Detektiv Conan Band 6 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 6 von Gosho Aoyama

Der erste Fall des 6. Bandes ist natürlich sehr spannend, weil Conans Entführung aufgeklärt wird. Wer dahintersteckt, wird hier nicht verraten, aber seid sicher, dass die Auflösung nicht nur überaus naheliegend ist, sondern auch schon eine langersehnte Information enthält, die die folgende Handlung logischer macht. Klingt mysteriös? Mehr werde ich dennoch nicht verraten.

Im Fall des Klientenmordes muss Conan wieder einmal mit einigen Verdächtigen klarkommen, die alle behaupten, es sich nicht gewesen zu sein. Es wird in den folgenden Bänden noch öfter so sein, dass der Täter sich mit einem Anruf beim Opfer ein Alibi verschaffen will, aber hier scheint es einer der Hinweise zur Auflösung des Falles zu sein. Und auch ansonsten scheint das Zimmer, in dem der Mord verübt wurde reichlich schlimm verwüstet, dafür, dass hier ein Kampf stattgefunden haben soll. Das alles macht Conan stutzig und so kommt er doch noch dahinter, warum der Täter den Tatort auf diese Weise inszenieren musste. Der Fall bringt uns zwar in der Haupthandlung nicht weiter, ist aber aufgrund der Umstände ganz unterhaltsam, sodass mir einige Details davon lange im Gedächtnis geblieben sind.

Der Fall der verschwundenen Katze ist zwar nicht der erste Fall der Detective Boys, aber einer der ersten. Ich fand es besonders spannend, dass sie ein eigentlich recht kleiner Fall zu einem Mordfall gebracht hat. Zumal der Mordfall als solcher ohne die Jungdetektive gar nicht aufgefallen wäre. Hier wird das neue Abzeichen der Kinder eingeführt, das nicht nur cool aussieht, sondern auch ein Funkgerät, wodurch die Detektive kommunizieren können. Ich finde das ja an den ersten Bänden so toll, dass ständig neue Erfindungen des Professors eingeführt werden, wobei manche natürlich häufiger und andere seltener vorkommen.

Dass wir im dritten Fall auch noch einen anderen Polizisten als Megure kennenlernen, finde ich ziemlich gut. Inspektor Yokomizo ist ein großer Fan von Kogoro Mori und lässt sich deshalb nicht nur gerne auf dessen Ermittlungstechnik, sondern auch dessen skurrile Art der Aufklärung ein. Das ist natürlich vor allem am Anfang der Schaffensperiode eines Kogoro Mori sinnvoll. Die Art und Weise wie sich der Täter das Alibi konstruiert hat, finde ich total spannend und auch, dass es hier mal wieder einen Fall gibt, in dem der Täter klar ist, nur das Alibi nicht so leicht zu knacken ist…

Alles in allem ist Detektiv Conan Band 6 von Gosho Aoyama auf jeden Fall sehr unterhaltsam, auch wenn er die eigentliche Haupthandlung und auch die Beziehungen zwischen den Figuren nicht wirklich weiterbringt; aber das kann eben nicht immer so sein.

Detektiv Conan Band 5 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 5 von Gosho Aoyama

Im fünften Band von Gosho Aoyamas Detektiv Conan lernen wir Rans beste Freundin und Klassenkameradin Sonoko Suzuki kennen. Ran und Conan werden von Sonoko in das Landhaus im Wald ihrer Familie eingeladen. Dort treffen sie sich mit Sonokos Schwester Ayako (24 Jahre) und deren Freunden. Als sie durch den Wald irrt, wird sie von einem Mann angegriffen, der Verbände um den Kopf trägt. Conan schafft es zwar Ran zu schützen, aber später als sie zurück im Landhaus sind, sehen sie den Verdächtigen wie er eine Freundin von Ayako in den Wald verschleppt. Draußen im Wald finden die Freunde später die zerstückelte Leiche von Chikako. Als alle an diesem Abend im Bett liegen und schlafen, wird Ran schon wieder angegriffen, nur knapp von Conan gerettet. Endlich kommt Conan dahinter, wieso es der Mörder auf Ran abgesehen hat, obwohl sie doch alle Anwesenden erst an diesem Tag kennengelernt hat (außer Sonoko und vielleicht Ayako). Da Kogoro nicht da ist, muss er jemand anderen betäuben, der den Fall aufklärt. Aus Versehen betäubt er Sonoko, die den Fall unter Narkose bestens aufklärt. Diese muss von diesem Fall an als schlafende Detektivin herhalten, wenn Kogoro nicht zur Stelle ist.

