Detektiv Conan Band 9 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 9 von Gosho Aoyama

In diesem Band der Reihe spielen die Detective Boys am Anfang verstecken in einem Park. Ayumi versteckt sich in einem Kofferraum und verschwindet, die Detective Boys suchen bis zum Abend nach ihr, können sie aber nicht finden und auch auf die Rufe ihrer Freunde hört die Kleine nicht, denn sie ist eingeschlafen. Über ihre Transmitterabzeichen können sie dann schließlich doch noch Kontakt zu ihr aufnehmen. Als Ayumi einen abgetrennten Kopf neben sich entdeckt, schreit sie um Hilfe, doch die anderen Detective Boys können ihr nicht helfen. Auf Conans Skateboard mit Solarantrieb jagen die Freunde dem Auto hinterher bis sie die unfreiwilligen Entführer endlich eingeholt haben und Ayumi aus dem Kofferraum befreien können. Was die Männer mit dem abgetrennten Kopf wollten und zu welchem Zweck sie ihn durch halb Tokio kutschierten, finden die Detective Boys schließlich auch noch heraus.

Im zweiten Fall dieses Bandes trifft sich Kogoro mit früheren Freunden und Klassenkameraden. Gemeinsam wollen sie sich das Feuerwerk anschauen, doch soweit kommt es nicht, denn eine Freundin möchte in Ruhe auf ihrem Zimmer bleiben. Sie wird tot in ihrem Zimmer gefunden. Kogoro will unbedingt herausfinden, wer hinter dem grausigen Verbrechen steckt, doch seine Freunde, die als einzige ein Motiv hätten, haben alle ein Alibi. Schnell kommt Kogoro hinter den Alibitrick und er überführt den Täter, dieses Mal sogar ohne Conans Unterstützung.

Beim letzten Fall dieses Bandes sind Kogoro mit Ran und Conan auf einer Geburtstagsfeier. Die Hauptperson ist die reiche und verwöhnte Tochter, die sich einige heiratsfähige Männer zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen hat. Die Feier findet in einer abgelegenen Villa statt, die Fahrzeuge einiger Gäste wurden fahruntauglich gemacht, sodass Reika mit einigen ihrer Gäste in der abgelegenen Villa bleibt. Einer dieser Männer wird ertränkt aufgefunden. Es beginnt zu regnen und die Leitungen sind tot. Als dann auch noch Ran angegriffen wird, setzt Conan alles daran den Täter zu finden, allerdings wird, bevor ihm das gelingt, Reika ermordet aufgefunden. Die drei Verdächtigen haben Wasserflecken an ihren Hemden, doch wer ist der Täter?

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Rezension: Detektiv Conan Band 9 von Gosho Aoyama

Natürlich ist ein Fall mit den Detective Boys immer ganz schön. Hin und wieder mag ich das ja ganz gerne die Kinder wieder bei ihren Abenteuern zu begleiten, vor allem wenn sie dann ganz unschuldig beim Spielen in ein neues Abenteuer stolpern. Die Charaktere der Detective Boys werden in diesem Fall wieder weiter charakterisiert. Ayumi ist ja eigentlich ganz putzig, aber so richtig sympathisch ist sie mir noch nicht, auch Mitsuhiko und Genta sind anfänglich nicht wirklich toll, aber in der Gruppe sind sie spannend zu begleiten. Manche der Fällen mit den Detective Boys sind recht gefährlich, aber bei diesem handelt es sich um einen verhältnismäßig ungefährlichen Fall.

Ein Fall bei dem Kogoro selbst den Täter überführt ist ja nun immer etwas besonderes und gerade auch noch, wenn man ein paar Einblicke in seine Vergangenheit erhält. Für Kogoro ist dieser Fall aus mehreren Gründen ziemlich schrecklich: zum einen stirbt eine alte Freundin von ihm, zum anderen ist von Anfang an klar, dass einer seiner Freunde der Täter sein muss. Darüber hinaus ist auch der Trick, den der Täter benutzt hat, sehr spannend, denn da alle ein Alibi haben, muss irgendein Trick dahinterstecken. Natürlich möchte Kogoro da erst recht selbst hinter den Mord kommen und so lässt Conan ihn hier selbst ermitteln.

