beiden ihre Macht als Sonderermittler gnadenlos ausgenutzt haben und sich immer wieder wie die Axt im Walde aufgeführt haben.

Hinzu kam noch, dass im gesamten Krimi nur eine Hand voll Frauen vorkamen. Es gibt ein paar Zeuginnen, die aber eigentlich alle keine große Rolle spielen; mit ein oder zwei Ausnahmen vielleicht. Ich fand das sehr schade.

Außerdem wurden fast alle Polizisten als sehr hässlich und unästhetisch beschrieben, was vielleicht zur Authentizität beitragen sollte, für mich aber einfach nur gemein wirkte.

Was mir hingegen gut gefallen hat, war, dass man, wenn man mal in Mainz war, doch einige Sehenswürdigkeiten wiedererkennt und auch der Uni-Campus eine große Rolle spielte, was vor allem auch Leser: innen, die an der Uni studieren oder studiert haben, gefallen wird.

Insgesamt war mir der Krimi zu brutal und die beiden Ermittler zu unsympathisch (ich glaube, ich kann mich nicht erinnern jemals so wenig sympathischen Figuren in einem Roman begegnet zu sein), sodass ich den nächsten Band mit Passfeller und Grosch wohl nicht lesen werde.

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