Im nächsten Fall gehen Conan, Ran und Sonoko zusammen in eine Karaoke-Bar, dort treffen sie auf eine Band. Eines der Mitglieder wird vergiftet, sodass Megure an den Tatort gerufen wird. Conan löst mit Shinichis Stimme den Mord auf, was allerdings zur Folge hat, dass Ran in der Kälte und im Schnee auf ihn wartet. Mit einem Trick kann er ihr vorgaukeln, dass er zu ihr zurückkehren wird, außerdem lässt er für sie ein Weihnachtsgeschenk auf den Stufen der Treppe seines Hauses zurück.

Im letzten Fall des fünften Bandes lernen wir Conans „Mutter“ kennen. Fumiyo Edogawa steht plötzlich vor der Tür der Detektei und holt Conan ab, allerdings ist sich Conan sicher, dass diese Frau nicht seine Mutter sein kann, denn schließlich ist er eigentlich 16 Jahre alt und seine Eltern wohnen in Übersee. Die fremde Frau entführt Conan und sperrt ihn ein. Conan hört, dass die Frau und ihr Geschäftspartner einen anderen Mann ihren „Geschäftspartner“ treffen wollen, da er aber nicht weiß, wo sich der Treffpunkt befindet, muss er mit den Hinweisen, die er hat, den Treffpunkt folgern.

Detektiv Conan Band 5 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 5 von Gosho Aoyama

Der Fall um die Mumie, die im Wald Leute ermordet, ist einer meiner Lieblingsfälle, weil er so schön einprägsam ist, aufgrund des gruseligen Settings. Hier handelt es sich um einen klassischen Whodunit, weil die Hüttenbewohner durch die abgelegene Lage der Hütte ziemlich auf sich gestellt sind und es außerdem unwahrscheinlich ist, dass jemand im Wald umherschleicht um sie zu töten. Hinzu kommen einige Hinweise, die darauf hindeuten, dass einer aus dem Haus der Täter ist. Interessant ist an dem Fall natürlich auch, dass wir Sonoko kennenlernen und sie eben einer der Hauptcharaktere wird, auch lernen wir Ayako, Sonokos Schwester, kennen. Diese spielt aber nur in wenigen weiteren Fällen (mir fallen gerade nur der Fall mit ihrem Verlobten und der Fall mit Kaito Kid ein) eine Rolle. Außerdem muss sich Conan in diesem Fall etwas ausdenken und setzt Sonoko als Detektiv ein. Auch wenn es ein Versehen war, ergibt sich daraus in der Folge einen weiteren Einsatz von ihr wenn Kogoro nicht bei einem Fall dabei ist. Der Fall macht außerdem 5 Kapitel aus und gehört somit zu den längeren Fällen.

Im nächsten Fall geht es um eine bedauernswerte Liebe und da Sonoko nicht gleich den nächsten Fall lösen kann, muss dieses Mal Shinichi auftreten und den Fall lösen. Der Fall selbst ist zwar unglaublich tragisch und mir deshalb im Gedächtnis geblieben, aber vor allem das Ende hat es in sich: „Shinichi“ und Ran treffen wieder aufeinander und für Ran geht die lange Zeit des Wartens damit einfach weiter. Dass Shinichi sogar an ein Geschenk für sie gedacht hat, fand ich sehr süß und hat mir gut gefallen.

Der letzte Fall beginnt nur im 5. Band und endet dann im nächsten. Ich fand ihn am Anfang ziemlich gruselig, denn Conan muss nicht nur zeigen, was er drauf hat, er ist auch von Anfang an direkt in den Fall involviert, weil er entführt wurde. Natürlich weiß er, dass es sich bei der Frau nicht um seine Mutter handelt, aber das kann er Ran ja schlecht sagen. Aber Conan will sich nicht nur aus seinem Entführungsgefängnis befreien, sondern will auch noch verhindern, dass die beiden zwielichtigen Entführer, ihren Geschäftspartner ermorden. Hier zeigt sich ganz wunderbar Conans Charakter. Und auch wenn ich hier noch nichts zur Auflösung verraten möchte, ist diese bei dem Fall doch besonders spannend…

Insgesamt ist der 5. Detektiv Conan Band von Gosho Aoyama also sehr spannend und verdient auf jeden Fall einen genaueren Blick.

