Nacht der Versöhnung von L. Howard

Rezension: Nacht der Versöhnung von Linda Howard

Die Inhaltsangabe zum Kurzroman Nacht der Versöhnung von Linda Howard findet ihr oben.

Auch dieser Roman ist, genau wie Lass mich deine Küsse spüren, gekürzt. Das englische Original ist etwa 100 Seiten länger als der deutsche Roman. Hier hat man es auf jeden Fall gemerkt, dass der Roman gekürzt ist, was ich persönlich sehr nervig fand. Erst als mir dieser Roman komisch vorkam, ergoogelte ich, dass die deutsche Übersetzung wohl tatsächlich gekürzt sein muss. Ich habe grundsätzlich nichts gegen Kürzungen, vor allem wenn sie transparent gemacht werden. Ich finde es wichtig, dass vorne im Buch irgendwo steht, dass der Roman gekürzt wurde, aber dies wurde hier nicht irgendwo angezeigt und das hat mich gestört, weiterhin hat mich gestört, dass man die Kürzungen gemerkt hat, weil auf einmal Logiklücken in der Geschichte entstanden sind.

Auch die Geschichte fand ich komisch. Eine junge Frau heiratet einen Mann, der kurz darauf stirbt und ist auch hinterher noch in die Familie eingebunden. Die Familie nimmt sie liebevoll auf und sie arbeitet dort auch weiterhin mit, nachdem ihr Mann gestorben ist. Dann kommt der Cousin ihres Mannes und sie verliebt sich auch in ihn und ich fragte mich, weshalb sie sich ausgerechnet in den Cousin ihres Mannes verliebt. Liegt es an der Ähnlichkeit? Hat sie mit ihm das Gefühl ein Teil ihres Mannes zurückzuerhalten, den sie verloren glaubte?

Insgesamt merkt man auch an diesem Roman, das er aus den 80er Jahren stammt, er wirkt entsprechend archaisch und patriarchalisch. Diese Aspekte gefielen mir nicht so gut, aber man kann diesen Kurzroman Nacht der Versöhnung von Linda Howard durchaus mal lesen.

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