Leseaktionen

Top Ten Thursday #6

Hallo ihr Lieben,

nach ein paar Wochen Pause ist heute wieder Listen-Donnerstag. Jeden Donnerstag gibt es den Top Ten Thursday bei Aleshanee. Jede Woche gibt es ein neues Thema und diese Woche hatte ich endlich mal wieder Lust (und vor allem Zeit) mitzumachen. Das dieswöchige Thema lautet:

Welche 10 Bücher möchtest du unbedingt noch in diesem Jahr lesen

Das ist gar nicht so einfach wie ich zuerst dachte. Leicht waren ein paar, die ich dieses Jahr noch aus diversen Gründen lesen sollte. Hierzu gehören natürlich Bücher, die ich für meine Challenge lesen muss, aber auch Rezensionsexemplar, die zeitnah gelesen/gehört werden sollten und noch ein Mein SuB kommt zu Wort-Aufgabenbuch.

 

  1. … ein Buch, das dir von einer/m guten Freund:in empfohlen wurde, du aber etwas skeptisch bist.

Mir fehlt für meine Challenge zwar noch ein bisschen was, aber vor allem bei dieser Aufgabe brauche ich noch ein bisschen Motivation, um sie abschließen zu können.

 

  1. Percy Jackson 5 – Die letzte Göttin von Rick Riordan

Die Percy Jackson-Reihe will ich für die Mein SuB kommt zu Wort-Aufgabe von Mai noch lesen. Außerdem habe ich die Reihe irgendwann Mitte letzten Jahres angefangen und will sie natürlich gerne endlich beenden.

 

  1. Das Dschungelbuch von Rudyard Kipling

Das Dschungelbuch habe ich als Hörbuch-Rezensionsexemplar. Ich kenne den Stoff natürlich so grob, habe mich aber noch nicht eingehender mit dem Original beschäftigt und bin natürlich gespannt worum es genau geht. Das Hörbuch ist mir unter vier Stunden auch relativ kurz (und auch gekürzt).

 

  1. Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens

Habe ich als Hörbuch-Rezensionsexemplar und ich freue mich schon sehr drauf. Ich hoffe, dass mich diese Hörbuchadaption des bekannten Stoffs richtig schön in Weihnachtsstimmung bringt.

 

  1. Buch mit winterlichem Cover oder zur Winter-/Weihnachtszeit spielend

Ich muss für Mein SuB kommt zu Wort im Dezember noch ein Buch lesen, dass im Winter oder zu Weihnachten spielt. Das Hörbuch würde natürlich super passen, aber eigentlich wollte ich das vorher hören, also werde ich wohl irgendwann zwischen den Jahren noch ein Winter-Weihnachtsbuch lesen.

 

  1. Überredung von Jane Austen

Überredung von Jane Austen habe ich hier ebenfalls als Hörbuch beziehungsweise sogar als Hörspiel. Ich mag die Romane der Autorin im Moment recht gerne und da es auch recht kurz ist, wird es mir sicherlich gelingen es noch zu hören.

 

  1. Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek von David Whitehouse

Ich habe das Buch vor einigen Monaten entdeckt und dachte mir: das klingt toll. Es geht um eine Reise und um eine Bibliothek. Das Buch muss mir gefallen. Dann habe ich reingelesen und fand es furchtbar. Jetzt liegt es schon seit ein paar Wochen hier und ich bin unschlüssig, ob ich es abbrechen und aussortieren will oder ob ich ihm doch noch einmal eine Chance gebe.

 

  1. & 9. Hercule Poirot und der Plumpudding Variation 1 & 2 (Aufregung an Weihnachten) von Agatha Christie

Hierbei handelt es sich um zwei kurze Krimigeschichten von Agatha Christie. Es wird mehr oder weniger die gleiche Geschichte, allerdings in einer Abwandlung, erzählt. Ich kenne den Inhalt auch, wollte sie aber gerne noch einmal lesen und finde, das würde ganz wunderbar in die aktuelle Zeit passen.

 

  1. Suche: Köchin, Biete: Liebe von Susan Mallery

Von meiner letzten Mallery war ich neulich ziemlich enttäuscht. Dennoch habe ich mal wieder Lust auf einen dieser locker-leichen Liebesromane der Autorin, denn bisher hat mich noch kein anderes ihrer Bücher enttäuscht. Hoffentlich kann mich das nächste auch wieder überzeugen.

 

Diese zehn Bücher würde ich also gerne hören und lesen in den nächsten Wochen. Kennt ihr eines der Bücher? Oder eine der Autor:innen? Welche Bücher stehen noch auf eurer Liste?

Liebe Grüße
Vanessa

Die magische Gondel von E. Völler

Rezension: Zeitenzauber 1 – Die magische Gondel von Eva Völler

Bei Die magische Gondel von Eva Völler handelt es sich um den ersten Teil der Zeitenzauber-Trilogie.