Detektiv Conan Band 4 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 4 von Gosho Aoyama

Im ersten Fall des vierten Bandes von Gosho Aoyamas Detektiv Conan wird ein Mann von einer Ritterrüstung in einem Museum angegriffen. Auf den Überwachungsaufnahmen ist zu sehen wie der Ritter einen Mann mit einem Schwert angreift, außerdem ist zu sehen, wie das Opfer ein Schild, das an der Wand hängt nimmt und mit einem Kugelschreiber etwas auf das Schild kritzelt. So wird der angebliche Täter überführt, doch Conan entdeckt ein paar Ungereimtheiten und kommt so dahinter, was genau passiert ist… Und so weiß er auch, was es mit dem mysteriösen, durch das Museum streifenden Ritter auf sich hat, wegen dem Ran, Conan und Kogoro ursprünglich in dem Museum waren.

Im nächsten Fall fahren Kogoro, Ran und Conan mit dem Zug zu der Hochzeitsfeier eines Freundes von Kogoro. Conan stolpert in dem Zug über die zwei Männer in schwarz, die mit einem Klienten ein Treffen haben. Nachdem Conan sie belauscht hat und hört, dass sie ihrem Klienten einen Koffer mit einer Bombe übergeben haben, muss er herausfinden, wo sich dieser Klient befindet. Conan schafft es den richtigen Wagon zu schlussfolgern, allerdings sitzen in diesem Wagon mehrere Personen, die eine entsprechende Tasche bei sich haben. Conan findet den Klienten und kann verhindern, dass die Bombe Menschenleben fordert, aber die beiden Männer in schwarz verschwinden unbemerkt.

Ran macht mit Conan, Ayumi, Genta und Mitsuhiko einen Ausflug zum Tokyo Tower. Dort finden die vier Kinder ein Blatt mit einem Code darauf, dem sie auch gleich nachgehen. Die vier laufen durch die ganze Stadt, kommen aber lange nicht auf die richtige Spur bis bei Conan der Groschen endlich fällt. Leider folgen die drei Männer, die den Code verloren haben, den Kindern und überwältigen sie, bevor diese den Schatz in Händen halten. Die drei gehören zu einer berüchtigten Räuberbande, die eine Bank überfallen haben und so bekommen die Kinder natürlich Angst, dass sie bald als Fischfutter enden…

Auch dieser Band endet, wie die Bände zuvor auch schon, mit dem Ende des Falles, sodass man auch hier noch relativ problemlos die Reihe beenden könnte, wenn man das wollte.

Detektiv Conan Band 4 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 4 von Gosho Aoyama

Der erste Fall des vierten Bandes der Detektiv Conan-Reihe ist ziemlich blutig. Auch hier lässts ich noch ein Unterschied zu den späteren Bänden und Fällen feststellen. In diesem Band wird nämlich ein Mensch von einem Ritter mit einem Schwert aufgespießt und an eine Wand gehängt. So erinnert der Mord zwar an ein großes Gemälde, das ebenfalls in dem Museum hängt, in dem der Mord geschieht, aber es ist auch ziemlich blutig. Das ist mir auch in anderen Fällen (bspw. Bei dem Mord in der Achterbahn in Band 1) aufgefallen und sollte auf jeden Fall beachtet werden.

Am zweiten Fall ist natürlich das interessante, dass Conan, Kogoro und Ran mal wieder unterwegs sind. Conan überlegt, ob er Ran die Wahrheit über seine Verwandlung und seine wahre Identität verraten soll, denn er hat Angst, die Bombe nicht mehr rechtzeitig zu finden und dass deshalb der Zug nicht evakuiert werden kann und alle Mitfahrenden sterben. Kurzfristig entschließt er sich aber dagegen, denn er weiß, wer die Bombe hat und wo sich derjenige nun mit dem Koffer aufhält. Gerade noch rechtzeitig kann er die Bombe aus dem Zug schießen. Und das spannendste an dem Fall ist natürlich die Begegnung mit den Männern in Schwarz. Mir war der Zufall zu groß, dass Conan noch nie mit diesen Kerlen zu tun hat und nicht einmal wusste, dass so eine Organisation besteht und sobald er geschrumpft wird, kommt er ständig mit den zwielichtigen Kerlen zusammen. Natürlich können Gin und Vodka unentdeckt verschwinden, denn sonst wäre die Geschichte ja vorbei, aber spannend war die Begegnung natürlich trotzdem.