Auch der letzte Fall, wo Conan und seine Begleiter mal wieder von der Außenwelt abgeschnitten werden, ist ein bisschen gruselig. Ich mag solche Fälle, auch wenn sie regelmäßig vorkommen und deshalb nicht mehr so besonders sind. An diesem Fall ist das spannende, dass mal wieder Ran angegriffen wird. Natürlich passiert ihr nicht wirklich etwas, aber das spornt Conan natürlich immer noch mal etwas mehr an und er versucht möglichst schnell dahinter zu kommen, wer der Täter war.

Alles in allem ist der neunte Band von Detektiv Conan von Gosho Aoyama nicht schlecht, aber nicht so gut wie sein Vorgänger, dennoch empfehle ich ihn gerne weiter.

Detektiv Conan Band 8 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 8 von Gosho Aoyama

Im ersten Kapitel des achten Bandes von Detektiv Conan, geschrieben und gezeichnet von Gosho Aoyama, wird der letzte Fall des siebten Bandes aufgelöst. Ryoko, Ran und Conan machen sich auf den Weg zur Wohnung des Entführers. Ran tritt mit einem Karate-Tritt die Tür des Entführers auf und sucht nach Shinichi. Mamoru sitzt im Wohnzimmer und spielt an der Konsole mit seinem neuesten Videospiel. Ryoko ist überglücklich und ruft Hideo an und gibt ihm Bescheid, dass sein Bruder wohlauf ist. Nach dem Spiel sagt Hideo in einem Interview, dass er seinen Sieg dem Entführer, einem Rivalen im Fußball widmet. Am Ende des Kapitels unterhalten sich Shinichi und Ran. Er sagt ihr, dass sie bitte nicht weinen solle, da er es nicht ertragen könne sie weinen zu sehen. Dann flüchtet er mit hochrotem Kopf.

Conan, Ran und Kogoro werden von Professor Agasa zur „Izu Mystery-Tour“ eingeladen. Sie müssen die Identität des Reiseveranstalters lüften, dann bekommen sie den Rest der Reise, die zweite Hälfte der Kosten bezahlt. Alle anderen Teilnehmer:innen der Tour versuchen ebenfalls den Baron der Finsternis zu entlarven. Conan steht auf dem Balkon seines Hotelzimmers als ein Mann von hinten kommt und ihn vom Balkon schubst, glücklicherweise passiert Conan nichts. Beim Abendessen analysiert Conan die Teilnehmer:innen der Tour bis der Baron der Finsternis, der Conan vom Balkon geschubst hat, selbst vom Himmel fällt und vom Schwert einer Statue durchbohrt wird. Inspektor Yokomizo kommt, um den Fall aufzuklären. Plötzlich steht der Baron der Finsternis vor Ran, Conan und einer anderen Teilnehmerin der Mystery-Tour. Sie machen ein Experiment zur Lösung des Falles, bei dem sie Futons mit Gewichten und einer Decke als Umhang aus allen Zimmern der Teilnehmer der Mystery-Tour werfen. Mit den Ergebnissen dieses Experiments kann Conan als schlafender Kogoro den Fall lösen.

Ran und Sonoko sind auf die Hochzeit ihrer Mittelstufenlehrerin Sayuri Matsumoto (Sie ist die Tochter von Hauptkommissar Matsumoto, dieser ist der Chef von Kommissar Megure.) eingeladen. Leider wird die Braut mit ihrem Lieblings-Zitronentee vergiftet. Verschiedene Menschen, die die Braut vor der Trauung besucht haben, hatten die Möglichkeit die Kapsel mit dem Gift in ihren Tee fallen zu lassen. Sayuri Matsumoto wird ins Krankenhaus gebracht, währenddessen beginnt Kommissar Megure zu ermitteln. Zu den Tatverdächtigen gehören der Hauptkommissar, der Verlobte, Ran, Sonoko und Conan und natürlich einige weitere Gäste. Conan betäubt Sonoko und löst so mit ihrer Stimme den Fall.