Ich habe das Buch durch einen puren Zufall entdeckt, hatte aber gleich das Gefühl, dass mir die Trilogie gefallen könnte. Den Namen Eva Völler hatte ich auch schon mal gehört und so habe ich mir den ersten Teil der Trilogie prompt gekauft.

Die Geschichte har mir super gefallen, obwohl ich eigentlich gar nicht so ein großer Zeitreisefreund bin. Ich fand die Idee, dass eine junge Frau in die Vergangenheit geschickt wird und dort eine Aufgabe zu erfüllen hat, ziemlich gut, auch wenn Anna nur durch einen Zufall noch in der Gondel saß.

Das Setting im historischen Venedig (und teilweise auch im heutigen Venedig) hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich war zwar noch nie dort, aber ich finde, dass Venedig nach einer sehr spannenden Stadt klingt und nach dem Roman hatte ich direkt Fernweh. Für mich hat er also super in den Sommer gepasst und das habe ich tatsächlich schon gedacht, als ich mir das Buch ausgesucht habe. Venedig wird natürlich auch ein bisschen beschrieben, weil wir mit Anna das heutige und das historische Venedig erkunden und sie auch einige Unterschiede zwischen der Stadt von vor über 500 Jahren und im Jahr 2009 ausmacht. Das ist für mich noch ein weiterer Grund warum der Roman so gut in den Sommer passte.

Anna ist eine tolle Figur. Sie ist mutig, kämpferisch und klug, obwohl sie auch häufig Angst hat und nicht weiß, was sie tun soll. Trotz der sehr beängstigenden Lage, in der sie sich befindet, gibt sie nicht auf und tut alles, um Trevisan zu retten, obwohl sie ihm nicht einmal sagen kann, was genau los ist. Dabei riskiert sie auch ihr eigenes Leben mehr als einmal und wird mehr als einmal bedroht und beinahe getötet. Wenn man durch die Zeit gereist ist, unterliegt man einer Sperre und man darf nichts über die eigene Zukunft ausplaudern, entweder man bringt überhaupt keine Worte heraus oder die Worte verändern sich zu harmlosen Ersatzworten (iPod wird beispielsweise zu Spiegel). Anna gehört also definitiv zu meinen Lieblingsfiguren!

Sehr traurig fand ich das Schicksal der Tasselhoffs. Sie saßen mit Anna in der Gondel und wurde mit ihr in die Vergangenheit gebracht, mit dem Unterschied, dass sie sich nicht daran erinnern aus der Zukunft gekommen zu sein. Sie finden ihren Platz in der Vergangenheit und es ist so als wären sie schon immer hier gewesen. Aus Matthias wird Matteo, der sich aber sehr dunkel an Anna erinnern kann. Auch sein Wunsch Zahnarzt zu werden, scheint so tief in ihm verwurzelt (haha Dentalhumor…) zu sein, dass er sich für die Mundhygiene um das Jahr 1500 einsetzt. Anna erfährt, als sie zurück ist, sogar von seinem Schicksal und ist froh, dass für ihn alles gut ausgegangen zu sein scheint.

Die Liebesgeschichte von Anna und Sebastiano war für mich ein weiteres Highlight. Obwohl sie sich zu Anfang langsam entwickelt, weil Anna nicht unbedingt vorhatte, sich in Sebastiano zu verlieben, kommen die beiden am Ende zusammen, aber Anna zweifelt daran, ob ihre Liebe in ihrer Zeit eine Chance hat, denn schließlich lebt Sebastiano in Venedig und sie in Deutschland, und sie sprechen zwei verschiedene Sprachen. Außerdem ist sie sich nicht sicher, ob er sich in der Zukunft noch an sie und sie sich an ihn erinnert. Dennoch fand ich die Liebesgeschichte der beiden sehr toll und romantisch; vor allem, weil Anna nicht dauernd von Sebastiano gerettet werden musste, sondern weil sie auch ihn rettet.

Obwohl ich Die magische Gondel sehr spannend fand, fand ich es auch sehr entspannt das Buch zu lesen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Autorin ständig versucht hat ihre Protagonisten in die nächste Krise zu stürzen und die beiden zwischendurch auch mal Zeit hatten durchzuatmen. Ich mag das ja ganz gerne, wenn Bücher die Balance zwischen Spannung und Vollkatastrophe irgendwie hinkriegen.

Alles in allem gehörte Die magische Gondel von Eva Völler zu meinen bisherigen Jahreshighlights und ich werde auf jeden Fall noch die anderen beiden Bände der Trilogie lesen und darüber hinaus auch mal gucken was das Werk der Autorin sonst noch so zu bieten hat.