Der dritte Fall des Bandes ist der zweite Band mit den Detective Boys. Zuvor haben die Kinder zusammen nur den Fall des verfluchten Geisterhauses gelöst. Nun sind sie also gemeinsam auf Schatzsuche. Wir lernen in diesem Fall also die drei jüngsten Hauptcharaktere noch etwas besser kennen, da Ayumi, Mitsuhiko und Genta ja auf jeden Fall auch später noch eine größere Rolle spielen. Für mich besonders interessant ist auch hier, dass sich die Personenkonstellation noch entwickelt. Statt Agasa, der sonst immer mit den Kindern auf Ausflüge fährt, geht hier Ran mit den Kindern zum Tokyo Tower. Später sind die Kinder dann natürlich mal wieder alleine unterwegs und bringen sich in Gefahr, obwohl Conan versucht, sie aus der Schusslinie zu kriegen. Gemeinsam lösen sie das Rätsel und finden die Beute des Bankraubes, obwohl sie sich auch hier relativ schwer tun, was ziemlich realistisch ist.

Der vierte Band ist eine gute Mischung aus Witz, Romantik und Spannung, sodass man ihn guten Gewissens weiterempfehlen kann.

Detektiv Conan Band 3 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 3 von Gosho Aoyama

Der dritte Band der Detektiv Conan Reihe von Gosho Aoyama beginnt mit einem Mord auf einem Schiff in einem abgeschlossenen Raum. Ran, Conan und Kogoro haben die Abfahrt ihres Schiffes verpasst und müssen nun auf den Gefallen von Natsue Hatamoto hoffen. Sie hat an diesem Tag geheiratet und lässt die drei auf einem riesigen Schiff mitnehmen. Der Clan besteht aus folgenden Mitgliedern: Gozo, dessen Tochter Mariko, ihrem Mann Kitaro und dem gemeinsamen Sohn Ichiro, außerdem aus Joji dem jüngeren Sohn von Gozo. Gozo, das Oberhaupt hatte noch einen Sohn Shoichi und dessen Frau Miyuki, die aber beide verstorben sind. Natsue ist die jüngere Tochter, Akie die ältere, die ebenfalls bereits verheiratet ist mit Tatsuo und Natsue hat nun Takeshi geheiratet. Gozo wird erstochen in seiner Kabine aufgefunden und alle halten Takeshi für den Mörder. In der Folge wird er in eine Kabine gesperrt, aus der er alleine nicht herauskommt.

Als nun Akies Mann Tatsuo ermordet aufgefunden wird, stellt sich heraus, dass Takeshi verschwunden ist. Und bei einem Stromausfall wird Ichiro in einem der Toilettenräume angegriffen, er überlebt den Angriff aber. Nun suchen alle gemeinsam nach Takeshi und Conan findet immer mehr Hinweise darauf, wer der Täter in Wirklichkeit war und so löst Kogoro als schlafender Detektiv wieder einmal einen Fall…

Kurz darauf stolpert ein Chirurg mit einem Stapel Spielzeug auf dem Arm in die Detektei. Er bekommt jeden Monat eine Million Yen geschickt und das schon seit etwas mehr als zwei Jahren, zusätzlich zu dem Geld bekommt er noch Spielzeug geschickt. Als der Mann dann auch noch einen Brief erwähnt wird der Fall immer mysteriöser. Conan, Ran und Kogoro sehen die alten Akten des Chirurgen durch, finden dort zunächst aber keinen Hinweis auf den Täter. Erst als Conan auf die Idee kommt, dass der Täter nichts gutes im Schilde führt, weil er vor Jahren seinen Sohn bei einer Operation verloren hat, erkennen sie, dass der Sohn des Chirurgen in großer Gefahr ist. Kommen sie noch rechtzeitig um ihn zu retten?

Als Ran Conan auf die Schliche zu kommen droht, ruft Professor Agasa mit Shinichis Stimme bei Ran an und schafft es so ihre Bedenken zu zerstreuen.

