Montagsfragen

Montagsfrage: 1. Juni 2020

Montagsfrage: Sollten weibliche Autoren mehr aus Sicht von weiblichen Protagonisten schreiben?

Hallo ihr Lieben,

diese Woche will Antonia wissen, ob weibliche Autorinnen auch mehr aus der Sicht von weiblichen Protagonistinnen schreiben sollten. Meine Antwort dazu ist: Nein, warum sollten sie?
Ja klar wäre es nett, wenn genauso viele weibliche wie männliche wie andere Protagonistin durch die weiten Buchseiten streifen würden, aber ich finde nicht, dass das Geschlecht eines Autors Auswirkungen auf das Geschlecht seiner Protagonisten haben sollte. Klar kann eine Autorin sich vielleicht besser in weibliche Charaktere hineinversetzen, weil sie Situationen, Gedanken und Gefühle vielleicht von sich selbst kennt.
Ich fände es schön, wenn es mehr weibliche Detektivinnen geben würde. Obwohl man es vielleicht nicht glaubt, lesen deutlich mehr Frauen als Männer Krimis. Dennoch sind häufig die Ermittler oder Detetkive Männer. Das finde ich schade, weil ich mich doch als Leserin auch mit meinen Ermittlern identifizieren möchte und mir das tendenziell leichter fällt wenn es Frauen sind. Außerdem wirkt es sonst so, als ob den Job nur Männer machen können, was natürlich nicht stimmt. Kürzlich habe ich einen Krimi gelesen, in dem es drei ermittelnde Figuren gab. Alles Männer. Deren Chef: Ein Mann. Warum konnte da nicht eine Polizistin darunter sein? Es gab tatsächlich eine Polizistin, aber die war die Freundin von einem der ermittelnden Polizisten und somit auch nur eine Randfigur. Soetwas muss ja nicht sein.
Wie steht ihr denn dazu?

Liebe Grüße
Vanessa

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