Bücherdämmerung

Future Lab – Von erstaunlichen Perspektiven von Detlef Bluhm

Quanten-Handy sind abhörsicher, allerdings stellt sich die Frage wann es ein entsprechendes globales Netz geben wird, da bisher der politische Wille fehlt, Quanten-Handys als adäquaten Ersatz zu verwenden. Video in Print bedeutet, dass kleine und vor allem flache Bildschirme in Print-Heften eingebettet werden. Hier konnten bis zu 40 Minuten Videomaterial aufgenommen werden, die allerdings wieder aufladbar waren. Digitale Kleidung fungiert als Leinwand, die von digitalen, multimedialen Elementen bespielt werden kann (also bspw. jeden Tag ein neues Gedicht, ein Video vom letzten Auftritt, Kleidung, die per App die Farbe ändert). 3D-Drucker sind in vielen Branche angekommen, werden aber in der Buchbranche bisher kaum bis gar nicht eingesetzt. Das virtuelle Buchregal ermöglicht das Stöbern in digitalen Büchern in Buchhandlungen und auf Messen. So können Buchhandlungen oder Verlage ihre Backlist zeigen, oder die Bücher präsentieren, die in der Buchhandlung sonst keinen Platz finden würden. Außerdem kann über das Regal nicht nur gestöbert und präsentiert, sondern auch gekauft werden. Der PC wird vielleicht im Arbeitsleben weiterhin eine Rolle spielen, aber aus dem Privatleben verschwinden. Dafür wird es immer mehr kleinere Geräte geben, Computer, die in Alltagsgegenstände eingearbeitet sind wie bspw. Brillen, Uhren (Google Glass oder Smart Watches) aber auch Kleidungsstücke oder anderen Schmuck. Stichwort hierzu ist Wearable Technology.

Die Bücherdiebin von M. Zusak ·Hörbücher

Inhaltsangabe: Die Bücherdiebin von Markus Zusak

In Markus Zusaks Roman Die Bücherdiebin geht es um Liesel Meminger, die im Januar 1939 im Alter von neun Jahren zu ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann kommt.

Liesel ist mit ihrem jüngeren Bruder und ihrer Mutter auf dem Weg nach Molching. Dort sollen die Kinder in eine Pflegefamilie kommen. Bevor sie allerdings ankommen, verstirbt ihr Bruder im Zug. Liesel und ihre Mutter beerdigen den Jungen und Liesel stiehlt auf dem Friedhof das Handbuch für Totengräber. Bei ihren Pflegeeltern angekommen, versteckt sie das Buch unter ihrer Matratze, auch weil sie es nicht lesen kann.

Liesel will am Anfang nicht bei ihren Pflegeeltern sein, gewöhnt sich aber bald an den rauen, aber herzlichen Umgang ihrer Pflegemutter. Rosa nennt ihren Mann Saukerl und auch ihre Tochter Saumensch, und zeigt so ihre Liebe, obwohl es nicht sonderlich freundlich wirkt. Mit der Zeit wird das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter immer enger und man merkt, dass Rosa trotz allem ein guter Mensch ist. Hans Hubermann ist ein ruhiger, sanfter Mann, der sich gerne um das junge Mädchen kümmert. Wenn Liesel nachts von Albträumen gequält wird, kommt er zu ihr und tröstet sie. Mit der Zeit findet er heraus, dass Liesel nicht lesen kann und bringt es ihr, obwohl er selbst auch nicht sonderlich gut lesen kann, bei. Da Hans nach dem ersten Weltkrieg der Witwe eines Kameraden das Versprechen gab, dass sie sich bei ihm melden könne, wenn sie etwas brauche, nimmt er deren Sohn während des zweiten Weltkriegs bei sich auf und versteckt den jungen Mann im Keller, da es sich bei ihm um einen Juden handelt.

Neben dem Leseunterricht mit ihrem Vater, geht Liesel in die Schule und spielt mit den Kindern aus der Nachbarschaft. Besonders ist Liesel mit Rudi Steiner befreundet. Beide spielen gemeinsam Fußball, stehlen Äpfel und anderes Obst und Gemüse von den Bauern, und außerdem Bücher aus der Bibliothek der Frau des Bürgermeisters. Gemeinsam erleben die beiden einige Abenteuer.

Nachdem Liesel lesen gelernt hat, erfreut sie sich an der Bibliothek im Hause des Bürgermeisters, in die sie dessen Frau einlädt, nachdem sie Liesel beim Diebstahl eines Buches erwischt hat. Liesels Mutter macht eigentlich die Wäsche für einige Familien und auch nachdem diese es sich nicht mehr leisten könne, darf Liesel noch regelmäßig in der Bibliothek stöbern. Die Bürgermeistersfrau lässt häufig ein Fenster für Liesel offen und stellt ihr in der Weihnachtszeit sogar einen Plätzchenteller ans Fenster, den Liesel mit Rudi teilt.