Detektiv Conan Band 3 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 3 von Gosho Aoyama

Interessanterweise sieht man an diesem dritten Band von Detektiv Conan von Gosho Aoyama das in den früheren Bänden das Konzept noch ein bisschen anders war. Heute hat man so drei bis vier Fälle in einem Band, die alle so zwischen einem und vier/fünf Kapiteln einnehmen. Hier ist das Verhältnis etwas anders: Die ersten sechs Kapitel behandeln einen Fall. Die nächsten vier Kapiteln den zweiten Fall. Und man muss sagen, man hat auch beim ersten Fall wirklich das Gefühl, dass es sich hier um einen ausführlichen Fall handelt.

Der erste Fall des dritten Bandes gehört für mich aber auf jeden Fall zu meinen Lieblingsfällen. Man hat eine richtige Auswahl an Mördern und man will nicht in der Haut eines der Familienmitglieder stecken, schließlich ist einer von ihnen der Mörder und tötet andere Familienmitglieder. Das Motiv ist natürlich das liebe Geld, das die Familie hat und bei dem die Diskussion ist, wer es am Ende erben wird. Natsue ist so eine der wenigen, die einem in dieser Familie wirklich sympathisch vorkommt, obwohl auch sie zwischenzeitlich an die Schuld ihres Bräutigams glaubt. Dennoch war es für mich ein sehr interessanter Fall, den ich gerne gelesen habe. Zumal in diesem Fall eine neue Erfindung von Agasa vorgestellt wird: das Narkosechornometer. Eine als Uhr getarnte Narkosepistole, mit der Conan Kogoro betäubt um so mit seiner Stimme die Fälle zu lösen.

Der nächste Fall mit dem Chirurgen ist kein besonderer Fall, außer dass der Klient mal wieder an die Tür der Detektei klopft um sich Hilfe von Kogoro zu erbitten und Kogoro nicht aus Versehen in einen Mord hineinstolpert. Allerdings wird dann der Sohn des Chirurgen entführt und so wird dann durch den Klienten doch wieder ein größerer Fall gelöst.

Das interessanteste ist wohl, dass Ran auch in diesem Band wieder einmal misstrauisch wird und Conan für Shinichi hält. So versucht sie ihn sogar mit einem Trick zu enttarnen, doch Conan schafft es wieder einmal ihre Bedenken zu zerstreuen, indem er Agasa mit dem Stimmverzerrer bei ihr anrufen lässt und sie so Conan sieht während sie mit Shinichi spricht.

Alles in allem ist der dritte Band der Detektiv Conan-Reihe auf jeden Fall ziemlich spannend und ich empfehle ihn gerne weiter.

Detektiv Conan Band 2 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 2 von Gosho Aoyama

Am Anfang des zweiten Bandes von Gosho Aoyamas „Detektiv Conan“ muss sich Conan erst einmal seiner neuen Klasse in der Teitan Grundschule vorstellen. Professor Agasa hat für Conan zwei Super-Trittkraft-Verstärker-Schuhe, mit denen er Bälle aber auch andere Gegenstände so fest kicken kann, dass die Gegenstände sein Gegenüber ausknocken erfunden. Auf dem Pausenhof hat Conan mit seinem Talent als Fußballer bald die Herzen aller Mädchen erobert.

Als Conan auf dem Weg nach Hause ist, sieht er Kogoro Mori auf der Straße, wie er einen Mann beschattet. Der von Kogoro beschattete Mann wird kurz darauf als verkohlte Leiche aus einem Feuerhaufen geborgen. Kogoro ist ratlos, denn sein Hauptverdächtiger hat durch Kogoros Beschattung ein wasserdichtes Alibi. Conan schafft es den Tatverdächtigen zu überführen, als dieser ihn aber angreift, kann Conan ihn mithilfe seiner neuen Super-Trittkraft-Verstärker-Schuhe ausknocken. Megure und Kogoro verhaften den Verdächtigen, allerdings bleibt Conans Zutun zu dem Fall dieses Mal unentdeckt.

Conan, der sich mithilfe einer alten Brille seines Vaters vor Ran verkleidet hatte, damit sie ihn nicht wiedererkennt, bekommt von Professor Agasa ein Upgrade für eben diese Brille. Nun kann er den von Professor Agasa entwickelten Transmitter mit seiner Brille orten und sieht auf den Gläsern die Position des Transmitters.