Detektiv Conan Band 8 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 8 von Gosho Aoyama

Im achten Band des Detektiv Conan Mangas von Gosho Aoyama finden wir eine ziemlich süße Szene zwischen Ran und Shinichi, also eigentlich Conan, die mir unglaublich gut gefallen hat. Ran jagt Shinichi hinterher, um ihn endlich zu fragen, wann er wiederkommt und sie versucht, die Fronten zwischen ihnen zu klären, nachdem sie herausgefunden hat, dass er sich angeblich mit einer anderen Schülerin trifft. Letztendlich trägt sich dann besagte Szene zwischen Ran und Shinichi zu, alleine für diese lohnt es sich schon diesen Band zur Hand zu nehmen.

Außerdem findet ein mysteriöser Fall in einem Hotel statt, bei dem der Baron der Finsternis auftaucht. Ran ermittelt sogar und gerade das macht diesen Fall zu so etwas besonderem. Der Baron der Nacht ist eine Figur von Yusaku Kudo und kommt als Baron der Finsternis eben auch in diesem Fall vor, all dies macht den Fall so lesenswert. Hier sei vielleicht auch noch Rans Schwärmerei für einen der Teilnehmer der Tour genannt, da dieser ein Karatemeister ist und sie ihn ziemlich toll findet. Ich finde das vor allem im Kontext des letzten Falles erwähnenswert, weil sie da noch so eifersüchtig war, weil Shinichi angeblich eine andere Freundin haben soll. Auch dieser Fall ist ziemlich komplex, da er etwa die Hälfte des 8. Bandes ausmacht. Übrigens gehört dieser auch zu meinen Lieblingsfällen. So langsam zeigt sich da ein Muster, oder?

Der letzte Fall dieses Bandes verbindet Gegenwart und Vergangenheit von Ran und Sonoko, denn deren Mittelstufenlehrerin heiratet. Sowohl der Vater der Braut, als auch der Bräutigam gehören zu den Hauptverdächtigen, da den Lesern wohl klar ist, dass weder Ran noch Sonoko und er recht nicht Conan der Mörder sein werden. Spannend ist hier, dass das Opfer gar nicht stirbt an dem Giftanschlag und dass sie sogar wusste, dass jemand eine Giftkapsel in ihren Tee geschmissen hat… Bei diesem Fall darf Sonoko ihr Können als schlafende Detektivin mal wieder unter Beweis stellen.

Wie der Fall ausgeht? Das lest ihr wohl am besten selbst nach, bei diesem Band macht ihr nämlich nichts falsch und deshalb empfehle ich ihn gerne weiter, denn wir finden hier Liebe und Krimi, Rans und Shinichis Geschichte wird fortgesetzt, auch wenn wir keine Fortsetzung der Männer in Schwarz-Geschichte haben, ist der 8. Band durchaus lesenswert.

Detektiv Conan Band 7 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 7 von Gosho Aoyama

Im ersten Kapitel des 7. Detektiv Conan Bandes von Gosho Aoyama wird der letzte Fall des sechsten Bandes gelöst. Conan kommt hinter das mit den Fotos konstruierte Alibi und schickt Kogoro wieder einmal schlafen, damit dieser als schlafender Kogoro den Fall löst. Inspektor Yokomizo darf ihm dabei helfen und ist noch begeisterter von seinem Held als zuvor.

