Detektiv Conan Band 4 von G. Aoyama

Rezension: Detektiv Conan Band 4 von Gosho Aoyama

Der erste Fall des vierten Bandes der Detektiv Conan-Reihe ist ziemlich blutig. Auch hier lässts ich noch ein Unterschied zu den späteren Bänden und Fällen feststellen. In diesem Band wird nämlich ein Mensch von einem Ritter mit einem Schwert aufgespießt und an eine Wand gehängt. So erinnert der Mord zwar an ein großes Gemälde, das ebenfalls in dem Museum hängt, in dem der Mord geschieht, aber es ist auch ziemlich blutig. Das ist mir auch in anderen Fällen (bspw. Bei dem Mord in der Achterbahn in Band 1) aufgefallen und sollte auf jeden Fall beachtet werden.

Am zweiten Fall ist natürlich das interessante, dass Conan, Kogoro und Ran mal wieder unterwegs sind. Conan überlegt, ob er Ran die Wahrheit über seine Verwandlung und seine wahre Identität verraten soll, denn er hat Angst, die Bombe nicht mehr rechtzeitig zu finden und dass deshalb der Zug nicht evakuiert werden kann und alle Mitfahrenden sterben. Kurzfristig entschließt er sich aber dagegen, denn er weiß, wer die Bombe hat und wo sich derjenige nun mit dem Koffer aufhält. Gerade noch rechtzeitig kann er die Bombe aus dem Zug schießen. Und das spannendste an dem Fall ist natürlich die Begegnung mit den Männern in Schwarz. Mir war der Zufall zu groß, dass Conan noch nie mit diesen Kerlen zu tun hat und nicht einmal wusste, dass so eine Organisation besteht und sobald er geschrumpft wird, kommt er ständig mit den zwielichtigen Kerlen zusammen. Natürlich können Gin und Vodka unentdeckt verschwinden, denn sonst wäre die Geschichte ja vorbei, aber spannend war die Begegnung natürlich trotzdem.

Der dritte Fall des Bandes ist der zweite Band mit den Detective Boys. Zuvor haben die Kinder zusammen nur den Fall des verfluchten Geisterhauses gelöst. Nun sind sie also gemeinsam auf Schatzsuche. Wir lernen in diesem Fall also die drei jüngsten Hauptcharaktere noch etwas besser kennen, da Ayumi, Mitsuhiko und Genta ja auf jeden Fall auch später noch eine größere Rolle spielen. Für mich besonders interessant ist auch hier, dass sich die Personenkonstellation noch entwickelt. Statt Agasa, der sonst immer mit den Kindern auf Ausflüge fährt, geht hier Ran mit den Kindern zum Tokyo Tower. Später sind die Kinder dann natürlich mal wieder alleine unterwegs und bringen sich in Gefahr, obwohl Conan versucht, sie aus der Schusslinie zu kriegen. Gemeinsam lösen sie das Rätsel und finden die Beute des Bankraubes, obwohl sie sich auch hier relativ schwer tun, was ziemlich realistisch ist.

Der vierte Band ist eine gute Mischung aus Witz, Romantik und Spannung, sodass man ihn guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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