Detektiv Conan Band 2 von G. Aoyama

Rezension: Detektiv Conan Band 2 von Gosho Aoyama

Auch in diesem zweiten Band werden neue, wichtige Charaktere vorgestellt. Diese wären Ayumi, Mitsuhiko und Genta, Conans neue Klassenkameraden und seine Freunde. Außerdem befindet sich im zweiten Band wieder ein Fall, in dem die Männer in Schwarz vorkommen, sodass auch die Hintergrundgeschichte weiter vorangetrieben wird.

Der Fall, den Kogoro am Anfang des Bandes lösen muss, ist ein Alibitrick-Fall. Bei solchen Fällen ist häufig klar, wer der Täter ist, allerdings bleibt bis zum Schluss unklar, wie er es angestellt hat, da er eigentlich nicht fähig war, den Mord zu begehen. Neben den Fällen, bei denen es mehrere Verdächtige gibt (meistens grenzt Conan es auf etwa drei Tatverdächtige ein), gibt es eben solche Fälle. Hier wird also eine neue Fallkategorie eröffnet, wobei wir diese in abgewandelter Form schon aus dem ersten Band (Der Fall von Yoko Okino) kennen. Weiterhin wird klar, dass es noch keine vorgegebene Form gibt wie die Fälle gelöst werden. Diese wird erst nach und nach etabliert. Deshalb ist es hier möglich, dass Conan den Täter heimlich stellt, die Festnahme aber Kogoro und Megure überlässt, die er zuvor mit einem Trick zum Flughafen gelockt hat.

Der Fall um Masami, die angeblich ihren Vater sucht, ist besonders dann interessant, wenn man später erfährt, wer denn diese Masami eigentlich ist. Die Männer in Schwarz nennen die Frau nicht Masami, sondern Akemi Miyano. Doch erst später wird klar, dass Akemi eine wichtige Figur war. Außerdem erfahren wir hier, dass Akemi bei dem Bandüberfall nur mitgemacht hat, weil man ihr versprochen hatte, dass man sie und ihre Schwester aus der Organisation entlassen würde, wenn sie mitmachen würde. Die Männer in Schwarz brechen allerdings ihr Versprechen mit der Begründung, dass ihre Schwester viel zu wichtig sei, da sie sehr klug ist. Außerdem erschießen sie Akemi. Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher, ob Conan später diese Verbindung macht, und herausfindet, dass damals die Schwester einer später unglaublich wichtigen Figur in seinen Armen starb. Aber weil das alles erst später klar wird, bietet sich hier ein Re-Read der Bände auf jeden Fall an.

Auch in diesem Band: Der erste Fall der Detective Boys. Genta, Mitsuhiko, Ayumi und Conan haben einen Detektiv-Club gegründet und wollen ein verlassenes Geisterhaus untersuchen. Dabei stoßen sie auf seltsame Vorkommnisse und während ihrer Entdeckungstour verschwinden auch noch Genta und Mitsuhiko. Sie lösen nicht nur den Fall um das Geisterhaus, sondern finden auch noch einen Mörder…

Auch der zweite Detektiv Conan-Band ermöglicht noch einen Ausstieg aus der Reihe, denn auch der Band endet mit dem letzten Fall. So kann man sich auch danach noch überlegen, ob man die Reihe wirklich lesen möchte, denn schließlich hat die Reihe inzwischen beinahe 100 Bände. Ist es wirklich nötig, dass ich meine Empfehlung hier wieder ausspreche? Ich empfehle die Reihe und werde mir die weiteren Empfehlungen der Bände einfach mal sparen. Ihr wisst es ja sowieso.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.