Kogoro bekommt einen Brief und einen mysteriösen Anruf, darin wird er beauftragt Nachforschungen auf der „Mondschatteninsel“ anzustellen. Als Kogoro, Conan und Ran auf der Mondschatteninsel eintreffen, stellt sich heraus, dass Keiji Aso, dessen Name als Absender unter dem Brief steht, den Kogoro erhalten hat, seit über zehn Jahren tot ist. Keiji starb in den Flammen eines Hauses, das abbrannte während er von Beethoven die Mondscheinsonate spielte. Vor drei Jahren starb der frühere Bürgermeister, dessen Totenmesse am Abend stattfinden soll. Bei der Totenmesse spielt plötzlich die Mondscheinsonate und man findet den nächsten Toten. Während die bei der Totenmesse anwesenden von dem inzwischen eingetroffenen Megure verhört werden, ereignet sich ein weiterer Todesfall, kurz darauf wird ein Verdächtiger niedergeschlagen und ein anderer wird erhängt aufgefunden. Nun muss Conan schnell hinter den Täter kommen, damit nicht noch mehr Menschen sterben. Als er den Täter stellt, tötet sich dieser im Flammenmeer selbst…

Als Conan im nächsten Fall von der Schule nachhause kommt, steht ein Mädchen vor der Tür zur Detektei Mori. Es stellt sich heraus, dass sie auf der Suche nach Shinichi ist, da er angeblich ihr Freund wäre. Ran ist empört und Conan (alias Shinichi) weiß von nichts, deshalb begleiten die beiden Ryoko Akagi nachhause, denn angeblich hatte Shinichi gerade in der Detektei angerufen um Bescheid zu geben, dass er Ryoko nachher anrufen wird. Bei ihr zuhause findet Conan heraus, dass Mamoru Akagi verschwunden ist. Mamoru ist der kleine Bruder des gefeierten Fußballspielers Hideo Akagi, der gerade ein Fußballspiel bestreitet und ziemlich schlecht spielt an diesem Abend. Shinichi ruft Ryoko an und teilt ihr mit, dass er Bescheid weiß. Ran findet heraus, dass sich Shinichi gerade in Ryokos Apartment befindet. Conan behauptet gerade von Shinichi umgerannt worden zu sein, sodass sich nun Ran mit Ryoko und Conan zusammen an seine Fersen heftet…

Detektiv Conan Band 7 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 7 von Gosho Aoyama

Die Auflösung des letzten Falles des siebten Bandes ist deshalb etwas besonderes, weil der Täter sich ein Alibi mit Fotos konstruiert hat. Dass nur ein Täter als Täter in Frage kommt und Conan bzw. Kogoro das Alibi knacken muss, um die Tat auch beweisen zu können, kam bisher noch nicht allzu häufig vor (wenn überhaupt schon), aber es kommt in den folgenden Bänden auf jeden Fall von Zeit zu Zeit mal vor.

Der größte Teil des siebten Bandes dreht sich um den Fall auf der Mondschatteninsel. Dieser Fall gefällt mir sehr gut, da er so lang und dadurch auch sehr komplex ist, außerdem ist er etwas besonderes, denn Conan kann nicht verhindern, dass sich der Täter, den er gestellt hat, umbringt. Während eines späteren Falles sagt er zu Heiji, dass der Detektiv dafür sorgen müsse, dass sich der Täter nach der Auflösung des Falles nicht umbringt, denn dann wäre er nicht viel besser als der Mörder selbst. Auch die Tatsache, dass der Mörder Conan rettet und somit verhindert, dass der kleine Detektiv stirbt macht den siebten Band sehr lesenswert.

Der letzte Fall ist ganz interessant, weil eine vollkommen fremde Frau behauptet, mit Shinichi liiert zu sein, obwohl dieser das Mädchen nicht einmal kennt. Interessant ist hier auch, dass sie Shinichi mithilfe von Kogoro Mori ausfindig machen möchte, damit Shinichi dann ihr eigentliches Problem lösen kann. Rans Eifersucht und die weitere Verwicklung mit Hideo und der Entführung Mamorus machen den Fall wirklich unterhaltsam. Außerdem treten beim letzten Fall ganz kurz am Anfang des achten Kapitels die Detective Boys auf.