Max, im Keller versteckt, freundet sich mit Liesel an und gestaltet ihr sogar ein Buch, das Liesel sehr liebt. Während der Luftangriffe kommt Max öfter hoch in die Wohnung und sieht aus dem Fenster, was er tun kann, denn alle Bewohner der Straße verstecken sich in einem Keller, der als Luftschutzbunker geeignet ist. Bei einem der ersten Angriffe beginnt Liesel der Menschen im Bunke vorzulesen und schafft es so, dass sich viele beruhigen und ihre Angst in den Hintergrund rückt. So liest sie von nun an bei jedem Luftangriff für ihre Freunde, Nachbarn und Familie. Bei einem Luftangriff mitten in der Nacht, sitzt Liesel, während alle anderen in ihren Betten liegen und schlafen, im Keller und schreibt ihre Geschichte auf. Die Bomben fallen auf ihre Straße kurz bevor die Sirenen heulen und den Luftangriff verkünden…

Die Bücherdiebin von M. Zusak ·Hörbücher

Rezension: Die Bücherdiebin von Markus Zusak

Die Bücherdiebin ist ein Jugendbuch beziehungsweise ein Roman für junge Erwachsene, das in der Zeit des Nationalsozialismus spielt. Ich habe den Roman von Markus Zusak als gekürzte Hörbuchversion gehört.

Liesel ist mir alleine schon deshalb sehr sympathisch gewesen, weil sie gerne liest. Ich fand es unglaublich berührend wie sie von ihrem Vater das Lesen beigebracht bekommen, außerdem mochte ich es auch, dass Liesel im Bunke für ihre Nachbarn und Freunde las. Diese Abschnitte haben mir besonders gut gefallen und ihren Charakter sehr sympathisch gemacht. Auch, dass Liesel sich so eng mit Max anfreundet, dass sie Angst davor hat, dass er nach Dachau gebracht wird und dass er für sie schon zur Familie gehört, fand ich sehr sympathisch.

Liesel Pflegeeltern waren mir ebenfalls sympathisch, weil sie für ihre Ideale einstehen. Hans Hubermann ist hin- und hergerissen zwischen dem Wissen, das falsch ist, was mit den Juden geschieht und seiner Angst vor den Konsequenzen. Sein eigener Sohn scheint ihn nicht nur dafür nieder zu machen, dass Hans nicht führertreu ist, sondern lebt auch noch selbst für den Führer und geht als Soldat an die Front. Die Tochter der Familie kommt im Hörbuch nicht so raus, und ihre Ansichten zu Hitler und dessen Ideologien werden nicht so offen thematisiert.

Die Geschichte wird vom Tod erzählt, der immer wieder auf Liesel trifft und das junge Mädchen ziemlich gern zu haben scheint. Ich fand die Erzählsituation am Anfang etwas befremdlich und fand es auch komisch, dass ein Mann, das Hörbuch eingesprochen hat, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dass ein Mann (also der Tod) von der Geschichte eines jungen Mädchens berichtet, dann war es in Ordnung. Die Idee, dass der Tod die Geschichte erzählt, fand ich allerdings ziemlich gut und ich mochte es, dass er immer wieder erwähnt hat, wann er wie auf Liesel getroffen ist. Erst am Ende wird klar wie der Tod eigentlich von Liesels gesamtem Leben wissen kann: durch ihre eigenen Aufzeichnung, die der Tod gefunden hat.

Liesels Geschichte, zumindest der Abschnitt, von dem wir im Buch (bzw. Hörbuch) erfahren, ist geprägt von Leid, Verlust und Kummer, dennoch haben die Kinder der Straße Spaß, wenn sie gemeinsam Fußball spielen. Für viele ist selbst im Kriegsalltag der Führer vollkommen egal, manche hassen ihn sogar, weil er ihnen so viel Leid bringt. Dennoch leiden alle an und verharren in regelloser, ängstlicher Starre, wenn es um Ungerechtigkeiten direkt vor ihrer Nase geht. Man hat das Gefühl, dass diese Menschen nichts sehnlicher wollen als diesen Krieg zu überleben und dass er schnell beendet wird, womit man am Anfang ja sogar noch rechnete.

Das Hörbuch war, wie oben erwähnt, gekürzt. Ich muss sagen, dass ich den Stoff natürlich so ungefähr kannte und auch schon häufiger von dem Buch gehört und gelesen habe, bisher kam ich aber nie dazu, das Buch zu lesen oder den Film zu sehen. Das lag unter anderem auch daran, dass ich das Thema für ziemlich traurig hielt (was es war) und dass mir das Buch eigentlich zu lang war dafür, dass es sicherlich recht traurig und emotional anstrengend zu lesen sein wird. Beim Hörbuch hatte ich dann gehofft, dass dies nicht ganz so schlimm zum Tragen kommen würde. Es gab tatsächlich ein oder zwei Stellen, an denen ich mir dachte, dass die Handlung doch jetzt bitte mal weitergehen könnte, weil ich das Gefühl hatte, man bewegt sich nur auf der Stelle. Das wäre in der Buchversion sicherlich noch „schlimmer“ gewesen, sodass ich froh war, zum Hörbuch gegriffen zu haben. Ich habe zwar schon das Gefühl, dass an der ein oder anderen Stelle gekürzt worden sein könnte, aber große Lücken in Handlung sind mir nicht aufgefallen.

