Eine Marcelli gibt nicht nach von S. Mallery

Rezension: Eine Marcelli gibt nicht nach von Susan Mallery

Bei Eine Marcelli gibt nicht nach von Susan Mallery handelt es sich um den ersten Band der Marcelli-Trilogie, in der Katie Marcelli und Zach Stryker und Mia Marcelli und David Stryker ihre Geschichten erzählen.

Die Geschichte selbst ist ziemlich verwickelt und behandelt eigentlich schon zwei Generationen. Zach ist Davids Vater, aber Katie und Mia sind Schwester mit einem Altersunterschied von zehn Jahren. So ist der Altersunterschied zwischen Zach und Katie auch etwas größer, aber noch im Rahmen. Dass hier verschiedene Generationen aufeinandertreffen, macht die Geschichte etwas komplizierter.

Man merkt auch, dass hier darüber hinaus auch noch die Großelterngeneration eine Rolle spielt, denn diese zeigt sich relativ traditionell. Wenn die Enkeltöchter sich nicht entsprechend verhalten, dann werden sie mit Verachtung und Rausschmiss bestraft und es traut sich auch niemand dem männlichen Familienoberhaupt zu widersprechen. Ich fand das Verhalten der Familie in diesen Fällen sehr anstrengend und auch, dass der Großvater erwartet, dass sich seine Enkeltöchter seinen Entscheidungen fügen, fand ich mehr als schwierig. Besonders überrascht hat mich auch, dass man Francesca, die kurz nach ihrer Hochzeit schon zur Witwe wurde, empfiehlt neu zu heiraten, weil eine Frau nicht so lange alleine bleiben sollte und ihnen doch jetzt endlich Enkel schenken soll. Ich fand es irgendwie befremdlich, dass man es nicht im Gegenteil sogar gut fand, dass sie eine angemessene Zeit um ihren Mann trauert.

Katie ist ein sehr sympathischer Charakter, obwohl ich manchmal nicht verstehen konnte, warum sie zu ihrer Familie nicht mal „nein“ sagen konnte. Ihre Schwester wünscht sich ein selbstgenähtes Hochzeitskleid von ihr, sie soll die Hochzeit planen und arbeitet nebenbei auch noch schwer an dem Wohltätigkeits-Event. Hinzu kam, dass sich Katie für ihre Schwester sogar mit der Familie anlegt, und ihr niemand zur Seite gesprungen ist. Das habe ich einfach nicht verstanden. Aber Katie ist eben ein sehr liebenswerter, geduldiger, kluger, hilfsbereiter und netter Mensch und ihre Schwestern können sich auf sie verlassen.

Zach ist manchmal ein Arsch, aber nachdem man eine Erklärung für seine Ablehnung der Hochzeit erhalten hat und man sich so auch erklären kann, warum er so ein abgeklärter Anwalt ist, wurde er mir sympathischer. Er hat immer noch seine Eigenheiten und er ist kein netter Mensch par excellence, aber er setzt sich für Katie ein und verteidigt sie sogar gegen ihre Familie.

Der Roman ist sehr turbulent und wirklich witzig. Ich habe mich bei den Marcellis, trotz der Fehler, die diese Familie hat, sehr wohlgefühlt und freue mich darauf, bald zu ihnen zurückzukehren, denn die Trilogie hat natürlich noch zwei weitere Bände, in denen die anderen Marcelli-Schwestern Francesca und Brenna im Vordergrund stehen. Und natürlich hoffe ich auch, dass ich dann Zach, Katie und Mia wiedertreffe.

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