Alles in allem ist der siebte Detektiv Conan Band von Gosho Aoyama spannend, emotional, traurig und lustig und somit eine gute Mischung, dies es sich zu lesen lohnt. Auch hier kommt die Haupthandlung nicht wirklich voran, aber da sich sowohl die Beziehung von Ran und Shinichi weiterentwickelt, oder hier zumindest neue Ereignisse geschehen und der Fall auf der Mondschatteninsel so spannend ist, empfehle ich den Band wirklich gerne weiter.

Detektiv Conan Band 6 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 6 von Gosho Aoyama

Das erste Kapitel des sechsten Bandes von Gosho Aoyamas „Detektiv Conan“ ist das Ende des letzten Falles des fünften Bandes. Conan findet heraus, wer ihn entführt hat. Er platzt in das Treffen und findet so heraus, wer die Menschen sind, die ihn entführt haben. Conans „Mutter“ bringt ihn zurück in die Detektei Mori, wo sie ihn Ran anvertraut und Mori einen großen Scheck ausstellt, damit er sich auch in den nächsten Monaten noch um ihren Sohn kümmert.

Detektiv Kogoro Mori wird zum Anwesen eines Klienten bestellt. Er nimmt Ran und Conan mit, die am Teich warten müssen, während Kogoro seine Verabredung hat. Nachdem sein Klient zur Tür gegangen ist, um einen weiteren Besucher einzulassen, kehrt er nicht zurück. Nach stundenlangem Warten, hören die drei einen Schrei und laufen zu einem Nebenhaus. Dort finden sie das übelzugerichtete Zimmer und den Ermordeten vor. Kommissar Megure wird an den Tatort gerufen. Zusammen finden sie die drei Männer, die mit dem Opfer an diesem Nachmittag verabredet waren. Conan löst mithilfe des betäubten Kogoro den Fall.

Genta, Mitsuhiko, Ayumi und Conan bekommen neue Abzeichen für ihren Detektiv-Club. Ein Mitschüler beauftragt sie daraufhin, seine Katze zu suchen. Die vier finden die Katze, allerdings ist sie blutverschmiert. Sie sehen nach, woher die Katze kam und finden einen leblosen Körper kopfüber in einer gefüllten Badewanne liegen. Als die Polizei kommt, gibt es keine Spur von dem Toten. Conan kommt zwar hinter den Trick des Täters, aber dieser ist gar nicht begeistert, dass er überführt wird und geht auf Conan los. Glücklicherweise ist in die Abzeichen ein Funkgerät eingearbeitet, sodass Genta, Ayumi und Mitsuhiko außerhalb des Hauses den Angriff auf Conan mitbekommen und die Polizei einschalten können.

Im letzten Fall des sechsten Bandes gehen Ran, Kogoro und Conan zusammen auf ein Festival in Saitama. Auch dort geschieht ein Mord, aber der Hauptverdächtige hat ein Alibi. Sein Alibi wird durch Fotos auf einer Einweg-Kamera bewiesen. In diesem Fall treffen wir das erste Mal auf Inspektor Yokomizo vom Polizeipräsidium Saitama. Der Inspektor ist ein großer Fan von Meisterdetektiv Kogoro Mori.

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Rezension: Detektiv Conan Band 6 von Gosho Aoyama

Der erste Fall des 6. Bandes ist natürlich sehr spannend, weil Conans Entführung aufgeklärt wird. Wer dahintersteckt, wird hier nicht verraten, aber seid sicher, dass die Auflösung nicht nur überaus naheliegend ist, sondern auch schon eine langersehnte Information enthält, die die folgende Handlung logischer macht. Klingt mysteriös? Mehr werde ich dennoch nicht verraten.

