#LondonWhisper Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) von A. Ley

Inhaltsangabe: #LondonWhisper – Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) von Aniela Ley

Der zweite Band der #London Whisper-Reihe Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) von Aniela Ley setzt direkt am ersten Band an, man sollte diese also möglichst rasch hintereinander weg lesen.

Zoe und Hayden verfolgen die Diebe zu einer Burg, in der gerade ein geheimes Treffen stattfindet. Sie schleichen sich ein und beobachten eine Hohepriesterin aus dem alten Ägypten, die gerade ein Ritual durchführt um den Spiegel zu erwecken. Die Marquise, eine Verbündete der beiden, sorgt ungewollt für Ablenkung und Zoe schnappt sich den Mondscheinmagiesplitter aus dem Spiegel. Auf ihrer Flucht werden Zoe und Hayden plötzlich in der Zeit zurückgeworfen und entdecken, dass gerade sie nur ein paar Stunden in der Zeit zurückgereist sind.

Da der Diebstahl also noch gar nicht passiert ist, können Hayden ihn rückwirkend verhindern und Hayden wird als Held dargestellt.

Unterdessen wird die Freundschaft zwischen Miss Lucie und ihrer Zofe immer enger und auch Zoes Freundschaft zu Emy und vor allem zu Charlotte wird enger. Die Liebelei zwischen Miss Lucie und ihrem Verehrer Cedric nimmt zu und die beiden verbringen mehr Zeit miteinander. Vor allem ein Spaziergang in einem Palmenhaus, zu dessen Eröffnungsfeier sie von William Stuart eingeladen wurden, sorgt für Romantik. Dort lernt Charlotte den neuen Besitzer eines ehrwürdigen Hauses kennen und verliebt sich in ihn. Ihr Verehrer wird schnell damit konfrontiert, dass Charlottes Familie nicht mehr viel Geld hat und Charlotte eine scharfe Zunge, doch mit beidem weiß er umzugehen. Nur die seltsame Prinzessin, die das Palmenhaus eröffnet hat, macht Zoe misstrauisch…

#LondonWhisper Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) von A. Ley

Rezension: #LondonWhisper – Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) von Aniela Ley

Bei Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) handelt es sich um den zweiten Teil der #London Whisper-Reihe von Aniela Ley. Man sollte unbedingt den ersten Band vorher lesen, denn dieser schließt direkt daran an, außerdem werden einige Gegebenheiten nicht nochmal näher erklärt, sodass man das Vorwissen aus Band 1 unbedingt braucht.

Zoe entwickelt sich im zweiten Band nochmal ordentlich weiter und auch ihre Beziehung zu Hayden verändert sich. Hayden hat auch seine Auftritte, aber über ihn und sein Innenleben erfährt man relativ wenig, doch auch er scheint ein Interesse an Zoe zu haben.

Was ich sehr schade fand, war, dass die Geschichte selbst sich teilweise sehr langsam entwickelt. Auf 20 Seiten passiert dann mal gar nichts außer ein paar Unterhaltungen und ich hatte wirklich gehofft, vor allem nach dem rasanten Start in den Band, mal ein paar Infos zum Thema Zeitreise zu erhalten. Ich hätte gerne gewusst wie die Spiegel funktionieren und ob die drei Zeitreisenden endlich rausfinden wo es andere Spiegel gibt und wie man diese benutzt. An dieser Front passiert leider nicht viel und ich hatte mir wirklich mehr erhofft.

Was mir gut gefallen hat, waren auch wieder die Whisper-Whisper-Briefe, die Zoe verfasst. Ich mag die Idee an sich ganz gerne, allerdings hätten hier auch wieder die Tipps etwas mehr im Vordergrund stehen können, wobei ich es schon besser als im ersten Band fand. Sie lockern den Stil des Romans auf jeden Fall nochmal auf.

Ich bin etwas skeptisch ob der Cliffhanger. Sowohl der Anfang diesen Bandes als auch das Ende sind davon betroffen: der vorherige Band endet mit einem Cliffhanger, der hier zwar aufgegriffen, dann aber ad absurdum geführt wird. Am Ende dieses Bandes gibt es wieder einen Cliffhanger und eine Mini-Leseprobe (bestehend aus einem einseitigen Brief). Der Cliffhanger müsste halt wirklich nicht sein und wirkt überaus künstlich. Ich finde es schade, weil es ein bisschen so wirkt, als würde man die Leser:in künstlich bei der Stange halten wollen. Das finde ich schade, weil Zoe und ihre Abenteuer auch so spannend genug wären.

Das Cover hat mir gut gefallen, obwohl ich die Farbkombination etwas seltsam finde (lila-pink und orange). Es passt zum ersten Band, sodass man es wieder erkennt und ich mag das leuchtende Handy, das durch die weiße Farbe und den hohen Kontrast zum Rest des Covers hervorsticht (genau wie die Kerzen des Leuchters).

Alles in allem hat mir der zweite Band der #London Whisper-Reihe – Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) von Aniela Ley ganz gut gefallen. Ich bin gespannt wie Zoes und Haydens Abenteuer weitergeht. Ich hoffe, im nächsten Band erfahren wir endlich wie die Spiegel funktionieren und die Liebesgeschichte verfestigt sich. Außerdem fände ich es schön, wenn die drei Freundinnen, die Zoe gewonnen hat, ihr Glück finden würden (besonders schön fand ich auch, Zillie mal wieder zu treffen; auch wenn ich irritiert war, dass Zoe mit ihr Kontakt gehalten hat, sie vorher aber nicht mehr erwähnt wird). Hoffentlich ist der dritte Band der Reihe ausgewogen (also eine gute Entwicklung der Geschichte ohne Schlag auf Schlag zu gehen). Ich bin gespannt!

 

 

 

Ich danke dtv für das Rezensionsexemplar!