Gefangene des Feuers von L. Howard

Rezension: Gefangene des Feuers von Linda Howard

Die Inhaltsangabe zum Roman Gefangene des Feuers von Linda Howard findet ihr oben.

In diesem Roman geht es um Annis Parker und Rafe McCay, welche sich unter sehr bizarren und gefährlichen Umständen kennenlernen. Ich habe leider nur die englische Version gelesen, welche aus den frühen 90er Jahren stammt und damit eines der frühen Werke von der Autorin sind. Linda Howard schreibt am Anfang über ein sehr veraltetes Frauenbild. Die Frauen in ihren Romanen sind meistens gute, nette, teilweise naive aber immer jungfräuliche Frauen, die sich nie etwas zu schulden haben kommen lassen, bevor sie von einem wilden, gefährlichen Mann verführt werden, der sie liebt und sie sogar heiratet, nachdem sie sich ihm hingegeben haben. Dieses Frauenbild finde ich eher schwierig und hat auch in diesem Roman dafür gesorgt, dass sich keine volle Lesefreude entfalten konnte. Dennoch wurde das Buch – zwar recht spät aber immerhin – ins Deutsche übersetzt und im Jahr 2011 veröffentlicht unter dem oben angegebenen Titel.

An sich gefiel mir Annis Parker aber eigentlich ganz gut, denn sie ist eine starke Frau, die weiter ist als die Konventionen und Meinungen ihrer Zeit und damals ein Medizinstudium absolvierte und tatsächlich auch noch als Ärztin arbeiten will. Letztendlich schade, aber schön für sie, dass sie nach Silver Mesa kam, denn dadurch lernt sie Rafe McCay kennen. Ich persönlich mag die Mischung zwischen Krimi und Liebe und finde den Roman dementsprechend von diesem Gesichtspunkt aus gesehen durchaus lesenswert.

Über Gefangene des Feuers von Linda Howard, weiß ich leider nicht allzu viel mehr zu berichten, denn von dem deutschen Titel habe ich mir bisher nichts versprochen. Ich habe die Werke von Linda Howard öfter durchgesehen und irgendwie hat es mich nie angesprochen, aber als ich die englische Ausgabe in meinem Regal fand, habe ich sie gelesen und gar nicht gemerkt, dass ich die deutsche Ausgabe bisher verworfen habe, denn da die Übersetzung recht spät erschien, findet man es auch gar nicht so leicht raus, dass das ein und das selbst Buch ist. Davon abgesehen empfehle ich Gefangene des Feuers von Linda Howard weiter und ich denke, zumindest als Sommerlektüre kann man ein paar schöne Stunden damit verbringen.

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