Die nächste Klientin, die in die Detektei Mori kommt, sucht angeblich nach ihrem Vater. Als ihr „Vater“ kurz nachdem Kogoro ihn gefunden hatte, erhängt in seiner Wohnung aufgefunden wird und seine „Tochter“ nicht auffindbar ist, suchen Kogoro, Ran und Conan nach ihr. Mithilfe eines Transmitters, den er zuvor aus Versehen auf die Uhr von der jungen Frau geklebt hatte, findet er einen anderen Verdächtigen, der kurz darauf auch tot aufgefunden wird.

Die junge Frau, auf dem Weg zu einem Treffen mit den Männern in Schwarz, wird von diesen in den Bauch geschossen. Conan findet sie zwar noch lebend, kann aber nichts mehr für sie tun. Sie nimmt Conan, kurz vor ihrem Ableben das Versprechen ab, dass er die Koffer mit dem Geld vor den Männern in Schwarz in die Hände bekommt. Hier lernen wir aber auch eine wichtige Kontaktperson kennen: Die erschossene Frau ist Akemi Miyano und sie steckte mit den Männern in Schwarz unter einer Decke.

In der Schule lernt Conan drei Mitschüler kennen. Die niedliche Ayumi, den intelligenten Mitsuhiko und den verfressenen Genta. Die vier beschließen ein Geisterhaus zu erkunden. Dort geschehen allerlei mysteriöse Dinge. Mitsuhiko und Genta verschwinden. Conan und Ayumi finden einen Mann in einem Käfig im Keller eingesperrt und so lösen die beiden ganz nebenbei noch einen jahrealten Mordfall.

Detektiv Conan Band 2 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Rezension: Detektiv Conan Band 2 von Gosho Aoyama

Auch in diesem zweiten Band werden neue, wichtige Charaktere vorgestellt. Diese wären Ayumi, Mitsuhiko und Genta, Conans neue Klassenkameraden und seine Freunde. Außerdem befindet sich im zweiten Band wieder ein Fall, in dem die Männer in Schwarz vorkommen, sodass auch die Hintergrundgeschichte weiter vorangetrieben wird.

Der Fall, den Kogoro am Anfang des Bandes lösen muss, ist ein Alibitrick-Fall. Bei solchen Fällen ist häufig klar, wer der Täter ist, allerdings bleibt bis zum Schluss unklar, wie er es angestellt hat, da er eigentlich nicht fähig war, den Mord zu begehen. Neben den Fällen, bei denen es mehrere Verdächtige gibt (meistens grenzt Conan es auf etwa drei Tatverdächtige ein), gibt es eben solche Fälle. Hier wird also eine neue Fallkategorie eröffnet, wobei wir diese in abgewandelter Form schon aus dem ersten Band (Der Fall von Yoko Okino) kennen. Weiterhin wird klar, dass es noch keine vorgegebene Form gibt wie die Fälle gelöst werden. Diese wird erst nach und nach etabliert. Deshalb ist es hier möglich, dass Conan den Täter heimlich stellt, die Festnahme aber Kogoro und Megure überlässt, die er zuvor mit einem Trick zum Flughafen gelockt hat.

Der Fall um Masami, die angeblich ihren Vater sucht, ist besonders dann interessant, wenn man später erfährt, wer denn diese Masami eigentlich ist. Die Männer in Schwarz nennen die Frau nicht Masami, sondern Akemi Miyano. Doch erst später wird klar, dass Akemi eine wichtige Figur war. Außerdem erfahren wir hier, dass Akemi bei dem Bandüberfall nur mitgemacht hat, weil man ihr versprochen hatte, dass man sie und ihre Schwester aus der Organisation entlassen würde, wenn sie mitmachen würde. Die Männer in Schwarz brechen allerdings ihr Versprechen mit der Begründung, dass ihre Schwester viel zu wichtig sei, da sie sehr klug ist. Außerdem erschießen sie Akemi. Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht sicher, ob Conan später diese Verbindung macht, und herausfindet, dass damals die Schwester einer später unglaublich wichtigen Figur in seinen Armen starb. Aber weil das alles erst später klar wird, bietet sich hier ein Re-Read der Bände auf jeden Fall an.