Im Fall des Klientenmordes muss Conan wieder einmal mit einigen Verdächtigen klarkommen, die alle behaupten, es sich nicht gewesen zu sein. Es wird in den folgenden Bänden noch öfter so sein, dass der Täter sich mit einem Anruf beim Opfer ein Alibi verschaffen will, aber hier scheint es einer der Hinweise zur Auflösung des Falles zu sein. Und auch ansonsten scheint das Zimmer, in dem der Mord verübt wurde reichlich schlimm verwüstet, dafür, dass hier ein Kampf stattgefunden haben soll. Das alles macht Conan stutzig und so kommt er doch noch dahinter, warum der Täter den Tatort auf diese Weise inszenieren musste. Der Fall bringt uns zwar in der Haupthandlung nicht weiter, ist aber aufgrund der Umstände ganz unterhaltsam, sodass mir einige Details davon lange im Gedächtnis geblieben sind.

Der Fall der verschwundenen Katze ist zwar nicht der erste Fall der Detective Boys, aber einer der ersten. Ich fand es besonders spannend, dass sie ein eigentlich recht kleiner Fall zu einem Mordfall gebracht hat. Zumal der Mordfall als solcher ohne die Jungdetektive gar nicht aufgefallen wäre. Hier wird das neue Abzeichen der Kinder eingeführt, das nicht nur cool aussieht, sondern auch ein Funkgerät, wodurch die Detektive kommunizieren können. Ich finde das ja an den ersten Bänden so toll, dass ständig neue Erfindungen des Professors eingeführt werden, wobei manche natürlich häufiger und andere seltener vorkommen.

Dass wir im dritten Fall auch noch einen anderen Polizisten als Megure kennenlernen, finde ich ziemlich gut. Inspektor Yokomizo ist ein großer Fan von Kogoro Mori und lässt sich deshalb nicht nur gerne auf dessen Ermittlungstechnik, sondern auch dessen skurrile Art der Aufklärung ein. Das ist natürlich vor allem am Anfang der Schaffensperiode eines Kogoro Mori sinnvoll. Die Art und Weise wie sich der Täter das Alibi konstruiert hat, finde ich total spannend und auch, dass es hier mal wieder einen Fall gibt, in dem der Täter klar ist, nur das Alibi nicht so leicht zu knacken ist…

Alles in allem ist Detektiv Conan Band 6 von Gosho Aoyama auf jeden Fall sehr unterhaltsam, auch wenn er die eigentliche Haupthandlung und auch die Beziehungen zwischen den Figuren nicht wirklich weiterbringt; aber das kann eben nicht immer so sein.

Detektiv Conan Band 5 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 5 von Gosho Aoyama

Im fünften Band von Gosho Aoyamas Detektiv Conan lernen wir Rans beste Freundin und Klassenkameradin Sonoko Suzuki kennen. Ran und Conan werden von Sonoko in das Landhaus im Wald ihrer Familie eingeladen. Dort treffen sie sich mit Sonokos Schwester Ayako (24 Jahre) und deren Freunden. Als sie durch den Wald irrt, wird sie von einem Mann angegriffen, der Verbände um den Kopf trägt. Conan schafft es zwar Ran zu schützen, aber später als sie zurück im Landhaus sind, sehen sie den Verdächtigen wie er eine Freundin von Ayako in den Wald verschleppt. Draußen im Wald finden die Freunde später die zerstückelte Leiche von Chikako. Als alle an diesem Abend im Bett liegen und schlafen, wird Ran schon wieder angegriffen, nur knapp von Conan gerettet. Endlich kommt Conan dahinter, wieso es der Mörder auf Ran abgesehen hat, obwohl sie doch alle Anwesenden erst an diesem Tag kennengelernt hat (außer Sonoko und vielleicht Ayako). Da Kogoro nicht da ist, muss er jemand anderen betäuben, der den Fall aufklärt. Aus Versehen betäubt er Sonoko, die den Fall unter Narkose bestens aufklärt. Diese muss von diesem Fall an als schlafende Detektivin herhalten, wenn Kogoro nicht zur Stelle ist.

Im nächsten Fall gehen Conan, Ran und Sonoko zusammen in eine Karaoke-Bar, dort treffen sie auf eine Band. Eines der Mitglieder wird vergiftet, sodass Megure an den Tatort gerufen wird. Conan löst mit Shinichis Stimme den Mord auf, was allerdings zur Folge hat, dass Ran in der Kälte und im Schnee auf ihn wartet. Mit einem Trick kann er ihr vorgaukeln, dass er zu ihr zurückkehren wird, außerdem lässt er für sie ein Weihnachtsgeschenk auf den Stufen der Treppe seines Hauses zurück.