Boris Aljinovic hat das Hörbuch als Sprecher eingesprochen und ist somit wohl die Stimme des Todes, der als Erzähler in Liesels Geschichte fungiert. Ich hatte ja oben bereits geschrieben, dass ich es am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig fand, dass ein Mann die Geschichte eines jungen Mädchens spricht. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, fand ich das aber vollkommen in Ordnung und fand die Stimme sehr passend.

Alles in allem hat mir das Hörbuch zu Die Bücherdiebin von Markus Zusak gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter, auch wenn sich natürlich aufgrund der Thematik um einen sehr traurigen Roman handelt.

 

 

 

Ich danke Random House Audio für das Hörbuchrezensionsexemplar!

Mord im Gewächshaus von E. C. Bunce

Inhaltsangabe: Myrtle Hardcastle 1 – Mord im Gewächshaus von Elizabeth C. Bunce

Myrtle Hardcastle ist eine aufgeweckte 12-Järhige, die im Kinder-/Jugendkrimi Mord im Gewächshaus von Elizabeth C. Bunce auf ihr erstes Abenteuer geschickt wird.

Myrtle lebt im ausgehenden 19. Jahrhundert zusammen mit ihrer Gouvernante und ihrem Vater. Miss Judson ist nicht nur für ihre Erziehung, sondern vor allem auch für ihren Unterricht zuständig, während ihr Vater als Staatsanwalt alle Hände voll zu tun hat. Myrtle selbst ist sehr neugierig und beobachtet für ihr Leben gerne und so bemerkt sie eines Morgens, dass sich etwas verändert hat. Im nachbarlichen Garten von Miss Wodehouse müssten längst der Gärtner Mr. Hamm und die alte Miss Wodehouse ihre Gartenarbeit verrichten, doch niemand erscheint. Myrtle benachrichtigt die Polizei und kurze Zeit später stellt sich heraus, dass das sehr gut war, denn Miss Wodehouse wurde tot in ihrem Badezimmer gefunden.

Zuerst halten es alle für einen Unfall oder einen natürlichen Tod. Eine alte Dame kann schon einmal an einem Herzinfarkt sterben. Doch Myrtle hält es für einen Mord und beginnt Hinweise zu suchen. Mr. Hamm war ihr ein guter Botaniklehrer, doch nun benimmt er sich verdächtig: er verbrennt kurz nach dem Tod der alten Dame etwas im Garten, Gartenabfälle wie er behauptet, doch sowohl Myrtle als auch Miss Judson sind sich einig, dass das keine Gartenabfälle waren. Hinzu kommen die geliebten Lilien aus Miss Wodehouse‘ Garten, die spurlos verschwunden sind. Peony, Miss Wodehouse‘ Katze, ist und bleibt verschwunden.

Um in die Leichenhalle und an die Untersuchungsergebnisse des Gerichtsmediziners zu gelangen, nimmt Myrtle die Einladung von Caroline an, die Myrtle prompt mit einer „Freundin“ in den Leichenuntersuchungsraum einsperrt. Myrtle ist zwar etwas verängstigt, aber grundsätzlich eher neugierig und so sucht sie nach der entsprechenden Akte. Dennoch zieht sie ein Korpus unter einem Tuch wie magisch an, weshalb sie bei ihrer Erkundung vom Gerichtsmediziner überrascht wird. Gemeinsam mit dem Gerichtsmediziner erörtert sie, ob es nicht doch Mord gewesen sein könnte.

Während ihren Ermittlungen erhält Myrtle neben der Ablehnung durch ihren Vater und die Polizei, auch viel Hilfe und findet sogar neue Freunde: Mr. Ambrose, ein Freund und ehemaliger Chef ihres Vaters, unterstützt und bestärkt sie, Miss Judson steht ihr wie immer hilfreich zur Seite, Mr. Blakeney, der Anwaltsgehilfe von Mr. Ambrose, hilft ihr mit einigen Hinweisen auf den wahren Täter, Caroline und ihr Vater retten nicht nur Peony, die sich vergiftet hat, sondern helfen ihr auch mit einigen wertvollen Hinweisen. Neben diesen Figuren, die ihr zwar helfen, die aber häufig dennoch verdächtig sind, haben vor allem Miss Wodehouse‘ Verwandte ein Motiv: Ihr Neffe Giles und ihre Nichte Priscilla könnten beide für den Tod der älteren Dame verantwortlich sein und solange nicht geklärt ist ob und was sie erben, haben sie auch beide ein Motiv. Mr. Hamm, der Gärtner, benimmt sich – wie oben erwähnt – sehr verdächtig und hat die ältere Dame möglicherweise ermordet. Auch das Hausmädchen Trudy könnte ihre Arbeitgeberin ermordet haben.

