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Kurz gesagt: Zeitenzauber 3 – Das verborgene Tor von Eva Völler

Das verborgene Tor von Eva Völler ist der dritte Band der Zeitenzauber-Trilogie. Im dritten Band sind Sebastiano und Anna gemeinsam im London des Jahres 1813 unterwegs. Dort sollen sie nur einen kleinen Auftrag erledigen: einen Brand beim berühmten Maler William Turner verhindern. Als sie zurück in der Gegenwart sind, wartet ihr Chef José schon mit einem neuen Auftrag: zuerst sollen sie bei einer Überführung helfen (der Ingenieur George Stephenson soll aus der Gegenwart in die Vergangenheit gebracht werden) und dann auch noch einen großen Auftrag erledigen. Wie immer erfahren Sebastiano und Anna nicht, was genau sie in der Vergangenheit machen sollen, doch dieser Auftrag kostet aufgrund der Ausstattung, die sie erhalten eine Menge Geld. Bald schon erfahren sie, dass irgendeiner von den Alten anfängt die Zeitreisetore zu zerstören. Wenn ihm das gelingt, sitzen sie für immer in der Vergangenheit fest, denn der Hauptzeitstrom wurde von dem des Jahres 1813 abgeschnitten und dann ist da natürlich noch ihr Auftrag…

Ich verstehe nicht, warum Anna bei körperlichen Auseinandersetzungen meistens nur daneben steht und sich von Sebastiano verteidigen lässt. Sollte es nicht ihr Anliegen sein, sich auch verteidigen zu können und zumindest Fechten und Schießen und ein bisschen Selbstverteidigung zu können? Ich verstehe einfach nicht, warum sie das immer noch nicht kann und mehr oder weniger hilflos danebensteht.

Anna ist inzwischen seit 2 Jahren mit der Schule fertig und entsprechend lange sind sie und Sebastiano inzwischen zusammen, sie leben gemeinsam in Venedig, wo Anna etwas mit italienischer Literatur studiert. Ich mag es, dass die beiden inzwischen so lange zusammen sind und sich ein gemeinsames Leben aufgebaut haben. Mir gefällt auch gut, dass die beiden in diesem Band sehr eng zusammenarbeiten; auch wenn es Phasen gibt, in denen Anna viel alleine unternimmt (und sich hier wieder stark und mutig zeigt, was ich sehr mochte), weil Sebastiano schwer verletzt wurde und sie deshalb nicht begleiten kann. Ich mag es, dass sie ihm indirekt das Leben rettet, indem sie den Arzt zwingt sich die Hände und seine Instrumente zu desinfizieren und das Verbandsmaterial auskocht.

Ich finde auch die Regency-Zeit toll und freue mich über die direkten Verweise auf diverse Bücher, die Anna in ihrer Bibliothek findet. Ich mag es auch, dass viele wichtige Themen wie ungleich verteilter Reichtum, Armut, Arbeitsbedingungen und -recht, Frauenrechte, Hygienezustände, Schulbildung angesprochen werden. Das hat mir in diesem Band wirklich sehr gut gefallen.

Alles in allem hat mir der dritte Teil der Zeitenzauber-Trilogie Das verborgene Tor von Eva Völler sehr gut gefallen. Ich mag alles an der Geschichte, die Charaktere, die Anspielungen und die Aufgabe, die Anna und Sebastiano erfüllen müssen und vor allem der romantische Aspekt dieser Geschichte. Ich freue mich schon auf die beiden Kurzromane und die zweite Trilogie Time School, die sich an diese erste Trilogie noch anschließen und werde da sicherlich zeitnah mal reinlesen.

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