Auch in diesem Band: Der erste Fall der Detective Boys. Genta, Mitsuhiko, Ayumi und Conan haben einen Detektiv-Club gegründet und wollen ein verlassenes Geisterhaus untersuchen. Dabei stoßen sie auf seltsame Vorkommnisse und während ihrer Entdeckungstour verschwinden auch noch Genta und Mitsuhiko. Sie lösen nicht nur den Fall um das Geisterhaus, sondern finden auch noch einen Mörder…

Auch der zweite Detektiv Conan-Band ermöglicht noch einen Ausstieg aus der Reihe, denn auch der Band endet mit dem letzten Fall. So kann man sich auch danach noch überlegen, ob man die Reihe wirklich lesen möchte, denn schließlich hat die Reihe inzwischen beinahe 100 Bände. Ist es wirklich nötig, dass ich meine Empfehlung hier wieder ausspreche? Ich empfehle die Reihe und werde mir die weiteren Empfehlungen der Bände einfach mal sparen. Ihr wisst es ja sowieso.

Detektiv Conan Band 1 von G. Aoyama ·Detektiv Conan Re-Read

Inhaltsangabe: Detektiv Conan Band 1 von Gosho Aoyama

Im ersten Band von Gosho Aoyamas Manga „Detektiv Conan“ werden Shinichi Kudo und seine Sandkasten-Freundin Ran Mori vorgestellt.

Shinichi ist ein berühmter Oberschüler, denn er betätigt sich gleichzeitig als Detektiv. Shinichi besucht mit Ran zusammen das Tropical Land, einen Freizeitpark. Dort geschieht, als Ran und Shinichi gerade in der Geisterbahn sitzen, ein grausamer Mord. Shinichi schafft es zwar, den Fall in Rekordzeit aufzuklären, aber zwei in schwarz gekleidete Männer machen sich verdächtig, sodass Shinichi sie verfolgt.

Er findet die beiden Verdächtigen bei einer Übergabe, bei der Geld gegen einen Film getauscht werden, allerdings wird Shinichi bei der Beschattung entdeckt, die beiden Männer in Schwarz überwältigen ihn und flößen ihm ein Gift ein, das ihn umbringen soll. Shinichi überlebt, aber sein 16-jähriger Körper schrumpft zu dem eines Grundschülers. Er sucht Hilfe bei seinem Nachbarn und Freund Hiroshi Agasa. Professor Agasa erfindet allerlei nützliche Spielereien, die dem geschrumpften Shinichi bei der Aufklärung von Verbrechen und der Überführung der Täter in Zukunft helfen werden.

Der geschrumpfte Shinichi gibt sich vor Ran, die bei Shinichis Haus vorbei kam, um nach ihm zu sehen, als Conan Edogawa aus und zieht mit ihr zu ihrem Vater, der auch als Detektiv arbeitet.

Gerade als Ran und Conan bei ihr zuhause ankommen, fällt ihnen Kogoro Mori, Rans Vater, entgegen, der gerade wieder auf dem Weg zu einem Fall ist.

Ein kleines Mädchen wurde von einem schwarz gekleideten Mann entführt. Conan hofft, auf einen der Männer zu treffen, die ihn geschrumpft haben, sodass er sich mit Ran zusammen ihrem Vater anschließt. Conan kann zwar herausfinden, wer das Mädchen entführt hat, aber nicht nur, dass er bei dem Versuch sie zu retten schwer verletzt wird, er findet auch keinen Hinweis auf die Männer in Schwarz.

Im nächsten Fall kommt Yoko Okino in die Detektei Mori, um Kogoro zu engagieren. Yoko Okino ist eine berühmte Sängerin und Schauspielerin, Kogoro gehört zu ihren größten Fans, sodass er ihr bereitwillig hilft, da sie von einem fremden Mann überwacht wird. Kogoro, Ran und Conan begleiten Yoko Okino und ihren Manager in Yokos Apartment. In dem Apartment liegt ein Mann, blutüberströmt, mit einem Messer im Rücken. Kommissar Megure aus dem Morddezernat wird an den Tatort gerufen. Conan verwendet seine neue Stimmenverzerrer-Fliege, um Megure auf einen wichtigen Hinweis zu stoßen. Conan knockt Kogoro mit einem schweren Aschenbecher aus und löst, während Kogoro bewusstlos ist, den Fall als Kogoro, indem er seine Stimme mit dem Stimmverzerrer verändert.

Am Ende des ersten Bandes von Gosho Aoyamas „Detektiv Conan“ meldet sich der geschrumpfte Shinichi mit dem Stimmverzerrer bei Ran und teilt ihr mit, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauche.