Frankfurter Buchmesse 2018

Rund um’s Lesen: Frankfurter Buchmesse 2018

Da ich auch noch einen Beitrag zum Buchpreisgewinner und vor allem zum Buch schreiben möchte und sich die Rund um’s Lesen Beiträge zur Buchmesse ansonsten bis in den Dezember ziehen würden, hier und heute ganz exklusiv der Bericht zur Frankfurter Buchmesse 2018 mit dem ersten Sonderpost der Rund um’s Lesen-Rubrik.

Auch in diesem Jahr fand die Frankfurter Buchmesse 2018 wieder im Oktober zwischen dem 10. und 14. statt. Dieses Jahr fand die Buchmesse schon zum 70. Mal statt. Auf der Frankfurter Buchmesse treffen sich Verlage, Literaturagenten, Drucker, Studierende, Leser und viele andere Literaturbegeisterte. Dies war natürlich in diesem Jahr ebenso. Das Gastland war dieses Jahr Georgien.

Bisher habe ich ja noch nicht allzu viel Buchmessenerfahrung, aber ich habe doch ein paar Eindrücke gewonnen, die sich von jenen des letzten Jahres unterscheiden. Die Pläne, die überall ausgegeben werden proklamieren, dass es eine gewisse Ordnung gibt. In den Hallen 5.0 und 5.1 und in den Hallen 6.0, 6.1 und 6.2 sind die diversen internationalen Verlage untergebracht. In der Halle 4.0 befinden sich die asiatischen Aussteller. In Halle F.0 befindet sich der ARD und in F.1 befindet sich der Pavillon des Ehrengastes Georgien. In Halle 6.3 sind die Literary Agents & Scouts Centre untergebracht. Die Hallen 3 und 4 mit all ihren Ebenen sind dementsprechend sozusagen die Haupthallen. In Halle 3.0 sind die Kinder- und Jugendmedien, den Literatur und Sachbuch-Bereich und die Self-Publishing-Area untergebracht, außerdem befinden sich in Halle 3.1 das Zentrum des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die Ausstellungsfläche zu Bildung und Lernen, LitCam Kulturstadion, den Fiction- und Non-Fiction-Bereich, die Gemeinschaftspräsentation Hörbuch, den Religions- und Touristik-Bereich. In Halle 4.0 befindet sich der Business Club, die Dienstleitungen für Verlage und Buchhandel und der Bereich mit der Papeterie und Geschenken, in 4.1 sind Kunstbuch, Kunst und Design, außerdem die Leseinsel der unabhängigen Verlage und die Antiquariatsmesse und der Weltempfang untergebracht. In Halle 4.2 befinden sich ein Teil des Bildung und Lernen-Bereichs und die Wissenschaft und Fachinformationen.

Okay das war jetzt eine ziemlich lange Liste, aber man merkt schon bei ihr, dass es einige Bereiche gibt, die man in ein paar Hallen findet. Vor allem die internationalen Verlage waren nicht so schön abgetrennt wie im letzten Jahr. Zumindest war das mein subjektives Gefühl, aber auch die anderen Hallen waren nicht so schön strukturiert wie im Jahr 2017. Natürlich kann ich auf der einen Seite verstehen, wenn die Hallen nicht jedes Jahr gleich aufgebaut sein sollen und ich kann es auch bis zu einem Punkt nachvollziehen, wenn man ein bisschen Abwechslung in die Hallen reinbringt, aber für den durchschnittlichen Messebesucher ist das sehr unpraktisch. Ich persönlich möchte mich von den Eindrücken berieseln lassen – vielleicht auch weil ich noch nicht so häufig auf der Messe war – und auf der anderen Seite möchte ich auch die Möglichkeit haben mich über gewisse Dinge zu informieren. Wenn ich mich zum Beispiel für internationale Verlage interessiere, dann muss ich natürlich wissen, wo welche Länder untergebracht sind, aber grundsätzlich möchte man sich dann doch vielleicht dort mal insgesamt umgucken, man möchte also vielleicht mal mit den Konzepten und vielleicht auch mit dem anderen Design und den unterschiedlichen Strukturen vertraut machen. Das geht, denke ich, einfacher, wenn man alle internationalen Verlage zusammenfindet. Und ich hatte, aufgrund der Tatsache, dass manche internationale Verlage auch in Halle 4.0 untergebracht waren dort auch das Gefühl, dass sie sehr unter andere Verlage und Aussteller gemischt waren. Und ich war auf der Suche nach kleinen Verlagen. Ich denke, ich bin mit Sicherheit nicht die Einzige, die gerne mal bei kleineren Verlagen gestöbert hätte. Das ist aber ziemlich schwierig, wenn sich gefühlt alle Kleinverlage auf die gesamte Messe verteilen. Und so ging es mir noch mit ein paar anderen Dingen.

Im letzten Jahr war, meiner Ansicht nach, mehr Struktur und Ordnung in den Ständen. Dann macht das Stöbern nach bestimmten Themen und Interessen mehr Spaß. Das würde ich mir also auch für die nächsten Jahre wieder wünschen.

Ich habe mich in meinem diesjährigen Beitrag zur Buchmesse ziemlich lange zu der Ordnung der Stände ausgelassen, aber das heißt natürlich nicht, dass man nichts findet, dass heißt auch nicht, dass sich ein Besuch nicht lohnt oder gelohnt hat. Ich persönlich hatte dennoch meinen Spaß und fand es sehr schön dort so viele spannende Eindrücke und Bilder zu sammeln und ich freue mich auch schon auf die nächste Buchmesse in Frankfurt, dann hoffentlich wieder besser geeignet um sich von den vielen verschiedenen Bildern und Eindrücken berieseln zu lassen.

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