Im Laufe ihrer Ermittlungen hat Myrtle mehrere Hauptverdächtige, doch richtig Ernst wird es als ihr Vater entführt wird und sie ihn gemeinsam mit ihrer Köchin, Miss Judson, Mr. Blakeney und Peony befreien muss.

Mord im Gewächshaus von E. C. Bunce

Rezension: Myrtle Hardcastle 1 – Mord im Gewächshaus von Elizabeth C. Bunce

Mord im Gewächshaus von Elizabeth C. Bunce ist der erste Teil der Myrtle Hardcastle-Reihe und behandelt den Mord an Myrtles Nachbarin Miss Wodehouse. Es handelt sich um einen Kinder- beziehungsweise Jugendkrimi.

Charakterlich ist Myrtle durchaus mit Flavia de Luce (Reihe von Alan Bradley) und Enola Holmes (Reihe von Nancy Springer) vergleichbar, wobei ich sie als deutlich warmherziger und freundlicher empfand. Vor allem Flavia war mir bei dem einen Band, den ich bisher von ihr gelesen habe, nicht sonderlich sympathisch, weil sie ihren Schwestern leid zufügt ohne über die Konsequenzen nachzudenken oder weil ihr diese egal sind. Außerdem kümmert sich Flavias Vater nicht um seine Töchter, was vor allem bei der jüngsten Tochter problematisch ist, einfach weil er keinerlei Interesse an seinen Kindern zeigt. Myrtles Vater zeigt Interessen an seiner Tochter, er hat eine Gouvernante engagiert und er kann sich aus zeitlichen Gründen, weil er eben als Staatsanwalt arbeitet, um die Familie zu versorgen, nicht um seine Tochter kümmern. Das ist zwar auch nicht sonderlich toll, aber er gibt sich zumindest Mühe und hat eine Vertrauens- und Aufsichtsperson für seine Tochter engagiert.

Miss Judson und Mr. Hardcastle sind eigentlich ganz nette Charaktere. Miss Judson kann zwar auch streng zu Myrtle sein, ist aber grundsätzlich auch recht fortschrittlich eingestellt und unterstützt ihren Schützling dementsprechend sehr häufig wenn es darum geht, dass sie etwas neues lernen möchte. Sie ist dafür, dass Myrtle Fahrrad fährt, da sie sich so auch selbstständig im Umkreis bewegen kann. Außerdem ist sie aber auch ein sehr ruhiger und sanfter Charakter, der häufig wie der bedachte und sprichwörtliche Fels wirkt.

Mr. Hardcastle hat nicht immer so viel Zeit für seine Tochter wie man es sich vielleicht wünschen würde, ist aber grundsätzlich auch fortschrittlich eingestellt und unterstützt es, dass seine Tochter möglichst viel verschiedenes lernt, das man vielleicht auch nicht unbedingt braucht als Ehefrau und Mutter. Dennoch hat er auch ein paar nervige Eigenschaften, wenn er Myrtle nicht glaubt, dass ihre Nachbarin ermordet wurde oder sich mehr für Priscilla als für Miss Judson interessiert.

Die Geschichte selbst ist spannend und hält einige Wendungen bereit. Bei vielen Krimis dauert es erst einmal einige Seiten bis der Mord passiert oder entdeckt wird und die Ermittlungen wirklich losgehen. Hier wird der Tod eigentlich sofort entdeckt, denn das erste Kapitel beginnt direkt mit der Entdeckung des Todes, allerdings dauert es dann doch einige Seiten bis den Behörden klar wird, dass es sich um einen Mord handelt.

Myrtle ermittelt in dieser Zeit schon einmal und wird dabei von Miss Judson unterstützt, wobei sie während ihrer Ermittlungen einige neue Freunde findet: Peony, die Katze, mischt sich lautstark in die Ermittlungen ein, auch Mr. Blakeney und Dr. Munjal, der Gerichtsmediziner, und Caroline, seine Tochter.

Darüber hinaus gibt es während der Ermittlungen einige Wendungen, da immer wieder neue Hinweise und Beweise auftauchen, die auf verschiedene Verdächtige hinweisen. So scheint die offensichtliche Lüge von Mr. Hamm ganz klar auf ihn als Mörder hinzudeuten, aber auch für Priscilla gibt es eindeutige Beweise. Dadurch bleibt die Handlung von Anfang bis Ende spannend.

Neben der Hauptgeschichte um die Ermittlungen, gibt es noch allerlei persönliche Verwicklungen, die ich ja teilwiese bereits angedeutet hatte. Auf der einen Seite sind da die vielen neuen Bekanntschaft und Freundschaft, die Myrtle schließt, auf der anderen Seite ist da auch ihr Vater, der offenbar auf der Suche nach einer neuen Frau ist, und deshalb mit der Nachbarin, Priscilla, „ausgeht“. Außerdem sind Blumenschauen, Blumenzüchtungen und der Garten wichtige Themen, die immer wieder erwähnt werden und durch die ganze Handlung führen.