Im letzten Fall des fünften Bandes lernen wir Conans „Mutter“ kennen. Fumiyo Edogawa steht plötzlich vor der Tür der Detektei und holt Conan ab, allerdings ist sich Conan sicher, dass diese Frau nicht seine Mutter sein kann, denn schließlich ist er eigentlich 16 Jahre alt und seine Eltern wohnen in Übersee. Die fremde Frau entführt Conan und sperrt ihn ein. Conan hört, dass die Frau und ihr Geschäftspartner einen anderen Mann ihren „Geschäftspartner“ treffen wollen, da er aber nicht weiß, wo sich der Treffpunkt befindet, muss er mit den Hinweisen, die er hat, den Treffpunkt folgern.

Detektiv Conan Band 5 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 5 von Gosho Aoyama

Der Fall um die Mumie, die im Wald Leute ermordet, ist einer meiner Lieblingsfälle, weil er so schön einprägsam ist, aufgrund des gruseligen Settings. Hier handelt es sich um einen klassischen Whodunit, weil die Hüttenbewohner durch die abgelegene Lage der Hütte ziemlich auf sich gestellt sind und es außerdem unwahrscheinlich ist, dass jemand im Wald umherschleicht um sie zu töten. Hinzu kommen einige Hinweise, die darauf hindeuten, dass einer aus dem Haus der Täter ist. Interessant ist an dem Fall natürlich auch, dass wir Sonoko kennenlernen und sie eben einer der Hauptcharaktere wird, auch lernen wir Ayako, Sonokos Schwester, kennen. Diese spielt aber nur in wenigen weiteren Fällen (mir fallen gerade nur der Fall mit ihrem Verlobten und der Fall mit Kaito Kid ein) eine Rolle. Außerdem muss sich Conan in diesem Fall etwas ausdenken und setzt Sonoko als Detektiv ein. Auch wenn es ein Versehen war, ergibt sich daraus in der Folge einen weiteren Einsatz von ihr wenn Kogoro nicht bei einem Fall dabei ist. Der Fall macht außerdem 5 Kapitel aus und gehört somit zu den längeren Fällen.

Im nächsten Fall geht es um eine bedauernswerte Liebe und da Sonoko nicht gleich den nächsten Fall lösen kann, muss dieses Mal Shinichi auftreten und den Fall lösen. Der Fall selbst ist zwar unglaublich tragisch und mir deshalb im Gedächtnis geblieben, aber vor allem das Ende hat es in sich: „Shinichi“ und Ran treffen wieder aufeinander und für Ran geht die lange Zeit des Wartens damit einfach weiter. Dass Shinichi sogar an ein Geschenk für sie gedacht hat, fand ich sehr süß und hat mir gut gefallen.

Der letzte Fall beginnt nur im 5. Band und endet dann im nächsten. Ich fand ihn am Anfang ziemlich gruselig, denn Conan muss nicht nur zeigen, was er drauf hat, er ist auch von Anfang an direkt in den Fall involviert, weil er entführt wurde. Natürlich weiß er, dass es sich bei der Frau nicht um seine Mutter handelt, aber das kann er Ran ja schlecht sagen. Aber Conan will sich nicht nur aus seinem Entführungsgefängnis befreien, sondern will auch noch verhindern, dass die beiden zwielichtigen Entführer, ihren Geschäftspartner ermorden. Hier zeigt sich ganz wunderbar Conans Charakter. Und auch wenn ich hier noch nichts zur Auflösung verraten möchte, ist diese bei dem Fall doch besonders spannend…

Insgesamt ist der 5. Detektiv Conan Band von Gosho Aoyama also sehr spannend und verdient auf jeden Fall einen genaueren Blick.