Die Kapitelüberschriften wirken etwas altertümlich, was aber gut zu der Zeit, in der der Krimi spielt (ausgehendes 19. Jahrhundert), passt. Besonders gut haben mir auch die passenden, fiktiven Zitate aus dem von Myrtle geschriebenen Handbuch für Ermittler, gefallen. Sie stimmen wunderbar auf das nächste Kapitel ein und passen gut zur Atmosphäre. Auch die Erklärungen in den Fußnoten haben mir gut gefallen, weil sie den Krimi auflockern und die Leser:in teilweise direkt ansprechen und so Myrtle als Erzählerin des Romans direkt mit der Leser:in kommunizieren kann.

Alles in allem hat mir der erste Teil der Myrtle Hardcastle-Reihe Mord im Gewächshaus von Elizabeth C. Bunce sehr gut gefallen und ich hoffe jetzt schon auf einen zweiten Teil, deshalb gibt es von mir eine klare Empfehlung für Myrtle und Peony.

 

 

 

Danke an Knesebeck für das Leseexemplar!

Leseaktionen ·Montagsfragen

Montagsfrage: 1. November 2021

Montagsfrage: Stört es dich, wenn ein Buch einen unsympathischen Protagonisten hat, oder macht dir das gar nichts aus?

Hallo ihr Lieben,

Antonia will diese Woche von uns in der Montagsfrage wissen wie wichtig uns der Charakter der/des Protagonist:in ist.
Mir ist es unglaublich wichtig, dass ein/e Protagonist:in sympathisch ist, weil ich nur dann so richtig mit ihr mitfiebern kann. Für mich ist das tatsächlich auch ein Faktor, weshalb ich Bücher schlecht bewerte oder einschätze und der mir merklich die Leselust auf ein Buch verderben kann. Dabei dürfen die Charaktere durchaus auch negative Eigenschaften haben, aber diese sollten offen für Entwicklungen sein oder nicht überhanden nehmen oder nicht allzu schlimm sein.

Wie wichtig ist euch das?

Liebe Grüße
Vanessa

Hanni & Nanni

Rezension: Hanni und Nanni schmieden neue Pläne von Enid Blyton

Hanni und Nanni schmieden neue Pläne von Enid Blyton ist der zweite Band der Mädchenserie.

Viele der Charaktere kennen wir ja bereits: Hanni und Nanni, Doris, Jenni und ihre Klassenkameradinnen, aber es kommen auch ein paar Neue dazu: Elli, Lucie und Magaret. Natürlich sind auch die Lehrerinnen wieder mit dabei, dort hat sich was das Personal angeht nicht so viel getan.

Hanni und Nanni kriegen immer neue Probleme: Zuerst werden sie bei einer Mitternachtsparty verraten, diese Tatsache wird verwendet und im Laufe des Buches noch ein paar Mal aufgegriffen, auch die daraus resultierenden Konflikte bei den Mädchen sind noch mehrfach Thema. Daraus ergeben sich zwei Streits: Einmal einer mit Erika und einer mit Margaret, allerdings gibt es für die beiden Mädchen verschiedene Konsequenzen. Erika verlässt Lindenhof, weil sie sich so gemein den Mädchen gegenüber verhalten hat, Margaret findet Freunde und blüht in Lindenhof wahrlich auf. Erwähnt sollte werden, dass der zweite Band mitten im Schuljahr, zu den Osterferien endet, wodurch der dritte Band auch noch in der zweiten Klasse spielt und besser verstanden werden könnte, wenn man auch den zweiten Band gelesen hat.

Hier erfahren wir auch nicht so viel über die Hintergründe der Mädchen, denn Hannis und Nannis Innenleben spielen kaum eine Rolle und sie stehen auch bei den Streichen nicht hauptsächlich im Mittelpunkt.

Alles in allem ist auch dieser Hanni und Nanni-Band recht süß geschrieben, man kann wieder viel über Freundschaft lernen, auch wenn ich einige Reaktionen der Mädchen ein wenig übertrieben fand. Natürlich war es gemein von Erika, dass sie sie verraten hat, aber ihr Stolz war verletzt und sie deshalb so dermaßen zu schneiden war auch nicht gerade nett, auch Erikas Reaktion darauf war meiner Ansicht nach, total übertrieben. Dass Margaret nachdem sie von den Mädchen so hässlich behandelt wurde und niemand ihr gratulierte nachdem sie das Handballspiel fast im Alleingang gewonnen hat, war auch total übertrieben, was die Mädchen dann auch merkten, allerdings waren sie zu stolz um auf sie zuzugehen. Und auch, dass sie Margaret so behandelten nachdem diese sich mit einer Lehrerin anlegte, fand ich nicht nötig, denn am Ende des Bandes legt sich Jenni mit Mamsell an und das unterstützen alle bis sie merken, dass sie mit ihren Streichen der armen Frau gegenüber zu weit gegangen sind und rudern dann zurück und entschuldigen sich bei ihr.

Deshalb hat mir der Band zwar nicht so gut gefallen und wenn er nicht notwendig wäre um den nächsten Band zu verstehen würde ich auch nicht dazu raten ihn zu lesen, aber da es meiner Ansicht nach lohnend ist den zweiten Band für den dritten gelesen zu haben, wäre es eben sinnvoll ihn zu lesen.

Dreizehn Gäste von J. J. Farjeon

Inhaltsangabe: Dreizehn Gäste von J. Jefferson Farjeon

Dreizehn Gäste ist ein Kriminalroman von J. Jefferson Farjeon und gehört zum Subgenre Whodunit. Zwölf Gäste werden von Lord Aveling auf sein Landhaus Bragley Court eingeladen, darunter die Witwe Nadine Leveridge, die prompt einen dreizehnten Gast einlädt. Ein Mann, der vor ihren Augen am Bahnhof einen Unfall hatte und so besteht sie darauf, dass auch Lord Aveling seine Gastfreundschaft dem jungen Mann, John Foss, gegenüber beweisen wollen wird. Weiterhin laden Lord und Lady Aveling gemeinsam mit ihrer erwachsenen Tochter Anne und Mrs. Morris (Lady Avelings Mutter) noch elf weitere Gäste ein: Mr. Harold Taverley (Cricketspieler), Leicester Pratt (Maler), Mr. Rowe und Mrs. Rowe (Geschäftsmann und seine Frau), ihre Tochter Ruth, Edyth Fermoy-Jones (Autorin), Sir James Earnshaw (Politiker), Zena Wilding (Schauspielerin), Lionel Bultin (Journalist), Mr. Chater und Mrs. Chater.

Im Landhaus angekommen will die Gesellschaft zwei schöne Tage dort verbringen, allerdings geschehen bereits am ersten Abend einige seltsame Dinge. Da die Averlings nicht mit Foss gerechnet haben und er mit seinem verstauchten Knöchel auch nicht die Treppe hochgehen könnte, schläft er in einem Zimmer im Erdgeschoss, das eigentlich kein Schlafzimmer ist. Dort erhält er mehrfach nächtlichen Besuch: Anne, die Tochter des Hauses kommt herunter um sich ein Buch zu holen, Lord Averling möchte Ms. Wilding etwas im Zimmer, in dem Foss schläft, zeigen und außerdem hört Foss noch einige Stimmen draußen im Foyer und Schritte auf der Treppe. Außerdem kriegt er auch eine Auseinandersetzung zwischen einem Hausangestellten und einem der Gäste mit. Auch der Hund auf dem Grundstück bellt mehrfach bis sein Bellen plötzlich abreißt und das Splittern von Glas reißt Foss aus einem Traum, allerdings ist er sich in seinem verschlafenen Zustand nicht sicher, ob er das Splittern nur geträumt oder wirklich gehört hat.

Hinzu kommt, dass früher am Abend als alle noch wach waren und kurz vor dem Abendessen jemand in den Schuppen eingebrochen ist, den Pratt als Atelier nutzt und in dem er ein Bild von Anne stehen hat. Als er kurz vor dem Abendessen nachguckt, merkt er, dass sein Schlüssel steckt, das Bild zerstört wurde, aber der Saboteur scheint nicht mehr dort zu sein. Da er am Nachmittag im Atelier war, muss er zu diesem Zeitpunkt den Schlüssel vergessen habe und danach muss jemand das Bild zerstört haben. Er behält diese Informationen erst einmal für sich, doch als der Hund der Familie tot aufgefunden wird, offenbart er auch seine Entdeckung.

Alle Anwesenden hoffen dennoch, dass der Höhepunkt des Wochenendes, der Reitsauflug, schön wird. Diejenigen, die nicht reiten können oder wollen, aber dennoch dabei sein wollen, werden mit dem Wagen gefahren und immer dorthin gebracht, wo gerade die Jagd hingeht. Nachdem sich die Gruppe aufgespalten hat, verlieren sie sich alle aus den Augen. Auf dem Heimweg finden Anne und Traveley den toten Mr. Chater. Schnell stellt sich heraus, dass es kein Unfall war und er bleibt nicht der einzige Tote: Im Steinbruch im Wald wird ein weiterer Mann tot aufgefunden, allerdings ist dieser schon länger tot als Mr. Chater.

Der herbeigerufene Polizist Detective-Inspector Kendall beginnt mit seinen Ermittlungen und befragt alle Anwesenden. Er findet heraus, dass das eine Opfer vergiftet wurde und dass das erste Opfer wohl vom zweiten Opfer ermordet wurde. Doch woher kannten sich die Opfer? Das erste Opfer sprach das zweite Opfer, dessen Frau, Ms. Wilding und Mr. Bultin am Bahnhof an, aber weder Mrs. Chater noch Ms. Wilding wollen eine Aussage machen und Mr. Bultin kannte den mysteriösen Fremden nicht.